Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

  • Unzumutbar ist schon, wenn ich dort mit meinem Grundstück nicht das machen kann, was dort üblich ist. Also Baum etc. pflanzen, Mauer mit Fundament errichten, Gartenhaus mit Fundament etc.

    Also scheidet mindertiefe Verlegung schon einmal aus. Und mal eben so ist auch nicht, weil das mit dem Eigentümer eben abgeklärt werden muss, was wann wie wo ...

    So einfach ist das dann doch nicht.

    Die Sache is halt die, gehen wir davon aus du besitzt das Grundstück vorne an der Straße, 80 Meter hinter deinem Haus, liegt noch ein Haus. Der einzige Weg zum hinteren Haus führt über deine Zufahrt. Du musst ihn also Wegerecht gewähren. Nun entscheidet er sich für einen Glasfaser-Anschluss. Du kannst ihm das nicht verbieten somit musst du bzw hat er auch Leitungsrecht. Das musst du dudeln.

    Ich denke eher das dieser Paragraf für mein oben genanntes Beispiel ist wenn ein Eigentümer der Gemeinde ein paar Meter Land schenkt weil er eine Zaunflucht mit seinen Nachbarn haben möchte. Diesen Fall haben wir nahezu täglich.

  • Unzumutbar ist schon, wenn ich dort mit meinem Grundstück nicht das machen kann, was dort üblich ist.

    Ganz so einfach wird es auch nicht sein, denn dann könnte man sich das Gesetz ja so sparen. Wenn es unzumutbare Beeinträchtigungn gibt, dann auch zumutbare, und die sind dann hinzunehmen. Wie schon erwähnt wurde, geht es aber sowieso meist um Teile von Privatgrundstücken, die quasi zum öffentlichen Raum gehören (z.B. Teile des Bürgersteigs, die eigentlich auf dem Anliegergrundstück sind).

  • Und hier kommt jetzt wieder das Ding. Früher gab es noch eine Grunddienstbarkeit..

    Diese ist heute auch nicht mehr nötig.

    Bei uns in Brieselang steht es im Baulastverzeichnis des Ortes für alle Grundstücke, wie es mir für unsere Privatstraße vorliegt. :/

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  • Die Sache is halt die, gehen wir davon aus du besitzt das Grundstück vorne an der Straße, 80 Meter hinter deinem Haus, liegt noch ein Haus. Der einzige Weg zum hinteren Haus führt über deine Zufahrt. Du musst ihn also Wegerecht gewähren.

    Dieses Recht hat er aus der Hinterlandbebauung sowieso. Das muss schon für alle anderen Versorgungsleitungen geregelt sein.

    Wie schon erwähnt wurde, geht es aber sowieso meist um Teile von Privatgrundstücken, die quasi zum öffentlichen Raum gehören (z.B. Teile des Bürgersteigs, die eigentlich auf dem Anliegergrundstück sind).

    Wenn das "ausserhalb" des Nutzungsbereiches, also ausserhalb der Hecke, Umzäunung, Mauer etc. liegt sollte das sowieso kein Problem sein, eine entsprechende Absprach zu treffen. Vorausgesetzt, der Grundstückseigentümer wird für diese Nutzung von jeglicher Haftung freigestellt.

  • Dieses Recht hat er aus der Hinterlandbebauung sowieso. Das muss schon für alle anderen Versorgungsleitungen geregelt sein.

    Wenn das "ausserhalb" des Nutzungsbereiches, also ausserhalb der Hecke, Umzäunung, Mauer etc. liegt sollte das sowieso kein Problem sein, eine entsprechende Absprach zu treffen. Vorausgesetzt, der Grundstückseigentümer wird für diese Nutzung von jeglicher Haftung freigestellt.

    Wird er, zumindest solange bis er von der Trasse auf seinem Grundstück weiss. Sollte er sie dann beschädigen haftet er dafür.

