Erfahrung mit Glasfaser Anbieder Deutsche GigaNetz

  • Update: heute wurden die Pigtails auf dem HÜP gespleißt. Leider leuchtet der ONT nach dem anschließen in dem Wohnzimmer rot - im Keller hat es noch funktioniert.

    Ich sehe zwei Möglichkeiten: entweder ist das von mir verlegte Kabel kaputt, oder der ONT braucht nach dem umstöpseln etwas Zeit um die Verbindung wieder aufzubauen. Ich schaue später nochmals nach.

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  • Bei mir haben sich die DGN Maulwürfe bis (fast - da es dort noch eine Betonwand und Drainage gibt die es gilt nicht zu beschädigen) zu der Stelle ans Haus gegraben wo es ins Haus gehen soll, da liegt nun das Kabel rum :-). Der Rest soll mit "Rocket" geschehen wenn es ins Haus gelegt wird sagte der Tiefbauer, aber eine Zeit wusste er nicht - das macht wohl eine andere Firma.
    Wie lange hat es bei euch gedauert bis der Hausanschluss gemacht wurde nachdem das Kabel bis an das Haus gelegt wurde? Sprechen wir da von Wochen oder Monaten oder noch mehr?

    P.S. ursprünglich hieß es bei mir auch bei der Begehung dass nirgends auf dem Grundstück gegraben wird sondern der komplette Weg von der Straße bis zum Haus durchgeblasen wird, nun gut stört mich nicht da es dort nur Bodendecker gab die schnell nachwachsen.

  • Bei uns wurden glaube ich HÜP und das orangene Leerrohr in einem Aufwasch montiert/verlegt - also binnen 1-2 Tage, in März 2023. Im Juni 2023 wurde Glasfaser durchgeblasen - dafür musste der Gehweg nochmals geöffnet werden da undicht.

    Vorgestern wurden die Pigtails drauf gespleißt und ONT installiert. Leider musste neue Glasfaser rein (da beschädigt) und der Gehweg wieder geöffnet werden weil das Leerrohr wieder undicht war. Läuft :D

    Auf jeden Fall ist jetzt alles installiert. Bestellt haben wir im Dezember 2021.

  • Ohje, wenn ich das lese, ahne ich schon, was mir noch bevor steht. War eben mal im Keller messen. Die MSH liegt ca. 1m unter der Kellerdecke, welche sicherlich auch nochmal ne ordentliche Dicke hat. Ok, zur Straße hin hab ich leichtes Gefälle und gewinne dann nochmal etwas an Tiefgang, aber am Ende wird das deutlich tiefer als die "berühmten" 40cm sein.

    Dann muss ich mir 1 Plan B überlegen, wenn ich dennoch den Hausanschluß haben wil. Mal schauen.

    Heute war es nun auch hier soweit. 1 Anruf kam rein, ob man in ca. 20 Minuten bei uns aufschlagen kann, um den Hausanschluß zu realisieren. Ich war auf alles vorbereiten. Von ewiger Diskussion bis hin zu Absage zum Projekt Glasfaserausbau für unser Haus. Nun gut, positiv denken, positiv denken, positiv denken.

    Klar, dass vorhandene Leerrohr wurde gleich als zu tief deklariert, aber es wurde auch verstanden und akzeptiert, dass man nicht entlang unserer Leitung für die Wärmepumpe und unterhalb der Terasse entlang gehen. kann. Phew, was machen wir nun....?

    Dann kam der Vorschlag, dass wir von der anderen Straßenseite rein gehen und "nur" ca. 6m Strecke haben, mit überwiegend Beetstreifen und Rasen und ca. 60cm Pflastersteine. Nochmal kurz im Keller geprüft, ob die Variante geht und dann ab dafür. Gegraben, gebohrt, verfüllt, Pflastersteine eingesetzt, Fugensand eingekehrt und alles war fertig. Wow, eine Wendung, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte. Die Leute wissen halt doch Bescheid :)

    Und was mir heute Abend beim Aufräumen im Keller nochmal aufgefallen ist. Der nun vorgesehene Standort des HÜP ist viel besser als ich vorher an der MSH plante, denn nun werde ich vom HÜP zum geplanten Montageort des ONT (nahe meines Netzwerkschranks mit USV) keinerlei Biegeradien haben, sondern einfach nur ca. 6m gerade Strecke! Ich glaube, das ist so echt viel besser und gut :)

    Jedenfalls ist Leerrohr mal eingeführt und damit Schritt 2 nach Bestellung auch getan und erledigt. Nun kann der HÜP mit ONT kommen und dann auch irgendwann die Aktivierung des Anschlusses.

