Glasfaser ipV6 und die Portfreigaben... Fragen über Fragen

  • Hallo...

    Ich habe einen Deutsche Glasfaser Anschluss welcher nur auf ipv6 basiert...

    Nun kenne ich es von ipv4 und der Fritzbox das man einen Port öffnen muss um aus dem INternet auf das jeweilige Gerät zugreifen zu können..

    Jetzt lese ich immerwieder das das bei ipv6 ja nicht notwendig ist da ipv6 NAT nicht unterstütz... Was auch immer das heißt..

    Wenn ich aber bei meiner Fritzbox keine Portfreigabe mache dann komme ich auch nicht auf das Gerät...

    Kann mir das jemand Laienhaft erklären?

    Ich möchte von den Fritzboxen auf UbiQuiti umsteigen (UDM-Pro) Und da muss ich auch von außen auf gewisse Geräte zugreifen können.. wenn das aber nicht so easy ist wie bei der Fritte dann könnte es interessant werden...

  • Wahrscheinlich muss am Firewall ein Port geöffnet werden. Auf dem Vodafone Connect Box heißt es IPv6 Host Exposure - man gibt die IPv6 Adresse des lokalen Rechners und der Port ein.

    Evtl. müssen auch die Privacy Extensions deaktiviert werden, sonst ändert sich die IPv6 Adresse regelmäßig.

  • Vielleicht kannst du dir hier ein paar Infos ziehen.

    mbo77
    31. Oktober 2023 um 08:48

    Wichtig zu verstehen ist, dass jedes Ziel eine eigene Registrierung braucht und nur Firewall-Regeln zu bearbeiten sind.

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  • Der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6 ist es, dass es bei IPv4 eine Portweiterleitung gibt, während es bei IPv6 eine Portöffnung ist.

    Bei IPv4 hat nur der Router eine öffentliche IP. Dort kommt die Anfrage des Clients an, und er muss sie dann an den richtigen Client in seinem Heimnetz weiterleiten.

    Bei IPv6 hat das Gerät selber eine öffentliche IP, und die Anfrage des Clients geht direkt dahin. Hier muss die Firewall lediglich erlauben, dass die Anfrage durchgeht.

  • Misux2000 ich denke es ist alles hier schon besprochen worden: IPV6 Freigaben an der Fritzbox und DG...Bin ich wirklich sooo doof?

    Viel Aufschlussreiches erfährst Du, wenn die Suchfunktion des Forums genutzt wird. Wenn ich dir einen wirklich gut gemeinten Rat geben darf: Vergiss bei denem Kentnisstand von IPv4 und IPv6 semiprofessionelle Hardware wie eine Dream Machine und bleibe bei der FRITZ!Box. Letztere ist gar nicht schlecht und das FRITZ!OS nimmt dir vieles ab.

  • Der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6 ist es, dass es bei IPv4 eine Portweiterleitung gibt, während es bei IPv6 eine Portöffnung ist.

    Ich denke das ist es was mit im Kopf gefehlt hat.... Also wenn ich in der Fritzbox eine Portweiterleitung erstelle auf ein Gerät miener Wahl "öffnet" die Fritzbox auch diesen für ipv6 in ihrer Firewall... Wenn das so ist hats geklingelt!


    Wenn ich dir einen wirklich gut gemeinten Rat geben darf: Vergiss bei denem Kentnisstand von IPv4 und IPv6 semiprofessionelle Hardware wie eine Dream Machine und bleibe bei der FRITZ!Box. Letztere ist gar nicht schlecht und das FRITZ!OS nimmt dir vieles ab.

    Ja, der Gedanke ging mir auch schon öfter durch den Kopf...

    Aber ich strebe schon nach weiteren Ufern und suche leider immer wieder die Herausforderung..

    Zudem Habe ich immer mehr "Problemchen" mit meinem Wlan... Es ist schon an der Grenze der Fritteleistung...

    Habe eine 4060, 3xRepeater 6000, 1 24x POE Switch und 2 weitere Switches.

    Insgesamt ca 30 Wlan und ca 25 Netzwerkgeräte un 10 POE IPCams...

    Im FritzOS wird inzwischen nur n bruchteil der Geräte angezeigt mal mehr mal weniger mal aktiv mal nicht... das ist da eine katastrophe... Das Wlan ist mehr schlecht als recht.... Ich habe die Schanu***e voll..

    Ich denke mit der Ubiquiti UDM Pro und 3 Acesspoints werde ich glücklicher werden...Hoffe ich....

    Auch wenn der Start vielleicht unangenehm sein wird...

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  • Lies dir mal den Wiki-Artikel durch, um einen Einstieg in IPv6 zu bekommen und den Mechanismen.

    IPv6 – Wikipedia

    Und mit der UDM Pro solltest du vielleicht noch ein halbes Jahr warten, da ist, um es vorsichtig zu sagen, IPv6 stiefmütterlich behandelt. Ich hatte letzte Tage desaströse Erfahrungen und IPv6 wieder abgeschaltet. Habe zum Glück habe ich auch IPv4. ;(

    PS: Und das ganze bei über 20 Jahren Netzwerkerfahrung.

  • Zudem Habe ich immer mehr "Problemchen" mit meinem Wlan... Es ist schon an der Grenze der Fritteleistung...

    Habe eine 4060, 3xRepeater 6000, 1 24x POE Switch und 2 weitere Switches.

    Insgesamt ca 30 Wlan und ca 25 Netzwerkgeräte un 10 POE IPCams...

    Da würde ich jetzt erstmal dieses Problem weiter eingrenzen.

