Beiträge von Datenfuzzi

    Hallo in die Runde,

    mehrere Haushalte in meiner Umgebung (Falkenhain) haben nunmehr eine Kündigungsbestätigung von DNS:NET erhalten. Allerdings zu dem Datum, zu dem wir wegen Nichterschließung durch DNS ohnehin aus dem Vertrag raus waren....

    Ich nehme das mal als Zeichen, dass die hier nicht mehr bauen werden.

    Gleiches behaupten aber auch die Anwohner von ihrem Anbieter, die bei dem Mitbewerber unterschrieben haben.

    Dann vertrauen wir mal alle auf die Selbstregulation des Marktes!

    Guten Abend,

    es ist ruhig geworden hier auf diesem Kanal. Es ist ruhig geworden in den Ausbaugebieten von DNS und Open Infra. Alle Werbung zum Glasfaserausbau - verschwunden. Nichts, fast nichts, erinnert mehr an die einstige Goldgräberstimmung im Kampf um die wirtschaftlichsten, schnellsten und von der Telekom unabhängigsten Glasfaseranbindungen. Das Einzige, was geblieben ist, sind kleine grüne Kästen und viele orangefarbene Rohrleitungen bzw. Schilder, wo mal ein Glasfaseranschluss die Grundstücksgrenze passieren sollte. Keine Bautrupps, keine Mails , keine Aussicht, dass die vollmundigen Versprechen zweier windiger Firmen, doch noch innerhalb der versprochenen und attestierten 2 Jahresfrist den Glasfaseranschluss zu verwirklichen, doch noch Realität werden. Es geht auch nicht mehr. Zumindest in meinem Fall ist die Frist schon längst abgelaufen... Ohhhh...

    Nichts hat sich geändert. Beim offenen Netz vom OI wartet man vergebens auf den Abschluss von Kooperationsverträgen mit weiteren Providern. Und DNS? DNS wollte laut eigener AGB die Kunden über Änderungen zu den AGB-Änderungen informieren. Nun schon das zweite Mal Fehlanzeige! Im Übrigen wurden die AGB mit Datum aus dem Jahre 2023 weiter für den Kunden verschlechtert. Info an den Kunden, Hinweis zu gesonderten Kündigungsrecht - Fehlanzeige!

    Allerdings ist heute für mich kein trauriger Tag. Sondern ich bin raus aus dem Vertrag mit DNS. Einen Vertrag mit OI hatte ich nie.

    Ich darf mich bei allen Beteiligten bedanken, die hier in einer sachlichen Art und Weise diskutiert haben.

    Ich bedanke mich auch ausdrücklich bei all denjenigen Mitmenschen, die weniger sachlich waren. Die Geschichte hat ja ihr Urteil gesprochen. Dumm gelaufen....

    Vielleicht sollte man überlegen, diese hässlichen Kabelende aus dem Straßenbild entfernen zu lassen oder wenigstens zu kaschieren....

    Ich habe auch mehrere Ticketnummern von DNS erhalten. Und das Gute ist, bei jeden Anruf wurde mir der Eingang der Mails sogar noch einmal persönlich bestätigt!

    Ich kann mich dem Dank nur anschließen. Und sogar auf OI erweitern! Deine Fallback-Lösung ist im Prinzip auch meine. Für den Fall, dass - wie von OI suggeriert - die Telekom schlagartig das Kupfernetz abschaltet. ;) Bis dahin habe ich im eigene Hause die Internetzugänge etwas anders kanalisiert. Nun laufen 2 x Homeoffice inkl. Videokonferenzen parallel, garniert mit partiellen Homeschooling im Videomodus, Internetradio.....

    Guten Morgen,

    Ich warte seit dem 14.03. auf eine Antwort von DNS. Auch mehrmaliges Nachfragen bei den verschiedenen Hotlines brachte keinen Erfolg. Diese nehmen angeblich den Sachverhalt auf und bitten um Erledigung durch die zuständige Abteilung. Dort versandet das Ganze dann.

