Dies ist wirklich normal, aus verschiedenen Gründen. Zum einen sind nicht alle Hardware-Strecken vom Start weg auf Glas stabil. Da muss schon mal neu gespleißt werden und in der Startphase gibt es häufig noch keinen Fallback. Zum anderen kann solch ein Netz eines Ortes oder mehrerer Ortschaften nicht zeitgleich starten. Bei Zuschaltungen von neuen Segmenten kann es dadurch immer mal wieder zu Unterbrechungen kommen. Hierbei geht es dann mehr um die Protokoll-Ebenen.
Unter anderem wird jedem empfohlen, in den ersten 4–6 Monaten am besten mit der Hardware des Netzbetreibers zu starten. Damit kann man bei Ausfällen besser argumentieren/Fehlersuche gehen.
Auch damals gab es beim Umstieg von analog auf ISDN und dann auf DSL in den neueren Netzabschnitten in der Startphase Unterbrechungen.
Immerhin hast du kein Gehudel, wenn du eigene Hardware einsetzen willst, weil die ja AON fahren. Hätte ich damals auch lieber gehabt, aber unser mittlerweile abgewählter, ahnungsloser Bürgermeister hat DNS:NET gepusht. Nicht, dass sie schlecht sind, aber nur GPON/XGSPON.
Wenn es das zweite oder dritte Ausbaugebiet eines Unternehmens wäre, ok.
Nach dem Spleißen gibt es ein Messprotokoll, fertig.
Und Unterbrechnungen (meinetwegen im Minutenbereich) wären tolerierbar, aber keine Stunden oder Tage.
Die Empfehlung in den ersten 4-6 Monaten nur Hardware des Netzbetreibers zu verwenden, ist, wenn es diese wirklich gibt, ein Armutszeugnis.
Man stelle sich diese Situation beim Glasfaserausbau der Telekom vor. Undenkbar.