Der Generation ist die Wertminderung ggf egal.
Der Bagger kommt nicht wieder
-
-
Hier in Südbayern ist das sowieso Science Fiction. Bis zur kürzlichen Abkühlung gab's Suchinserate an Straßenlaternen wie "suche bebautes Grundstück, Zustand des Hauses egal (Abriss und Neubau)" hier in der Gegend und alles ging stets über Marktwert weg. Das war die letzten 20 Jahre so und wird demnächst sicherlich weitergehen und auch jetzt ist kein wirklicher Preisrückgang festzustellen.
Und umgekehrt da, wo keiner hin will, ändert auch ftth im Haus wenig am Preis. Kann vielleicht das Zünglein an der Waage zwischen zwei Objekten sein. Trotzdem sind die Verkäufer auch hier damit gekommen auf der Infoveranstaltung, ein befreundeter Makler hat das als unlauter bezeichnet, er sieht in der Praxis, dass das komplett irrelevant ist am lokalen Markt. Da bestimmt das knappe Angebot die Preise und sonst fast nichts (in letzter Zeit kam Barrierefreiheit dazu, der demografische Wandel zeigt sich, sowie die Frage energetisches Standard spielt bei Preisverhandlungen im unteren Marktsegment inzwischen bisschen eine Rolle).
-
Nun, solche Sachen ändern sich nicht über Nacht. Der Markt kühlt deutlich ab, das kommt ggf. unterschiedlich schnell in den Regionen an.
Wer da als Eigentümer nicht mitzieht muss schon selten dämlich sein.
Internet ist nicht mehr das Zünglein an der Waage sondern so essentiell, ob das Grundstück an fließend Wasser angeschlossen ist.
PS: Und bevor wir uns über Anekdoten unterhalten.
https://de.statista.com/statistik/date…in-deutschland/ -
Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
-
Das durchschnittliche Einfamilienhaus geht in meinem Landkreis für über 1,2 Millionen € weg.
It doesn't matter. Und bei soviel Kohle ist dem Verkäufer irgendwann auch so eine Nachkommastelle egal. Hätte ich eine kleine Eigentumswohnung in nicht so begehrter Lage würde ich dem aber zustimmen. Kommt immer drauf an.
Ansonsten soll doch einfach jeder tun was er für richtig hält. Ich fand die starken Worte über Mitmenschen die einfach nur keinen Glasfaseranschluss wollen bisschen unangebracht.
https://www.sparkassen-immo.de/media/file/marktspiegel-2023-obb.pdf
-
Ich hab im ersten Beitrag noch mal einen Link zu einem Artikel hinzugefügt, der sich ebenfalls dieser Problematik widmet.
-
Ich hab im ersten Beitrag noch mal einen Link zu einem Artikel hinzugefügt, der sich ebenfalls dieser Problematik widmet.
Die Kommentare unter dem zweiten Artikel sind leider wieder bezeichnend für viele Menschen in Deutschland. „10 € mehr als jetzt ist zu teuer“, „brauche einen neuen Router dafür“, „bei 1&1 zahl ich nur 20 € im Monat, das reicht mir“….
-
Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
-
Die Kommentare unter dem zweiten Artikel sind leider wieder bezeichnend für viele Menschen in Deutschland. „10 € mehr als jetzt ist zu teuer“, „brauche einen neuen Router dafür“, „bei 1&1 zahl ich nur 20 € im Monat, das reicht mir“….
Was bitte ist daran verwerflich, seine eigenen Ansprüche zu kennen und dementsprechend zu handeln? Nicht jeder kann oder will die Mittel dafür aufwenden, sein Leben am Maximum auszurichten. GF ist die überlegene Technologie - keine Frage - trotzdem wird nicht jeder sofort oder in den nächsten 5 Jahren daraus einen direkten Nutzen ziehen.
Das eigentliche Problem sind nicht die Nutzer, sondern die verfehlte Strategie von Politik und Telekom. Statt beim geförderten Ausbau vor einigen Jahren direkt auf GF zu setzen, wurde weiter am Kupferdraht geklammert. Wenige Jahre später wird dann wieder Geld versenkt und neue Leitungen verlegt.
Meine Region ist das beste Beispiel: Vor 3 Jahren kam SVDSL im Rahmen eines 12 Mio Förderprogramms und endlich konnte man mit 250 statt 16 Mbit surfen. Ja, es war ein Fortschritt. Nun beginnen nächsten Monat hier die GF Ausbauarbeiten und machen theoretisch den SVDSL Ausbau überflüssig. Wenn das nicht Geld verbrennen par excellece ist, dann weiß ich auch nicht.
-
kingpin42 Ich stimme mit dir zu 100% überein.
Natürlich gibt es immer individuelle Situationen, wo man deutlich sagen muss, das in dieser Situation ein Gf-Anschluss keinen Sinn macht. Habe ich im Familienkreis auch, da habe ich sogar vom Gf-Anschluss abgeraten.
Letztlich hat jeder seine Chance gehabt einen Vertrag über den Ausbau abzuschließen oder auch nicht. Das sollte/muss ein bewusster Vorgang sein und hat immer Konsequenzen.