    Aber alles halb so schlimm. Wahrscheinlich ist DNS:NET auch nur ein kleines Startup, die Kommunikation vom Projektleiter abhängig, ... ;)

    Guten Morgen,

    na da habe ich ja voll ins Wespennest gestochen!

    Zunächst murphaph vielen Dank für die sachliche Information im Beitrag #299. Solche Aussagen helfen, auch wenn sie die Aussagen der Werber dann doch deutlich revidieren.

    @sPnnz #300:

    In meinem Leben habe ich hin und wieder schmerzhaft erleben müssen, das Wut kein guter Berater ist. Ferner habe ich gelernt, wenn Paul etwas Peter sagt, sagt das mehr über Paul als über Peter.

    Dann werde ich mal abschließend, sachlich, aber mit der gebotene Bestimmtheit:

    Auf unserer Internetseite unter Marktplatz findest du unsere Provider. Das seit wochen da der Fehler 404 aufschlägt entspricht leider nicht deiner Behauptung.

    Auf Ihrer Internetseite https://de.openinfra.com gibt es unter dem ersten großen Bild in der Rubrik FASER ENTDECKEN den Punkt 02 OFFENE NETZWERKE. Auch heute die Meldung 404 Die Seite existiert nicht.

    Wenn man weiter noch unten scrollt, gibt es in der Rubrik PRODUKTE den Unterpunkt OFFENE NETZWERKE. Auch hier - ein Klick und die beschriebene Meldung 404 erscheint.

    Unter Marktplatz hätte ich persönlich die gewünschte Information nicht vermuten.

    Wir sind in Verhandlungen mit Gewissen größeren Anbietern. Solche Sachen sind aber nicht mal eben von heute auf morgen unterschrieben. Hier geht es um Millionen von Euro, da will jedes Wort gut überlegt sein.

    Endlich ist die Katze aus dem Sack! es gibt Bestrebungen und Verhandlungen, aber außer den abgebildeten sind die großer Player nicht dabei. Das klang allerdings in den stundenlangen Beratungsgesprächen ganz anders! Ich bin zwar kein Jurist, aber ist rechtlich sehr bedenklich!

    Weiter möchte ich noch anmerken das auch die Telekom mal neu war und am Anfang sicherlich auch mit Problemen zu tun hatte.

    Nun, ob groß oder klein: KOMMUNIKATION ist alles! Und - zumindest in meinem Fall - klappte das mit der Telekom immer recht gut. Nicht immer zu meiner Zufriedenheit was das Ausschöpfen technischer Möglichkeiten anbetraf! Aber ich wusste immer, woran ich war. Und in aller Regel haben sie auch avisierte Zeithorizonte eingehalten.

    Wir arbeiten stetig daran das die Kommunikation in Deutschland besser wird.

    Dies kann man ja nun ganz einfach daran festmachen, wie lange OI braucht, zumindest auf dem deutschsprachigen Teil der Internetseite korrekt die Links zu setzen.

    Und ja, in Schweden sind die 3 größten Anbieter auf unseren Leitungen geschaltet.

    Eben, in Schweden! nicht in Deutschland. Da Falkensee aber in Deutschland liegt.....

    Wer allerdings weiter glaubt das "die Telekom macht das schon" hat sich tief geschnitten. Ja die bauen aus, machen andere aber auch. Allerdings stellt euch doch mal die Frage wieso die Telekom keine 8000 er Leitungen baut, oder nur dort wo es Förderung gibt.

    Wer eine solche Leitung braucht, meldet sich natürlich bei OI. Keine Frage. Für die Telekom lohnt sich das nicht. Aber ich gebe hier mal den Tipp ab, dass die Masse der Endverbraucher eine solche Leistung auch nicht benötigt. Dazu habe ich mehrfach die Anwohner in meiner Straße befragt. KEINER hat eine 8000er Leistung bestellt.

