Glasfaser Nordwest Leerrohre/Pipes

  • Moin, hier bei uns in der Straße wird kräftig gebuddelt, schön das.

    Ich verstehe die Systematik nicht nach der hier gearbeitet wird, vielleicht kann mich jemand aufklären.

    Bisher lag der Telekom Anschluss auf der linken Seite des Hauses (wenn man von der Straße kuckt)

    Nun wird hier das Rohr auf der Grundstückeinfahrt gelegt, also rechts vom Haus warum??

    Alle meine in House Verkabelungen sind natürlich auf den jetzigen Telekom Anschluss konzentriert.

    Die Bauarbeiter sprechen kein Deutsch, außer Chef nix da, morgen andere Baustelle.

    Wer macht dann wann, und vor allem wie den Hausanschluss ?

  • Also eigentlich wird die Hauseinführung vorab besprochen.

    Vielleicht bauen die auch nur die Trasse und die Hauseinführung folgt zu einem späteren Zeitpunkt?

    War bei uns der Fall, aber das war nicht Glasfaser Nordwest.

  • Das die "Nur" die Trasse bauen ist schon klar.

    Nur warum wird ein Rohr/Pipe in die Einfahrt gelegt, also auf der für mich falschen Seite des Hauses.

    Hätte die das an der Linken Seite ins Grundstück gelegt wäre ja alles klar.

    Eine Hausbegehung hat es noch nicht gegeben, daher weiß ich auch nicht warum das an die falsche Seite des Hauses in das Grundstück gelegt wurde.

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  • Es gibt auch die Variante, wo Trasse und Hauseinführung gemeinsam gemacht wird.

    Aber mir der Erdrakete sollte man auch problemlos zu dem Punkt kommen, den du haben willst.

  • Nur warum wird ein Rohr/Pipe in die Einfahrt gelegt, also auf der für mich falschen Seite des Hauses.

    Vielleicht, weil sie sich damit einen einfachen Zugang zum Grundstück erhoffen? Einfacher, als unter einem Zaun durch in den Vorgarten?

  • Aber wenn man bei Glasfaser Nordwest guckt wird das wie bewölkt gemacht:

    XXXX - 2002 Telefon

    12.03.2002 T-ISDN XXL

    20.10.2005 T-ISDN Call Time 240 Freiminuten

    13.05.2006 T-DSL 2000 (Speedport W501V)

    18.09.06 Wegfall T-ISDN Call Time ISDN und zugebucht Call & Comfort/T-ISDN

    2006-2008 Tarif Umstellung

    24.11.2008 Wegfall Call & Surf Comfort (2) T-ISDN

    zugebucht Call & Surf Comfort Universal (4)

    15.05.2015 Wegfall Call & Surf Comfort Universal (4)

    Zugebucht Surf Comfort All-Net (DSL Ram 6000)

    8.6.22 EWE Glassfaser 300

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  • Also bei uns (DG) wurde das vorher ganz genau besprochen, insbesondere wo der HÜP sitzen soll und an welcher Stelle man dafür ins Haus gelangt. Genau so wurde dann auch die Pipe verlegt.

  • Alle diese Besprechungen und Details kommen erst wenn die Truppe kommt die vom Übergabepunkt (wo jetzt das Leerrohr endet) über das Grundstück zum Haus verlegt und dann ins Haus rein.

    Das hat mit der Frage des OP „warum da“ nichts zu tun.

    Es wird/wurde genau _da_ hin gelegt, weil das eine Gruppe festgelegt hat die durch den Ort geht und an jedem Haus eine Markierung auf den Asphalt (oder was ihr da habt) macht, wo das Rohr hinkommt.

    Wo / auf welcher Seite deine anderen Hauseinführungen sind wissen die nicht.

    Die markierer nehmen den Punkt der ihnen als erstes in den Sinn kommt und der Bau-Trupp macht das dann so.

    Ich habe auch schon 2x gesehen dass sie ein Haus ganz übersehen haben.

