EWE TEL via Glasfaser Nordwest mit eigenem Endgerät

  • Warum kauft man sich semi professionalle Hardware, wenn man nicht ein Basisverständnis davon hat? :?

    Kommt drauf an wie man Basisverständnis definiert.

    Ich habe keine UDM/Dream Maschine, jedoch das via Googlesuche gefunden:

    https://www.computerbase.de/forum/threads/…/#post-26769199

    Evtl. kannst Du die Vorgehensweise mit Änderungen auf das FS.COM Modul übertragen.

    Das habe ich gelesen. Der Punkt 3

    "3) SFP-Modul in UDM einsetzen und WAN2 wie folgt konfigurieren: IP: 10.10.1.2 Subnetmask: 255.255.255.0 Gateway: 127.0.0.1"

    ist aber der Punkt an dem ich nicht weiter komme.

  • Das ist Basisverständnis. Damit eben man auf das SPF-Modul zugreifen kann, muss man in der UDM dem WAN-Interface eine IP aus dem selben Subnetz konfigurieren, wie das SFP-Modul hat. Das geht genauso, wie wenn man IP-Adressen auf LAN-Interfaces konfiguriert.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

    Einmal editiert, zuletzt von ConiKost (19. Mai 2023 um 11:49)

  • Der Punkt 3


    "3) SFP-Modul in UDM einsetzen und WAN2 wie folgt konfigurieren: IP: 10.10.1.2 Subnetmask: 255.255.255.0 Gateway: 127.0.0.1"

    ist aber der Punkt an dem ich nicht weiter komme.

    Ok, wenn es daran scheitert, dann sind wir meines Erachtens noch weit unter Basisverständnis.

    Definitiv solltest du dir eine Lernphase für die Grundlagen gönnen. Fang mit einigen VMs an, z.B. OpenWRT und ein oder 2 Linux Maschinen. Meinetwegen auch eine Windows VM. Die eine wird Router, die anderen Clients am Router. Über die virtuellen Netzwerkinterfaces der üblichen Tools wie VMWare oder VirtualBox kann man ja wunderbar interne LANs zwischen den VMs aufbauen. Die perfekte Spielwiese. Sowas gönne ich mir auch, um mit verschiedenen Router-Betriebssystemen rumzuspielen, wie OpenWRT oder OPNSense.

    Und dann arbeite dich ein: IP Settings, Routing, Firewall. Worauf muss man achten? Subnetze, Ports, und alles was dazu gehört. Natürlich für IPv4 und IPv6. Wenn du dann weißt, warum man wo welche IPs und Routen setzen muss, dann kannst du wieder auf deine UDM schauen.

    Aber ich würde nicht empfehlen, "am offenen Herzen" zu experimentieren, sprich: An deinem Internetzugang. Wenn du das falsch konfigurierst, dann hängt dein gesamtes Heimnetz offen im Internet, z.B. via IPv6. Das Risiko sollte man nicht eingehen.

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  • Das ist Basisverständnis. Damit eben man auf das SPF-Modul zugreifen kann, muss man in der UDM dem WAN-Interface eine IP aus dem selben Subnetz konfigurieren, wie das SPF-Modul hat. Das geht genauso, wie wenn man IP-Adressen auf LAN-Interfaces konfiguriert.

    Ok ich habs nun gefunden.

    Unter Networks erstellt man ein neues Netzwerk mit der IP des Sticks (192.168.1.0).

    Anschließend im Port Manager den SFP Port Auswählen und diesem unter Port Profil dann das Netzwerk, welches man vorher erstellt hat, auswählen.

    Ich habe das ganze nicht am WAN Port gemacht, da ich sonst meine Internetverbindung in der Firma verliere, sondern am Switch.

    Testen werde ich das ganze später.

  • Ok, wenn es daran scheitert, dann sind wir meines Erachtens noch weit unter Basisverständnis.