    Selbst wenn ich eine 8000er Leitung bestellt hätte, hätte ich in meiner Straße dies auch nur auf dem Papier. Nicht in der Realität. Und wann das Realität werden könnte, darüber schweigt sich OI ja aus. Das ist ja der Ärger der Leute!

    Also ich für meinen Teil kenne kein gewinnorientiertes Unternehmen, was aus Barmherzigkeit und Nächstenliebe mir irgendetwas schenkt.

    Scheinbar geht man aber weiterhin davon aus das Glasfaser Verlegung in Deutschland mal ebend ruck zuck erledigt ist.

    Nein. es geht den Leuten hier, soweit in das wahrgenommen habe, um die Einhaltungen der Versprechungen beim Vertragsabschluss. Weder OI noch DNS haben in meiner Straße irgendwas an Zusagen eingehalten. Ich könnte damit leben, wenn man als ausbauende Firma sagt, Ende 2026 melden wir uns wieder. Dann ist es so! Aber Vorverträge mit den Bürger abschließen und dann nicht ausbauen und die Kunden immer nur zu vertrösten, das funktioniert auf Dauer nicht.

    Versucht doch selber mal ne Leitung durch nen Landschaftsschutzgebiet welches zusätzlich als FFH und SPA Gebiet ausgewiesen ist, zu verlegen 😉.

    Jeder Beruf hat seine Tücken. Ja, ich gebe zu, es gibt Momente, wo man seine Berufswahl verflucht. Aber genau das ist Ihr Job. Dafür sind Sie der Experte!

    Aber im meckern sind wir deutsche ja absolut spitze. Das können wir 👍

    Also ich nenne das nicht Meckern, sondern Nachhalten. Hier treffen vollmundige Versprechungen auf bittere Enttäuschungen. In der Folge gibt es nicht einmal Antworten. Haben Sie da tatsächlich Lob erwartet? So in der Form: Aber im Schweigen sind sie Weltklasse? Nicht wirklich, oder?

    Nebenbei suchen wir fleißige Mitarbeiter im Projektmanagement. Wer also meint es besser zu können, gebt gerne Bescheid ✌️.

    Ich habe die Stellenausschreibungen auf der Internetseite gesehen. Es ist bei dem wichtigsten Punkt, dem Gehalt, nichts Konkretes beschrieben. Allerdings habe ich unter dem Stellenangebot Bauleiter dies hier gefunden:

    - Gute Kommunikation und Teamfähigkeit
    - Guter Umgang mit Stressvollen Situationen

    - Gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift 

    Glauben Sie wirklich, dass man dies ernst nehmen kann, wenn man folgendes in Ihrem Beitrag lesen muss:

    Ich sags ganz ehrlich, wenn nicht jedentag 10 deutsche Opas im Schlüppi sich bei unseren Mannschaften beschweren würden das wir ja angeblich alles kaputt machen, keine Genehmigung hätten usw. Und wir nicht wegen jedem Furz raus zu den Meckerfritzen fahren müssten, könnten wir uns aufs wesentliche konzentrieren.

    Hier schließt sich den dar Kreis zu meiner Einleitung oben.

    Dieses Statement sagt so viel, da erspare ich mir weitere Worte. Ob ob die Beschwerden berechtigt sind oder nicht. Geschenkt. Diese Aussage empfinde ich respektlos gegenüber älteren Menschen, die vielleicht noch eine andere, nicht wirklich schlechtere Wertevorstellung haben. Aber das sagt auch ganz viel (und leider nichts Gutes) über Ihre Beziehung zu den Kunden.

    Bevor wir darüber diskutieren, wie nervig als anstrengend empfundene Bürger sein können - mir hat man in meinem beruflichen Dasein sogar schon nach dem Leben getrachtet. Trotzdem habe ich diese Menschen nicht in dieser Art und Weise tituliert (ok, vielleicht am Stammtisch). Das ist in meinen Augen unterste Schublade.

    Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich immer noch Lob und Anerkennung dafür habe, wenn Sie uns auf einer sachlichen Ebene Infos bereit stellen, ohne das Sie sich beruflich schaden. Auf Beiträge wie den #300 kann ich gerne verzichten. Hilft keinem.

    Noch ein Wort zu OI:

    Sie werben ja mit einem offenen Netz. Bislang waren auf der Internetseite von OI auch Einträge vorhanden, welche Internetprovider das Netz von OI nutzen.

    Seit mehreren Wochen gibt es aber den Fehler 404. Die Übersicht existiert nicht mehr.

    Daher meine Frage:

    Kennt jemand irgendjemanden, der zwar eine Leitung von OI hat, aber nicht Mr. Fuxx, sondern irgendwen anderes (Telekom, Vodafone.....)?

    Hallo in die Runde,

    ich hatte ja versprochen, mit dem Bundesministerium für Infrastruktur und Verkehr zu sprechen.

    Um es kurz zu machen:

    - man gab sich interessiert, insbesondere zum Thema "Ausbau/Verwaltung des Glasfasernetzes durch eine Netzagentur"

    - leider konnte man mir keinen direkten fachlichen Ansprechpartner benennen, der auch telefonisch oder persönlich für den Bürger gesprächsbereit wäre

    - eine (wie auch immer gearteten) Bürgerbeteiligung an dieser "Experten-Runde" ist nicht gewünscht.

    Man hat das natürlich so nicht artikuliert, sondern höflich, aber bestimmend, umschrieben. Die letzte Aussage ist aber bezeichnend.

    D.h. für mich unter dem Strich:

    Jeder darf so weiter wurschteln wie bisher - der Bürger ist immer der Dumme.

    Und mit Blick auf den vorangestellten Beitrag von tkuehne (#295):

    Ich sehe das genauso. Die Telekom wird von der personalisierten Unfähigkeit von DNS und OI profitieren. Und das ist auch in der letzten Konsequenz wahrscheinlich ganz gut so.

    Guten Abend,

    seit meinem ersten Beitrag hat sich ja hier allerhand getan. Bevor sich diese Diskussion weiter im Verwaltungsrecht und womöglich noch im Staats- und Verfassungsrecht verliert, fasse ich mal zusammen.

    Ich habe folgendes verstanden:

    - Alle Beteiligten (Bürger, ausbauende Firmen, vermutlich auch die Kommunen) hätten lieber mehr Planungssicherheit als bisher.

    Dem steht, zumindest in Falkensee ohne Kooperationsvereinbarung, der freie Markt sowie die Vertragsfreiheit des Bürgers gegenüber. Glasfaser wird bei den Bürger als zukunftsfähige Technologie wahrgenommen, aber eben nicht auf Biegen und Brechen. Gründe hierfür sind vielgestaltig. Das derzeitige Image der ausbauenden Firmen trägt dazu bei.

    - Diese Situation wird für den Kunden wird weiter verschärft durch die fehlende innerbetriebliche und externe Kommunikation der ausbauenden Firmen. Das externe Kommunikationsverhalten ist im Falle von OI offensichtlich personenabhängig.

    - Anhand von DG konnte positives Kommunikationsverhalten attestiert werden, welches im Wesentlichen auf einer sozialen bzw. soziologische Analyse der Siedlungsgeographie fußt.

    - Aus Sicht der ausbauenden Firmen werden die Dauern der Planungsphasen entscheidend von der Bearbeitungsgeschwindigkeit durch die öffentliche Hand bestimmt. Multinationale, innerbetriebliche Entscheidungswege sind dagegen - aus Sicht der Firmen - eher zu vernachlässigen.

    Der Kunde selbst mag zumindest den letzten Punkt durchaus anders sehen.

