Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

  • Ich bin verwirrt. Hab mir gerade die Glasfaserkabel im Bereich Döberitzer Straße, Adlerstr, Coburger Str. angeschaut um zu sehen welcher Anbieter nun als erstes zu uns kommt. Dort ist aber überall das Telekomlogo auf den Röhren. Bauen die nun auch in Falkensee?

    Das sind Speedpipes. Also Leerrohre und noch lange keine Glasfaser ...

  • Was interessant ist, ist dass die Telekom baut in Gegenden aus, die gar nicht auf der Ausbaukarte erscheinen. Selbst diese "Bandenburg-Seite" erwähnt Dallgow und Falkensee gar nicht, obwohl eindeutig ausgebaut wird.

  • Nur weil da Leerrohre verlegt werden, heißt das noch lange nicht, dass da mal ein Glasfaserausbau geplant ist. Bei uns in der Gemeinde ist es seit Jahren Bedingung für eine Baugenehmigung für größere Erdarbeiten, dass Leerrohre für Telekommunikationsverkabelung in eine Straße eingebracht werden, wenn dort noch keine liegt, vollkommen egal, ob die Bauarbeiten von Strom, Gas, Wasser, Telekom, Stadtwerken oder sonstwem vorgenommen werden.

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  • Ich bin verwirrt. Hab mir gerade die Glasfaserkabel im Bereich Döberitzer Straße, Adlerstr, Coburger Str. angeschaut um zu sehen welcher Anbieter nun als erstes zu uns kommt. Dort ist aber überall das Telekomlogo auf den Röhren. Bauen die nun auch in Falkensee?

    Laut Breitbandatlas baut die Telekom im Rahmen eine geförderten Ausbaus im Auftrag des Landkreises Havelland auch ein paar Adressen in Falkensee aus. Könnte damit zusammenhängen.

    P.S.: Und im Bereich Coburger Str./Adlerstr. wird auf der Verfügbarkeitskarte derTelekom ein "Neubaugebiet in Planung" blau angezeigt. Das könnte auch ein Grund sein.

  • Was interessant ist, ist dass die Telekom baut in Gegenden aus, die gar nicht auf der Ausbaukarte erscheinen. Selbst diese "Bandenburg-Seite" erwähnt Dallgow und Falkensee gar nicht, obwohl eindeutig ausgebaut wird.

    Da werden glaube ich nur eigenwirtschaftliche Ausbauvorhaben in Bestandsgebieten angezeigt. Geförderten Ausbau und Erschließung von Neubaugebieten findet man da nicht.

  • Da werden glaube ich nur eigenwirtschaftliche Ausbauvorhaben in Bestandsgebieten angezeigt. Geförderten Ausbau und Erschließung von Neubaugebieten findet man da nicht.

    In Dallgow werden zurzeit dasselbe Straßen in Bestandsgebieten mit Leerrohr versehen, die vor ein paar Wochen vom DNS:Net aufgebuddelt wurden. Das ist alles Privatwirtschaftlich und die Telekom hat dazu im Voraus Zettel in den Briefkasten eingeworfen mit dem Hinweis, dass ausgebaut wird. Die Leitungen sind kostenlos, auch ohne Vertrag.

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  • In Dallgow werden zurzeit dasselbe Straßen in Bestandsgebieten mit Leerrohr versehen, die vor ein paar Wochen vom DNS:Net aufgebuddelt wurden. Das ist alles Privatwirtschaftlich

    Rein daraus dass gleiche Adressen betroffen sind kann man das nicht schließen. Die Förderprojekte haben ja eine lange Vorlaufzeit. Laut Projektablauf auf der Seite des Landkreises war die Markterkundung 2016/17. D.h. förderfähig waren Adressen die damals mit <30 Mbit/s versorgt waren, und für die damals kein Anbieter für die nächsten drei Jahre (also bis 2020) einen eigenwirtschaftlichen Ausbau zugesagt hat. Diese Adressen konnte der Landkreis damals ausschreiben.

