Glasfaseranschluss einrichten

  • Danke euch beiden für eure Mühe/ Antwort.

    Werde dann der einfach halt halber alles bei Amazon bestellen, und hoffen das es von der Lünecom noch irgendeine Anleitung zur einrichtung mit der Fritzbox gibt.

    Ps.

    gerade mit der Antwort von HubeBube überschnitten, LAN1 ist nur übergangsweise mit dem LTE Router verbunden, mir reicht 1 Anbieter, hier soll dann auch die Lünecom ran.

    Die Frage ist halt nur ob bestimmte Einstellungen hierfür von nöten sind.

  • Da die 7490 kein mit WAN beschrifteten Interface als Uplink hat, kann (wie bei vielen anderen FRITZ!Boxen auch) der LAN Port 1 für diesen Zweck verwendet werden. Wenn dieser schon belegt ist, dann musst Du diesen Port frei machen. Zwei Uplink-Ports kannst Du nicht in der 7490 konfigurieren.

    Die Ubiquiti DreamMachine Pro kann mit zwei WAN Ports versehen werden, jedoch nur als Failover und nicht als Bündelung. Wenn das Ubiquiti OS mittlerweile Bündelung unterstützt mag man mich gerne korrigieren.

    Nur die UDM pro kann das nur als Failover. Aber glaube die USG soll das angeblich auch als load balancing können.

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  • Nur mal als Erfolgsmeldung zurück,

    die Leitung ist jetzt seit dem 7.10 frei geschaltet, hat alles auf Anhieb geklappt, keine besonderen Einstellungen von nöten.

    In Benutzung ist jetzt:

    DIGITUS Gigabit SFP Modul, Mini GBIC, Singlemode, LC Simplex (BiDi), Tx 1310nm / Rx 1550nm, 20 km, 1.25 Gbit/s

    Als "gebraucht, sehr gut" für schlappe 7,45€

    TP-Link MC220L

    LWL Glasfaser-Kabel LC/APC auf LC/UPC Stecker, Simple Singlemode

    beides zusammen für 43,89€

    Habe den:

    TP-Link TL-SM321B 1000Base-BX WDM Bi-Directional Small Form-Factor Pluggable (SFP) Module

    auch hier gehabt, der funktioniert genauso gut, geht aber zurück weil teurer.

    Danke noch einmal für die geniale Hilfe.

    Grüße aus der Lüneburger Heide,

    Gruß

    Karsten

  • Moin

    Es muss nicht der Genexis sein, der ist auch recht teuer bei der Lünecom. Gut ich habe den auch habe als Reserve eine von FS samt passendem SFP Modul der funktioniert genau so kostet aber nur um die 50€. Dein Modul hat die falsche RX Wellenlänge es wird 1490 nm verwendet. Die Module mit 1550nm gehen auch weil die nicht so trennscharf sind. Besser wäre aber ein Modul 1390nm TX und 1490nm RX.

    • Offizieller Beitrag

    Die richtige Sendewellenlänge (TX) für 1000BASE-BX auf Kundenseite ist 1310nm (nicht 1390nm). Die richtige Empfangswellenlänge (RX) ist i.d.R. 1490nm. Wie weiter oben schon erläutert, ist aber 1550nm sehr oft ohne Nachteil. Die meisten Module haben kein Filter, und da das auch für die Fritzbox 5490 und die Fritzbox 5530 (AON-Modul) gilt, sind an Anschlüssen, wo diese Boxen funktionieren, keine Probleme zu befürchten.

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  • Moin

    Stimmt 1310nm Tippfehler meiner Seitz.

    Hier nochmal die Links von den beiden Teile die ich gekauft habe.

    https://www.fs.com/de/products/29894.html

    https://www.fs.com/de/products/101473.html

    dazu noch ein LC/APC auf LC/UPC Kabel von Amazon.