    - Die Gespräche zum Vertragsabschluss mit dem Kunden sind inhaltlich ausbaufähig. Dies betrifft besonders avisierte Zeithorizonte bis zur vollständigen Nutzung des Anschlusses. Nicht förderlich ist ein gegenseitiges Unterstellen von unlauteren Wettbewerb oder sogar unlauterer Wettbewerb der ausbauenden Firmen. Dies gilt sowohl für DNS (Mailingaktion OI-Verträge sind ungültig; OI erklärt, Telekom stampft demnächst die Kupferleitungen hier ein). Allein die mehrseitigen AGB und die daraus resultierenden Pflichten und Einschränkungen für den Bürger stehen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Geschäftsgebaren der ausbauenden Firmen. Hier müssen Kundenrechte deutlich gestärkt werden.

    - Kunden sehen mittlerweile TK-Leistung als mindestens gleichwertig zu den Medien Strom, Wasser usw. an. Dies spräche für eine Lösung wie bei Strom und Gas mit Anbietern, Grundversorgern und Netzgesellschaften.

    - Ich denke auch wahrgenommen zu haben, dass Zuverlässigkeit vor Ausbaugeschwindigkeit geht. Wobei sich die Ausbaugeschwindigkeit jedoch nicht über unüberschaubar lange Zeiträume von mehreren Jahren hinweg erstrecken sollte.

    Ein Fazit sowie der Vorschlag eines Ausweges aus dieser Situation fällt mir schwer. Es liegen nur Statements von Bürgern und OI vor. Nicht von DNS. Auch nicht von der Kommune. Aber auch nicht von der Telekom. Im Rahmen der staatlichen Fürsorge (Grundrecht Informationsfreiheit) wären aber Kommune/Staat und die Telekom unabdingbar.

    Es bleibt spannend....

    Hallo,

    zunächst Respekt und vielen Dank an sPnnz.

    Obwohl ich Tombstone nicht kenne und auch in einer völlig anderen Ecke von Falkensee wohne, sind doch offenbar Strukturen identisch. Auch ich werde aus der Nachbarschaft zum Thema Glasfaserausbau befragt. Sie folgen auch meistens den Empfehlungen. Wenn allerdings an zwei unterschiedliche Standorte die gleichen negativen Merkmale auftreten, handelt es sich in aller Regel um systemische Fehler.

    Bei allem Verständnis für aufwendige innerbetriebliche Abläufe und schwer zu durchdringende öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren - es fehlt sowohl OI als auch DNS an einer klaren, transparenten und nachvollziehbaren Kommunikation. Das lässt sich nicht wegdiskutieren.

    Während der Vermarktung hätte es einer Kommunikation - wie hier erwähnt - geben müssen, wie nah oder wie weit entfernt man von dem wirtschaftlichen Ziel entfernt ist. Das würde zukünftige Kundenwanderungen verhindern.

    Gerade weil eben Deutschland als eine Servicewüste wahrgenommen wird, hätte es beiden Unternehmen gut zu Gesicht gestanden, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Zum Beispiel zu den jeweiligen Meilensteinen entsprechende Sachstandsinformationen per Mail für die Gebiete 1 - 5 gesondert. Auch hier liegt das Geheimnis des Könnens im Wollen. Ohne das Hintergrundwissen von sPnnz, für das ich dankbar bin, kann kaum ein interessierte Laie das Handeln der beiden Firmen nachvollziehen. Auch mit dem Wissen fällt es mir schwer, hierfür Verständnis für die fehlende Kommunikation aufzubringen.

    Nach dem wir jetzt hier sehr sachlich unsere Standpunkte ausgetauscht haben, sollten wir uns an die Lösung dieser für die Stadt Falkensee sehr vertrackten Situation wagen.

    Der jetzige Zustand, und das entnehme ich hier den Beiträgen, ist offenbar weder für die Glasfaserunternehmen noch für die Einwohner hinnehmbar.

    Was können wir also tun?

    Ich werde Montag im Ministerium des Herrn Wissing anrufen und mich zu dieser Lobbyrunde durchkämpfen. Es geht hier nicht nur um die Interessen der ausbauenden Firmen, es geht hier auch um die Interessen der Bürger. Dazu ist mir die im Ministerium stattfindende Runde zu einseitig besetzt.