    Wenn du es woanders haben willst, dann warte bis der Trupp kommt der das Leerrohr die Straße lang legt und sage ihnen „da drüben bitte anstelle hier“. Habe ich gemacht, hat prima funktioniert. Ich wollte auch woanders und die haben das ohne Zögern gemacht.

    Wo genau das liegt ist denen völlig egal. Spendier ne Runde Eis, Wasser oder was du so im Kühlschrank hast und die Sache läuft.

    Später (und das kann ein Jahr dauern!) wird das Kabel dann per erdrakete zum Haus hin gelegt und DA wird dann geschaut und entschieden wohin genau.

    Und da wo es dann hin soll, wird es hin geschossen, fertig.

  • Bei uns wurde von Deutscher Glasfaser (DG) die Rohrbündel so verlegt, das möglichst wenige Berührungs-/Kreuzungspunkte mit bestehenden unterirdischen Leitungen (Strom, Wasser, Gas, Telefon) entstanden sind. Mit Erdrakete wurde so gut wie nicht gearbeitet, sondern mit klassischer Handschachtung durch den spanischen Tiefbauer Zener Telecom als Generalunternehmer.

    Bevor das Mikrokabelrohr auf das Grundstück gelegt wurde, hat die Hausbegehung stattgefunden. In dem angefertigten Protokoll wurde die Montageorte und Leitungsführung, sowie Leitungslängen fotografisch festgehalten. Das Protokoll wurde unterschrieben und in elektronischer Form zugestellt.

    Einige Wochen später rückte der Tiefbautrupp an. Alle sehr freundlich und um Zuwendung von Wasser/Kaffee sehr dankbar. Freundlichkeit hat manche Dinge, die unmöglich erschienen, erst möglich gemacht.

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  • Ich hätte mir auch gewünscht das VOR dem Trassenbau abgeklärt worden wäre wo was später hinkommt.

    Egal, Trasse liegt jetzt da wo die Truppe meinte es hinlegen zu müssen.

    Hatte den Eindruck denen ging es um den geringst möglichen Aufwand (verständlich aus deren Sicht)

    Das Motto, nach mir die Sintflut, soll doch die Hausanschlusstruppe sehen wie sie klarkommen.

    Ok wenn man "alles" vorher bis ins Detail durchplanen muss/soll wären wir hier noch nicht soweit.

    Insofern sehe ich das mittlerweile Sportlich, alles wird Gut :saint: :)

  • Nach meiner Einschätzung erfolgt der Trassenbau unabhängig von schon bestehenden Buchungen. Die Straßen werden grundsätzlich alle erfasst. Ein Anschluss an das Netz ist danach mit relativ wenig Aufwand möglich.

    Bei uns war es so, dass beim Trassenbau an jeder Einheit eine Markierung gemacht wurde, wo der Teilnehmerabzweig hin soll. Das passte oft mit den von außen einsehbaren bisherigen Anschlüssen überein.

    Die Bautrupps sind mittlerweile recht erfahren, so dass deine Situation für die keine besondere Herausforderung darstellt.

    Ich habe hier im Dorf Situationen gesehen, da hatten die wirklich viel zu tun. Unsere Hauseinführung war in ca. 1 Stunde erledigt, sehr gute Arbeit. Bei anderen haben die den ganzen Vormittag zu schaffen gehabt.

  • Nach meiner Einschätzung erfolgt der Trassenbau unabhängig von schon bestehenden Buchungen. Die Straßen werden grundsätzlich alle erfasst. Ein Anschluss an das Netz ist danach mit relativ wenig Aufwand möglich.

    Bei uns war es so, dass beim Trassenbau an jeder Einheit eine Markierung gemacht wurde, wo der Teilnehmerabzweig hin soll. Das passte oft mit den von außen einsehbaren bisherigen Anschlüssen überein.

    Die Bautrupps sind mittlerweile recht erfahren, so dass deine Situation für die keine besondere Herausforderung darstellt.

    Ich habe hier im Dorf Situationen gesehen, da hatten die wirklich viel zu tun. Unsere Hauseinführung war in ca. 1 Stunde erledigt, sehr gute Arbeit. Bei anderen haben die den ganzen Vormittag zu schaffen gehabt.