    Aber natürlich kann es trotzdem zusätzlicher eigenwirtschaftlicher Ausbau sein. Das dürfte dann der Fall sein wenn die Adressen nicht im Breitbandatlas als gefördert markiert sind. Und das sind ja nur einige wenige Adresspunkte in Dallgow.

    P.S.: Wobei die Gemeinde zumindest im Februar noch meinte: "[...]der Überbau des DNS-Netzes durch die Deutsche Telekom, die im Gegensatz zu DNS:Net staatlich gefördert arbeitet,[...]"

  • Hallo,

    ich habe vorgestern mal die Bauherrenhotline angerufen und bin durchgekommen!
    Der Mitarbeiter sagte, dass in Falkensee wohl die Planung nochmal neu gemacht werden soll und es noch dauert, bis der Ausbau beginnt... wie lange, konnte er leider nicht sagen.
    Meine Bitte, dann doch mal die Infoseite im Netz zu aktualisieren hat er aufgenommen, aber auch gesagt, dass sie selber schon mehrfach darum gebeten haben, da wohl recht häufig nach dem Sachstand gefragt wird...
    Also müssen wir uns noch ein wenig gedulden...

  • Es ist sehr frustrierend alles.

    In der Hansastr. in Falkensee wurde groß mit Schildern für Open Infra geworben.

    Aber als ich es für dort abschließen wollte, hieß es, dort wird nicht verlegt.

    An einer Hauptstraße...

    Aber jede kleine Nebenstraße hat schon ein Kabel am Zaun raushängen.

    Also musste ich DNS:NET nehmen. Und hatte schon von Anfang an Bauchschmerzen damit.

    Schon vor Baubeginn ist die Kommunikation mit den Kunden so schlecht, wie es nur sein kann. Nie weiß man bescheid, ganz schlechte Informationspolitik und wenn man Hinweise gibt, dass wo etwas widersprüchlich auf der Webseite steht, wird es einfach ignoriert. Und oben, wie jemand schreibt, dass selbst am Telefon der Mitarbeiter sagt die Kollegen schaffen es nicht auf der Website zu informieren, zeigt wie egal denen die Kunden sind.

    Ich habe zum Glück meinen 1Gbit/s Anschluss von Vodafone (Kabel) nicht gekündigt und werde dann auch erst mal 1 Jahr parallel laufen lassen, wenn Glasfaser überhaupt mal kommt. Weil Ausfälle und Ärger kann ich nicht gebrauchen, schon gar nicht für das Geld.

    Meine größte Sorge war vorher ja, dass wenn man DNS oder auch OI nimmt, das OpenAccess Netz nicht genutzt wird von anderen Anbietern und man dann auf Müll-Anbietern festhängt und keine gute Leitung bekommt. Nun wird in anderen Orten doppelt ausgebaut, von der Telekom überbaut und es gefällt den Leuten warum auch immer wieder nicht. Ich find es super, wenn so viele Leitungen wie möglich anliegen und ich die freie Wahl habe den BESTEN zu nehmen.

    Weil mir persönlich ist wichtig das möglichst schnellste und zuverlässigste zu haben und dafür zahle ich auch gern 3 stellig im Monat. Aber die müssen es ja nur mal gebacken kriegen. Ich glaube mit DNS wird man nur Ärger haben. Open Infra mit einer aktiven 8Gbit/s synchron Leitung wäre so geil gewesen, aber nein, die Hauptstraße muss man ja auslassen... echt frustrierend.

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  • Hallo in die Runde,

    ein sehr schöner Beitrag (#249) von Tombstone, der zeigt, was fehlende Kommunikation anrichtet.