  • Guten Abend,

    seit meinem ersten Beitrag hat sich ja hier allerhand getan. Bevor sich diese Diskussion weiter im Verwaltungsrecht und womöglich noch im Staats- und Verfassungsrecht verliert, fasse ich mal zusammen.

    Ich habe folgendes verstanden:

    - Alle Beteiligten (Bürger, ausbauende Firmen, vermutlich auch die Kommunen) hätten lieber mehr Planungssicherheit als bisher.

    Dem steht, zumindest in Falkensee ohne Kooperationsvereinbarung, der freie Markt sowie die Vertragsfreiheit des Bürgers gegenüber. Glasfaser wird bei den Bürger als zukunftsfähige Technologie wahrgenommen, aber eben nicht auf Biegen und Brechen. Gründe hierfür sind vielgestaltig. Das derzeitige Image der ausbauenden Firmen trägt dazu bei.

    - Diese Situation wird für den Kunden wird weiter verschärft durch die fehlende innerbetriebliche und externe Kommunikation der ausbauenden Firmen. Das externe Kommunikationsverhalten ist im Falle von OI offensichtlich personenabhängig.

    - Anhand von DG konnte positives Kommunikationsverhalten attestiert werden, welches im Wesentlichen auf einer sozialen bzw. soziologische Analyse der Siedlungsgeographie fußt.

    - Aus Sicht der ausbauenden Firmen werden die Dauern der Planungsphasen entscheidend von der Bearbeitungsgeschwindigkeit durch die öffentliche Hand bestimmt. Multinationale, innerbetriebliche Entscheidungswege sind dagegen - aus Sicht der Firmen - eher zu vernachlässigen.

    Der Kunde selbst mag zumindest den letzten Punkt durchaus anders sehen.

    - Die Gespräche zum Vertragsabschluss mit dem Kunden sind inhaltlich ausbaufähig. Dies betrifft besonders avisierte Zeithorizonte bis zur vollständigen Nutzung des Anschlusses. Nicht förderlich ist ein gegenseitiges Unterstellen von unlauteren Wettbewerb oder sogar unlauterer Wettbewerb der ausbauenden Firmen. Dies gilt sowohl für DNS (Mailingaktion OI-Verträge sind ungültig; OI erklärt, Telekom stampft demnächst die Kupferleitungen hier ein). Allein die mehrseitigen AGB und die daraus resultierenden Pflichten und Einschränkungen für den Bürger stehen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Geschäftsgebaren der ausbauenden Firmen. Hier müssen Kundenrechte deutlich gestärkt werden.

    - Kunden sehen mittlerweile TK-Leistung als mindestens gleichwertig zu den Medien Strom, Wasser usw. an. Dies spräche für eine Lösung wie bei Strom und Gas mit Anbietern, Grundversorgern und Netzgesellschaften.

    - Ich denke auch wahrgenommen zu haben, dass Zuverlässigkeit vor Ausbaugeschwindigkeit geht. Wobei sich die Ausbaugeschwindigkeit jedoch nicht über unüberschaubar lange Zeiträume von mehreren Jahren hinweg erstrecken sollte.

    Ein Fazit sowie der Vorschlag eines Ausweges aus dieser Situation fällt mir schwer. Es liegen nur Statements von Bürgern und OI vor. Nicht von DNS. Auch nicht von der Kommune. Aber auch nicht von der Telekom. Im Rahmen der staatlichen Fürsorge (Grundrecht Informationsfreiheit) wären aber Kommune/Staat und die Telekom unabdingbar.

    Es bleibt spannend....

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  • Datenfuzzi Ich finde deine Zusammenfassung vollumfänglich zutreffend.
    Ich sehe gerade den Gesetzgeber (Überbau von GF-Netze) und die Gemeinden in der Verantwortung.
    Aber da muss mehr passieren als geheime und einseitige Kooperationsverträge mit einem Bürgermeister.

  • "Im Rahmen der staatlichen Fürsorge (Grundrecht Informationsfreiheit) wären aber Kommune/Staat und die Telekom unabdingbar.

