Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

  • Wenn wird den Glasfaserkontext beachten: Die Telekom ist im Vergleich weder besonders günstig, noch hat sie schnelle Bereitstellungszeiten. Allerdings hat sie deutschsprachigen Support und bietet viele Services für Geschäftskunden an. Dies alles hat natürlich seinen Preis.

    In der Innenstadt von Frankfurt/Main bis zu einem der einschlägigen Rechenzentrumsbetreiber benötigt die Telekom zur Bereitstellung einer redundanten Dark Fiber Strecke 90 Werktage (!). Colt 6 Wochen inkl. Konfiguration und Übergabe der Schnittstellen an den Multiplexern an den Kunden. Im laufenden Betrieb ist Colt ebenfalls günstiger.

  • Nein, Du spekuliertest ueber die Verteilung der Geschaeftskunden ueber ISPs, und dann wolltest Du die Telekom als preisguenstig da stehen lassen in dem Du Aepfel (reines Modem/ONT) mit Birnen (All-in-one Modem-Router) verglichen hast

    Danke für die - inhaltlich komplett falsche - Zusammenfassung meines Kommentars zur Endgerätewahlfreit. Entweder bist du intellektuell unfähig, mein Argument zu verstehen oder nicht gewillt dazu. Damit erübrigt sich jede weitere Diskussion über deinen Strohmann. Vielleicht lässt du dir das Thema einfach mal von einer KI erklären.

  • Genau deshalb sind die mit Abstand meisten Geschäftskunden mit ihrem Festnetzanschluss bei der Telekom.

    Mein Provider Easybell bietet gar keine ONTs an. Aus den o. g. Gründen setze ich am Glasfasernetz der Telekom natürlich einen ONT der Telekom ein, der aus Sicht des TKG aber mein eigener ist, da ich als Privatkunde gar keine Geschäftsbeziehung mit der Telekom unterhalte.

    Die Telekom als einer der wenigen Vertreter der Endgerätewahlfreiheit bietet ihren ONT nämlich preisgünstig zum Kauf an. Wenn ich an meinem Glasfasernetz vorrangig vorrangig Hardware aus eigenem Haus haben möchte, kann ich Endkunden auch anders als mit Gesetzesbrüchen oder Widersprüchen gegen behördliche Anordnungen motivieren, genau diese einzusetzen. In meinem Fall hat das funktioniert.

    Wir reden meine ich von völlig verschiedenen Geschäftskundenanschlüssen. SoHo ist hier explizit nicht gemeint. Wenn dir die Telekom einen Company Connect Anschluss stellt, bestimmt sie auch das Demarkationsgerät. Da ist dann auch bei der Telekom Schluss mit Endgerätefreiheit. Indes kenne ich auch keinen einzigen Geschäftskunden, der auf einen eigenen ONT pochte. Die wollen, wie bereits gesagt, möglichst viel Schuld im Fehlerfall auf den ISP übertragen können. Das widerspricht sich mit einem eigenen Endgerät.

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  • Genau deshalb sind die mit Abstand meisten Geschäftskunden mit ihrem Festnetzanschluss bei der Telekom.

    Dem würde ich zustimmen. Alleine wenn ich mir die Rahmenverträge des Bundes und der Länder anschauen. Hinzu kommen da noch die für Mobilfunk, die werden bei den Geschäftsanschlüssen immer zusammen gezählt. Alleine die Berliner Polizei und Feuerwehr haben über 2000 Festnetzanschlüsse, die meisten per GF. Und die Polizei ca. 7000 Handy/Daten-Verträge bei 24.000 Mitarbeiter. Allerdings auch 2000 Vodafone Mobilfunkverträge. Das meiste für mobile Datennutzung/Tablet/Laptop.

    Die Konditionen sind da natürlich andere als bei Privatkunden.

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  • Danke für die - inhaltlich komplett falsche - Zusammenfassung meines Kommentars zur Endgerätewahlfreit. Entweder bist du intellektuell unfähig, mein Argument zu verstehen oder nicht gewillt dazu. Damit erübrigt sich jede weitere Diskussion über deinen Strohmann. Vielleicht lässt du dir das Thema einfach mal von einer KI erklären.

    Moment, ich hole schnell Popcorn.

  • In "meinem" Segment in der GPON-Topologie befinden sich laut der Anzeige der Glasfaserfritze mindestens 50 ONTs:

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    Darf ich fragen, bei welchem Anbieter Du bist? Ich habe in Erinnerung das viele Anbieter (u.a. die Telekom) bis zu 32 Kunden in ein Segment packen. Ich habe Supportdateien von dutzenden von mir in Betrieb genommenen Fiber Fritzboxen, bei denen ich noch nie über 30 ONTs im Segment gefunden habe, daher meine Verwunderung. :)

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  • Ich habe in Erinnerung das viele Anbieter (u.a. die Telekom) bis zu 32 Kunden in ein Segment packen.

