Beiträge von ByteRipper

    Guten Morgen zusammen,

    nachdem der Fertigstellungstermin des Glasfaseranschlusses immer weiter nach hinten (05/24 --> 08/24 --> 10/24 --> 03/25 --> 06/25) rückt und ich nun schon einige Monate bei der Telekom im DSL Übergangstarif hänge, stellt sich mir die Frage, wie es sich mit der Vertragslaufzeit verhält.

    Laufen die 2 Jahre Vertragslaufzeit, die ich beim Abschluss des Glasfasertarifs eingegangen bin, ab Schaltung des DSL Anschlusses oder ab Schaltung des Glasfaseranschlusses?

    Nein, es ist ein eigenwirtschaftlicher Ausbau und ja, ich habe direkt gebucht, nachdem die Haustürverkäufer vor Ort waren.

    Wie am obigen Screenshot zu sehen ist, habe ich vor 9 (!) Monaten bestellt. Der Ausbau in der Region hat erst vor 3 Monaten begonnen.

    Meine Vermutung hat sich bestätigt.

    Just in diesem Moment wird die Straße vor meinem Haus wieder zugeteert, ohne das mein Anschluss gelegt wurde. Das Telekom-Hilft Team ist zwar nett und bemüht, ist jedoch keine echte Hilfe. Die einzige Aussage, die ich am Telefon erhalten habe war die, dass man auf den Ausbau durch Glasfaserplus keinen Einfluss habe.

    Die Planung ist echt ein Witz. Hier werden die Straßen zugemacht und in der Web-App zum Ausbaustatus laufen noch die Vorbereitungen...


    Mal ehrlich:
    Erst setzen einen die Haustürverkäufer unter Druck ("Sie müssen in den nächsten 2 Wochen unterschreiben") und dann wird man vergessen. Ich könnte kotzen und würde den Rotz am liebsten wieder abbestellen. Das geht aber nicht, weil ich an diesen sch..... Vertrag gebunden bin.

    Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, man hat mich beim Ausbau übersehen. Aber von vorne:

    Hier baut GlasfaserPlus aus. Einen entsprechenden 500er Tarif habe ich im August letzten Jahres bei der Telekom abgeschlossen. Das auch erfolgreich, schließlich habe ich schriftlich eine AB bekommen. Nun fingen vor etwa 2 Monaten die Ausbauarbeiten im Ort an. Unsere Straße wurde vor rund drei Wochen erschlossen.

    Was mich irritiert: Bei einigen Häusern hier in der Straße wurden die Speedpipes im Zuge des Ausbaus direkt ans Haus gelegt. Das war bei mir nicht der Fall. Das Kabel wurde bis zur Grundstücksgrenze (Auffahrt) gelegt. Nachdem in anderen Teilen des Orts bereits damit begonnen wird, die Straßengräben wieder zuzuteeren, wirkt es so, als hätte man mich vergessen.

    Ist dem so oder ist das normal, das einzelne Häuser erst später angeschlossen werden?

    Der einzige Preisvorteil bei 1&1 ist der Bauernfängerpreis von 9,99 Euro im ersten Jahr. Interessant sollte aber doch der Preis danach sein. Zudem gibts bei der EWE zum gleichen Preis 50MB/s mehr.

    1&1 bietet doch noch ein paar mehr Vorteile, zumindest für diejenigen, die sich damit beschäftigen. Corporate Benefits bietet z. B. 3 zusätzliche Gratismonate. Wer nach 12 Monatennkündigt und sich über die Hotline zurückholen lässt, bekommt Neukundenkonditionen. Das ist schon deutlich besser als das, was die Telekom bietet.

    Und so etwas wird zunehmen, in Zeiten von hochpreisigen Grafikbeschleunigern.

    Je nachdem über welche Datenmengen man da redet, reicht ein VDSL 100/250 vielleicht nicht mehr aus, und man braucht dafür zwingend eine stabile, breitbandige Verbindung.

    GeForceNow empfiehlt 45 Mbit für Streaming in 4k/120fps. Hält sich also noch in Grenzen. Ob sich Streaming in schnellen Spielen wie Shootern durchsetzt, möchte ich bezweifeln. Dafür sind die Latenzen auch mit GF einfach zu hoch. Nicht zuletzt deswegen haben ejnjge Anbieter auch schon wieder zu gemacht.

    Das widerspricht sich überhaupt nicht. FTTC ist eine Vorstufe zu FTTH.

    Viele haben ab 2015 bereits FTTC erhalten. Die hätten sich bestimmt bedankt, wenn die noch 10 Jahre auf 10 Mbps festgenagelt gewesen wären.