    Ich habe mit beiden Anbietern, OI und DNS, ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Beide, und das muss ich hier leider so feststellen, sind keine seriösen Vertragspartner. Das mag mancher zu Recht, auch diese Positivbeispiele kenne ich, auch anders sehen. Aber: Das Niveau eines Unternehmens tritt immer dann offen zu Tage, wenn die Lage schwierig wird. An dieser Stelle wird es dann bei beiden eng. Der Eine erzählt alles Schlechte über den Anderen und umgekehrt. Damit wird der Versuch unternommen, von der eigenen Fehlleistung. abzulenken. Mit Leistung, Transparenz und Zuverlässigkeit hat das dann nichts mehr zu tun. Auch, dass Kunden durch fehlende vereinbarte Rückrufe, Nichtbeantwortung von Emails oder Faxmitteilungen nicht ernst genommen werden, zeugt nicht von Seriosität des Unternehmens. Dem Kunden wird jegliche Planbarkeit und wirtschaftlich Disposition in diesem Sektor genommen.

    Sehr bedauerlich finde ich, dass die Stadt Falkensee einen offenen, marktwirtschaftlichen Wettbewerb fördern wollte, Der Einwohner hat allerdings nun mit den Folgen dieses Konzeptes zu kämpfen.

    Aber die Krönung des Ganzen ist, dass sich offensichtlich die Mitbewerber der Telekom beim Minister Wissing ausheulen wollen, weil die Telekom nun auch verstärkt in den Markt einsteigt und darüber hinaus auch noch die "Dreistigkeit" besitzt, Netze zu überbauen. Das sagt schon sehr viel über die Mitbewerber aus, die ja Konkurrenzsituationen zur Telekom haben wollten. Nun nicht mehr?

    Hier meine Quelle:

    Kritik am Glasfaserausbau der Telekom - com! professional (com-magazin.de)

    Nach meiner Meinung gibt es für den Glasfaserausbau nur noch einen Weg:

    Wie bei den Medien Wasser, Abwasser, Strom und Gas wird das Telekommunikationsnetz durch den Bund erschlossen und durch eine Netzgesellschaft verwaltet. Die verschiedenen Anbieter können sich dann einmieten. So wäre gewährleistet, dass irgendwann überall Glasfaser läge. Es müsste sich keiner Gedanken machen, ob er überhaupt Glasfaser erhielte. Außerdem wäre der Ressourcenverbrauch deutlich geringer.

  • Wie bei den Medien Wasser, Abwasser, Strom und Gas wird das Telekommunikationsnetz durch den Bund erschlossen und durch eine Netzgesellschaft verwaltet. Die verschiedenen Anbieter können sich dann einmieten. So wäre gewährleistet, dass irgendwann überall Glasfaser läge. Es müsste sich keiner Gedanken machen, ob er überhaupt Glasfaser erhielte. Außerdem wäre der Ressourcenverbrauch deutlich geringer.

    Und somit einheitlich Technikstrukturen wie beim Kupferkabel (VDSL) und nicht verschiedene Techniken mit x verschieden Authentifizierungssystem. ;)

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  • Sehr merkwürdig, dass OI in der Hansastr. nicht verlegt Viellecht kann sPnzz dies bestätigen? OI hat schon in vielen anderen Hauptstraßen Falkensees schon verlegt.

    Ganz einfach,

    Laut meinem System haben wir nur 2 Kunden in der Hansastraße, somit befindet sie sich aktuell in dem Projekt "für später".

    Das bedeutet das es sich aufgrund der Mangelnden Resonanz in der Straße für uns schlicht und einfach nicht lohnt dort zu bauen - was allerdings nicht heißt, daß wir es niemals tun werden. Die Straße wird somit vorerst aus dem Hauptprojekt genommen.

    Ich möchte hier auch noch gleich die Gelegenheit nutzen um folgendes zu sagen:

    Ich kann den Frust mancher verstehen, aber bitte bedenkt auch das wir uns im Service-Wüsten-Land Deutschland befinden.

    Alleine die Antragstellung bei den Kommunen dauert eine Ewigkeit. Wenn man die maximale Dauer (4 Monate die eine Gemeinde Zeit hat Anträge zu bearbeiten) und dann evtl Änderungen, Unterlagen nochmal eingereicht werden müssen verlängert sich diese.

    Auch gibt es keine Einheitliche Antragstellung, jede Kommune will andere Unterlagen haben.