    FS hat auch noch einen Konverter für 24€ + Steuer was an dem nun anders ist weis ich nicht, der wird wohl wahrscheinlich auch funktionieren. https://www.fs.com/de/products/104627.html

    Einmal editiert, zuletzt von dg5hfs (2. Dezember 2021 um 07:20)

  • Hallo Karsten und hallo auch an alle anderen. ich habe mich gerade auf dieser Seite angemeldet weil ich das gleiche Vorhaben habe (Glasfaser bei Lünecom) und würde mich gerne mal hier ranhängen. S chon mal danke im Voraus und auch danke für alle bisherigen mir hoffentlich hilfreichen Beiträge.


    Also zu mir: ich habe aktuell noch DSL (50mbit/S) und eine Fritzbox 7490. Bin eigentlich ganz zufrieden, aber möchte mich nicht irgendwann ärgern, nicht rechtzeitig auf den Glasfaserzug aufgesprungen zu sein. Also rechne ich mir die kommenden Mehrkosten als "Anschlussgebühr" schön.

    Ich würde gern meine gute alte Fritzbox weiternutzen weil ich mit ihr ganz zufrieden bin und weil die angebotene 5530 keine USB-Anschlüsse hat (auch wenn ich die ehrlich gesagt aktuell nicht nutze) und keine sooo gute WLAN-Reichweite haben soll. Den 118-€-Konverter von Lünecom möchte ich mir aber auch sparen.

    Karsten, könntest du oder die anderen noch mal bestätigen, dass alles funktionieren müsste wenn ich die gleichen Dinge kaufe wie du? Also den TP Link Konverter und das SFP Modul? Glasfaserkabel könnte ich ja auch eins von Lünecom selber nehmen oder?

    Und dann noch ein LAN-Kabel, würdet ihr da CAT6 empfehlen?

    Und dann Glasfasersteckdose mit Konverter und Konverter mit Fritzbox verbinden? Fritzbox noch auf schnelle LAN-Verbindung stellen und einrichten mit den Daten, die ich wohl von Lünecom bekomme? Und dann kann es losgehen? Wie viel Geschwindigkeit bekommst du über WLAN?

    Und ein Modem wird nicht benötigt (weil das Modem der Fritzbox wird ja nicht verwendet)?

    Sorry, dass ich mich einfach nur als Nutznießer hier ranhänge, wenn ich auch mal was sinnvolles beitragen kann werde ich das tun. Besten Dank an alle!

    Grüße Django

    Einmal editiert, zuletzt von django-nudo (8. November 2022 um 10:50)

  • Moin, bei dem Link oben steht in der Beschreibung Hinweis: Dies muss paarweise mit SFP 1490nm-TX/1310nm-RX verwendet werden.

    In unserem Fall braucht man das Gegenstück aber nicht oder? Und würde das genannte sfp Modul also auch gut mit Karstens TP Link funktionieren?

    Gruß und Dank.

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  • Die "Bidi" Module (für bidirektional) senden auf einer Wellenlänge und empfangen auf einer anderen Wellenlänge, um nur eine Faser zu benötigen. Wenn man damit eine Strecke aufbaut, muss das Modul an einem Ende die Wellenlänge empfangen, auf der das Modul am anderen Ende sendet, und umgekehrt. Mit zwei gleichen Modulen senden beide auf der gleichen Wellenlänge, und keines empfängt diese Wellenlänge. Deswegen der Hinweis bei fs.com.

    Wenn du nur ein Modul für ein Ende der Strecke brauchst, musst du auf die richtigen Wellenlängen achten. Die sind im Prinzip willkürlich wählbar, solange sie zur Gegenstelle passend vertauscht verwendet werden, aber es gibt eine Vorgabe und Bezeichnungskonvention im Standard, um Verwechslungen zu vermeiden. Und zwar wird ein Modul für eine Verbindung in Richtung Internet als 1000BASE-BX-U Modul bezeichnet. Das U steht für Upstream. Das Modul beim ISP für die Verbindung in Richtung Endkunde ist ein 1000BASE-BX-D Modul (Downstream). Du brauchst also ein -U Modul und das sendet (transmit, TX) typischerweise auf 1310nm und empfängt (receive, RX) auf 1490nm. Der Internetprovider verwendet ein -D Modul mit der umgekehrten Wellenlängenzuordnung, aber um dessen Modul brauchst du dich ja nicht zu kümmern.