    Definitiv solltest du dir eine Lernphase für die Grundlagen gönnen. Fang mit einigen VMs an, z.B. OpenWRT und ein oder 2 Linux Maschinen. Meinetwegen auch eine Windows VM. Die eine wird Router, die anderen Clients am Router. Über die virtuellen Netzwerkinterfaces der üblichen Tools wie VMWare oder VirtualBox kann man ja wunderbar interne LANs zwischen den VMs aufbauen. Die perfekte Spielwiese. Sowas gönne ich mir auch, um mit verschiedenen Router-Betriebssystemen rumzuspielen, wie OpenWRT oder OPNSense.

    Und dann arbeite dich ein: IP Settings, Routing, Firewall. Worauf muss man achten? Subnetze, Ports, und alles was dazu gehört. Natürlich für IPv4 und IPv6. Wenn du dann weißt, warum man wo welche IPs und Routen setzen muss, dann kannst du wieder auf deine UDM schauen.

    Aber ich würde nicht empfehlen, "am offenen Herzen" zu experimentieren, sprich: An deinem Internetzugang. Wenn du das falsch konfigurierst, dann hängt dein gesamtes Heimnetz offen im Internet, z.B. via IPv6. Das Risiko sollte man nicht eingehen.

    Die Frage sei erlaubt:
    Wozu soll ich das alles wissen und können. Ich muss lediglich 1x die Modem ID des FS Moduls wissen, um zu testen ob dann der Paket Loss weiterhin vorhanden ist oder nicht.

    Wozu soll ich Routen setzen. Das macht doch auch keiner wenn er eine Fritzbox nutzt. Ich will lediglich die UDM mit einem SFP Modul an einem LWL Anschluss nutzen (so wie der Threadtitel es sagt) und wie es bis vor 2 Wochen auch ohne Probleme lief

  • Wozu soll ich das alles wissen und können.

    Du administrierst offensichtlich mehrere Internetzugänge, und spielst definitiv an der innersten Konfiguration herum. Zumindest einer davon scheint sogar dienstlich genutzt zu werden. Du hast eine Verantwortung.

    Bist du dir darüber klar, dass durch das Ändern der IP Adresse ab sofort alle Firewall Regeln ungültig werden und nach Zurück-Änderung nicht wieder hergestellt werden? Ab sofort kann sonstwas im Netz passieren. Ich als dein Bekannter/Arbeitgeber würde wollen, dass solche Aktionen von jemandem ausgeführt werden, der solche Folgen einschätzen kann.

    Wozu soll ich Routen setzen. Das macht doch auch keiner wenn er eine Fritzbox nutzt.

    Richtig, an einer Fritzbox nicht, die macht das selber. Eine UDM nicht.

    Bei einer Fritzbox kann man aber auch kein SFP Modul einsetzen und dann über einen manipulierten WAN Port per SSH drauf zugreifen.

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  • Du administrierst offensichtlich mehrere Internetzugänge, und spielst definitiv an der innersten Konfiguration herum. Zumindest einer davon scheint sogar dienstlich genutzt zu werden. Du hast eine Verantwortung.

    Bist du dir darüber klar, dass durch das Ändern der IP Adresse ab sofort alle Firewall Regeln ungültig werden und nach Zurück-Änderung nicht wieder hergestellt werden? Ab sofort kann sonstwas im Netz passieren. Ich als dein Bekannter/Arbeitgeber würde wollen, dass solche Aktionen von jemandem ausgeführt werden, der solche Folgen einschätzen kann.

    Richtig, an einer Fritzbox nicht, die macht das selber. Eine UDM nicht.

    Bei einer Fritzbox kann man aber auch kein SFP Modul einsetzen und dann über einen manipulierten WAN Port per SSH drauf zugreifen.

    Danke für die Infos.
    Ich werde weiterhin den Fehler suchen.

    Edit:

    Das FS.com Modul läuft nun und es sieht aus aus, als ob der Packet Loss weg ist. Den Fehler, der fehlenden Details in der Web Ansicht ist störend, in der App unter iOS sind diese aber sichtbar.

    Das Modul habe ich in einem Switch in den SFP+ Port gesteckt. Anschließend dem Port ein Profil mit der IP Adresse des Moduls gegeben (am WAN Port müsste man den Port erst als LAN Port konfigurieren, damit man das Profil auswählen kann).

