Beiträge von Findix

    Plot-Twist beim Vertrag meiner Eltern (allerdings lief der schon Mitte August, ich komme leider erst jetzt dazu den Hergang hier zu verschriftlichen).

    Ich habe den EWE Vertrieb angrufen, um mir erklären zu lassen was der "technische Grund" für den so dringend notwendigen Produktwechsel ist. Darauf wurde nicht eingegangen, ich bräuchte eine neue Fritzbox für 149€ sonst ginge das Internet bald nicht mehr. "Möööhp, ich wollte wissen was der technische Grund ist, sonst nix!"

    Den Grund konnte man mir erwartungskonform beim Vertrieb nicht nennen, auf Nachfrage wer das denn könnte wurde ich an die technische Hotline verwiesen. Dort habe ich das Telefonat geschildert und traf auf einen verständigen Mitarbeiter, der mir den Grund (den ich durch diesen Thread ja schon kannte - passiver Netzabschlusspunkt) erläuterte. Dabei hab ich durchblicken lassen, dass ich das alles wusste. Er konnte mir dann ziemlich schnell bei Vertragswechsel einen Medienkonverter für 39€ plus 10€ Versand anbieten oder alternativ eine - Trommelwirbel - kostenlose Fritzbox 5530 Fibre (ebenfalls 10€ Versand selbst zu tragen). Er hat meinen Eltern für beide Varianten eine Angebotsmail geschickt und mit zwei Klicks haben sie nun einen neuen Vertrag und für 10€ eine neue Fritzbox daheim.

    Warum nicht gleich so? :/ Ahh, hätte klappen können dem Kunden die Kosten auf's Auge zu drücken. :twisted:

    Ramone "Die 40€ sind nicht für den neuen passiven Einschub (der ist kostenlos), sondern für den TP-Link Medienkonverter, den EWE „kostengünstig“ anbietet wenn man seine alte FRITZ!Box behalten und nicht auf eine Fiber-Fritz umstellen will."

    Aber warum braucht man einen neuen Medienkonverter? Der aktuelle Einschub ist doch ein Medienkonverter. Kann man den passiven Einschub nicht einfach in die Schublade legen und alles beim alten belassen?

    tedham Danke für den Link zur Verbraucherzentrale.

    Aus meiner Sicht trifft das doch genau auf die Problematik zu. Ich werde in den nächsten Tagen mal bei der EWE anrufen. Meine Eltern haben einen GIGAGlas 75 Vertrag aus 2018 (MVZ also längst abgelaufen) und zahlen dafür 29,90€ 39,90€ (leider ist mir hier ein Fehler unterlaufen, die 29,90€ wurden nur in den ersten sechs Monaten gezahlt, danach 39,90€). Der neue Glasfaser 100 soll 39,90€ kosten. Die 25 Mbit/s mehr brauchen sie definitiv nicht, also hat ein Wechsel nur höhere Kosten zufolge.
    Zitat aus dem Artikel der Verbraucherzentrale:

    "Wird mein Vertrag gekündigt, wenn ich die Produktanpassung nicht annehme?

    Nein, im Moment ist davon nicht auszugehen. Ihr Vertrag wird weiterhin bestehen, so hat uns das auch die EWE bestätigt."

    Insofern bin ich ganz bei Goubilas , weiterhin ignorieren es sei denn die EWE präsentiert mir am Telefon tolle neue Fakten - wohl eher nicht vermute ich...

    Also: ich habe den XON1200 inmernoch im Schrank - wer sollte mich davon abhalten, ihn bei einem AON-Abschluss wieder anzuschließen?


    Ich habe übrigens noch kein solches Schreiben erhalten. Den XON1300.p hatte ich vor einem guten Jahr selbst beantragt und problemlos zugeschickt bekommen.

    Ein tarifwechsel würde sich für mich nur erklären, wenn EWE dem Kunden direkt eine subventionierte Fiber FRITZ!Box mitverkauft.

    Genau so sehe ich das auch! In meinem Fall nur andersrum. Erstmal den XON 1200 weiternutzen und sollte der beim nächsten Gewitter abrauchen kann man den XON 1300.p reinschieben und einen neuen Medienkonverter dranhängen.