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
    • ex ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
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  • Servus Leute,
    hier mal mein Senf zum Thema im März 2025.

    Glasfaser Ausbau mit (Staats) Gewalt ohne Sinn und Verstand. Der Termin für die Doseninstallation wurde vorgegeben, gleich mit Hinweis, dass Kosten entstehen bei Nichtanwesenheit. Rein zufällig hatten wir Urlaub und mussten den Wohnungsschlüssel beim Nachbarn abgeben, was nicht gerade angenehm ist.

    Für die Gesamtinstallation im Haus (8 Wohnungen) wurde der einfachste Weg gewählt, mit dem Ergebnis, dass die Dose in allen Wohnungen an der denkbar ungünstigsten Stelle angebracht wurde. Keine Steckdosen in der Nähe und rechts und links Türen. Die Stromversorgung für Geräte müsste von der gegenüberliegenden Seite über die Decke erfolgen - extra Kabel verlegen. Und auch noch im Flur ist das Ganze sowieso sehr ungünstig.

    Was die Preise betrifft, brauch ich nicht überlegen.
    Vodafone Kabel 44,99€ - Internet 1000 Mbit/s Download + Festnetz
    D. Giganetz 44,99€ - Internet 300 Mbit/s Download + Festnetz

    Meine 1000er Kabelleitung nutze ich so schon kaum und das sehe ich auch für die Zukunft nicht anders. Was das Ganze für einen Sinn macht, den Leuten was auf zu zwingen, während Andere auf dem Land nach wie vor ins InternetNirvana gucken, erschließt sich mir nicht. Der ganze Glasfaserausbau ist eine riesige Verschwendung von Material und Arbeit. Sinnvoller wäre es, in Forschung und landesweiten Ausbau von schnellen, mobilen Internet zu investieren. Wenn ich sehe, das nicht mal in größeren Städten flächendeckend 5G vorhanden ist, dann ist das einfach nur traurig und lächerlich.

  • Schon eine sehr spezielle Situation, die Du da beschreibst und nun für allgemeine Schlüsse heranziehst. MFH, Nicht-Anwesenheit bei Ausbau.

    Ich denke generell kannst Du die GF-Technik nicht mit den bisher genutzten Techniken 1:1 setzen. Auch preislich nicht 1:1 vergleichbar. Du machst das scheinbar ja auch nur anhand der nominellen Downloadrate und dem Preis, aber das ist ja nicht das Gesamtpaket. Sicherlich wird bei Dir allein der missratene und schwer zu akzeptierende Ausbau für Unmut sorgen, aber das kannst Du doch beim besten Willen nicht der Technik ankreiden. Und der Vergleich bzw. Bezug zur mobilen Anbindung ist bei einem "Zuhause" irrelevant, denn das Zuhause ist niemals mobil. Wer natürlich nie zuhause ist oder kein Zuhause hat, wird das anders sehen, aber das zeigt ja, dass es hier um 2 unterschiedliche Situationen und damit nicht vergleichbare Ansätze geht.

    Klar, all das hilft Dir jetzt auch nicht, da die Ausbausituation nun so ist wie sie ist. Wenn es Dir dann partout nicht zusagt, dann kann man nur empfehlen dem ONT den Stecker zu ziehen und erstmal weiter bei Kabel zu bleiben. Immerhin hast Du durch den Ausbau in Zukunft die Option, doch wieder auf Glasfasertechnik umzusteigen, wenn Dir danach ist (verbunden mit entsprechend ungewollten Umbauten wie Stromversorgung über die Decke).