    Anträge für Bundes, Land und Kreisstraßen müssen gesondert beim Landkreis gestellt werden und tun ihr übriges zur langen Bearbeitungszeit. Wenn sich dann noch eine Naturschutzbehörde einschaltet is das wie der 6 er im lotto nur negativ gemeint.

    Man darf uns von Open Infra hier keine Schuld geben wenn ein Ausbau zu lange dauert, in der Regel dauert es bis zu 12 Monate bis eine Ortschaft erschlossen ist.

    Vermarktung - Planung - Antragstellung - Ausbau, das alles ist nicht von heute auf morgen getan.

    Und wenn wir einzelne Straßen nicht erschließen, dann hat das den Grund der oben genannt wurde. Das ist nicht unsere Schuld - wir wollen ausbauen - sind aber auf die Kunden angewiesen. Und wenn die Menschen nicht wollen, zwingen wir sie nicht dazu.

  • Ganz einfach,

    Laut meinem System haben wir nur 2 Kunden in der Hansastraße, somit befindet sie sich aktuell in dem Projekt "für später".

    Das bedeutet das es sich aufgrund der Mangelnden Resonanz in der Straße für uns schlicht und einfach nicht lohnt dort zu bauen - was allerdings nicht heißt, daß wir es niemals tun werden. Die Straße wird somit vorerst aus dem Hauptprojekt genommen.

    ...

    Dann muss ich aber sagen, dass wieder mäßig kommuniziert wurde. Wie viel ihr braucht, wie nah man an der Grenze wäre usw. Das jetzt mal auf diesem weg inoffiziell zu erfahren ist sehr interessant.

    Denn ich habe als Technik-Mensch der da hinterher ist den Ausbau in der Hansa angefragt, aber meine Nachbarn haben NUR MICH gefragt. Ich hab dann sagen müssen, ihr baut hier nicht aus und nun sind 6 Nachbarn nach meiner Empfehlung zu DNS gegangen. Ihr habt dann nur 1 im System von uns, wir wären aber 7 gewesen. Wenn das viele so machen und Nachbarn reden nun mal untereinander, ist klar dass die Zahlen nicht zusammen kommen. Warum sollten die Leute nochmal anfragen, wenn ich ihnen mein Anfrageergebnis schon mitgeteilt habe. Und es wurde ja auch sehr früh abgelehnt am Telefon, ob ich da in der Liste erfasst wurde weiß ich nicht, denn ich habe es später nochmal online probiert und letztens nochmal. Jedenfalls ist ja auch gar nicht groß Zeit gewesen noch Leute zu rekrutieren. Für eine gute Leitung hätte ich die Straße durchgeklingelt und sicher einige Leute überzeugt.

    Vor allem war die Sonnenstraße eh gerade aufgerissen, hätte man von da wo ihr noch ausgebaut habt direkt ein Kabel bis zu uns ziehen können.

    Eine privatfinanzierte Verlegung vom nächsten Verteiler ist vermutlich auch nicht möglich oder zu teuer?

    Wie viele braucht es um von "für später" hochgestuft zu werden?

    Danke und LG

  • Wenigstens erfährt man hier inoffziell was von OI, auch wenn es nicht was man hören will. Bei uns in Brieselang leider auch so. Wird nicht ausgebaut weil zu wenig Resonanz. Die Leute wollten alle DNS:Net haben und jetzt sehen wir wie schlecht es ist bei denen. "Inebtriebnahme" ohne Licht am LWL bei vielen Kunden. Inbetriebnahme ohne ONT usw.. Bin gespannt ob die schon anfangen Rechnungen rauszuschicken! Wir haben jetzt 2 Termine hinter uns und immer noch kein durchgehender Speedpipe bis zum nächsten NVT ganz geschweige Glasfaser oder eine FTU an der Wand. Die bauarbeiter geben ihr Bestes aber die Planung scheint mehr als chaotisch zu sein. In ganz Brieselang fehlten ca. 50 Kunden bei OI und somit ist der Ausbau vorübergehend eingestellt worden. Falls die Telekom auch hier ausbaut, wie es gemunkelt wird, wird seitens OI bestimmt niemals ausgebaut, was sehr schade ist.

