Glasfaser Nachträglich in Wohnung

  • Hallo

    Folgendes im Haus, was wir geerbt haben, ist im Keller Glasfaser und dann geht in die Mietwohnung im 1 OG ein Glasfaseranschluss an eine Fritzbox 5590 . Vertrag ist bei der Deutschen Glasfaser

    Jetzt möchte der neue Mieter in seiner, Wohnung, die er ab Januar gemietet, hat auch gerne Glasfaser haben. Klar habe ich nix dagegen.

    Aber wie ist das mit dem Anschluss/beauftragen/bezahlen usw. Vom Keller bis zur Wohnung sind es ca. 10 m.

    Möchte aber soweit nichts damit zu tun haben .Denn Verträge sollen die Mieter selbst machen (Strom/Wasser/Gas/Müll) ist alles getrennt für jede Wohnung.

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    Zur Begriffsklärung vorab folgender Link: Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    Verstehe ich es richtig, das im Keller ein HÜP existiert, von dem bereits eine Single-Mode (SM) / OS2 (gelb) Glasfaserkabel in die Wohnung des Mieters im 1.OG verlegt worden ist? Dort befindet sich ein Gf-TA/ Glasfaserdose an der eine FRITZ!Box 5590 angeschlossen ist?

    Gibt es noch eine weitere, ab Januar vermietete Wohnung, die einen neuen Zugang zum Glasfaserinternet erhalten soll?

    Besteht bereits ein laufender Vertrag mit Deutscher Glasfaser und falls ja, wer ist der Teilnehmer, der ausgezogene Vormieter?

  • Hi

    genau im Keller ist der HÜP und die gelbe Leitung geht in den 1OG an eine Dose wo die 5590 dran ist .

    In der Wohnung EG war bis meine Mutter verstarb nur ein Kabelanschluss/Vodafone . Der wurde zum 30.11 aufgelöst , weil ja Mutter verstorben ist.

    Der Vertrag für das 1OG läuft auf den Mieter, der dort wohnt, selbst mit der DG gemacht.

    Ich bin jetzt der Erbe, aber ich wohne nicht in dem Haus.

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  • Danke für die Info, ich habe da jedoch noch ein Verständnisproblem.

    Zieht jetzt ein zusätzlicher Mieter ein, der ebenfalls einen Glasfaseranschluss in seiner Wohnung haben möchte?

    Grundsätzlich ist es so, das der Vertrag unabhängig ob über Telefondrähte, Kabel, Glasfaser oder Mobil lediglich zwischen Teilnehmer und Anbieter abgeschlossen wird. Der Vermieter/Eigentümer ist da erst einmal raus.

    Sollte nun auch im EG Glasfaser gewünscht werden, muss ein entsprechendes Kabel vom HÜP ins EG gelegt werden. Üblicherweise kommen von außen immer mehrere Fasern durch ein Kabel zum HÜP. Wie viele Fasern das in deinem Falle sind, kann dir nur Deutsche Glasfaser sagen.

    Noch eine Frage: wurde der Ausbau privatwirtschaftlich ("Buchen Sie jetzt und Sie sparen die Anschlusskosten") durch DG vorgenommen oder war das ein geförderter Ausbau?

  • Hi

    Ja der neue Mieter würde gerne Glasfaser haben .

    Und vor ca. 3 Jahren war es so da gab es das Angebot der DG wenn sie jetzt buchen gibt es den Hausanschluss usw. Gratis .

    Und der Mieter oben hat das dann gerne angenommen . Mutter sagte damals, ich brauche das in meiner Wohnung nicht mehr.

    Ich kenne das halt so wie bei mir im Haus, wie wir von der Telekom zu Vodafone gewechselt sind, habe die Leitungen Gratis von Anschlusskasten bis in die Wohnung verlegt .

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  • Das steht doch die Antwort auf deine Frage HubeBube

    Naja, so ganz klar war es nicht formuliert. Ich kam da auch ins Grübeln, ist jetzt eine neuer Mieter in die Mietwohnung eingezogen oder gibt es eine 2. Wohnung in dem Haus, in dem jetzt jemand neu einzieht.
    Aber hat sich ja geklärt, war die alte 2. Wohnung von Muttern.