    Ferner ist in der Stadt Falkensee Wahlkampf. Da sollte es doch möglich sein, dass die Bürgermeisterkandidaten im Rahmen eines Workshops ihre Fähigkeiten zur praktischen Politik darstellen, in den sie einen Runden Tisch mit den Ausbaufirmen und den Bürgern initiieren, um Planungssicherheit für alle Seiten, aber auch auf allen Seiten Zufriedenheit herzustellen. Ergebnis könnte dann sein, dass sich ggf. OI und DNS zu den Ausbaugebieten deutlich positionieren.

    Fakt ist aber auch folgendes: Für viele Glasfaserinteressenten aus meinem Bekanntenkreis waren gar nicht so sehr die höheren Übertragungsgeschwindigkeiten das ausschlaggebende Argument für einen Anschluss, sondern die Vermutung, dass die Glasfasertechnologie die zukunftssichere Technologie sei. Neben der Werterhöhung der Immobilie.

    Zumindest in dieser Kundengruppe hat das Geschäftsgebaren von OI und DNS beigetragen, dass sich diese Bürger von den Ausbauvorhaben gänzlich zurückgezogen haben, also weder von OI noch von DNS einen Anschluss haben möchten.

    Hallo in die Runde,

    ein sehr schöner Beitrag (#249) von Tombstone, der zeigt, was fehlende Kommunikation anrichtet.

    Ich habe mit beiden Anbietern, OI und DNS, ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Beide, und das muss ich hier leider so feststellen, sind keine seriösen Vertragspartner. Das mag mancher zu Recht, auch diese Positivbeispiele kenne ich, auch anders sehen. Aber: Das Niveau eines Unternehmens tritt immer dann offen zu Tage, wenn die Lage schwierig wird. An dieser Stelle wird es dann bei beiden eng. Der Eine erzählt alles Schlechte über den Anderen und umgekehrt. Damit wird der Versuch unternommen, von der eigenen Fehlleistung. abzulenken. Mit Leistung, Transparenz und Zuverlässigkeit hat das dann nichts mehr zu tun. Auch, dass Kunden durch fehlende vereinbarte Rückrufe, Nichtbeantwortung von Emails oder Faxmitteilungen nicht ernst genommen werden, zeugt nicht von Seriosität des Unternehmens. Dem Kunden wird jegliche Planbarkeit und wirtschaftlich Disposition in diesem Sektor genommen.

    Sehr bedauerlich finde ich, dass die Stadt Falkensee einen offenen, marktwirtschaftlichen Wettbewerb fördern wollte, Der Einwohner hat allerdings nun mit den Folgen dieses Konzeptes zu kämpfen.

    Aber die Krönung des Ganzen ist, dass sich offensichtlich die Mitbewerber der Telekom beim Minister Wissing ausheulen wollen, weil die Telekom nun auch verstärkt in den Markt einsteigt und darüber hinaus auch noch die "Dreistigkeit" besitzt, Netze zu überbauen. Das sagt schon sehr viel über die Mitbewerber aus, die ja Konkurrenzsituationen zur Telekom haben wollten. Nun nicht mehr?

    Hier meine Quelle:

    Kritik am Glasfaserausbau der Telekom - com! professional (com-magazin.de)

    Nach meiner Meinung gibt es für den Glasfaserausbau nur noch einen Weg:

    Wie bei den Medien Wasser, Abwasser, Strom und Gas wird das Telekommunikationsnetz durch den Bund erschlossen und durch eine Netzgesellschaft verwaltet. Die verschiedenen Anbieter können sich dann einmieten. So wäre gewährleistet, dass irgendwann überall Glasfaser läge. Es müsste sich keiner Gedanken machen, ob er überhaupt Glasfaser erhielte. Außerdem wäre der Ressourcenverbrauch deutlich geringer.