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  • Das ist alles nicht so einfach, ich versuche es mal zu erklären ohne zu viele Informationen preis zu geben.

    Open infra finanziert sich ja wie ihr wisst selbst, wir bekommen keine Fördergelder, das Geld bekommen wir aus Schweden.

    Entscheiden wir uns für ein Gebiet geht es an die Planung die wie folgt aussieht.

    1) Gemeinde kontaktieren

    2) Vertrieb geht ins Gebiet (bereits hier kostet es ne Menge Geld da wir die Vertriebler bezahlen müssen)

    3) sollte es gut aussehen planen wir das Gebiet

    3.1) Kalkulation machen und Kalkulation in Schweden einreichen.

    3.2) Schweden sagt ja oder nein

    3.3) bei nein = Pech

    3.4) bei ja = auf geht's.

    4) jede Gemeinde wird in mehrere Projekte aufgeteilt (hier zeigt sich bereits wo die meisten Kunden sind.) gehen wir mal davon aus das Falkensee in 5 Projekte aufgeteilt wird. In Projekt 1+2 is die Resonanz unter 20% während in Projekt 3/4/5 jeweils ca 25-40% erzielt wurden.

    5) wir konzentrieren uns nun auf Projekt 3/4/5 und reichen dafür die Anträge ein. Während der Planung springen Leute ab und kündigen wieder und es kommen hier und da noch neue dazu. An Tag X endet die Vermarktung. Wir haben alle Genehmigungen und fangen an zu bauen in Gebiet 3/4/5. Parallel dazu wird das Gesamtprojekt Falkensee "beschnitten". Das heißt das wir uns Projekt 1+2 anschauen und die Bereiche cutten wo wir nur ein paar Kunden haben oder die Leitungswege zu lang sind. Diese gecutteten Kunden gehen nun in ein extra Projekt. (für später). Während der Bauphase wird ein so genannter Bild-Sales gemacht, das heißt das während der Bauarbeiten die meisten Kunden noch Verträge abschließen.

    Liegen die Kunden eh da wo wir bereits graben schließen wir diese an, is das nicht der fall gehen diese ins Projekt = für später.

    Projekt 1/2 wird sich erneut angeschaut und nun so beschnitten das es sich lohnt.

    6) erneute Kalkulation

    7) einreichen in Schweden

    8) ja / Nein..

    Aus diesem Grund können wir nie zu 100% sagen wir bauen aus oder nicht oder es fehlen noch 5 oder 10 Kunden.

    Auch gehen wir etwas sparsamer mit Informationen um damit uns Kunden nicht auf etwas festnageln können was wir nicht einhalten können. (ich denke das versteht jeder, ist aber dennoch frustrierend).

    Um eine weitere Zahl zu nennen. Jedes Projekt (nicht die komplette Gemeinde sondern Projekt 1/2/3/4/5) kostet zwischen 1 Millionen und 2 Millionen Euro.

    Aktuell haben wir ca. 50-60 Projekte offen Bzw. Grade am bauen. Ihr könnt euch also vorstellen das wenn man das aus eigener Tasche zahlen muss, etwas genauer hinschaut.

    Ein einzelanschluss wie von dir erfragt sollte machbar sein, wird aber nicht ganz billig werden. Ich glaube im Vertrag steht irgendwas von um die 2000€.

    Viel Geld, aber auch nicht wenig Aufwand. Ein einzel Anschluss bedeutet dann erneute Aufgrabegenehmigung bei der Kommune stellen, Wartezeit, eine vrao beantragen, Wartezeit, Designkarte erstellen usw usw.

    Über unseren Kundenservice brauchen wir nicht diskutieren, die haben wenig Informationen und dessen sind wir uns auch bewusst.

    Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins dunkle bringen.

  • Hallo,

    zunächst Respekt und vielen Dank an sPnnz.