  • Nicht immer doch komplex denken, auch mal um die Ecke denken. Habe das schon im ersten Post alles verstanden. Aber ich bin nun wieder raus hier, denn ich kann da zu so ja nichts sagen.

    Ich kann nur soviel sagen hier bei uns ihm 2 Familienhaus. Wohne ich im ersten Stock. Und ich wollte FTTH haben. Meine Eltern, die unten wohnen, wollten es nicht. Und mein Anbieter sagte mir auch gleich, dass wir für die Verlegung im Haus verantwortlich sind. Also habe ich am Port ein im HÜP mein LWL angesteckt und gut ist. Die anderen 5 oder so sind alle nicht aktiv aber angeschlossen im Kasten vor dem Haus.

  • Möchte aber soweit nichts damit zu tun haben .Denn Verträge sollen die Mieter selbst machen (Strom/Wasser/Gas/Müll) ist alles getrennt für jede Wohnung.

    Dass der Vertrag über den Mieter laufen wird, wurde die ja schon bestätigt.

    Deutsche Glasfaser hat hier ein paar Informationen, welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, damit Glasfaser (Gf-TA) in die Wohnung gebracht wird: https://www.deutsche-glasfaser.de/glasfaser/leitungswege/

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  • Ja der neue Mieter würde gerne Glasfaser haben .

    Und vor ca. 3 Jahren war es so da gab es das Angebot der DG wenn sie jetzt buchen gibt es den Hausanschluss usw. Gratis .

    Was ist denn deine konkrete Frage bzw. was wurde denn noch nicht beantwortet?

    Mutter sagte damals, ich brauche das in meiner Wohnung nicht mehr.

    Ich kenne das halt so wie bei mir im Haus, wie wir von der Telekom zu Vodafone gewechselt sind, habe die Leitungen Gratis von Anschlusskasten bis in die Wohnung verlegt .

    Letztlich soll die ehemalige Wohnung deiner Mutter mit Glasfaser erschlossen werden? Das ist weise und vorausschauend gedacht! Am einfachsten geht das bei den sicherlich anstehenden Renovierungsarbeiten. Meine Empfehlung ist immer, sobald es durch Decken oder Wände oder Steigschächte geht ein Leerrohr/Wellrohr eines Markenherstellers (z.B. Fränkische) zu verwenden. Diese gibt es auch mit hochgleitfähiger Innenbeschichtung. Kleiner als einen Durchmesser als 25 mm kann ich da nicht empfehlen. In den Räumen selbst habe ich gute Erfahrungen mit den Kabelkanälen von OBO mit den Maßen 30x15 mm gemacht, hierfür gibt es Endkappen, Innen- und Außenecken. In dieser Geometrie sind diese Kanäle auch optisch unauffällig, wenn sie an der Wand, ca. 5 mm unterhalb der Decke angebracht werden. Wenn es um den Wanddurchbruch von einem Raum in den benachbarten Raum geht, dann ist ein Elektrostangenrohr mit dem Durchmesser von 20 mm das Minimum, welches keinesfalls unterschritten werden sollte.

    Wie schon in #4 angesprochen, kommen sehr wahrscheinlich mehrere Glasfasern durch das eine Kabel in dem HÜP an. Ob das so ist, und wie viele das sind kann dir nur Deutsche Glasfaser beantworten. Am besten nimmst Du mit Kontakt mit DG auf, wie bereits von Crash Override erwähnt worden ist.

  • Hi

    Vorbereitungen das ist kein Problem.

    Es geht ja mehr um Kosten .Wenn Glasfaser kommen soll, was muss da zu bezahlt werden .Oder kommt wie bei anderen Anbietern ein Techniker und macht das dann alles . Entweder Gratis oder kleine Anschlusskosten.