Von daher mache ich es mir mittlerweile leicht: wer nicht will, der bekommt auch jetzt und mittelfristig nichts.
Ärgerlich werde ich nur dann, wenn Provider versuchen sich durch Tricks und partiellen Überbau Fördergelder zu sichern, um einen für den Immobilienbesitzer kostenlosen "Zwangsausbau" zu erreichen.
-
Das eigentliche Problem sind nicht die Nutzer, sondern die verfehlte Strategie von Politik und Telekom. Statt beim geförderten Ausbau vor einigen Jahren direkt auf GF zu setzen, wurde weiter am Kupferdraht geklammert. Wenige Jahre später wird dann wieder Geld versenkt und neue Leitungen verlegt.
Meine Region ist das beste Beispiel: Vor 3 Jahren kam SVDSL im Rahmen eines 12 Mio Förderprogramms und endlich konnte man mit 250 statt 16 Mbit surfen. Ja, es war ein Fortschritt. Nun beginnen nächsten Monat hier die GF Ausbauarbeiten und machen theoretisch den SVDSL Ausbau überflüssig. Wenn das nicht Geld verbrennen par excellece ist, dann weiß ich auch nicht.
Das widerspricht sich überhaupt nicht. FTTC ist eine Vorstufe zu FTTH.
Viele haben ab 2015 bereits FTTC erhalten. Die hätten sich bestimmt bedankt, wenn die noch 10 Jahre auf 10 Mbps festgenagelt gewesen wären.
-
Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
-
Das widerspricht sich überhaupt nicht. FTTC ist eine Vorstufe zu FTTH.
Da bin ich hier auch gespannt. Vor einigen Jahren wurde hier VDSL ausgebaut und die Glasfaser zum Outdoor DSLAM liegt ca. 120m entfernt. Vermute mal, dass von dort auch der jetzt beginnende FTTB Ausbau weitergeführt wird. Müsste ja theoretisch gehen, weiteren Kasten dran bauen und von da die Häuser mit GF versorgen.
-
Das widerspricht sich überhaupt nicht. FTTC ist eine Vorstufe zu FTTH.
Viele haben ab 2015 bereits FTTC erhalten. Die hätten sich bestimmt bedankt, wenn die noch 10 Jahre auf 10 Mbps festgenagelt gewesen wären.
Seinerzeit hieß es, die Leitungen dürfen auch später nicht für andere Dienstleistungen genutzt werden, weil dadurch die Förderbedingungen verletzt würden. Aus dem gleichen Grund durften auch keine Häuser ans FTTC GF Netz angeschlossen werden, obwohl das Kabel direkt an ihren Häusern vorbei führte. Ich bin gespannt, ob nun doch die gleichen Kabel/Leerrohre für den beginnenden GF Ausbau genutzt werden. Ökonomisch wie ökologisch sinnvoll wäre es.
-
Da bin ich hier auch gespannt. Vor einigen Jahren wurde hier VDSL ausgebaut und die Glasfaser zum Outdoor DSLAM liegt ca. 120m entfernt. Vermute mal, dass von dort auch der jetzt beginnende FTTB Ausbau weitergeführt wird. Müsste ja theoretisch gehen, weiteren Kasten dran bauen und von da die Häuser mit GF versorgen.
Wenn ich mich nicht irre, hat die Telekom zu dem Zweck damals die Multifunktionsgehäuse (MFG) aufgestellt.
Die sollten auch für die Erweiterung zu FTTB/H geeignet sein.
-
Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
-
Die Kommentare unter dem zweiten Artikel sind leider wieder bezeichnend für viele Menschen in Deutschland. „10 € mehr als jetzt ist zu teuer“, „brauche einen neuen Router dafür“, „bei 1&1 zahl ich nur 20 € im Monat, das reicht mir“….
Soll dann jeder im Namen von nebulösen Verbesserungen Geld aus dem Fenster werfen? Wie bei Solaranlagen, Wärmepumpen und Elektroautos? Man kann es machen wenn man will und bereit ist die "early adopter" Gebühr zu zahlen, aber rein ökonomisch lohnt es sich nicht. Nachdem ich mehr und mehr lese was für Saftläden die neue Provider sind, überlege ich langsam ob es doch nicht besser wäre bei Vodafone Kabel zu bleiben.
-
lese was für Saftläden die neue Provider sind, überlege ich langsam ob es doch nicht besser wäre bei Vodafone Kabel zu bleiben.
Gilt das nicht für alle Provider, gleich ob alt oder neu?
Ist das nicht das typische Social Media Problem: Probleme werden herausgeschrieben, die große Mehrheit ohne Probleme verhält sich ruhig?
-
Das mag sein, dennoch als ich bei DGN nach ungefähren Plänen wie und wann es mit Ausbau weiter geht gefragt habe, habe ich das nichtssagendeste Antwort, die ich jemals gekriegt habe, bekommen. Dazu kommt unkündbare seltsame AGB Anpassung.