    Obwohl ich Tombstone nicht kenne und auch in einer völlig anderen Ecke von Falkensee wohne, sind doch offenbar Strukturen identisch. Auch ich werde aus der Nachbarschaft zum Thema Glasfaserausbau befragt. Sie folgen auch meistens den Empfehlungen. Wenn allerdings an zwei unterschiedliche Standorte die gleichen negativen Merkmale auftreten, handelt es sich in aller Regel um systemische Fehler.

    Bei allem Verständnis für aufwendige innerbetriebliche Abläufe und schwer zu durchdringende öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren - es fehlt sowohl OI als auch DNS an einer klaren, transparenten und nachvollziehbaren Kommunikation. Das lässt sich nicht wegdiskutieren.

    Während der Vermarktung hätte es einer Kommunikation - wie hier erwähnt - geben müssen, wie nah oder wie weit entfernt man von dem wirtschaftlichen Ziel entfernt ist. Das würde zukünftige Kundenwanderungen verhindern.

    Gerade weil eben Deutschland als eine Servicewüste wahrgenommen wird, hätte es beiden Unternehmen gut zu Gesicht gestanden, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Zum Beispiel zu den jeweiligen Meilensteinen entsprechende Sachstandsinformationen per Mail für die Gebiete 1 - 5 gesondert. Auch hier liegt das Geheimnis des Könnens im Wollen. Ohne das Hintergrundwissen von sPnnz, für das ich dankbar bin, kann kaum ein interessierte Laie das Handeln der beiden Firmen nachvollziehen. Auch mit dem Wissen fällt es mir schwer, hierfür Verständnis für die fehlende Kommunikation aufzubringen.

    Nach dem wir jetzt hier sehr sachlich unsere Standpunkte ausgetauscht haben, sollten wir uns an die Lösung dieser für die Stadt Falkensee sehr vertrackten Situation wagen.

    Der jetzige Zustand, und das entnehme ich hier den Beiträgen, ist offenbar weder für die Glasfaserunternehmen noch für die Einwohner hinnehmbar.

    Was können wir also tun?

    Ich werde Montag im Ministerium des Herrn Wissing anrufen und mich zu dieser Lobbyrunde durchkämpfen. Es geht hier nicht nur um die Interessen der ausbauenden Firmen, es geht hier auch um die Interessen der Bürger. Dazu ist mir die im Ministerium stattfindende Runde zu einseitig besetzt.

    Ferner ist in der Stadt Falkensee Wahlkampf. Da sollte es doch möglich sein, dass die Bürgermeisterkandidaten im Rahmen eines Workshops ihre Fähigkeiten zur praktischen Politik darstellen, in den sie einen Runden Tisch mit den Ausbaufirmen und den Bürgern initiieren, um Planungssicherheit für alle Seiten, aber auch auf allen Seiten Zufriedenheit herzustellen. Ergebnis könnte dann sein, dass sich ggf. OI und DNS zu den Ausbaugebieten deutlich positionieren.

    Fakt ist aber auch folgendes: Für viele Glasfaserinteressenten aus meinem Bekanntenkreis waren gar nicht so sehr die höheren Übertragungsgeschwindigkeiten das ausschlaggebende Argument für einen Anschluss, sondern die Vermutung, dass die Glasfasertechnologie die zukunftssichere Technologie sei. Neben der Werterhöhung der Immobilie.

    Zumindest in dieser Kundengruppe hat das Geschäftsgebaren von OI und DNS beigetragen, dass sich diese Bürger von den Ausbauvorhaben gänzlich zurückgezogen haben, also weder von OI noch von DNS einen Anschluss haben möchten.

  • Zum Thema Informationsfluss möchte ich noch anmerken das es dem Projektleiter obliegt hier Informationen weiter zu geben oder nicht.

    Für meine Projekte erhalten die Kunden regelmäßige Updates. Leider ist Falkensee nicht mein Projekt 🤷.

