Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

  • Na ja, im benachbarten Rheingau-Taunus-Kreis wollte Teranet mehrere Ortschaften "verglasfasern", dann hat die Telekom mit Bauarbeiten nur für die beiden größten Stadteile begonnen und Teranet hat sich nun zurückgezogen. Die wirtschaftliche Grundlage sei nicht mehr gegeben. Absolut nachvollziehbar.

    Die Reaktion der Telekom auf den Vorwurf der Rosinenpickerei angesprochen: Die Städte können doch nun für die nicht angeschlossenen Ortsteile Fördergelder beantragen. Schöne Strategie: Erst Positionen strategisch besetzen (eigenwirtschaftliche) und dann in Folge bei gefördertem Ausbau noch einmal kassieren. Von daher Vorsicht, wenn die Telekom auf einmal nach jahrelangem Tiefschlaf Glasfaserausbau betreibt.

  • Na ja, im benachbarten Rheingau-Taunus-Kreis wollte Teranet mehrere Ortschaften "verglasfasern", dann hat die Telekom mit Bauarbeiten nur für die beiden größten Stadteile begonnen und Teranet hat sich nun zurückgezogen. Die wirtschaftliche Grundlage sei nicht mehr gegeben. Absolut nachvollziehbar.

    Die Reaktion der Telekom auf den Vorwurf der Rosinenpickerei angesprochen: Die Städte können doch nun für die nicht angeschlossenen Ortsteile Fördergelder beantragen. Schöne Strategie: Erst Positionen strategisch besetzen (eigenwirtschaftliche) und dann in Folge bei gefördertem Ausbau noch einmal kassieren. Von daher Vorsicht, wenn die Telekom auf einmal nach jahrelangem Tiefschlaf Glasfaserausbau betreibt.

    Derartige Absichten werden von der Telekom und ihren Befürworten bestritten bzw. als normales wirtschaftliches agieren verteidigt.

  • weiß ja nicht wie es um Open Infra & Internet Nord in 10-20 Jahren steht. :/

    Was würdet Ihr machen?

    Wie soll es denn um uns in 10-20 Jahren stehen?

    Wie stehts denn um die Telekom in 10-20 Jahren?

    Sollte oi wirklich pleite gehen, wird die Infrastruktur sowieso an andere tku verkauft.

    Aber, ich denke mal dafür hat oi zuviel Geld um pleite zu gehen

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  • Update aus Heidesee:

    Vor zwei Wochen war hier ja mal Samstag und Sonntag das Internet von OpenInfra ausgefallen, in der ganzen Region.

    Ab Montag vor zwei Wochen ging es wieder bei mir.

    Heute habe ich erfahren, dass es auch Leute im Dorf gibt, die seit der Störung damals Totalausfall haben, inzwischen also 2 Wochen.

    Und wir sind erst seit 3 Wochen angeschlossen hier, die hatten also 66% Downtime bisher.

    Also ein sehr schlechter Start hier von OpenInfra.

    Einmal editiert, zuletzt von farrol (16. Juni 2023 um 20:51)

  • Hat jemand hier Erfahrung mit IP-Telefonie (außer easybell) hinter der OpenInfra Box?

    Ich habe seit ein paar Tagen eine öffentliche IPv4-Adresse von OpenInfra bekommen, und einige Dienste sind auch von außen erreichbar, z.B. VPN auf meine Fritzbox 4060 oder spaßeshalber habe ich auch mal einen HTTP-Server auf einem Laptop laufen lassen und per Port-Forwarding war der auch von außen erreichbar.

    Allerdings funktioniert SIP-basierte IP-Telefonie (beim Anbieter fonial) nicht richtig. Ausgehende Anrufe funktionieren, aber eingehende Anrufe werden nicht signalisiert. In der fonial-Administration kann ich aber sehen, dass meine Clients (die Fritzbox und ein Android-Telefon) mit korrekter IP-Adresse und Port registriert sind.

    Wenn ich das Android Telefon im 5G Netz betreibe, oder an der Fritzbox meines Nachbarn (DSL), dann funktionieren eingehende Anrufe. Die VoIP-App ist also korrekt konfiguriert.

    Nebenbei bemerkt, die easybell-App funktioniert bei eingehenden Anrufen, aber easybell signalisiert Anrufe nicht per SIP, sondern per Android-Cloud-Messaging, was selbst mit einer privaten IP-Adresse funktioniert.

    fonial.de nutzt dagegen Standard SIP, was UDP basiert ist.

    Könnte es sein, dass OpenInfra/InternetNord UDP-Pakete von außen nicht weiter gibt? Weiß jemand Näheres?

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  • Ich habe nur eine Port freigegeben auf der Firewall UDM SE.