    Noch einmal:

    Du besitzt bereits einen Medienkonverter/AON ONT, das ist der XON 1200.

    Sollte es sich tatsächlich um einen XON 1300.p handeln, dann ist dies ein Gf-TA/Glasfaser-Dose von Bktel. An den XON 1300.p wird dein vorhandener XON 1200 mittels einem kurzen Gf-Kabel (mit Steckern auf beiden Seiten) angeschlossen. Der XON 1300.p stellt den gesetzlich geforderten passiven Netzabschluss dar und würde auch nach meinem Verständnis eine kleine technische Anpassung bedeuten. Das rechtfertigt jedoch keinesfalls einen Produktwechsel womöglich sogar mit erneuter 24 monatiger Vertragslaufzeit.

    Das der XON 1200 der Medienkonverter ist hatte ich verstanden, es handelt sich aber bei den XON Teilen wenn ich es richig sehe um Einschübe für den "Kasten" an der Wand (EWE hat dazu ein Video bei youtube: https://www.youtube.com/watch?v=gkRQgmTww-k ). Wenn sie einen zweiten "Kasten" an die Wand nageln und von da per Gf-Kabelauf in den vorhandenen XON 1200 gehen alles kein Problem. Wenn sie nur den Einschub liefern müsste ich einen eigenen Kasten für den alten XON 1200 basteln oder liebe nach einem zweiten Kasten fragen.

    Auf alle Fälle hab ich jetzt verstanden, dass es nur darum geht einen offiziellen passiven Netzabschlusspunkt zu schaffen, damit sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Rein technisch ist der in meinem Fall zum jetzigen Zeitpunkt völlig überflüssig, aber dadurch werde ich in die Lage versetzt jederzeit ein glasfaserfähiges Gerät meiner Wahl anschließen zu können.

    Aber sei es drum, ist ja alles nur geraten. Zumindest hab ich das Drumherum jetzt verstanden und könnte die richtigen Fragen stellen, falls ich mich mit der EWE auseinandersetzen muss.

    Vielen Dank für deine Antworten HubeBube !

    Vielen Dank schon mal für die Antworten.

    Um zu verdeutlichen was die EWE möchte (bzw. wie nebulös das Ganze ist) hänge ich die beiden Schreiben hier mal rein.

    Schreiben 1:

    Schreiben 2:

    Die EWE redet davon, dass sie die Hausanschlüsse standardisieren müssen und deshalb eine nicht weiter ausgeführte "kleine technische Anpassung" erforderlich ist. Als Kunde kann mal also nur raten was das bedeutet.

    Schnurz deshalb verstehe ich nicht warum ein Produktwechsel notwendig sein sollte.

    In meinen Augen ist die Formulierung dazu gedacht gezielt Kunden zu verunsichern. Man soll sich schön beim Vertrieb melden und dann brav einen Produktwechsel beauftragen. Dann ist EWE fein raus ohne eigene Kosten zu haben und bindet den Kunden automatisch weitere 24 Monate.

    HubeBube bei der der Box im Keller handelt es sich um einen BKtel XON1200.

    Da aus den Schreiben nichts konkretes hervorgeht rate ich nur auf Basis dieses Threads https://www.glasfaserforum.de/forum/thread/1…be-keinen-plan/, dass EWE auf einen XON1300.ip umstellen möchte. Wenn dem so ist kann man laut dem anderen Thread den XON1200 einfach weiterlaufen lassen und den 1300er in die Schublade legen (oder sich den 1300er reinschieben und muss dann zusätzlich einen Medienkonverter mit SFP kaufen). Einen Produktwechsel begründet das in meinen Augen immer noch nicht.


    Ich sehe jetzt zwei Optionen:

    1. Der EWE zurückschreiben mit der Bitte, dass sie im Detail erläutern was "kleine technische Anpassung" bedeutet und dass sie bitte darlegen mögen, warum ich als Kunde den Vertrag wechseln müsste. Außerdem darauf hinweisen, dass man nicht gewillt ist den Vertrag zu wechseln weil die EWE irgendwas standardisieren muss (ist ihr Problem nicht das des Kunden). Sollte dennoch irgendwas getauscht werden müssen können sie das gerne auf ihre Kosten tun, hinterher muss die bestehende Infrastruktur weiterhin funktionieren. Ansonsten dürfen sie sich gerne wieder schlafen legen.

