Was halt zeigt was passiert wenn man wider allen Wissens darauf setzt Infrastruktur durch den Markt bauen zu lassen... der baut halt nur da aus wo es attraktiv genug ist... d.h. entweder man macht das (auf Kosten der Allgemeinheit) ueberall attraktiv oder man lebt mit einem Stueckwerk.
Unsere Grüne Glasfaser UGG GmbH Telefonica O2
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Da zitiere ich mal aus einem anderen Infrastruktur-Bereich, der Schiene/Bahn:
Zitat126 Millionen Euro Entschädigung musste die Deutsche Bahn (DB) im vergangenen Jahr wegen der vielen Verspätungen zahlen. Warum ist auf die DB kein Verlass mehr?
Darauf gibt es keine einfache Antwort. Den Grundfehler hat die Politik schon 1994 gemacht, indem sie die Bahn privatisiert hat. Seither haben wir eine Aktiengesellschaft, die zuerst auf das Geld schaut, aber nicht dort investiert, wo es langfristig nötig und sinnvoll wäre.Die Bahn war über die Jahre wirklich gut finanziert. Aber die DB hat Wege gefunden, das Geld innerhalb des Konzerns umzulenken...
GDL-Chef: „Die Bahn hat Finanzstrukturen etabliert, die einer Geldwaschmaschine ähneln“Ständig Verspätungen und Milliardenverluste: Der neue Chef der Lokomotivführergewerkschaft GDL, Mario Reiß, analysiert die Krise der Bahn und erklärt, warum er…www.handelsblatt.comDas ist zwar die geäußerte Meinung des GDL-Chefs, dennoch wird diese sicherlich nicht frei erfunden sein.
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Bei den Eltern wurde nun auch der Ausbau gestoppt. Dabei wurde noch im Winter letzten Jahres vollmundig von einem sicheren Ausbau gesprochen.
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Bei uns ist es vielleicht auch weil die Telekom den Ausbau in der Kernstadt angekündigt hat.. Aber dort wo ich wohne wollte die UGG ausbauen aber die Telekom bisher nicht.
Wieder ein Opfer der T-Rosinenpickerei. Mischkalkulation zerstört. Vielleicht aber auch weil UGG zu langsam war.
Hoffentlich erbarmt sich ein Wettbewerber, und/oder ihr könnt euch in ein anderes Vorhaben einklinken. Viel Glück dabei!
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Bei uns in 96129 Strullendorf läuft der Ausbau der UGG unverändert weiter.
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Bei uns ist es vielleicht auch weil die Telekom den Ausbau in der Kernstadt angekündigt hat.. Aber dort wo ich wohne wollte die UGG ausbauen aber die Telekom bisher nicht.. Wahrscheinlich nicht profitabel genug..
Oder es kommen im Laufe der Zeit weitere Ausbaugebiete hinzu. So wie es eben in verschiedenen Städten läuft. Für einen Großteil des eigenwirtschaftlichen Ausbaus der nächsten Jahre sind die Ausbaugebiete ja noch nicht konkret bekannt.
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Hier Mal ein Beispiel aus dem benachbarten Landkreis mit der üblichen Vorgehensweise 2025/2026:
- Ausbau wird bekannt gemacht (hier UGG).
- DTAG kündigt Ausbau eines profitablen Teilbereiches an (hier OT Wehen).
- UGG kündigt Rückzug wegen Unwirtschaftlichkeit an.
- Kommune beantragt Förderung bei Bund und Land für die nun abgehängten OT.
Ich bin gespannt, wer gefördert ausbauen wird. Ein Schelm ist, wer an das Rosinenpicken mit nachfolgendem geförderten Ausbau denkt...
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Da zitiere ich mal aus einem anderen Infrastruktur-Bereich, der Schiene/Bahn:
Der wesentliche Unterschied zu Post, Telekom & Co ist natürlich: die Bahn wurde zwar in eine privatwirtschaftliche Rechtsform überführt, aber nie wirklich privatisiert im Sinne von: an private (Mit-)Eigentümer verkauft. D.h. der Staat hat bei der Bahn immer noch zu 100% das Sagen und steuert die Firmenpolitik, macht die Vorgaben an denen die Manager sich messen lassen müssen, kann den Vorstand abberufen wenn ihm das Vorgehen nicht passt.
Es gab z.B, im Koalitionsvertrag 2018 mal den Plan, das Geschäftsziel in der Satzung der DB zu ändern das "Gewinn" nur noch eine untergeordnete Rolle spielen sollte und dafür volkswirtschaftlicher Nutzen wie die Steigerung der Verkehrsleistung als Primärziel festgelegt werden sollte. Hat man dann aber nicht gemacht. Grundsätzlich steht es dem Bund natürlich auch immer frei die Rechtsform der DB zu ändern, wenn man meint die politischen Ziele mit der aktuellen Rechtsform nicht erreichen zu können. Da es ja keine Miteigentümer gibt ist das eine rein politische Entscheidung.