    Jap, war hier genau so (GFNW).

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  • Nach meiner Einschätzung erfolgt der Trassenbau unabhängig von schon bestehenden Buchungen.

    Das ist bei GF NW grundsätzlich die Vorgehensweise, korrekt.

    Und ja: es kommt jemand der markiert wo gelegt werden soll und da wird dann gebuddelt.

    Wenn Dir das nicht gefällt, warte bis der Mann mit dem Bagger kommt, reich' dem ein Eis und zeig ihm wo das Loch hin soll, dann macht der das so wie Du willst.

    Wenn das jetzt schon vorbei ist dann ist es halt zu spät. Ist aber kein Weltuntergang, das Kabel kommt schon irgendwie bis ins Haus.

  • Mit einem Eis wäre es nicht getan,

    er meinte das kriegt er nicht bezahlt, hätte dafür unter einer Hecke durchschießen müssen.

    (der Truppführer konnte etwas deutsch)

    Ok nun muss der Hausanschlusstrupp 3 Löcher buddeln um die Strecke bis zur Hauseinführung zu schießen, oder der Vorgarten wird einmal quer aufgebuddelt.

  • Ok. Dumm gelaufen.

    Bei mir hat ein Eis gereicht, aber da waren auch noch heißere Temperaturen, vielleicht müsste man solche Motivationsverstärker an die Wetterlage anpassen :)

    Aber was soll's, irgendwer wird das da schon verlegen, mach Dir kein Kopf.

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  • Der Hausanschlusstrupp war jetzt da :)

    Die mussten 4 Löcher buddeln um durch den Vorgarten zu kommen.

    Aber ich habe meinen Anschluss da wo er hingehört :mrgreen:

    Hat alles in allem sehr gut geklappt, habe die Truppe mit Kaffee und Brötchen versorgt , das brachte die nötige Motivation das am Schluss alle zufrieden waren, und das Zählt 8)

  • ich habe mich letztens mit einem Planer und einem Baubegleiter der DTAG unterhalten, bis vor einiger Zeit haben sich die Planer an der Kupfertrasse bzw Haueinführung orientiert... Die Daten stammen aus digitalisierten (früher handgefertigten) Lageplänen...

    Man kann sich hier mal so einen Lageplan für private Zwecke einholen

    Mittlerweile wird aber viel über QGIS geplant, dies ist dann eigentlich nur noch eine grobe Planung, der Rest wird vor Ort ausgekundet.

    Eigentlich schade... da ja die Grunddaten vorliegen, könnte man dem Kunden und auch dem Tiefbauer eine Menge Arbeit und Diskussion ersparen.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Eine Trassenauskunft oder Planauskunft muss dir jeder TK-Provider, der bei dir ausgebaut hat, liefern.

    Zumindest von der DTAG und DG ist mir bekannt, das solche Auskünfte unentgeltlich sind.

    Die Exaktheit lässt allerdings zu Wünschen übrig. Eine Abweichung von 2 Metern zwischen Zeichnung und Realität ist nicht ungewöhnlich. Es hilft jedoch für die grobe Verortung.

    Von daher kann ich nur den gutgemeinten Rat geben: Macht Fotos auf denen Zollstock/Maßband und ein unveränderlicher Punkt abgebildet ist, das hilft später enorm!

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  • Darum ging es mir primär gar nicht... Es ging mir eher darum dass, wenn eine Planauskunft vorhanden gewesen wäre, der Tiefbauer vermutlich gleich anders gebaut hätte.

    Aber da hast Du Recht... teilweise sind die Maße mit der Bierflasche ausgelotet, wenn man dann über eine eigene Dokumentation von seinem Grundstück verfügt ist das Gold wert.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Ich bin davon ausgegangen, das sich jedes Tiefbauunternehmen von den in Frage kommenden Stellen (Strom, Wasser, Gas, Kabel, TK) eine Planauskunft einholt, bevor gegraben wird. Andernfalls wird das Ausheben zum Glückspiel. Gerade, wenn vermehrt ein Überbau stattfindet, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Dem Anwohner/Kunden ist das nicht aufzubürden.