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  • Hallo,

    es ist halt schon echt spannend das vieles egal von welcher Seite hier geschrieben (in den letzten Posts) ich selbst schon mehrfach erlebt habe im Privaten und auch immer noch höre in LDS / TF / LOS in Brandenburg und sogar im Bereich Sachsen-Anhalt bei DNSNET und bei Hamburg (OI). Am Ende ist es immer ähnlich es fehlt an Kommunikation und diese kann nicht wie sPnzz auch hier schreibt an dem Projektleiter hängen. Eine Firma wie OI oder DNSNET ist groß genug, dass man sowas zentral aussteuern muss was aber beide nur wenig machen.

    Zu dem letzten Thema hier, ich kenne zwei Leute die sehr lange warten und auch echt geduldig sind. Sich dann aber nicht trauten mehr als ein Vertrag zu machen und am Ende jetzt zb. in ihrer Straße von A nicht ausgebaut wird aber von B, aber sie hatten nur bei A unterschrieben. Durch andere (Verbraucherschutz) haben sie dann jetzt erfahren das ihr Vertrag eh schon nichtig ist nach X Monaten nicht Lieferung. Nun haben sie garnichts und es ist ganz klar die Anbieter Kommunikation schuld.

    Alle wollen erstmal schnell die Unterschriften/Verträge, den Arsch in der Hose haben sie dann aber nicht, mal zu sagen "Sry kommt nicht zustande oder wird noch sehr lange dauern" das hat aktuell keiner der beiden Regio Anbieter.

    Habe jetzt auch schon Wiederholt gehört das Leute rum Fahren und kleine Infozettel in die Briefkasten werfen. In manchen ecken wohl schon zwei mal 2023 und auf Nachfrage eines Anwohners beim Anbieter ist das der Prestart der Vertrags/Antragsaufnahme. Das steht aber nicht auf dem Zettel. Da steht nur drauf das dort ausgebaut wird und man schnelles Internet bekommt und man doch Verträge bestellen könnte. Irgend wie denkt da keiner mal mit, dass viele Menschen das nicht zu einem Vertrag veranlasst sondern sie denken (selbst schon gehört / Männlich 58) "Das ist doch wie Abwasser 2000 im Dorf, das kam ja auch bei jedem ohne Vorvertrag als die Straße geöffnet wurde hat man kurz davor unterschrieben". Das dies bei Glasfaser oft anders läuft weiß doch nicht jeder.

    Somit brauch sich auch keiner der beiden Anbieter hier wundern das sie je nach Region ihren Ruf weg haben. Kenne Ecken da findet man OI super und in anderen DNSNET. Es gibt aber eben auch Ecken da ist es schlecht bis Negativ. Und das es anders geht sieht man ja bei anderen Anbietern, die sind zwar auch langsam und nicht Note 1, aber da bekommt man auch eine Info mal per Post.

    Und alle die jetzt sagen würden, steht viel im Internet oder muss man halt nachfragen. Es geht hier auch um Leute die vielleicht nicht mal Internet haben oder für die es erstmal nicht ihr Daily Doing ist. Und das nur machen weil sie ihre Immobilien aufwerten wollen, aber sie genau die sind die man für die Qoute brauch. Diese Leute gehen komplett verloren. Bei MNet oder Deutsche Glasfaser gab es sogar schon Briefe das der Ausbau nicht stattfindet weil Vertragsziel verfehlt.

    Und wie sPnzz auch berechtigt schreibt die Behörden sind ein eigenes Problem für sich. Aber das muss halt auch weitergegeben werden und da lieber mal X Wochen drauf legen als zu knappe Ziele nur der Unterschriften wegen. Viele Hausbesitzer sind durch ihr Alter und Hausbau geduldig und Wartezeiten gewohnt. Der Typische Deutsche mag aber Unpünktlichkeit und starke Verschiebungen halt mal so garnicht vor allem nicht ohne Info:D

    Und wo ein weiteres massives Problem liegt sind die Bauvorgaben die teilweise nicht vorhanden sind. Bei einem Objekt wo ich alles von Anfang an bis Ende mit erlebt habe hat DNSNET mit RAKW alles per Tiefbau mit Bodentanks und Bohrungen gemacht. OI hat sie per Spaten regelrecht überholt und war schneller. Das ganze entsteht alleine schon nur weil der Behördenweg für DNSNET an dieser Stelle aufwendiger/länger war als für OI.