    Details zu dem Modul findet man unter diesem Link

    Hat dann doch alles ohne Studium oder mehrere VMs funktioniert.

    5 Mal editiert, zuletzt von hussi (23. Mai 2023 um 11:03)

  • Moin Leute

    Heute war der Tag der Tage, Glasfaser wurde freigeschaltet. Allerdings klappt noch nichts…

    Kurz zur Ausgangslage:

    EWETEL Glasfaser 500

    Glasfasermodem 2

    FRITZ!Box 7530 AX

    Ich hab dem, meiner Meinung nach sehr kompetentem Mitarbeiter an der Hotline meine Modem ID mitgeteilt. Er diese eingetragen und meinte, gleich würd es funktionieren.

    Aber leider tat sich auch nach 3 Stunden nichts, die LED vom Glasfasermodem blieb rot. X mal Neugestartet, keine Verbesserung.

    FRITZ!Box angeschlossen und alles mögliche probiert. An LAN1 angeschlossen Benutzernamen und Passwort x mal eingetragen etc.

    Was mache ich falsch? Mag jemand, der auch das Glasfasermodem an der FRITZ!Box nutzt mal kurz und knapp aufschreiben, was genau zu machen ist. Wie muss das Glasfasermodem konfiguriert werden etc. ?

    Ich wäre euch mehr als dankbar.

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  • Ein reiner EWETEL ist ein AON Anschluß. Das Glasfasermodem 2 der Telekom ist für GPON.

    Die EWE baut als Glasfaser-Nordwest (Joint Venture mit der Telekom) in diesen Gebieten GPON.

    Bitte genau klären, welche Art von Netzstruktur Dein Anschluß hat!

  • sid1986

    Am leichtesten kannst du selber herausfinden was du für ein Anschlusstyp bei dir verbaut ist wenn du mal den Bestellprozess durchspielst und dann bei den Punkt Tarifoptionen unter Hardware für Ihren Glasfaseranschluss da steht bei Eigenes Endgerät was für ein Anschlusstyp bei dir verbaut ist.

    XXXX - 2002 Telefon

    12.03.2002 T-ISDN XXL

    20.10.2005 T-ISDN Call Time 240 Freiminuten

    13.05.2006 T-DSL 2000 (Speedport W501V)

    18.09.06 Wegfall T-ISDN Call Time ISDN und zugebucht Call & Comfort/T-ISDN

    2006-2008 Tarif Umstellung

    24.11.2008 Wegfall Call & Surf Comfort (2) T-ISDN

    zugebucht Call & Surf Comfort Universal (4)

    15.05.2015 Wegfall Call & Surf Comfort Universal (4)

    Zugebucht Surf Comfort All-Net (DSL Ram 6000)

    8.6.22 EWE Glassfaser 300

  • Ich verstehe die ganze Diskussion um die Frage eines passenden Modems für den Glasfaseranschluss nicht. Ich warte derzeit darauf, dass meine Glasfaser eingeblasen wird. Da ich eine neuwertige DSL-Fritzbox 7590 mit WAN-Port nutze will ich keine der beiden von der EWE angebotenen Glasfaserboxen sondern die vorhandene mit einem passenden Modem betreiben. In meinem Fall ist der Ausbau von Glasfaser Nordwest erfolgt die diesen für das Joint Venture der EWE und Telekom legten. ES ist ein GPON-Anschluss.

    Die Lösung betreffend der Frage welches Modem ich zum Betrieb meiner Fritbox 7590 benötige erhielt ich promt während eines Anrufs bei der EWE Hotline, Tel. 0441-80004727. Zitat des sehr freundlichen und kompetent erscheinenden Mitarbeiters: "Kaufen sie bitte nicht irgend ein Modem auf dem freien Markt. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Das erleben wir hier immer wieder. Gehen sie bitte in einen EWE-Shop und kaufen da unser Glasfaser-Modem. Das kostet 40 Euro. Da können sie sicher sein dass das Modem und ihre Fritzbox miteinander kommunizieren.

