Deutsche Glasfaser - Performance bei Netzen im Aufbau

  • Leider hast Du nicht geschrieben, zu welchen Uhrzeiten Deine DS-Rate einbricht.

    Ich vermute aber dass das zw. 19:30 und 22:30 ist.

    Das entspricht dann dem immer gleichen Muster.

    Bei mir war es ca. 3 Monate zu diesen Uhrzeiten genau so. Dann hatten sie ihre Anpassungen durchgeführt. Seit dem bricht die DS-Rate "nur" mehr auf minimal 80Mb/s ein. Das finde ich nicht behindernd und lasse es jetzt so. Bei diesen hohen Bandbreiten kommt ein Provider an seine wirtschaftlichen Grenzen. Das ist aber bei uns und bei Vodafone auch so (ich arbeite auch bei einem Provider). Es ist wohl zu teuer den Einbruch ganz abzustellen.

    Vor 3 Tagen, dachte ich auch, es geht wieder los mit einem Minimum von 2 Mb/s, aber das war wohl nur ein Ausreißer:

    Der bemaßte Einbruch ist jeden Tag Standard. Gemessen mit einem Raspi 4 und dem ookla speedtest-cli (Provider-ID 33397).

    Gruß, Onurbi

  • Ich bin mir gar nicht so sicher, das es technisches Unvermögen auf Seiten von DG ist. Mitte Juli das Hochwasser im Ahrtal und angrenzende Regionen, die ganze Infrastrukturen im wahrsten Sinne weggespült haben und einen Neuaufbau erfordern. Schaue ich mir die aktuelle Störungen und Wartungen Seite an, dann war und ist auffällig, das gerade in NRW sehr viel passiert ist und noch passieren wird.

    Das soll natürlich keinesfalls den lausigen Helpdesk entschuldigen! Auf Anfragen habe ich fast immer eine Wartezeit von fast drei Wochen bis zur Antwort, die fast wortwörtlich von den entsprechenden Webseiten abgeschrieben sind, oftmals veraltet und keine Antwort auf die gestellten Fragen beinhaltet.

  • Leider hast Du nicht geschrieben, zu welchen Uhrzeiten Deine DS-Rate einbricht.

    Doch hatte ich, aber der Text ist auch recht lang. Zitiere mich mal selbst:

    Auch war es unabhängig von der Tageszeit.

    Nochmal im Klartext: die Downloadrate bricht ohne erkennbares Muster zu allen möglichen Tages und Nachtzeiten ein. Wie lange und wann genau kann ich nicht sagen, dazu müsste ich ja halbstündig testen.

    Bei mir war es ca. 3 Monate zu diesen Uhrzeiten genau so. Dann hatten sie ihre Anpassungen durchgeführt. Seit dem bricht die DS-Rate "nur" mehr auf minimal 80Mb/s ein. Das finde ich nicht behindernd und lasse es jetzt so. Bei diesen hohen Bandbreiten kommt ein Provider an seine wirtschaftlichen Grenzen. Das ist aber bei uns und bei Vodafone auch so (ich arbeite auch bei einem Provider). Es ist wohl zu teuer den Einbruch ganz abzustellen.

    Wenn das für dich ok ist, ist es ja gut. Für mich ist es das nicht, erstmal hab ich keine 80Mbit sondern deutlich weniger. Dann kann es auch nicht sein das man 400 garantiert bekommt und verkauft und dann nur 80 liefert. Würdest du das bei einem Auto auch hinnehmen? Wenn es für den Provider nicht wirtschaftlich ist soll er es nicht anbieten.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Wenn es Probleme mit dem Backbone gibt könnte DG das doch offen kommunizieren, man hätte sicherlich Verständnis. Letztes Jahr wurde ein Backbone Knoten unseres Anbieters in Karlsruhe beschädigt, es ging ungefragt an alle Kunden eine Info-mail raus, entlastet auch die Callcenter.

  • frank_m

    Wir haben hier GPON. Meine Nachbarn, sofern sie einen Anschluss haben, wissen weder wie schnell ihr Anschluss ist, noch wüssten sie wie man ihn misst. Motto: Ich kann im Internet surfen, alles ist gut. Davon abgesehen, würden die meisten wahrscheinlich eine deutlich langsamere DL-Rate auch hinnehmen, sonst müsste man ja den Allerwertesten mal hoch kriegen. Auf dieser "Trägheit" scheint ja auch, zumindest teilweise, das Geschäftsmodell der DG zu beruhen. Störungsmeldungen von Kunden werden ja, so gut es geht, ignoriert.

    @all

    Fält mir gerade noch ein: In den Wochen vor der Fristsetzung dachte ich mir, da die DG eh keine 400 liefern kann könnte ich ja auch in den nächst kleineren Tarif wechseln. Das wäre dann der 300/150, bei Vertragsabschluss wurde zugesichert das man den Tarif kostenlos wechseln könnte.