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  • Das ist leider wieder ein Beispiel für wilde Westen des Glasfaserausbaus. Zumindest für EFH ist eine unmittelbare Nähe einer Steckdose vorgeschrieben. Und dann machen die in einem MFH so was? Eigentlich praktisch, man kann vom Kunden Geld kassieren, die Dose ist ja da. Wenn der die aber nicht nutzt, desto besser, GPON ist letztendlich ein shared Medium.

    Was kommt als nächstes, GfTA im Gasteklo?

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  • . Der ganze Glasfaserausbau ist eine riesige Verschwendung von Material und Arbeit. Sinnvoller wäre es, in Forschung und landesweiten Ausbau von schnellen, mobilen Internet zu investieren.

    Das ist eine Idee die mann oefters hoert. Aber interessanterweise sind die Mobilfunknetzbetreiber alle 4 direkt oder indirekt ueber Jointventures alle selber am FTTH Ausbau beteiligt, wenn Mobilfunk/FWA eine effizientere Alternative zu FTTH waere, meinst Du nicht die Netzbetreiber wuerden FWA verstaerkt ausbauen und bewerben?

    Was passiert ist, dass beides gemacht wird, also Ausbau des Mobilfunknetzes und FTTTH Ausbau. Wenn mann sich mit den Kapazitaetsherausforderungen im Mobilfunk auseinendder setzt wird IMHO schnell klar warum, ein Mobilfunknetz das in der Lage ist das Festnetz abzuloesen braeuchte deitlich mehr Antennenstandorte die alle teuer im Bau und im Betrieb sind.

    Und da erkennbar ist, dass das DSL Netz mittelfristig nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann, aber der FTTH Ausbau auch erst mittelfristig fertig werden wird, ist IMHO heute der richtige Zeitpunkt den FTTH Ausbau weiter mit hoher Intensitaet zu betreiben.

  • Oder ein Glasfaserpatchkabel besorgen und den ONT/Fiberrouter an einem geeigneteren Ort anschliessen...

    Das macht es nur bedingt besser wenn die Dose zu zwischen zwei Türen steckt. Immerhin kann ein dünnes Glasfaserkabel besser aussehen als ein Stromkabel und ein Netzwerkkabel. Wobei diese oft einfacher als weiß zu bekommen sind.

    Eine Dose zwischen zwei Türen zu setzen ist einfach dümmer als dumm, Punkt.

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  • Eine Dose zwischen zwei Türen zu setzen ist einfach dümmer als dumm, Punkt.

    Yep, allerdings ist das die gerechte Strafe für die Eigentümer/WEG in einem MFH die immer nur kostenlosen Gf-Ausbau haben wollen.

    Den Leitungsweg kann jede WEG vorbereiten und jeder Eigentümer in Absprache mit seinem Mieter. Das sieht bei Fertigstellung besser aus und ist in dem meisten Fällen überlegter, als dies der im Akkord arbeitende Subunternehmer des Gf-Infrastrukturanbieters zu leisten vermag.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (16. März 2025 um 21:15)

  • Heute war es nun auch hier soweit. 1 Anruf kam rein, ob man in ca. 20 Minuten bei uns aufschlagen kann, um den Hausanschluß zu realisieren.

    Kaum 1 Jahr später wurde tatsächlich am 26. März 2025 unser Leerröhrchen mit der Straße verkabelt. Wahnsinn, mit welcher Geschwindigkeit das voran geht. Und würde man meinen, kurz danach würder die Faser eingeblasen und der HÜP endlich gesetzt, so wartet man leider vergeblich. Ich verstehe wirklich nicht, wie dieser Ausbau organisiert ist und woran es hapert, dass die Folgeschritte nicht zeitnah stattfinden. Aber hey, eines Tages wird es bestimmt weiter gehen...


    Zur Erinnerung: von November 2022 habe ich die Auftragsbestätigung. Bald sind dann 3 Jahre um. Man muss da echt ohne große Erwartungen ran gehen und bereit sein, die lange Ausbauzeit ertragen zu wollen.