    2. Füße hochlegen und auf das nächste Schreiben warten, wie es Speedfighter wohl auch vor hat. Solang sie nicht mit Kündigung drohen, was soll passieren? Und in dem Fall kann man immer noch auf die Option 1 wechseln.

    Wenn es hier nicht noch völlig andere Empfehlungen gibt, dann würde ich erstmal ganz stark zur nervenschonenden Option 2 (abwarten und Tee trinken) tendieren.

    Hallo, ich möchte mich hier einklinken, da meine Eltern ebenfalls das oben genannte Schreiben "Notwendige Umstellung Ihres Glasfaseranschlusses..." von der EWE erhalten haben, was auf mein Anraten ignoriert wurde.

    Jetzt kam das zweite Schreiben dieser Sorte mit dem Inhalt "An Ihrem Glasfaseranschluss ist eine kleine technische Anpassung erforderlich. Damit wir für Sie alles in die Wege leiten können, müssen Sie einen Produktwechsel beauftragen. ..."

    Stand der Dinge ist, dass bei meinen Eltern der Übergabepunkt im Keller ist, dort wandelt die bisherige EWE "Box" auf Kupfer, das Kupferkabel geht ins Erdgeschoss an einen Router und alles läuft perfekt. Das Kupferkabel ins Erdgeschoss kann nicht einfach durch Glasfaser getauscht werden und es ist aktuell nicht vorgesehen einen neuen LWL Router anzuschaffen.

    Wenn man jetzt auf das EWE Schreiben einginge, aber die vorhandene Infrastruktur weiternutzen möchte, dann müsste man im Keller einen Medienkonverter setzen, da die EWE einen passiven Anschluss installieren möchte. Ist das korrekt?

    Für meine Eltern wäre der Tarifwechsel also damit verbunden, dass sie die Kosten für einen Medienkonverter tragen müssten (und ich hätte den Ärger mit der Einrichtung).

    Insofer ist für mich die Gretchenfrage: Kann man deren Schreiben weiterhin getrost ignorieren?

    Meine Argumentation:

    1. Es läuft alles und ich sehe keine Veranlassung deren "Box" gegen einen neuen Medienkonverter zu tauschen, Elektroschrottt zu produzieren und dafür auch noch Geld und Nerven zu investieren. 2. EWE darf gerne ihren Endpunkt anpassen wenn sie dann einen passenden Medienkonverter kostenfrei zur Verfügung stellen.

    3. Es bedarf aus meier Sicht keinen Produktwechsel den der Kunde aktiv beauftragen muss, nur weil sich die EWE genötigt fühlt Änderungen am Anschluss vorzunehmen.

    Über Hinweise, Meinungen und Ratschläge würde ich mich sehr freuen!

    Kannst Du bitte in der Oberfläche der FRITZ!Box nachsehen, ob bei Telefonie und auch Internetzugang VLAN-IDs verwendet werden und hier das Ergebnis mitteilen?

    Die IDs (sofern vorhanden) an dieser Stelle zu veröffentlichen ist nichts unredliches. Hilft jedoch dem einen oder anderen Lünecom-Kunden, der keine FRITZ!Box als Router verwendet.

    Guter Hinweis, hatte ich mich im Vorfeld auch gefragt. Beides wird nicht benötigt, bzw. wurde nicht automatisch eingerichtet. Hab ich in meinem ursprünglichen Post ergänzt.

    Moin!

    Ich bin inzwischen auch Glasfaserkunde der Lünecom und da mir die Infos hier sehr geholfen haben die richtige Hardware zu beschaffen, möchte ich auch etwas für die nächsten Suchenden dalassen. Mein Ziel war es meine alte FritzBox 7490 als Router zu behalten, somit musste ein Medienkonverter her. Der von der Lünecom angebotene Genexis FiberTwist war mir im Verhältnis zu teuer, daher habe ich mir die folgenden Einzelteile bei fs.com besorgt.