    Also angerufen, Wechsel erbeten, eine Woche später kam die schriftliche Bestätigung. Da steht da doch tatsächlich "Neuvertrag ab 01.12.21" wieder mit 24 Monaten Laufzeit. Habe das dann sofort widerufen, wieder per Einschreiben mit Rückantwort.

    Wenn´s über den Service nicht geht muß man die Kunden scheinbar auf die Art an sich binden.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
    • Offizieller Beitrag

    bei Vertragsabschluss wurde zugesichert das man den Tarif kostenlos wechseln könnte

    Ganz kostenlos ist die Wechselgarantie nicht: Eine Wechselgebühr von 10 Euro steht in der Preisliste. Außerdem gilt, dass der Wechsel im 12. Monat der Vertragslaufzeit möglich ist, ohne dass sich die Vertragslaufzeit dadurch verlängert. Die genaue Festlegung steht in der Leistungsbeschreibung, die für dich gültig ist. In der aktuellen Leistungsbeschreibung ist das in Punkt 10.2 geregelt. Da steht u.a.: "Ab dem 25. Monat der Vertragslaufzeit nach technischer Aktivierung ist ein Downgrade in einen Tarif mit niedrigerer Bandbreite möglich. In diesem Fall bedingt ein Downgrade einen Neuvertrag ohne Neukundenvorteile mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten." Dass bei wesentlichen Vertragsänderungen eine neue Mindestvertragslaufzeit beginnt, ist branchenüblich. Mit spitzer Feder rechnen einerseits und Vertragsunterlagen nicht lesen andererseits geht nicht zusammen.

  • Motto: Ich kann im Internet surfen, alles ist gut.

    Bei den Einbrüchen, von denen du hier berichtest, wäre aber auch das nicht mehr möglich. Außerdem fällt es mir schwer zu glauben, dass wirklich niemand deiner Nachbarn mal ein Youtube Video schaut oder mal eine Mediathek oder einen Streamingdienst nutzt. Von daher scheinen deine Nachbarn also nicht vergleichbare Probleme zu haben, sonst hätten sie es auf deine Nachfrage hin erwähnt.

    Bleibt also ein individuelles Problem. Da wird es natürlich deutlich schwieriger, ein Problem in der Infrastruktur nachzuweisen, als bei einem globalen Problem.

    Interessant sind die unterschiedlichen Speedtest Ergebnisse. Deine Download-Rate ist auf einem Speedtest im Keller, aber der DG Speedtest zeigt gute Werte. Damit ist sicher, dass der Weg bis in die DG Infrastruktur funktioniert. Es ist also definitiv kein lokales Problem in eurem Ortsnetz, sondern wäre ein globales Problem in der Infrastruktur. Was wiederum heißt: Es müssten viele DG Kunden davon betroffen sein, nicht aus eurer Gegend, sondern aus dem gesamten DG Ausbaugebiet. Davon hätte man gehört.

    Bleibt die Frage, wie es bei anderen Speedtests aussieht. Mache mal einen Test zu MyLoc, die kannst du bei deinem Test als Alternative zu "Händle und Korte" auswählen. MyLoc gehört nicht mehr zur DG Infrastruktur, hat aber generell eine sehr gute Anbindung ans DG Netz.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hast du auf dem raspi 4 noch mehr laufen wie pihole bspw oder lieber ein rapsi 4 dafür und dann 1 x raspi 4 für pihole?

  • So, kleines Update. Habe mit jemandem gesprochen, der eine Strasse weiter wohnt. Er hat absolut die gleichen Probleme wie ich, allerdings schon seit ungefähr einem halben Jahr. ein Techniker war vor etwa zwei Wochen bei ihm was aber nichts gebracht hat. Siehe Grafik. Support ist auch absolut identisch schlecht wie bei mir. Habe eben alles meinem Anwalt übergeben. To be continued...

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Auf dem raspi 4 läuft noch AdGuard. Finde ich mittlerweile besser als PiHole.

    Ok ich hab noch keinen raspi 4 bisher gekauft/im Einsatz...

    Muss ich mich noch mit beschäftigen. Und vor allem ob ich vorher alles auf VLANs aufteile und dann den raspi 4später einbinde, oder besser erst den raspi4 besorgen/einrichten und dann die VLANS erstelle... Aber das ist zu offtopic :D muss ich mal schauen

  • Hi,

    ich bin seit ein paar Monaten auch bei DG. Ich habe aus Interesse mal ein automatisiertes Messen aufgesetzt.

    Ich komme beim Download auf max. 650 MBit, beim Upload auf 525 MBit. Ping ist ok, so bei ca. 7-11ms.

    Ich messe aktuell Nachts um 3:00 und um 6:00.

    Tagsüber sind die Werte minimal schlechter.

    Aktuell zahle ich ja noch nix für den Anschluss, aber wofür habe ich 1000Mbit wenn die nicht ankommen.