    Es bleibt spannend...."

    oh je. was wollt ihr noch alles geregelt haben und warum soll da die Telebim eine Rolle spielen? OI geht mit open access an den start und Apotheker wie DNS:NET, DG und co. bedienen die alles oder nichts Geschichte aus der Vergangenheit.
    Das sieht man u.a. daran, dass Ihre Produkte dieses unsägliche LinearTV pushen. Vergangenheit eben.

    Das Grundrecht auf Informationsfreiheit ist im übrigen auch ohne Glasfaser oder gar DSL gewahrt, falls dazu noch Fragen aufkommen.

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

  • - Anhand von DG konnte positives Kommunikationsverhalten attestiert werden, welches im Wesentlichen auf einer sozialen bzw. soziologische Analyse der Siedlungsgeographie fußt.

    Wobei es auch hier z.T. zu Wortgefechten zwischen Eigentümern und mobilen Vertriebsteams gekommen ist. Teilweise wurden diese Teams mit Gewaltandrohung vertrieben (was ein Wortspiel).

    Es ist leider ein Trugschluss bei vielen, das sie immer uneingeschränkte Rechte an ihrem Eigentum haben. Wo stand nochmal "Eigentum verpflichtet"...

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  • Für Breitbandkabel gibt es keine Richtlinie bezüglich der Verlegetiefe, an einer entsprechenden Vorgabe wird seit dem letzten Jahr gearbeitet. Mit ewas Glück wird diese in diesem Jahr veröffentlicht.

  • Ich sehe neue Baustellen mit Kabeln^^

    Straße der Einheit und Rotkehlchenstraße Ecke Döberitzer Straße.

    Aber erkennen "wer da baut" kann man ausm Auto raus schlecht^^

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  • Ich sehe neue Baustellen mit Kabeln^^

    Straße der Einheit und Rotkehlchenstraße Ecke Döberitzer Straße.

    Aber erkennen "wer da baut" kann man ausm Auto raus schlecht^^

    Ich hoffe, dass es mal langsam voran geht, ich warte schon seit der Kundengewinnung 2 Jahre. Keiner sagt ob wie/was weitergeht. DNS-NET druckst nur rum und die anderen, wie OI oder Mr. FUXX antworten erst gar nicht. Das ist kein Kundendienst. Solch einen schlechten Service, habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Egal, wer sich wie finanziert, sollte zufrieden sein, wenn er zahlende Kunden gewinnen kann. Und das nicht jeder Glasfaser haben will, liegt meiner Meinung daran, dass es ewig dauert wie man gerade sieht.

  • Ich denke das ist wie bei der Henne und dem Ei :).

    Wenn nur wenige Kunden Vorverträge unterschreiben, haben die Unternehmen keine Planungssicherheit, ob sie ihre Investitionen jemals wieder reinholen.

    Genauso geht bei den alternativen Anbieten einfach die Düse, ob die Telekom dann ihre neuen Netze mit eigener Glasfaser überbaut und damit ihre Investition invalidiert, da die Kunden eher beim Magenta-Riesen abschließen. Das ist in Bonn auch sicherlich ein willkommener Nebeneffekt.

    Dumm für die Kunden, die willig wären und einen Anschluß schon jetzt haben wollen und ansonsten "in die Röhre" gucken.

    Cheers.

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  • Hallo in die Runde,

    ich hatte ja versprochen, mit dem Bundesministerium für Infrastruktur und Verkehr zu sprechen.

    Um es kurz zu machen:

    - man gab sich interessiert, insbesondere zum Thema "Ausbau/Verwaltung des Glasfasernetzes durch eine Netzagentur"

    - leider konnte man mir keinen direkten fachlichen Ansprechpartner benennen, der auch telefonisch oder persönlich für den Bürger gesprächsbereit wäre

    - eine (wie auch immer gearteten) Bürgerbeteiligung an dieser "Experten-Runde" ist nicht gewünscht.