    Seinerzeit hieß es, die Leitungen dürfen auch später nicht für andere Dienstleistungen genutzt werden, weil dadurch die Förderbedingungen verletzt würden. Aus dem gleichen Grund durften auch keine Häuser ans FTTC GF Netz angeschlossen werden, obwohl das Kabel direkt an ihren Häusern vorbei führte. Ich bin gespannt, ob nun doch die gleichen Kabel/Leerrohre für den beginnenden GF Ausbau genutzt werden. Ökonomisch wie ökologisch sinnvoll wäre es.

    Die Kommentare unter dem zweiten Artikel sind leider wieder bezeichnend für viele Menschen in Deutschland. „10 € mehr als jetzt ist zu teuer“, „brauche einen neuen Router dafür“, „bei 1&1 zahl ich nur 20 € im Monat, das reicht mir“….

    Was bitte ist daran verwerflich, seine eigenen Ansprüche zu kennen und dementsprechend zu handeln? Nicht jeder kann oder will die Mittel dafür aufwenden, sein Leben am Maximum auszurichten. GF ist die überlegene Technologie - keine Frage - trotzdem wird nicht jeder sofort oder in den nächsten 5 Jahren daraus einen direkten Nutzen ziehen.

    Das eigentliche Problem sind nicht die Nutzer, sondern die verfehlte Strategie von Politik und Telekom. Statt beim geförderten Ausbau vor einigen Jahren direkt auf GF zu setzen, wurde weiter am Kupferdraht geklammert. Wenige Jahre später wird dann wieder Geld versenkt und neue Leitungen verlegt.

    Meine Region ist das beste Beispiel: Vor 3 Jahren kam SVDSL im Rahmen eines 12 Mio Förderprogramms und endlich konnte man mit 250 statt 16 Mbit surfen. Ja, es war ein Fortschritt. Nun beginnen nächsten Monat hier die GF Ausbauarbeiten und machen theoretisch den SVDSL Ausbau überflüssig. Wenn das nicht Geld verbrennen par excellece ist, dann weiß ich auch nicht.

    Wenn der Traffic pro Einwohner / Haushalt so weiter ansteigt, dann wird in 10-15 Jahren ein 100 Mbit-Anschluss wohl eher nicht mehr für die "Alltags-Aufgaben" ausreichen.

    Heute glotzen wir in HD, aber Online-Inhalte gibts heute schon in 4K oder 8K, was ja schon deutlich mehr Bandbreite braucht.

    Dazu kommt auch noch, dass heute selbst beim surfen im Internet schon deutlich mehr Daten übertragen werden, als vor 20 Jahren.

    Wer hier glaubt, dass die Bandbreite wieder nach unten geht, oder gar nur stagnieren wird, der irrt

    Mir allein fehlt die Phantasie für Killeranwendungen, die Bandbreiten deutlich jenseits der 100 Mbit in den kommenden Jahren erforserlich machen. Das genannte Videostreaming ist hier ein schlechtes Beispiel - viele (insb. CGI lastige Filme) liegen selbst heute nur als Full-HD oder bestenfalls 2,7k Intermediate vor. Solange nicht einmal 4K Content durchgehend verfügbar ist, dürfte 8K von der Realität soweit entfernt sein, wie die Erde vom Mond. Durch die Verschiebung des Filmemarkts in Richtung Streaming kommt erschwerend hinzu, dass die Anbieter im Hinblick auf die Kosten kein Interesse an hohen Bandbreiten haben. Netflix beispielsweise streamt UHD mit max. 17,2 Mbit. Multiplizieren wir das mit 4 um auf die 8k Auflösung zu kommen, liegen wir noch immer deutlich unter 100 Mbit.

    Natürlich lassen sich immer Szenarien ersinnen, in denen mehr Bandbreite ein Muss ist. Dazu reicht es, wenn Vater im Homeoffice große Projektdateien herunterladen muss, die Frau einen 8K Stream schaut und Sohnemann Call of Duty 28 herunterlädt. In wie weit das zu einem Problem wird (Stichwort Trafficshaping) ist dann aber noch einmal ein ganz anderes Thema.

    Wie gesagt, ich bin EDV groß geworden, habe mit 14 meinen ersten PC selbst zusammengabut, habe LAN Partys für 300 Teilnehmer mitorganisiert und auch heute sehr digital unterwegs. Trotzdem muss ich sagen, bin ich mit meinem 250er Anschluss wirklich glücklich. Erst gestern hatte ich einen 40 GB Download angestoßen, habe den Kaffee ausgetrunken, bin duschen gegangen und schon war der DL erledigt.