    Die Kompatibilität zu AON-Modulen ist bei einfachen Medienkonvertern i.d.R. unkritisch.

  • Danke für die ausführliche Erklärung!

    Also fahre ich am besten mit dem genau passenden 1490 Modul.

    Als Converter kann ich trotzdem den TP Link 220 nehmen.

    Dann noch das Glasfaserkabel mit den richtigen Enden und ein LAN-Kabel der Kategorie 6 oder 7.

    Und dann kann‘s losgehen.

    Ist das so richtig? Bin leider ziemlicher Laie was die technischen Hintergründe angeht.

  • Ja, das passt so. Für das LAN-Kabel ist alles ab Cat.5e geeignet. Wichtiger als eine höhere Kategorie ist, dass das Kabel eine gute Materialqualität hat, also lieber Kupfer (CU) als beschichtetes Aluminium (CCA) und lieber dickere Adern (kleinerer AWG Wert) als dünnere Adern (höherer AWG Wert). Gute Stecker mit zuverlässigem aber leichtgängigem Schutz der Rastlaschen sind für komfortables Handling wichtig.

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  • Du solltest Dir auch die Frage stellen, ob nicht eine neue FB, z.B. die 5590 mit AON Modul betrieben eine Lösung für Dich sein könnte. Denn die 7490 ist ja nun auch von Seiten des Supports nicht mehr die stark unterstützte Version. Da würde ich eher mit der Unterstützung der erwarteten neuen OS Version für die 5590 rechnen. Die 5530 läuft bei Verwandschaft am LK-Uelzen Netz problemfrei auch im Mesh-Betrieb mit Repeatern.

  • Du solltest Dir auch die Frage stellen, ob nicht eine neue FB, z.B. die 5590 mit AON Modul betrieben eine Lösung für Dich sein könnte. Denn die 7490 ist ja nun auch von Seiten des Supports nicht mehr die stark unterstützte Version. Da würde ich eher mit der Unterstützung der erwarteten neuen OS Version für die 5590 rechnen. Die 5530 läuft bei Verwandschaft am LK-Uelzen Netz problemfrei auch im Mesh-Betrieb mit Repeatern.

    Ja, kann was dran sein, habe ich auch schon drüber nachgedacht. Aber ich bin ein Freund davon, altbewährtes bis zum Ende zu nutzen. Ärgerlich wäre es wenn es mit dem alten Router tatsächlich ganz schlecht läuft. Aber wenn es funktioniert würde ich die 7490 gern noch nutzen und auf 5590 erst umsteigen wenn es wirklich zeitgemäß angebracht ist (und sie vielleicht nur noch 100 kostet). :)

    Ja, es ist echt schwierig..na klar habe ich ich auch bisschen Angst mit meiner Sparsamkeit auf die Schnauze zu fallen und reumütig doch noch eine 55xx vom Anbieter zu kaufen. Aber es ist nicht nur Geiz-ist-geil-Mentalität, hat auch bisschen mit Nachhaltigkeit und Nostalgie zu tun. Ich mag die alte 7490 einfach, und vom WLAN soll zumindest die 5530 nicht das Wahre sein.

    Einmal editiert, zuletzt von django-nudo (10. November 2022 um 00:34)

  • Moin!

    Ich bin inzwischen auch Glasfaserkunde der Lünecom und da mir die Infos hier sehr geholfen haben die richtige Hardware zu beschaffen, möchte ich auch etwas für die nächsten Suchenden dalassen. Mein Ziel war es meine alte FritzBox 7490 als Router zu behalten, somit musste ein Medienkonverter her. Der von der Lünecom angebotene Genexis FiberTwist war mir im Verhältnis zu teuer, daher habe ich mir die folgenden Einzelteile bei fs.com besorgt.