    Man hat das natürlich so nicht artikuliert, sondern höflich, aber bestimmend, umschrieben. Die letzte Aussage ist aber bezeichnend.

    D.h. für mich unter dem Strich:

    Jeder darf so weiter wurschteln wie bisher - der Bürger ist immer der Dumme.

    Und mit Blick auf den vorangestellten Beitrag von tkuehne (#295):

    Ich sehe das genauso. Die Telekom wird von der personalisierten Unfähigkeit von DNS und OI profitieren. Und das ist auch in der letzten Konsequenz wahrscheinlich ganz gut so.

  • Noch ein Wort zu OI:

    Sie werben ja mit einem offenen Netz. Bislang waren auf der Internetseite von OI auch Einträge vorhanden, welche Internetprovider das Netz von OI nutzen.

    Seit mehreren Wochen gibt es aber den Fehler 404. Die Übersicht existiert nicht mehr.

    Daher meine Frage:

    Kennt jemand irgendjemanden, der zwar eine Leitung von OI hat, aber nicht Mr. Fuxx, sondern irgendwen anderes (Telekom, Vodafone.....)?

  • Die "große" ISPs gibt es noch nicht bei OI in Deutschland:

    Was ist ein offenes Netzwerk?
    Offene Glasfasernetzwerke ermöglichen einen fairen Wettbewerb unter den Dienstleistern. Und Sie profitieren davon.
    de.openinfra.com

    Nichtsdestotrotz in Schweden wo OI beheimatet ist, stehen wohl schon die größere dort ansässige ISPs zur Auswahl bei OI. In D einfach noch zu klein wirklich relevant für O², Telekom, 1&1 zu sein aber das ändert sich mit sicherheit. In Schweden war zumindest bis vor kurzem Telia dabei. Telia ist die Schwedische Telekom.

    Es gab, wenn ich mich nicht irre schon Gespräche zwischen OI und 1&1, zumidest hat sPnzz dieses mitgeteilt, wenn ich mich nicht irre.

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  • Datenfuzzi

    Auf unserer Internetseite unter Marktplatz findest du unsere Provider. Das seit wochen da der Fehler 404 aufschlägt entspricht leider nicht deiner Behauptung.

    Wir sind in Verhandlungen mit Gewissen größeren Anbietern. Solche Sachen sind aber nicht mal eben von heute auf morgen unterschrieben. Hier geht es um Millionen von Euro, da will jedes Wort gut überlegt sein.

    Weiter möchte ich noch anmerken das auch die Telekom mal neu war und am Anfang sicherlich auch mit Problemen zu tun hatte.

    Wir arbeiten stetig daran das die Kommunikation in Deutschland besser wird.

    Und ja, in Schweden sind die 3 größten Anbieter auf unseren Leitungen geschaltet.

    Wer allerdings weiter glaubt das "die Telekom macht das schon" hat sich tief geschnitten. Ja die bauen aus, machen andere aber auch. Allerdings stellt euch doch mal die Frage wieso die Telekom keine 8000 er Leitungen baut, oder nur dort wo es Förderung gibt.

    Scheinbar geht man aber weiterhin davon aus das Glasfaser Verlegung in Deutschland mal ebend ruck zuck erledigt ist.

    Versucht doch selber mal ne Leitung durch nen Landschaftsschutzgebiet welches zusätzlich als FFH und SPA Gebiet ausgewiesen ist, zu verlegen 😉.

    Ich sags ganz ehrlich, wenn nicht jedentag 10 deutsche Opas im Schlüppi sich bei unseren Mannschaften beschweren würden das wir ja angeblich alles kaputt machen, keine Genehmigung hätten usw. Und wir nicht wegen jedem Furz raus zu den Meckerfritzen fahren müssten, könnten wir uns aufs wesentliche konzentrieren.

    Aber im meckern sind wir deutsche ja absolut spitze. Das können wir 👍

    Nebenbei suchen wir fleißige Mitarbeiter im Projektmanagement. Wer also meint es besser zu können, gebt gerne Bescheid ✌️.