    Welche Flächen willst du damit denn abdecken? 4 APs sind schon eine Menge. Viel hilft nicht immer viel.
    Wie sind die 3 Repeater denn verbunden? Über eine LAN- oder WLAN-Verbindung? Nutzt du die Mesh-Funktionen?

    Und worin bemerkst du dann Probleme? Gibt es Schwierigkeiten in der LAN- oder WAN-Kommunikation?

    Wie sieht es mit anderen WiFi-APs in der Nachbarschaft aus?

  • Vielleicht sollte ich erwähnen das ich mit ipv6 nur nach außen meine!

    Intern sollte es natürlich weiterhin mit ipv4 laufen , das erspart mir vermutlich einiges am Arbeit...

    So ist es ja jetzt auch... intern habe ich alles mit ipv4 bzw domainnamen über dns umschreibung in AdGuardhome... aber ansprechen tu ich die Geräte immer per V4.

    Nur von außerhalb muss ich leider die V6 Geschichte nutzen weil mein Glasfaser Anschluss nur das hergibt...

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  • Vielleicht sollte ich erwähnen das ich mit ipv6 nur nach außen meine!

    Intern sollte es natürlich weiterhin mit ipv4 laufen , das erspart mir vermutlich einiges am Arbeit...

    So ist es ja jetzt auch... intern habe ich alles mit ipv4 bzw domainnamen über dns umschreibung in AdGuardhome... aber ansprechen tu ich die Geräte immer per V4.

    Nur von außerhalb muss ich leider die V6 Geschichte nutzen weil mein Glasfaser Anschluss nur das hergibt...

    Ich glaube nicht, dass es Home-Router gibt, die dir IPv6-Adressen von außen in IPv4 intern umsetzen. Du musst schon den Geräten auch IPv6-Adressen geben.
    Das Portforwarding auf interne IPv4 Geräte funktioniert über IPv6 nicht mehr.

  • Um ein Gerät innerhalb des eigenen Netzwerks von extern via DSlite ansprechen zu können, muss das Gerät neben einer IPv4 Adresse auch eine eigene IPv6 Adresse zugewiesen bekommen haben und der notwendige Port muss für das Gerät im Router geöffnet werden.

    Intern kann man nun frei wählen ob man das Gerät via v4 oder v6 anspricht, extern geht es nur mit v6.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
  • Du musst schon den Geräten auch IPv6-Adressen geben.

    Um ein Gerät innerhalb des eigenen Netzwerks von extern via DSlite ansprechen zu können, muss das Gerät neben einer IPv4 Adresse auch eine eigene IPv6 Adresse zugewiesen bekommen haben


    Ich habe einen CG-NAT Anschluß der Deutschen Glasfaser. Wenn ich mich über mein per IPv6 verbundenes Smartphone via Wireguard über meine Fritzbox zuhause in mein Heimnetz einwähle (VPN), kann ich auch auf die IPv4-only Geräte zugreifen, zum Beispiel eine ESP32-Cam!

    Also auch Geräte im Heimnetz ohne IPv6 sind über das Fritzbox-Wireguard-VPN von ausserhalb erreichbar.


    Ich nutze alternativ ein VPN mit Tailscale über ein im Heimnetz laufenden RasPi. Hierbei ist es völlig egal ob die beteiligten Geräte im Heimnetz oder im Internet IPv4 oder IPv6 haben. Ich komme von IPvX auf IPvX Geräte.


    extern geht es nur mit v6.

    Mit Tailscale ist dies egal. Es müssen bei Tailscale für ein VPN auch keine Ports geöffnet oder weitergeleitet werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Bracew (5. Februar 2024 um 19:23) aus folgendem Grund: Ergänzungen

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  • Wenn du dich von extern per Wireguard mit deinem Netzwerk verbindest, dann kannst du sämtliche Geräte innerhalb des Netzwerks natürlich so ansprechen, wie du es auch von innerhalb des Netzwerks gewohnt, das ist nichts Neues.

    Aber um von extern auf das Wireguard Geräte zugreifen zu können, musst du wieder einen Port öffnen (außer du kannst die Wireguard Verbindung direkt mit deinem Router herstellen).


    Mit Tailscale ist dies egal.

    Tailscale ist ein Bezahldienst, und da die bisher nicht angesprochen wurden, werfen wir die nicht einfach mit ins Rennen.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
  • Das du bereits einen VPN-Tunnel nutzt, war so nicht klar. Dann musst du ja keine Ports öffnen, weil du Teil deines Netzes bist. Dies ist eine andere Situation als der direkte, freie Zugriff auf die Geräte aus dem Internet.
    Dies macht die UDM auch, dort hast du die Wahl von verschiedene, mehreren VPN-Tunneln.

    Teleport (nur Mobilgeräte), WireGuard, OpenVPN und L2TP als Server oder Client.

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  • TE ist Misux2000, die letzten Posts kamen aber von Bracew. Ob der TE einen VPN Tunnel nutzt, wissen wir bisher noch nicht.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
  • Ich nutze auch Wireguard bei bedarf und das möchte ich weiterhin mit der UDM.

    Ich habe aber eine Raspberry mit FHEM drauf... dort nutze ich GEofancy und für dieses Modul benötige ich dringend zugang von außerhalb OHNE VPN der dauerhaft funktioniert... dafür brauche ich eine Portöffnung und einen ipV6 DDNS anbieter der mit der UDM funktioniert...


    Da hast du recht, haben beide einen Lila Kreis, habe nicht so genau geschaut.

    Was denn für ein Lila Kreis...?


    Ob Tailscale oder Wireguard... Bei wireguard muss man doch auch keine ports öffnen... jedenfalls nicht bei der Fritzbox...

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