    Medienkonverter: https://www.fs.com/de/products/104627.html

    Mini Unmanaged Gigabit Ethernet Medienkonverter, 1x 10/100/1000Base-T RJ45 auf 1x 1000Base-X SFP Steckplatz, Eurostecker

    SFP Modul: https://www.fs.com/de/products/29894.html

    SFP Transceiver Modul mit DOM - 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF

    LWL Kabel: https://www.fs.com/de/products/123906.html

    LWL-Patchkabel, 1m (3ft) LC UPC auf LC APC Simplex OS2 Singlemode PVC (OFNR) 2.0mm

    Das funktioniert in der Kombination wunderbar, allerdings ging es nicht auf Anhieb. Das lag aber nicht an mir oder der Hardware, sondern daran, dass kein Signal auf der Faser war. Man kann dies daran erkennen, dass die Anzeige FX/LNK am Medienkonverter nicht leuchtet (darauf bin ich allerdings erst nach anderthalb Stunden Rumprobieren gekommen...).

    Im Zuge der Fehlersuche hatte ich Kontakt mit dem freundlichen Lünecom Support. Da erst die Vermutung im Raum stand, dass ich nicht kompatible Drittanbieterteile gekauft habe, hatte ich dem Support die obigen Links geschickt und bekam daraufhin die Antwort, dass die Teile alle passend sein sollten. Am nächsten Tag kam der Techniker vorbei stellte fest, dass tatsächlich kein Signal ankommt und konnte schnell Abhilfe schaffen.

    Die FritzBox 7490 wurde dann wie folgt konfiguriert:

    Wenn die Konfiguration gespeichert ist und die FritzBox die Verbindung geprüft hat ruft man im Browser „portal.deinnetz.de“ auf (das hat bei mir nicht sofort geklappt, evtl. etwas warten und die Seite aktualisieren). Man bekommt dort einen Ladebalken angezeigt und während dieser sich nach rechtes bewegt wird die FritzBox automatisch konfiguriert (hatte ich nicht erwartet). Ich brauchte weder einen Aktivierungscode eingeben noch die SIP Zugänge für die Telefone einrichten. Nach ca. fünf Minuten lief alles. Der Speedtest zeigte, dass die gebuchte Leistung auch ankommen. Insofern bin ich zufrieden.

    [Ergänzung, da die Anregung weiter unten kam:

    Wenn man manuell konfigurieren möchte werden weder für Internet noch für Telefonie VLAN-IDs benötigt, bzw. wurden bei der automatischen Konfiguration bei mir nicht eingerichtet.

    - Für die Freischaltung des Internets unter portal.deinnetz.de liefert Lünecom einen Aktivierungscode

    - Für Telefonie wird Registrar/ Telefonnummer/ Benutzer/ Passwort bereitgestellt

    ]

    Im Vorfeld der Inbetriebnahme hatte ich ebenfalls schon Kontakt mit der Lünecom, da mir nicht wie per Mail mitgeteilt zwei Wochen vor Umstellung die Zugangsdaten zugesendet wurden. Nach dem Telefonat hatte ich innerhalb einer halben Stunde alle Informationen und Zugangsdaten im Maileingang.

    Fazit: Ich musste zwei Mal mit dem Support in Kontakt treten, da nicht alles rund gelaufen ist. Aber Fehler passieren überall und da mir in beiden Fällen freundlich, schnell und zielführend geholfen wurde kann ich gut damit leben.

    Hier noch ein Bild wie es bei mir an der Wand aussieht:

    Kasten ganz rechts à dort kommt die Faser an, der Kasten ist abgeschlossen

    Kleines weißes Kästchen in der Bildmitte à das ist der Übergabepunkt an dem man die Glasfaser anschließt, die zum Medienkonverter geht (ist direkt verbunden mit dem großen Kasten, mir hat sich leider nicht erschlossen warum man den noch dazwischen baut)

    Schwarze Platte à hier habe ich den Medienkonverter draufgeschraubt. Dahinter ist noch eine kleinere Platte, damit man das ein Meter lange Verbindungskabel irgendwo rumwickeln kann ohne die Faser zu stark zu biegen. 30 Zentimeter Faser hätten es auch getan, sind aber schwierig zu bekommen.

    Die ganze Beschreibung ist Stand 12/2022 für einen Anschluss im Landkreis Lüneburg.

    Viel Erfolg beim selber basteln!