    Und in der FB angeklickte ganz kurze Aktualisierung gegenüber dem SIP Server.
    Du kannst auch noch zusehen das UPnP an ist.

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  • Ich bin seit einiger Zeit stiller Leser. Nun brauche ich doch euer Schwarmwissen.

    Wir haben uns auch für einen Glasfaseranschluss von Open Infra entschieden. Die Buddelarbeiten sind abgeschlossen. Der Router CTS HES-3106 wurde in unserem Hausanschlussraum angebracht und das Glasfaserkabel eingeblasen und angeschlossen. Der Hausanschlussraum liegt etwas außerhalb des eigentlichen Wohnhauses und der betreffenden Wohnung. Wir verwenden derzeit eine FB 7490 und wollen diese erst einmal weiterbetreiben. Diese ist in der Wohnung noch am derzeitigen DSL-Anschluss angeschlossen.

    Für die Nutzung des Glasfaseranschlusses muss also ein Kabel vom Hausanschlussraum in die Wohnung. Wir werden höchstwahrscheinlich ca. 30 Meter Kabel benötigen, das wir dann durch irgendwelche Leerrohre und Schächte in die Wohnung bekommen müssen, um das Kabel dann in die FB7490 zu stecken.

    Hat jemand damit Erfahrung und kann mir sagen, welches Kabel ich hierfür benötige? Ich habe zumindest am Glasfasermodem nur einen Anschluss für ein Patchkabel gesehen. Ist das, was ich vorhabe, überhaupt der richtige Weg? Oder muss ich noch irgendeine andere Kiste zwischenschalten? Was ist, wenn ich mich dann irgendwann für ein anderen Router z.B. FB 5530 entscheide. Brauch ich dann ein anders Kabel? =O

    Noch ergänzend zu meiner Person: ich bin kein ITler ;) . Also bitte gnädig mit mir sein.

  • Ich bin seit einiger Zeit stiller Leser. Nun brauche ich doch euer Schwarmwissen.

    Wir haben uns auch für einen Glasfaseranschluss von Open Infra entschieden. Die Buddelarbeiten sind abgeschlossen. Der Router CTS HES-3106 wurde in unserem Hausanschlussraum angebracht und das Glasfaserkabel eingeblasen und angeschlossen. Der Hausanschlussraum liegt etwas außerhalb des eigentlichen Wohnhauses und der betreffenden Wohnung. Wir verwenden derzeit eine FB 7490 und wollen diese erst einmal weiterbetreiben. Diese ist in der Wohnung noch am derzeitigen DSL-Anschluss angeschlossen.

    Für die Nutzung des Glasfaseranschlusses muss also ein Kabel vom Hausanschlussraum in die Wohnung. Wir werden höchstwahrscheinlich ca. 30 Meter Kabel benötigen, das wir dann durch irgendwelche Leerrohre und Schächte in die Wohnung bekommen müssen, um das Kabel dann in die FB7490 zu stecken.

    Hat jemand damit Erfahrung und kann mir sagen, welches Kabel ich hierfür benötige? Ich habe zumindest am Glasfasermodem nur einen Anschluss für ein Patchkabel gesehen. Ist das, was ich vorhabe, überhaupt der richtige Weg? Oder muss ich noch irgendeine andere Kiste zwischenschalten? Was ist, wenn ich mich dann irgendwann für ein anderen Router z.B. FB 5530 entscheide. Brauch ich dann ein anders Kabel? =O

    Noch ergänzend zu meiner Person: ich bin kein ITler ;) . Also bitte gnädig mit mir sein.

    Grundsätzlich kein Patchkabel sondern bitte Verlegekabel mit LAN-Dosen und Aufputz Gehäuse! Möglichewrweise kannst Du parallel auch ein Glasfaserkabel zusammen mit dem Verlegekabel einziehen. Dazu müsstest Du aber eben auch wissen, welche Art von Anschlüssen das GF-Kabel benötigt oder später noch speißen lassen, was aber dann auch wieder den Schutz des Spleißes erfordert. Oder aber evtl. dieses hier.

  • Willkommen im Forum!

    Du solltest ein konfektioniertes (Stecker an beiden Enden) LAN-Patchkabel in der entsprechenden Länge verwenden. Ich empfehle dir ein Kabel der Kategorie Cat 6 oder Cat 7 in der entsprechenden Länge. Die RJ-45 Stecker passen sowohl in den HES ONT als auch in jede FRITZ!Box. 30 Meter Kabellänge sind noch völlig in Ordnung, da musst Du dir bei den heute verfügbaren und bezahlbaren Bandbreiten keine Zukunftssorgen machen.