    Medienkonverter: https://www.fs.com/de/products/104627.html

    Mini Unmanaged Gigabit Ethernet Medienkonverter, 1x 10/100/1000Base-T RJ45 auf 1x 1000Base-X SFP Steckplatz, Eurostecker

    SFP Modul: https://www.fs.com/de/products/29894.html

    SFP Transceiver Modul mit DOM - 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF

    LWL Kabel: https://www.fs.com/de/products/123906.html

    LWL-Patchkabel, 1m (3ft) LC UPC auf LC APC Simplex OS2 Singlemode PVC (OFNR) 2.0mm

    Das funktioniert in der Kombination wunderbar, allerdings ging es nicht auf Anhieb. Das lag aber nicht an mir oder der Hardware, sondern daran, dass kein Signal auf der Faser war. Man kann dies daran erkennen, dass die Anzeige FX/LNK am Medienkonverter nicht leuchtet (darauf bin ich allerdings erst nach anderthalb Stunden Rumprobieren gekommen...).

    Im Zuge der Fehlersuche hatte ich Kontakt mit dem freundlichen Lünecom Support. Da erst die Vermutung im Raum stand, dass ich nicht kompatible Drittanbieterteile gekauft habe, hatte ich dem Support die obigen Links geschickt und bekam daraufhin die Antwort, dass die Teile alle passend sein sollten. Am nächsten Tag kam der Techniker vorbei stellte fest, dass tatsächlich kein Signal ankommt und konnte schnell Abhilfe schaffen.

    Die FritzBox 7490 wurde dann wie folgt konfiguriert:

    Wenn die Konfiguration gespeichert ist und die FritzBox die Verbindung geprüft hat ruft man im Browser „portal.deinnetz.de“ auf (das hat bei mir nicht sofort geklappt, evtl. etwas warten und die Seite aktualisieren). Man bekommt dort einen Ladebalken angezeigt und während dieser sich nach rechtes bewegt wird die FritzBox automatisch konfiguriert (hatte ich nicht erwartet). Ich brauchte weder einen Aktivierungscode eingeben noch die SIP Zugänge für die Telefone einrichten. Nach ca. fünf Minuten lief alles. Der Speedtest zeigte, dass die gebuchte Leistung auch ankommen. Insofern bin ich zufrieden.

    [Ergänzung, da die Anregung weiter unten kam:

    Wenn man manuell konfigurieren möchte werden weder für Internet noch für Telefonie VLAN-IDs benötigt, bzw. wurden bei der automatischen Konfiguration bei mir nicht eingerichtet.

    - Für die Freischaltung des Internets unter portal.deinnetz.de liefert Lünecom einen Aktivierungscode

    - Für Telefonie wird Registrar/ Telefonnummer/ Benutzer/ Passwort bereitgestellt

    ]

    Im Vorfeld der Inbetriebnahme hatte ich ebenfalls schon Kontakt mit der Lünecom, da mir nicht wie per Mail mitgeteilt zwei Wochen vor Umstellung die Zugangsdaten zugesendet wurden. Nach dem Telefonat hatte ich innerhalb einer halben Stunde alle Informationen und Zugangsdaten im Maileingang.

    Fazit: Ich musste zwei Mal mit dem Support in Kontakt treten, da nicht alles rund gelaufen ist. Aber Fehler passieren überall und da mir in beiden Fällen freundlich, schnell und zielführend geholfen wurde kann ich gut damit leben.

    Hier noch ein Bild wie es bei mir an der Wand aussieht:

    Kasten ganz rechts à dort kommt die Faser an, der Kasten ist abgeschlossen

    Kleines weißes Kästchen in der Bildmitte à das ist der Übergabepunkt an dem man die Glasfaser anschließt, die zum Medienkonverter geht (ist direkt verbunden mit dem großen Kasten, mir hat sich leider nicht erschlossen warum man den noch dazwischen baut)

    Schwarze Platte à hier habe ich den Medienkonverter draufgeschraubt. Dahinter ist noch eine kleinere Platte, damit man das ein Meter lange Verbindungskabel irgendwo rumwickeln kann ohne die Faser zu stark zu biegen. 30 Zentimeter Faser hätten es auch getan, sind aber schwierig zu bekommen.

    Die ganze Beschreibung ist Stand 12/2022 für einen Anschluss im Landkreis Lüneburg.

    Viel Erfolg beim selber basteln!