    Warum nur wurde diese einfache Lösung hier noch nicht kommuniziert?

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  • Wenn ich es recht in Erinnerung habe, war das ein AON Modem, dass nicht am GPON Anschluss funktioniert. Um welches Produkt handelt es sich da konkret? Bist du sicher, dass es ein GPON Modem ist?

  • Der EWE-Mitarbeiter hat mir das zumindest telefonisch bestätigt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die EWE in ihren Shops AON-Modems verkaufen wenn doch ihre eigenen Anschlüsse GPON sind.

    Aber ich werde mir die Tage das Modem im Shop mal anschauen.

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  • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die EWE in ihren Shops AON-Modems verkaufen wenn doch ihre eigenen Anschlüsse GPON sind.

    Da muss man aufpassen, wenn der Anschluss direkt von EWE ist kann es AON sein, wenn es wiederum eine Leitung von Glasfaser Nordwest ist die von EWE vertrieben wird, dann wird es relativ sicher GPON sein. Von daher kann es schon sein dass die beide Typen von ONT anbieten.


    /edit: da war frank_m schneller mit der Antwort ;)

  • In meinem Fall ist es so, das Glasfaser Nordwest die Anschlüsse für die EWE und Telekom verlegt. Abgeschlossen haben wir bei der EWE. Und GPON steht in meinen Vertragsunterlagen. Der EWE Mitarbeiter hat sich extra meine Kundennummer und Anschrift geben lassen um meine Situation zu checken. Es ist GPON und das entsprechende Modem gibts im EWE Shop angeblich für 40 Euro.

  • Dann passt doch alles.

    Und es spricht überhaupt nichts gegen diese Kombination. Es ist schon nachhaltig, bestehende Hardware weiterzunutzen.

    Ich kenne den EWE-Shop nicht, aber es war schon wichtig zu klären, welche Technik bei dir zum Einsatz kommt.

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  • Überprüfe das noch mal. Das Gerät geistert hier schon durchs Forum, und es ist ein AON Gerät. Am Ende kaufst du dir die falsche Hardware.

    Warum suchen so viele Leute ein GPON Modem für EWE, wenn es dort eins gäbe? Warum bieten sie als Bundle-Hardware nur Fritzboxen an? Das würde mich stutzig machen.

  • Warum suchen so viele Leute ein GPON Modem für EWE, wenn es dort eins gäbe? Warum bieten sie als Bundle-Hardware nur Fritzboxen an? Das würde mich stutzig machen.

    Anfangs versuchte die EWE das „Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Tele­kom­muni­kati­ons­end­geräten“ einfach zu ignorieren indem Kunden den bei ihr angebotenen Fritz Router im Bundle mit dem Vertrag mitkaufen mussten. Als es darauf zu vielen Beschwerden mit Hinweis auf die Gesetzgebung gab hat die EWE klein beigegeben und bietet seitdem für ihre Kunden besagtes Modem an wofür sie allerdings keine Werbung macht und den praktisch nur für „quengelnde“ Kunden anbieten. Ein weiterer Grund ist wohl der, den mir der EWE Mitarbeiter am Telefon nannte: Mit den von der EWE angebotenen beiden Glasfaserroutern haben die Kunden viel seltener Probleme als mit vorhandenen DSL-Routern und getrenntem Modem. Viele Kunden die von der Möglichkeit gehört hätte ihren alten Router weiter zu nutzen hätten sich aus dem Internet irgendein Modem gekauft welches für den Glasfaseranschluss nicht geeignet ist und dann ständig die Hotline mit Fragen und Beschwerden überhäuft.

    Aber wie schon gesagt, morgen oder übermorgen fahre ich zum EWE-Shop und schaue mir das Modem mal an. Kaufen werde ich das erst wenn die Schaltung ansteht. Das riet mir der EWE-Mann am Telefon weil es durchaus sein kann, dass bis dahin eine neue Version des Modems oder auch ein anderes Modell erscheint.

    Einmal editiert, zuletzt von Unto (29. März 2024 um 18:52)