Aber grundsätzlich ist die Rechtsform der DB im europäischen Vergleich auch nicht ungewöhnlich. Die Bahnen in Österreich, Schweiz und den Niederlanden sind z.B. auch staatseigene AGs.
Und gerade Großprojekte wie Neubaustrecken und Ausbau von Verkehrsknoten leben sowieso vom politischen Willen so etwas umzusetzen. Dass wir bis heute nur einen Flickenteppich an Schnellfahrstrecken zur Entmischung der Verkehre haben (Frankfurt-Mannheim wird seit 30 Jahren geplant...) ist ein signifikanter Beitrag zu den aktuellen Problemen. Ebenso dass der Ausbau von Verkehrsknoten wie Frankfurt (geplant in den 90ern) auf die lange Bank geschoben wurden, die jetzt völlig überlastet sind. In Frankfurt ist das Projekt eines Fernbahntunnels in abgespeckter Form wieder aufgelebt. Wird jetzt eben noch in die 2040er Jahre dauen (wenn man diesmal durchhält).
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Wilder Westen in Deutschland.... - jeder macht, was er will, und der Leittragende in der am Ende der Endkunde. - Geförderter Ausbau heißt am Ende des Tags auch nciht anderes, wie dass der Großteil der Kosten am Steuerzahler hängen bleibt.
Allerdings muss ich auch sagen. - Jetzt den Ausbau zu stoppen, wäre fatal. - Das ist kein 100 Meter Lauf, das ist ein mehfacher Iron-Man, des es hier zu laufen gilt. - Es geht auch nicht uim das internet von heute, es geht um das Internet undd dessen Leistungsfähigkeit von Übermorgen. - Da hat man in DE schon viel zu lange geschlafen.
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Geförderter Ausbau heißt am Ende des Tags auch nciht anderes, wie dass der Großteil der Kosten am Steuerzahler hängen bleibt.
Kommt darauf an. Letztlich sind die Anbieter wohl typischerweise bereit Investitionen um die 1500-2000 Euro pro Haushalte selbst zu tragen. Welcher Anteil dann aus Fördermitteln kommt hängt dann entsprechend von den Gesamtkosten pro Haushalt ab. Das kann mehr oder weniger sein als der Eigenanteil des Anbieters.
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Hier Mal ein Beispiel aus dem benachbarten Landkreis mit der üblichen Vorgehensweise 2025/2026:
Die wesentliche Frage wäre eben, ob solche Gebiete die die UGG ausbauen wollte letztlich in den nächsten Jahren auch durch die Telekom ausgebaut worden wären. Es handelt sich hier ja um Ortsteile in denen die Telekom schon FTTC anbietet. Die liegen in der Priorität vielleicht nicht weit oben. Aber die bisher nicht mit FTTH ausgebauten Gebiete werden in den nächsten Jahren kräftig abnehmen, und da werden jedes Jahr neue, bisher nicht ausgebaute Gebiete abgearbeitet werden. Mit Fördergeldern kann man natürlich die Prioritäten verschieben.
Das hat man hier in Bayern auch beim geförderten FTTC-Ausbau gesehen. Da wurden vor ca. 15 Jahren teilweise größere Orte gefördert ausgebaut, obwohl dann im Laufe der 2010er Jahren auch kleiner Orte einen eigenwirtschaftlichen Ausbau bekommen haben. Die größeren Orte haben den Ausbau mit Fördergeldern letztlich nur beschleunigt.
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Die wesentliche Frage wäre eben, ob solche Gebiete die die UGG ausbauen wollte letztlich in den nächsten Jahren auch durch die Telekom ausgebaut worden wären.
Wahrscheinlich erst dann, wenn die Gelder aus öffentlicher Hand fließen.
Dies ist ja mein größter Kritikpunkt am Rosinenpicken. Der eigenwirtschaftliche Ausbau wird blockiert und der Steuerzahler muss für den geförderten Ausbau geradestehen. Da wäre es besser gewesen, diese Aufgabe ausschließlich einer staatlichen Infrastrukturgesellschaft zu überlassen. Meiner Meinung nach stünde der Gf-Ausbau wesentlich besser da als heute. Weniger Bürokratieaufwand für Genehmigungen sind da wahrscheinlich. Lediglich die Dienste auf der Infrastruktur wären den Kräften der Marktwirtschaft/des Wettbewerbs überlassen.