    Gerade in einem anderen Forum einen Bericht gelesen eines relativ neuen Telekom-Ausbaus mit 1:64 Split, allerdings mit dem ersten 1:2 Splitter in der Betriebsstaette, d.h. die Netzstruktur zur Betriebsstelle ist da wohl noch 1:32. Keine Ahnung wie verbreitet das ist, IMHO ist das sinnvoller, als 1:64 im Feld zu splitten, weil man das bei Ueberlast leichter wieder aendern kann.

  • DG fährt wohl immer ein 1:64 Split.

    Mit XGS-PON können wohl auch höhere Splits kommen.

    Edit: Natürlich nicht, wenn da Spaßvögel unterwegs sind, die 10G-Produkte auf XGS-PON anbieten (oder 2,5G auf GPON), wenn technisch nicht mal 9G auf dem Segment verfügbar sind.

  • Ich hoffe nicht... zumindest nur als zusaetzliche Splittings nahe beim OLT. Jetzt beim initialen Ausbau an der Netzstruktur zu sparen ist IMHO sehr kurzsichtig, ist ja nicht so, dass man mit 1:128 so viel sparen kann im Vergleich zu 1:64, der Loewenanteil ist der Tiefbau und der duerfte sich in beiden Faellen wenig unterscheiden. Aber wie heisst es so schoen "there is never time/money to do it right, there is always time/money to do it over".

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  • Die Vorstellung man koenne mit XGS-PON dauerhaft ein hoeheres Splitting wie 1:128 fahren ist IMHO sehr, sehr optimistisch...

    Aber solange wir von "logischem" Splitting sprechen, nicht von strukturellem Splitting, ist das sicherlich ein gangbarer Weg die Wirtschaftlichkeit zu erhoehen, der erlaubt bei Ueberlast relativ schnell Abhilfe zu schaffen.

  • Ja, die Annahmen sind sicherlich eher theoretischer Natur. Vielleicht auch in der Annahme begründet, dass die Kapazität stärker steigt als der Bedarf beim Kunden.

    Wenn das Netz erstmal "ausgeworfen" ist, wird es sicherlich nur noch Anpassungen im PoP geben.

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  • Ist jetzt kein Problem die ganze Segment Kapazität bei XGS den Kunden zur Verfügung zu stellen, da die 8G wenn eh nur im Peak benutzt werden.

    Wird im Ausland seit längeren so Praktiziert und das funktioniert gut.

  • Im Falle von DG darf man nicht vergessen, dass zumindest bisher erst in dem PoP aggregiert wurde. D.h. optische Splitter gibt es erst dort und nicht in den Distribution Points/Street Cabinets am Straßenrand. Durch die durchgehende Faser vom PoP bis zum Gf-TA ist es quasi eine AON-Topologie, jedoch mit der Möglichkeit an einer zentralen Stelle, sprich dem PoP, das Splittingverhältnis beliebig zu verändern. Natürlich nur, so lange genug Reservefasern und/oder unbelegte Kabelrohre vorhanden sind.

  • Ich frage mich doch so langsam ob Vodafone nicht doch die Impersonalisierung von Miguel de Cervantes Romanfigur Don Quijote ist. Eine andere Erklärung als Bewusstseinsstörung habe ich für das Verhalten von Vodafone nicht.

    Und wieder einmal wird es eines auf den Deckel für die Briten geben:

    Modemzwang bei Vodafone? Darum klagt die Verbraucherzentrale jetzt
    Fällt bei den Verbraucherzentralen das Stichwort "Vodafone", so sind die Verbraucherschützer auf das Telekommunikationsunternehmen nicht sonderlich gut zu…
    www.teltarif.de
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  • Gerade in einem anderen Forum einen Bericht gelesen eines relativ neuen Telekom-Ausbaus mit 1:64 Split, allerdings mit dem ersten 1:2 Splitter in der Betriebsstaette, d.h. die Netzstruktur zur Betriebsstelle ist da wohl noch 1:32. Keine Ahnung wie verbreitet das ist, IMHO ist das sinnvoller, als 1:64 im Feld zu splitten, weil man das bei Ueberlast leichter wieder aendern kann.

    Moin, Glasfasermonteur hier. Die Telekom nutzt das Verfahren 1:2 -> 1:32 m.W.n. nur bei Fördergebieten. Bei Eigenwirtschaftlichen gebieten werden für 1-3WE 1:32 Koppler benutzt, ab 4WE dann 1:8 Koppler im NVt und dann 1:4 im APL, und so weiter.

  • Frage: was ist dann hier in Muenchen passiert?

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    Glasfaser-Splitter von 1-zu-32 auf 1-zu-64 erweitern