    Am Ende sind jetzt was man so hört 3/4 dort min. bei InternetNord und der Rest bei DNSNET oder sogar bei Telekom VDSL weiter. Ich bin echt gespannt wenn einige dann mal ihren Gartenzaun oder neue bzw. überhaupt ein Gehweg bekommen (in LDS kenne ich zwei Orte, da kommt bis 2025 ein Gehweg wo nur zwei Spaten Tief gearbeitet wurde, wer den Unterbau eines Gehweg kennt wird wissen, das wird richtig lustig). Das ist ein riesen Testfeld was hier gebaut wurde/wird ob zwei Spatentief verlegen wirklich zukunftssicher ist. Wir reden hier ja immerhin meist von Speedpipes die schon mal 50 Jahre liegen sollten besser sogar Länger und nur Tausch des Inhalts in 50 Jahren.

    Kurz gesagt alles Hausgemacht Problem dieser Anbieter. Aber wie heißt es so schön.. Ist der Ruf erstmal Runiert lebt es sich ganz....

    Gruß Mike

  • Hallo Mike,

    In einigen Punkten gebe ich dir recht, in anderen muss ich dir leider widersprechen.

    Open Infra in deutschland kannst du aktuell noch als start Up Unternehmen ansehen. Wir sind eine Handvoll Leute die die Planung machen.

    Was den Informationsfluss angeht obliegt es wirklich jedem einzelnen Projektleiter wie er dieses tut. Dafür haben wir keine Vorgaben. Ziel ist es das wir am Ende des Jahres unser Ziel erreichen, wie wir das schaffen ist uns überlassen.

    Ein weiteres Problem ist einfach, dass die Mehrheit der deutschen mit DNS Net oder Open infra nix anfangen können. (nie gehört, Drückerfirmen etc) . Woran liegt das? Ganz einfach, dir deutschen sind einfach Telekom verwöhnt. Die meisten Menschen laufen durch die Gegend und interessieren sich nicht dafür. Nur eine Handvoll Leute setzen sich intensiver mit Glasfaser auseinander. Für die einen ist es der 6 er im lotto, für die anderen ein Wesen aus einem anderen Universum.

    Wenn man eine neue Wohnung bezieht stellt man sich nicht die Frage ob Glasfaser anliegt oder nicht da man weiss irgendwas Internetmäßiges der Telekom liegt sowieso an.

    Das mit den Bauvorhaben liegt einzig und allein an der Bundesrepublik Deutschland und deren Änderung im TKG.

    Die meisten Menschen gehen vom Standart aus, dass es verlegetiefen gibt. Das trifft allerdings nicht mehr auf Telekommunikationsleitungen zu.

    Theoretisch könnten wir die Leitungen 10cm unter der Oberfläche verlegen was für uns natürlich Ultra billig wäre und den Ausbau noch zig mal schneller gestalten würde. Ausserdem ist es leider für uns unmöglich jede Baustelle zu kontrollieren ob die geforderten tiefen der Kommunen eingehalten wurden da wir auf Sub-Unternehmer angewiesen sind. Sollte es dort zu Schäden kommen haften diese. Baut man also einen neuen Gehweg und die Leitung wird gekappt, ist es die Schuld des Subbis und er muss dann nochmal ran. Die Mindertiefenverlegung ist der Bundesrepublik geschuldet um den Ausbau schneller voran zu treiben. Das Wissen aber die meisten Menschen einfach nicht, genauso wenig wie wir theoretisch direkt durch deren Grundstücke buddeln dürften 😁.

    Wir Deutschen sind im meckern und Besserwissen ganz vorne mit dabei, in anderen Ländern sieht das ganz anders aus. Dort sind die Menschen einfach entspannter und lassen machen.