Nun ja, es ist zu spät dafür. Die Würfel sind gefallen.
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Nun ja, es ist zu spät dafür. Die Würfel sind gefallen.
Unklar, aber es waere zumindest sehr aufwaendig, da jetzt das Steuer rumzureissen. Un d realistisch fehlt bei allen Parteien der poliische Hunger dazu... (und in Anbetracht aller Probleme mit der die Politik sich in den letzten Jahren hat rumschlagen muessen kann ich das auch nachvollziehen).
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Wahrscheinlich erst dann, wenn die Gelder aus öffentlicher Hand fließen.
Die entscheidende Frage ist ob es für die Telekom wirtschaftlich wäre.
Die Telekom wird vermutlich solange eigenwirtschaftlich Gebiete neu ausbauen solange es noch von ihr nicht ausgebaute Gebiete gibt in denen es sich für die Telekom lohnt.
Die Ortsteile die auf der Seite der Stadt als ehemalige UGG-Ausbaugebiete genannt werden sind z.B. Saitzenhahn, Watzhahn und Wingsbach. Das sind relativ kleine, aber auch kompakte Orte, in denen die Telekom schon Glasfaser an den Verteilern liegen hat. Die Ausbaukosten dürften für sie da nicht viel höher sein als in den typischen Vorort-Einfamilien- und Doppelhaussiedlungen. Gerade die Art von Siedlung auf die sie sich jetzt mehr konzentrieren will, weil dort die Anschlussquoten höher sind.
Derzeit gibt es allerdings noch massenhaft Gebiete dieser Art (und insbesondere vermutlich auch lukrativere), und die obigen Orte haben da natürlich keine besondere Priorität. Aber über die Jahre wird der Pool an möglichen Ausbaugebieten abnehmen. Ich halte es für wahrscheinlich dass die Telekom irgendwann auch dazu kommen würde derartige Orte auszubauen, wenn sie nicht vorher schon in Förderprojekten landen.
Wo ich aber mit Dir durchaus übereinstimme: durch das "Handtuchwerfen" auf die Prio1-Gebiete wie die Hauptorte verschafft sich die Telekom Zeit. Man kann auf diese Weise erstmal den umfassenderen Ausbau eines Wettbewerbers verhindern und die anderen Ortsteile auf später verschieben. Ob man sich dann um einen geförderten Ausbau bewirbt, oder geeignete Ortsteile doch vorher in die eigenwirtschaftliche Ausbaupipline passen kann man dann in Ruhe abwarten.
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- Kommune beantragt Förderung bei Bund und Land für die nun abgehängten OT.
Und von der magentafarbenen Seite heißt es bei all diesem Vorgehen dann noch:
"Ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch GlasfaserPlus hätte erhebliche Steuergelder eingespart", erklärt das Unternehmen.
(https://www.teltarif.de/glasfaser-ansc…news/97585.html)
Was für eine Farce.
In dem behandelten Fall hat die Telekom sogar noch ein Streitbeilegungsverfahren eingeleitet, weil man während der Bauphase schon Open-Access für max. 12,67 € im Monat haben wollte. -
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In dem behandelten Fall hat die Telekom sogar noch ein Streitbeilegungsverfahren eingeleitet, weil man während der Bauphase schon Open-Access für max. 12,67 € im Monat haben wollte.
Die Telekom verlangt im commitment Modell große Ortsnetze 12€ für das 150er Profil.
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Interessante Beobachtung:
In einem anderen Forum wurde ich auf den Betreiber nexiu (https://nexiu.de/) aufmerksam.
Gerade meine Adresse im Verfügbarkeitscheck geprüft und Glasfaser wäre buchbar.
Könnte mal noch jemand mit einem UGG Anschluss seine Adresse dort prüfen?
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Welche Adresse soll man denn prüfen? - Ich habe einen UGG Anschluss, aber was kann ich prüfen, was Du nicht kannst? - UGG Anschluss hin oder her? - Ich kann ja auch den DSL Verfügbarkeits-Check machen, obwohl ich gar keinen geschalteten DSL Anschluss mehr habe. - Ja die Kupfer-Doppelaer und die Anschlusdose gibts noch, aber ich nutze dann doch lieber FTTH 300/150 statt 100/40 Mbit

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Ich meine dass mir bei diesem Provider angezeigt wurde dass 1000 Mbit über Glasfaser möglich wären.
Folglich war meine Interpretation dass die dann ja auch das UGG Netz als Provider nutzen müssten, da es hier sonst keinen anderen Anbieter mit Glasfaser gibt.
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Ja, bei mir wo der Ausbau von UGG abgesagt wurde wird auch angebliche Verfügbarkeit angezeigt..
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