VF sind auch nicht ohne Probleme. Man kann aber z.b. dual stack bekommen oder Guthaben auf Prepaid Karte gutgeschrieben wenn der Ausfall länger dauert.
-
Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
-
AGB sind natürlich Vertragsbestandteil, jedoch gibt es dort auch Fehler. Diese gelten natürlich nicht und sind daher bedeutungslos, manchmal sogar die gesamten AGB.
Dazu kommt noch, das lediglich diejenigen AGB für einen Kunden wirken, die beim Vertragsabschluss aktuell waren. Daher sind diese unbedingt in elektronischer und Papierform aufzubewahren. Man weiss ja nie, wozu man diese noch benötigt.
-
PDF habe ich sicherheitshalber bereits gespeichert. Nichtsdestotrotz hinterlässt es ein Geschmäckle wenn die neue Anbieter zu solchen billigen Tricks greifen.
Insgesamt geben sich die Platzhirsche sowie die neuen m.M.n. nicht viel. Das nötige Übel halt.
Ein bisschen wie die Mietwagenfirmen die dann mit Lupe nach Kratzer suchen und gerne versuchen Schaden von dem Vormieter einem unterzujubeln.
-
Seinerzeit hieß es, die Leitungen dürfen auch später nicht für andere Dienstleistungen genutzt werden, weil dadurch die Förderbedingungen verletzt würden.
Da wäre ich skeptisch. Welches Förderprogramm war das denn?
Hier mal die Rahmenregelung zum Förderprogramm des Bundes in einer frühen Fassung (Juni 2015). Da findet sich z.B. ab Seite 8 die Aussage:
"Der ausgewählte Bieter muss verpflichtet werden, im geförderten Netz einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den errichteten Infrastrukturen auf Vorleistungsebene zu gewährleisten, insbesondere Zugang zu Leerrohren sowie zum Kabelverzweiger, Zugang zur unbeschalteten Glasfaser, Bitstromzugang sowie vollständig entbündelter Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung.
[...]
Im Sinne der Richtlinie zur Kostenreduzierung beim Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen, muss die geförderte Infrastruktur Zukunft-sicher sein; physische Charakteristika müssen so gestaltet werden, dass sie mehreren Wettbewerbern die Möglichkeit ermöglichen, ihre aktiven und passiven Netzelemente an die bestehende Infrastruktur anzuschließen.
"
Die Vorleistungspreise müssen die beiden Anbieter aushandeln, kommt keine Einigung Zustande macht die Bundesnetzagentur einen "bindenden Vorschlag" (Punkt 6, Seite 9).
Der gefördert ausbauende Anbieter ist also sogar verpflichtet anderen Anbietern Zugang zu Leerrohren und unbeschalteter Glasfaser für deren Projekte zu geben. Da wäre es komisch wenn er solche Kapazitäten nicht für seine eigenen Zwecke verwenden könnte.
Ich weiß auch dass im Rahmen eines geförderten Ausbau direkt nur die Adressen ausgebaut werden dürfen die ausgeschrieben wurden. Im Nachgang scheint aber auch die Nutzung der geschaffenen Infrastrukturen für andere Dinge möglich zu sein. Dafür spricht auch die oben zitierte Regelung. Ich muss aber Zugeben dass der genaue Übergang ab wann was erlaubt ist für mich auch etwas unklar ist. Aber dass die Infrastruktur dauerhaft für nichts anderes als den ursprünglich geförderten Zweck verwendet werden darf glaube ich nicht.
Der obige Text findet sich übrigens auch praktisch unverändert in der aktuellen Rahmenregelung von Oktober 2020 (jetzt auf Seite 9), hat also die Interaktionen und den Übergang zur "Gigabitförderung" überlebt.
-
Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
-
Wenn ich mich nicht irre, hat die Telekom zu dem Zweck damals die Multifunktionsgehäuse (MFG) aufgestellt.
Die sollten auch für die Erweiterung zu FTTB/H geeignet sein.
Das stimmt leider nicht. Bei einem VDSL/SVDSL der Deutschen Telekom als FTTC-Variante werden die MFG komplett für die Linecards und alles drumherum gebraucht. Bei einem späteren FTTH-Ausbau werden Gf-NVT (die schmaleren Verteilierkästen) i.d.R. daneben gesetzt und an eine meist im Boden befindliche Gf-Muffe angeschlossen.
-
Soll dann jeder im Namen von nebulösen Verbesserungen Geld aus dem Fenster werfen? Wie bei Solaranlagen, Wärmepumpen und Elektroautos? Man kann es machen wenn man will und bereit ist die "early adopter" Gebühr zu zahlen, aber rein ökonomisch lohnt es sich nicht. Nachdem ich mehr und mehr lese was für Saftläden die neue Provider sind, überlege ich langsam ob es doch nicht besser wäre bei Vodafone Kabel zu bleiben.
Ich würde mich freuen, wenn wir hier im Glasfaserforum beim Thema bleiben können. Ansonsten biete ich gern einen privaten Austausch zum Thema Elektromobilität an ;-).
-