    Spannend auch, dass der Strassenausbautruppt nicht mal wusste oder Info hatte, wo bei uns (Eckhaus) das Leerrohr verlegt wurde. Ohne meine Initiative und direkte Ansprache der Leute würden die das Leerrohr vielleicht noch heute suchen! Es war nämlich in der falschen Straße kartiert und so musste extra für unseren Anschluß eine eigene neue Strecke zum Verteilerkasten gebaut werden. Wir haben die Farbe blau. Das wissen wir zumindest jetzt, falls der nächste Truppe auch wieder keine oder eine falsche Info in ihrem System hat. Wäre es nicht so traurig, könnte man drüber schmunzeln.

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
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  • Mein Fazit nach 9 Tagen, Tarif 1G/1G:

    - Dauer: Nov 2022 bis Juni 2025

    - Bautrupp 1 wollte unbedingt die Einfahrt aufgraben anstatt das ~50cm tiefer liegende Leerrohr zur MSH verweden. Jetzt sichtbare Rinne im Pflaster.
    - allerdings verstehe ich nun warum: die Straße wurde auch nur sehr sehr oberflächlich aufgegraben (von einem wie es aussieht kompetenteren Bautrupp), die Tiefe für das vorhandene Leerrohr hätten sie nie erreicht, wohl auch weil sie einen großen Abstand zu den Strom/Gas/Wasserleitungen auf der gleichen Tiefe halten wollten um schneller baggern zu können.

    - Die 1G/1G gibts nur beim Speedtest, aber das zu jeder Tageszeit, Priorisierungsmechanismus funktioniert da anstandslos. Down scheint bei mir zumindest ein 600mbit Limit zu sein: Parallele Downstreams summieren sich immer zu 600mbit, egal wie viele ich von verschiedenen Hosts starte; im Upstream werden die 1G aber geschafft. Hole ich die Daten vom gleichen Server wieder zurück -> max 600mbit. Je nach Tageszeit ist es auch schon mal nur max. 400mbit.

    - Support sagt man meldet sich zu diesem Thema, bisher 2x versprochen, aber noch nicht passiert.
    - Seitenaufrufe fühlen sich "lahmer" an (gefühlt dauert der Seitenaufbau länger) als bei DSL, keine Ahnung warum, habe die gleichen DNS server eingestellt.
    - Die Zwangstrennung ist archaisch und gibt Anfang-2000er-DSL-Anschluss-Atmosphäre, aber kein Problem mehr.

    - Ist es das Geld wert? die 1G/1G sind meiner Meinung überteuert, darunter wirds besser aber nicht viel. Hotline ist bemüht aber man muss oft nachhaken damit etwas passiert.

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  • Das scheint mir nicht richtig zu sein. Hast du mal mit einem Live-Linux-Image getestet? Angeschlossen via Kabel?

    Speedtest macht die UXG; ich hänge da mit 10Gbit dran, Linux. Ich kann mit den vollen 1gbit upload zu z.b. Hetzner machen (per sftp); wenn ich danach sofort wieder runterlade ist bei 600mbit schluss. mach ich währenddessen z.b. auch noch einen download von cdn.kernel.org dann ist i.d.R. die geschwindigkeit von beiden downloads jeweils ~300mbit. einen dritten download dazu: alle nur noch 200mbit usw. Und ja ich kann währenddessen intern mit 8-9gbit austauschen.

    Kann sein dass ich vielleicht die UXG falsch konfiguriert habe, dann aber würde die wohl nicht 1g/1g anzeigen.

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  • Von der DGN wurde doch ein vor konfigurierter Router mit geliefert, meist bei 1GB eine FritzBox 5590.

    Diese schon mal angeschlossen und dann probiert?

    mfG Jörg

    (damit ich es nicht immer vergesse 8) )

  • Von der DGN wurde doch ein vor konfigurierter Router mit geliefert, meist bei 1GB eine FritzBox 5590.

    Bei den neuen Verträgen nicht mehr unbedingt, die gibt es auch ohne Router.

    Und die Router bzw deren automatische Konfiguration müssen auch nicht unbedingt stimmen, das war ja bei unserem Anschluss das (bisher einzige) Problem.