    Einmal editiert, zuletzt von Findix (11. Dezember 2022 um 20:32)

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  • Der graue Kasten wird HÜP (HausÜbergabePunkt) genannt. Wie du schon beschrieben hast, endet dort die Glasfaser, die von außen ins Haus kommt. Das weiße Kästchen in der Mitte nennt man "Gf-TA" (Glasfaser-TeilnehmerAnschluss). Diese "Glasfasersteckdose" ist vor allem dann wichtig, wenn das Endgerät in einem anderen Raum stehen soll als der HÜP. Mit einem einheitlichen Materialkonzept wird der Gf-TA auch dann montiert, wenn der Anschluss im selben Raum ist und der HÜP im Prinzip die Aufgabe der Glasfasersteckdose übernehmen könnte. Außerdem haben nicht alle Kästen, die als HÜP verwendet werden, außenliegende Plätze für Glasfaserkupplungen.

    Im Vergleich zur klassischen Telefontechnik entspricht der HÜP dem APL (AbschlussPunkt Linientechnik) und der Gf-TA der ersten TAE-Dose.

  • Wenn die Konfiguration gespeichert ist und die FritzBox die Verbindung geprüft hat ruft man im Browser „portal.deinnetz.de“ auf (das hat bei mir nicht sofort geklappt, evtl. etwas warten und die Seite aktualisieren). Man bekommt dort einen Ladebalken angezeigt und während dieser sich nach rechtes bewegt wird die FritzBox automatisch konfiguriert (hatte ich nicht erwartet). Ich brauchte weder einen Aktivierungscode eingeben noch die SIP Zugänge für die Telefone einrichten. Nach ca. fünf Minuten lief alles.

    Kannst Du bitte in der Oberfläche der FRITZ!Box nachsehen, ob bei Telefonie und auch Internetzugang VLAN-IDs verwendet werden und hier das Ergebnis mitteilen?

    Die IDs (sofern vorhanden) an dieser Stelle zu veröffentlichen ist nichts unredliches. Hilft jedoch dem einen oder anderen Lünecom-Kunden, der keine FRITZ!Box als Router verwendet.

  • Kannst Du bitte in der Oberfläche der FRITZ!Box nachsehen, ob bei Telefonie und auch Internetzugang VLAN-IDs verwendet werden und hier das Ergebnis mitteilen?

    Die IDs (sofern vorhanden) an dieser Stelle zu veröffentlichen ist nichts unredliches. Hilft jedoch dem einen oder anderen Lünecom-Kunden, der keine FRITZ!Box als Router verwendet.

    Guter Hinweis, hatte ich mich im Vorfeld auch gefragt. Beides wird nicht benötigt, bzw. wurde nicht automatisch eingerichtet. Hab ich in meinem ursprünglichen Post ergänzt.

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  • Der graue Kasten wird HÜP (HausÜbergabePunkt) genannt. Wie du schon beschrieben hast, endet dort die Glasfaser, die von außen ins Haus kommt. Das weiße Kästchen in der Mitte nennt man "Gf-TA" (Glasfaser-TeilnehmerAnschluss). Diese "Glasfasersteckdose" ist vor allem dann wichtig, wenn das Endgerät in einem anderen Raum stehen soll als der HÜP. Mit einem einheitlichen Materialkonzept wird der Gf-TA auch dann montiert, wenn der Anschluss im selben Raum ist und der HÜP im Prinzip die Aufgabe der Glasfasersteckdose übernehmen könnte. Außerdem haben nicht alle Kästen, die als HÜP verwendet werden, außenliegende Plätze für Glasfaserkupplungen.

    Im Vergleich zur klassischen Telefontechnik entspricht der HÜP dem APL (AbschlussPunkt Linientechnik) und der Gf-TA der ersten TAE-Dose.

    Leider haben die Monteure im LK Uelzen, kreiseigenes Netz, die Glasfaser-TA wohl nicht überall montiert, obwohl sie vorgeschrieben ist. Hier ist Lünecom ebenso der Betreiber.

  • Inwiefern ist der Gf-TA vorgeschrieben? Auch eine Glasfaserbuchse am HÜP kann als passiver Anschluss genutzt werden.