    Abseits dessen: Ich habe vorhin die Bestellung für Glasfaser XXL abgeschickt :)

    Bei einem Ausbau durch die Telekom direkt wäre ja kein Anbieterwechsel nötig. 250 Mbit/s über Telekom-Glasfaser kosten bei 1&1 derzeit 40 Euro/Monat. Und die 15 Euro Mehrkosten würden sich über die 24 Monate Mindestvertragslaufzeit auf 360 Euro summieren.

    Die Telekom baut hier als GlasfaserPlus in Kooperation mit einem Investor aus. Bei 1&1 zu bleiben ist daher keine Option. Daher auch doppelte Grundgebühren für mehrere Monate.

    Die 25 EUR im Monat lassen sich bei fristgemäßem Vertragswechsel durchaus realisieren. Bei 1&1 habe ich aktuell 13 Freimonate. Preise < 30 EUR für DSL250 lassen sich regelmäßig bei verschiedenen Anbietern realisieren (siehe Schnäppchenportale) . Unterm Strich würde mich ein Wechsel zu GF in den nächsten zwei Jahren rund 660 EUR zusätzlich Kosten (300 EUR parallel laufende Verträge + 24x 15 EUR Mehrpreis.

    Ja, weniger als die 799 EUR, die aktuell bei einem nachträglichen Ausbau verlangt werden, trotzdem bleibt es eine Stange Geld für einen reinen Technologiewechsel ohne direkten Benefit.

    Ich halte mich für einen sehr technikaffinen Menschen, gleichzeitig bin ich jedoch auch ein sparaamer Mensch. Beim Thema Glasfaserausbau kollidieren diese Einstellungen gleich in zweifacher Hinsicht:

    Zum einen ist GF (zumindest bei der Telekom) deutlich teurer, als mein aktueller Vertrag bei 1&1. Konkret reden wir hier über 50 EUR vs. 25 EUR für eine 250er Leitung. Zum anderen bedeutet der Abschluss eines GF Vertrags 300 EUR zusätzliche Kosten, weil ich über mehrere Monate hinweg zwei Anschlüsse bezahlen müsste. Kulanz wie bei Deutsche Glasfaser (bis 12 Monate frei bei vorhandener Vertragsbindung) gibt es nicht bei der Telekom.

    Vielleicht sollten daher nicht per se alle GF Verweigerer als desinteressierte Technikfeinde abgekanzelt werden. GF ist eine tolle Technik, jedoch nicht um jeden Preis.

    Der 100 Mbit/s-Tarif bei o2 auf UGG-Technik kostet weniger, als ein 16 Mbit/s Telekom DSL-Tarif. Der hat dann den 20-fachen Upload.

    Bitte beachte, dass O2 für Glasfaser andere Tarife hat.

    100 Mbit kosten die ersten 12 Monate 35 EUR und die letzten 12 Monate 40 EUR.

    Ps.: Schöne Grüße aus Reichshof nach Waldbröl :)

    Gibt es einen groben Richtwert hinsichtlich der Buchungsfreigabe für Drittanbieter für Ausbauten über Glasfaserplus?

    Hier soll ab Dezember ausgebaut werden, daher hatte ich den Beratungscontainer im Ort aufgesucht. Dort wurde bestätigt, dass es sich um ein open access Netz handelt. Gleichzeitig wurde versucht, Verkaufsdruck aufzubauen, da nur bei einer Buchung über die Telekom garantiert sei, dass man beim Ausbau dabei ist. Gleichzeitig mochte der Vertreter auch keine Aussage machen, wann sich das Zeitfenster für eine Buchung schließt.

    Ich würde gerne bei 1&1 bleiben, dort ist jedoch noch keine Buchung möglich. Auf der Seite der Telekom hingegen schon seit mehreren Wochen.

    Hallo zusammen,

    am gestrigen Montag habe ich der Presse entnommen, dass GlasfaserPlus (ein Telkom-Verbund) plant, unsere Region im kommenden Jahr auszubauen. Laut Bericht wird der Anschluss während der Ausbauphase kostenlos sein, wenn ein Glasfasertarif gebucht wird.

    Leider wird weder in dem Bericht noch auf den regionalen Websites erörtert, was genau mit einem Glasfasertarif gemeint ist.

    Aktuell habe ich 100 Mbit bei der Telekom und bereits in zwei Wochen steht bei mir der Wechsel zu 1&1 mit 250 Mbit an. Aufgrund der Vertragsbindung kann ich nächstes Jahr gar nicht wechseln.

    Hat jemand von Euch schon soetwas mitgemacht und kann etwas dazu sagen, welche Bedingungen genau für den kostenlosen Hausanschluss erfüllt sein müssen?