    Oder es gibt ja auch Andere Anbieter wie 1&1 usw. und der Mieter hat ja freie Wahl, wenn er nimmt (ist ja auch eine Geldsache)

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  • Es muss ja damals was mit DG besprochen worden sein. Denn Deine Mutter musste ja damals dem ganzen ja zustimmen. Daher ist es einfach und besser Du rufst da an oder lässt ein zu Dir kommen.

    Denn wie gesagt, uns wurde damals gesagt, das wir für die indoor Verkablung verantwortlich sind. Aber ich bin ja auch nicht bei der DG.

  • Im Netz von DG sind noch keine überregional agierenden Unternehmen aufgetreten. Vodafone soll zwar Interesse haben, jedoch gibt es da noch nichts konkretes.

    Kosten sollten bei Vorbereitung des Leitungsweges durch dich in keiner nennenswerten Höhe entstehen. Ist alles vorbereitet, muss lediglich im HÜP eine weitere Faser gespleißt werden, danach wird ein OS2 Kabel In-house verlegt und der Gf-TA in den Räumlichkeiten des Mieters/Teilnehmers gesetzt.

    Als Vermieter kannst Du das Glasfaserbereitstellungsentgeltzwischen 300€ und 540€ dem Mieter für den Ausbau auf die Miete umlegen.

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  • Ich kann mir nicht vorstellen, das DG bei einer bereits erschlossenen Immobilie (Homes activated) mit bestehendem/laufenden Vertrag für den Anschluss der zweiten Mietwohnung im Gebäude 750€ aufruft. Das wäre schon sehr frech.

  • Kosten sollten bei Vorbereitung des Leitungsweges durch dich in keiner nennenswerten Höhe entstehen. Ist alles vorbereitet, muss lediglich im HÜP eine weitere Faser gespleißt werden, danach wird ein OS2 Kabel In-house verlegt und der Gf-TA in den Räumlichkeiten des Mieters/Teilnehmers gesetzt.

    Wenn ich alles richtig verstanden habe, geht es ihm doch genau darum! Er möchte KEINE(!) Kosten tragen müssen, denn der neue Mieter möchte GF und soll bitteschön dafür zahlen. Er möchte keinen Leitungsweg vorbereiten (müssen).

  • Boah, hier denken wieder einige echt kompliziert :rolleyes:
    Warum sollte das Anschließen eine zusätzlichen Wohnung im Haus denn von der DG anders gehandhabt werden als der Erstausbau?

    In dem Link den mbo77 geposted hat sind die Anforderungen der DG beschrieben, wie der Inhouse Leitungsweg vorzubereiten ist.

    Solche Maßnahmen sind im Rahmen einer Wohnungsrenovierung im allgemeinen Einfach umzusetzen, sind aber IMHO vom Vermieter zu beauftragen und auch zu bezahlen.

    Der Vermieter kann diese Kosten dann wie von HubeBube erwähnt monatlich auf den Mieter umlegen. Letztendlich ist für den Vermieter die Sache also kostenneutral, bzw. er hat sogar einen Vorteil weil die Infrastruktur in seiner Immobilie aufgewertet wird.

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  • Ja, wirklich viel heiße Luft zu diesem Thema.

    Mein Vorschlag wäre:

    Brief an den Mieter mit folgender Feststellung:

    1. Glasfaser-Anschluss kannst Du legen lassen, mit vollständiger Kostenübernahme durch dich.

    2. Kabelweg vom HÜP zum ONT nur in Abstimmung mit mir. Ausführung muss fachgerecht sein.

    3. Ggf. schriftliche Einwilligungserklärung zur Vorlage beim Netzbetreiber/Provider.

    Mehr Aktivitäten für den Hauseigentümer sehe ich nicht.

  • Wobei das meiner Meinung nach ein Vorschlag ist, der nur Nachteile für alle Beteiligten hat: dem Eigentümer, dem aktuellen Mieter und zukünftigen Mietern.

    Ich denke, es ist sinnvoll, dass der OP die Kosten für den Leitungsweg übernimmt. Die darf er ja auch wieder auf die Miete umlegen.