  • Guten Morgen,

    na da habe ich ja voll ins Wespennest gestochen!

    Zunächst murphaph vielen Dank für die sachliche Information im Beitrag #299. Solche Aussagen helfen, auch wenn sie die Aussagen der Werber dann doch deutlich revidieren.

    @sPnnz #300:

    In meinem Leben habe ich hin und wieder schmerzhaft erleben müssen, das Wut kein guter Berater ist. Ferner habe ich gelernt, wenn Paul etwas Peter sagt, sagt das mehr über Paul als über Peter.

    Dann werde ich mal abschließend, sachlich, aber mit der gebotene Bestimmtheit:

    Auf unserer Internetseite unter Marktplatz findest du unsere Provider. Das seit wochen da der Fehler 404 aufschlägt entspricht leider nicht deiner Behauptung.

    Auf Ihrer Internetseite https://de.openinfra.com gibt es unter dem ersten großen Bild in der Rubrik FASER ENTDECKEN den Punkt 02 OFFENE NETZWERKE. Auch heute die Meldung 404 Die Seite existiert nicht.

    Wenn man weiter noch unten scrollt, gibt es in der Rubrik PRODUKTE den Unterpunkt OFFENE NETZWERKE. Auch hier - ein Klick und die beschriebene Meldung 404 erscheint.

    Unter Marktplatz hätte ich persönlich die gewünschte Information nicht vermuten.

    Wir sind in Verhandlungen mit Gewissen größeren Anbietern. Solche Sachen sind aber nicht mal eben von heute auf morgen unterschrieben. Hier geht es um Millionen von Euro, da will jedes Wort gut überlegt sein.

    Endlich ist die Katze aus dem Sack! es gibt Bestrebungen und Verhandlungen, aber außer den abgebildeten sind die großer Player nicht dabei. Das klang allerdings in den stundenlangen Beratungsgesprächen ganz anders! Ich bin zwar kein Jurist, aber ist rechtlich sehr bedenklich!

    Weiter möchte ich noch anmerken das auch die Telekom mal neu war und am Anfang sicherlich auch mit Problemen zu tun hatte.

    Nun, ob groß oder klein: KOMMUNIKATION ist alles! Und - zumindest in meinem Fall - klappte das mit der Telekom immer recht gut. Nicht immer zu meiner Zufriedenheit was das Ausschöpfen technischer Möglichkeiten anbetraf! Aber ich wusste immer, woran ich war. Und in aller Regel haben sie auch avisierte Zeithorizonte eingehalten.

    Wir arbeiten stetig daran das die Kommunikation in Deutschland besser wird.

    Dies kann man ja nun ganz einfach daran festmachen, wie lange OI braucht, zumindest auf dem deutschsprachigen Teil der Internetseite korrekt die Links zu setzen.

    Und ja, in Schweden sind die 3 größten Anbieter auf unseren Leitungen geschaltet.

    Eben, in Schweden! nicht in Deutschland. Da Falkensee aber in Deutschland liegt.....

    Wer allerdings weiter glaubt das "die Telekom macht das schon" hat sich tief geschnitten. Ja die bauen aus, machen andere aber auch. Allerdings stellt euch doch mal die Frage wieso die Telekom keine 8000 er Leitungen baut, oder nur dort wo es Förderung gibt.

    Wer eine solche Leitung braucht, meldet sich natürlich bei OI. Keine Frage. Für die Telekom lohnt sich das nicht. Aber ich gebe hier mal den Tipp ab, dass die Masse der Endverbraucher eine solche Leistung auch nicht benötigt. Dazu habe ich mehrfach die Anwohner in meiner Straße befragt. KEINER hat eine 8000er Leistung bestellt.

    Selbst wenn ich eine 8000er Leitung bestellt hätte, hätte ich in meiner Straße dies auch nur auf dem Papier. Nicht in der Realität. Und wann das Realität werden könnte, darüber schweigt sich OI ja aus. Das ist ja der Ärger der Leute!