    PS: Messen mach ich mit Speedtest (client auf Linux) und über breitbandmessung,de

    (docker run -v /var/docker/breitband:/export/ shiaky/breitbandmessung:latest)

    Ort: Niedersachsen, Bad Nenndorf

    DG:Sissi

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Oh je, eine virtualisierte Lösung. Da fallen mir eine Millionen Gründe ein, warum nicht die Leitung, sondern die Messung das Problem ist.

    Bevor ich das als kritisch ansehe, würde ich auf jeden Fall mit ordentlicher nativer Hardware nachmessen.

  • Oh je, eine virtualisierte Lösung. Da fallen mir eine Millionen Gründe ein, warum nicht die Leitung, sondern die Messung das Problem ist.

    Bevor ich das als kritisch ansehe, würde ich auf jeden Fall mit ordentlicher nativer Hardware nachmessen.

    Hi, die Werte von einen Windows 10 entsprechen den Messwerten recht genau. Mein Mac erhält auch keine besseren Werte.

    Beide nicht virtualisiert. Ich habe nur keine Lust alle paar Stunden die Messungen zu wiederholen.

    Aber jedes mal wenn ich "per Hand" messe komme ich auf ähnliche Werte.

    DG:Sissi

  • Hi, war bei mir ähnlich, siehe Beitrag unter: Deutsche Glasfaser - Performance bei Netzen im Aufbau

    Lösung meines Problems war, siehe Beitrag unter: Deutsche Glasfaser - Performance bei Netzen im Aufbau, also letztendlich, dass meine angebliche Gigabit PCI-Karte doch kein Gigabit schaft. Die Hardware (LAN Karte) am messenden PC schlecht war. Mit dem "richtigen" LAN Anschluß am PC erreicht mein PC am DG giga 1000 Anschluß seine Soll-Werte.

    Das Problem lag nicht am Provider, sondern bei meiner Harware.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hi, war bei mir ähnlich, siehe Beitrag unter: Deutsche Glasfaser - Performance bei Netzen im Aufbau

    Lösung meines Problems war, siehe Beitrag unter: Deutsche Glasfaser - Performance bei Netzen im Aufbau, also letztendlich, dass meine angebliche Gigabit PCI-Karte doch kein Gigabit schaft. Die Hardware (LAN Karte) am messenden PC schlecht war. Mit dem "richtigen" LAN Anschluß am PC erreicht mein PC am DG giga 1000 Anschluß seine Soll-Werte.

    Das Problem lag nicht am Provider, sondern bei meiner Harware.

    Hi,

    ist bei mir nicht der Fall. Habe vorher natürlich per iperf gemessen. Alle Strecken im Haus kommen auf 1GB.

    Habe auch direkt an der fritzbox gemessen. Verbindung zum Linux-Server 1 GB, Verbindung ins Internet 600MBit.

    Habe mit 3 verschiedenen Rechnern gemessen. Ergebnis immer ähnlich. Upstream super, Downstrem so um die 600Mbit.

    DG:Sissi

    • Offizieller Beitrag

    Es ist nicht unmöglich, dass es am Provider liegt, aber wenn es zu keiner Tageszeit möglich ist, die volle Bandbreite zu messen, sollte man überprüfen, ob man im eigenen Netz einen Flaschenhals hat. Das macht man, indem man eine vergleichbare Messung im LAN macht (z.B. mit iPerf3 zwischen zwei Endgeräten). Außerdem sollte man den Router als Engpass ausschließen, indem man eine Messung direkt am NT macht, möglichst außerhalb der Hauptverkehrszeiten am Morgen und abends zwischen 20 und 24 Uhr. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, warum ein Netzwerk nicht die erwartete Leistung bringt. Das geht von störender Software über Konfigurationsfehler, schlechte Kabel und Powerline Adapter bis zu ungeeigneter oder defekter Hardware. Wenn man es geschafft hat, stabil mindestens 940Mbit/s zu messen, dann kann man dem Messsystem halbwegs vertrauen.

    Edit: Überschneidung bei den Antworten. Wenn du sicher bist, dass es ein Problem mit der Leistung des Providers ist, solltest du das bei der DG melden. Erfahrungsgemäß ändert sich daran kurzfristig nichts, aber auf Dauer ist es notwendig, dass die DG merkt, dass die Kunden es merken, wenn das Netz nicht die versprochene Bandbreite liefert. Meine persönliche Einstellung dazu ist mittlerweile, dass das eine einfache Möglichkeit für eine Sonderkündigung ist. Den Anspruch an die eigene Leistungsfähigkeit, den die DG in der Werbung vermittelt, hat sie offensichtlich im praktischen Netzbetrieb nicht. Die meisten Kunden haben den Gigabit-Tarif aber wahrscheinlich sowieso nur im Rahmen der Wechselgarantie gebucht und wechseln am Ende des ersten Jahres in einen günstigeren Tarif.