    Willst Du auf eine Glasfaserfritzbox wechseln, solltest Du das schon bei der Verlegung des LAN Kabels in den Leerrohren/Kabelkanälen im Hinterkopf haben. Also einfach zugänglich und entsprechender Durchmesser. Möchtest Du das konfektionierte Glasfaserkabel zusätzlich zu dem LAN Kabel verlegen, dann sollte es mindestens ein M20, besser jedoch M25 sein.

    Ich rate dir erst einmal die LAN-Variante zu verwenden. Wenn Du nicht unbedingt eine Bandbreite von mehr als 2,5 Gigabit/Sekunde benötigst, dann solltest Du dir überlegen, ob als Ablösung nicht auch eine FB 4060 in Frage kommt. Es ist eine der leistungsstärksten FRITZ!Boxen, benötigt jedoch ein Modem, welches Du mit deinem HES bereits besitzt.

    In beispielsweise Post #178 ist der direkte Glasfaseranschluss beschrieben, folgendes ist auch hilfreich:

    GF-Fan
    3. November 2022 um 14:37

    Benutze einfach die Suchfunktion des Forums und ließ in diesem Thread.

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  • Und die UDM SE hängt hinter der OpenInfra Glasfaser Box?

    Nein, ist DNS:NET.
    Die Frage ist, ob du eine öffentliche IP-Adresse hast oder bei dir CGNAT anliegt. Dies bedeutet, dass dein Router eine IP-Adresse aus einem privaten Netz hat und vor deinem Router schon einmal NAT anliegt. Dies ist ungünstig, weil du kein Portforwarding für den SIP UDP-Port 5060 im CGNAT-Netz einrichten kannst. Nach meine Informationen sollte man bei dem ISP, der das OpenInfra Netz nutzt verfügbar sein.

    Jedenfalls könnte dies dein Problem erklären, dass keine Anrufe signalisiert werden können.

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  • Ist dein SIP-Anbieter in Verbindung mit dem ISP gebucht worden? Wenn es bei deinem Nachbarn per DSL funktioniert, hat der ISP den schwarzen Peter und er muss es mit dem SIP-Anbieter klären, was das Problem sein kann. Ich glaube nicht das es an OpenInfra direkt liegt, easybell funktioniert bei einem Kollegen mit OpenInfra. Und SIP ist eigentlich ausgereift und schon lange Standard.

  • Gerade das empfehle ich einen nicht-ITler nicht. Zu viele Fehlerquellen! Und mal Butter bei die Fische: wie häufig wird eine FRITZ!Box an der WAN-Schnittstelle ein bzw. ausgesteckt? Für den ONT gilt das Gleiche.

    Sorry. Aber Deine Empfehlung ist äquivalent zu einer Emfehlung für ein Niederspannungsleitung (230V~) eine Verlängerung z.B. als Gummischlauchleitung in eine Wand einzugipsen und die Enden einfach lang genug heraus baumeln zu lassen. Absolut unprofessionell. Für solche eine geschilderte Situation ist Verlegekabel und Dosen an den Enden die korrekte Lösung. Und wenn er es nicht selber kann, dann läßt er es durch einen Fachmann installieren.

  • Sorry. Aber Deine Empfehlung ist äquivalent zu einer Emfehlung für ein Niederspannungsleitung (230V~) eine Verlängerung z.B. als Gummischlauchleitung in eine Wand einzugipsen und die Enden einfach lang genug heraus baumeln zu lassen. Absolut unprofessionell. Für solche eine geschilderte Situation ist Verlegekabel und Dosen an den Enden die korrekte Lösung. Und wenn er es nicht selber kann, dann läßt er es durch einen Fachmann installieren.

    Das sollte man deutlich pragmatischer sehen wie HubeBube. Es gibt keinen technischen Grund, es nicht so zu machen.

    Ich persönlich habe im Haus auch alles fest verlegt und auf 2x 24er Patchfeld im HWR aufgelegt. Aber im privaten Umfeld für eine einzelne Leitung vollkommen in Ordnung.
    Und nicht jeder ist bereit, für solch eine Arbeit 300 € auf den Tisch zu legen.

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  • Das Verlegekabel gibt es z.B. bei Hornbach als Meterware. Die Dosen bei den Südamerikanern. Also kann man selber verlegen. Nur das Dosen montieren ggf. machen lassen (mechanisch und elektrisch) wenn man es sich nicht zutraut.

  • Hallo Sunshine

    Willkommen im Forum.

    Ich empfehle eher mindestens ein Cat 7 besser ein Cat. 8 Kabel!! Bei der Fb7490 kommt das LanKabel in den LAN 1 Anschluss; empfehle dir aber die 7590 od 7590 AX ;)