    Also ich für meinen Teil kenne kein gewinnorientiertes Unternehmen, was aus Barmherzigkeit und Nächstenliebe mir irgendetwas schenkt.

    Scheinbar geht man aber weiterhin davon aus das Glasfaser Verlegung in Deutschland mal ebend ruck zuck erledigt ist.

    Nein. es geht den Leuten hier, soweit in das wahrgenommen habe, um die Einhaltungen der Versprechungen beim Vertragsabschluss. Weder OI noch DNS haben in meiner Straße irgendwas an Zusagen eingehalten. Ich könnte damit leben, wenn man als ausbauende Firma sagt, Ende 2026 melden wir uns wieder. Dann ist es so! Aber Vorverträge mit den Bürger abschließen und dann nicht ausbauen und die Kunden immer nur zu vertrösten, das funktioniert auf Dauer nicht.

    Versucht doch selber mal ne Leitung durch nen Landschaftsschutzgebiet welches zusätzlich als FFH und SPA Gebiet ausgewiesen ist, zu verlegen 😉.

    Jeder Beruf hat seine Tücken. Ja, ich gebe zu, es gibt Momente, wo man seine Berufswahl verflucht. Aber genau das ist Ihr Job. Dafür sind Sie der Experte!

    Aber im meckern sind wir deutsche ja absolut spitze. Das können wir 👍

    Also ich nenne das nicht Meckern, sondern Nachhalten. Hier treffen vollmundige Versprechungen auf bittere Enttäuschungen. In der Folge gibt es nicht einmal Antworten. Haben Sie da tatsächlich Lob erwartet? So in der Form: Aber im Schweigen sind sie Weltklasse? Nicht wirklich, oder?

    Nebenbei suchen wir fleißige Mitarbeiter im Projektmanagement. Wer also meint es besser zu können, gebt gerne Bescheid ✌️.

    Ich habe die Stellenausschreibungen auf der Internetseite gesehen. Es ist bei dem wichtigsten Punkt, dem Gehalt, nichts Konkretes beschrieben. Allerdings habe ich unter dem Stellenangebot Bauleiter dies hier gefunden:

    - Gute Kommunikation und Teamfähigkeit
    - Guter Umgang mit Stressvollen Situationen

    - Gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift 

    Glauben Sie wirklich, dass man dies ernst nehmen kann, wenn man folgendes in Ihrem Beitrag lesen muss:

    Ich sags ganz ehrlich, wenn nicht jedentag 10 deutsche Opas im Schlüppi sich bei unseren Mannschaften beschweren würden das wir ja angeblich alles kaputt machen, keine Genehmigung hätten usw. Und wir nicht wegen jedem Furz raus zu den Meckerfritzen fahren müssten, könnten wir uns aufs wesentliche konzentrieren.

    Hier schließt sich den dar Kreis zu meiner Einleitung oben.

    Dieses Statement sagt so viel, da erspare ich mir weitere Worte. Ob ob die Beschwerden berechtigt sind oder nicht. Geschenkt. Diese Aussage empfinde ich respektlos gegenüber älteren Menschen, die vielleicht noch eine andere, nicht wirklich schlechtere Wertevorstellung haben. Aber das sagt auch ganz viel (und leider nichts Gutes) über Ihre Beziehung zu den Kunden.

    Bevor wir darüber diskutieren, wie nervig als anstrengend empfundene Bürger sein können - mir hat man in meinem beruflichen Dasein sogar schon nach dem Leben getrachtet. Trotzdem habe ich diese Menschen nicht in dieser Art und Weise tituliert (ok, vielleicht am Stammtisch). Das ist in meinen Augen unterste Schublade.

    Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich immer noch Lob und Anerkennung dafür habe, wenn Sie uns auf einer sachlichen Ebene Infos bereit stellen, ohne das Sie sich beruflich schaden. Auf Beiträge wie den #300 kann ich gerne verzichten. Hilft keinem.