So, kleines Update. Habe mit jemandem gesprochen, der eine Strasse weiter wohnt. Er hat absolut die gleichen Probleme wie ich, allerdings schon seit ungefähr einem halben Jahr. ein Techniker war vor etwa zwei Wochen bei ihm was aber nichts gebracht hat. Siehe Grafik. Support ist auch absolut identisch schlecht wie bei mir. Habe eben alles meinem Anwalt übergeben. To be continued...
Beiträge von Drobenhorst
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@alfalfa
Da gebe ich dir Recht, war mein Fehler.
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Wir haben hier GPON. Meine Nachbarn, sofern sie einen Anschluss haben, wissen weder wie schnell ihr Anschluss ist, noch wüssten sie wie man ihn misst. Motto: Ich kann im Internet surfen, alles ist gut. Davon abgesehen, würden die meisten wahrscheinlich eine deutlich langsamere DL-Rate auch hinnehmen, sonst müsste man ja den Allerwertesten mal hoch kriegen. Auf dieser "Trägheit" scheint ja auch, zumindest teilweise, das Geschäftsmodell der DG zu beruhen. Störungsmeldungen von Kunden werden ja, so gut es geht, ignoriert.
@all
Fält mir gerade noch ein: In den Wochen vor der Fristsetzung dachte ich mir, da die DG eh keine 400 liefern kann könnte ich ja auch in den nächst kleineren Tarif wechseln. Das wäre dann der 300/150, bei Vertragsabschluss wurde zugesichert das man den Tarif kostenlos wechseln könnte.
Also angerufen, Wechsel erbeten, eine Woche später kam die schriftliche Bestätigung. Da steht da doch tatsächlich "Neuvertrag ab 01.12.21" wieder mit 24 Monaten Laufzeit. Habe das dann sofort widerufen, wieder per Einschreiben mit Rückantwort.
Wenn´s über den Service nicht geht muß man die Kunden scheinbar auf die Art an sich binden.
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Leider hast Du nicht geschrieben, zu welchen Uhrzeiten Deine DS-Rate einbricht.
Doch hatte ich, aber der Text ist auch recht lang. Zitiere mich mal selbst:
Auch war es unabhängig von der Tageszeit.
Nochmal im Klartext: die Downloadrate bricht ohne erkennbares Muster zu allen möglichen Tages und Nachtzeiten ein. Wie lange und wann genau kann ich nicht sagen, dazu müsste ich ja halbstündig testen.
Bei mir war es ca. 3 Monate zu diesen Uhrzeiten genau so. Dann hatten sie ihre Anpassungen durchgeführt. Seit dem bricht die DS-Rate "nur" mehr auf minimal 80Mb/s ein. Das finde ich nicht behindernd und lasse es jetzt so. Bei diesen hohen Bandbreiten kommt ein Provider an seine wirtschaftlichen Grenzen. Das ist aber bei uns und bei Vodafone auch so (ich arbeite auch bei einem Provider). Es ist wohl zu teuer den Einbruch ganz abzustellen.
Wenn das für dich ok ist, ist es ja gut. Für mich ist es das nicht, erstmal hab ich keine 80Mbit sondern deutlich weniger. Dann kann es auch nicht sein das man 400 garantiert bekommt und verkauft und dann nur 80 liefert. Würdest du das bei einem Auto auch hinnehmen? Wenn es für den Provider nicht wirtschaftlich ist soll er es nicht anbieten.
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Hallo zus.
lese hier schon seit einiger Zeit mit und wollte nun auch mal meine Erfahrungen mit der Deutschen Glasfaser kundtun.
Ich wohne ziemlich genau zwischen Köln und Düsseldorf, im Rhein/Erft Kreis. Bin seit etwa 10 Monaten ans DG Netz angeschlossen.
Die ersten 5 Monate lief eigentlich alles gut. Die gebuchten 400/200 kammen auch bei mir an, mit leichten Einbußen in den Abendstunden, aber mit 360Mbit Download konnte ich gut leben.
Im Mai diesen Jahres hatte ich dann das erste Mal Probleme. Meine Downloadrate brach auf teilweise nicht benutzbare Werte ein, wohl gemerkt, nur die Downloadrate. Auch war es unabhängig von der Tageszeit. Anruf bei der DG mit den üblichen Aktionen, ONT Werksresett und direkt am ONT messen. Dann hieß es ein Techniker setzt sich mit ihnen in Verbindung. Nach etwa 8 Tagen funktionierte dann alles wieder wie es sollte und ich dachte mir, dass man wohl intern den Fehler beheben konnte. Von einem Techniker habe ich nie etwas gehört und auch sonst von keinem.
Ende August ging es dann wieder los, gemerkt habe ich es da man teilweise nicht mal normal surfen konnte.
Also wieder auf Anfang, "Support" anrufen, ONT resetten, am ONT messen. Stop, am ONT messen ging nicht, bekam mit keinem Notebook oder Patchkabel eine Verbindung. Da ich nicht weiterkam bat ich um den Einsatz eines Technikers. Mir wurde dann immer gesagt das die Kollegen von der Technik sich darum kümmern werden, da ja ein Ticket aufgemacht worden sei.
Dieses "kümmern" sah dann so aus, dass ich durchschnittlich alle drei Tagen eine Email von einem Menschen mit indisch klingenden Namen bekam. Das wäre ja soweit in Ordnung nur leider wurde in diesen Mails in keiner Weise auf mein Problem eingegangen. So bekam ich Tipps wie ich mein WLAN verbessern könne, oder man empfahl mir den ONT zu resetten, mit genauer Anleitung. Auf meine Antworten mit Screenshots reagierte keiner.
Nach zwei Wochen hatte ich dann die Faxen dicke. Ich setzte einen Brief auf in welchem ich das Problem beschrieb, eine Frist von drei Wochen setzte und bei nicht Behebung des Problems die ausserordentliche Kündigung aussprach. Der Brief ging per Einschreiben mit Rückantwort nach Borken. Nach 5 Tagen bekam ich wieder eine Email, diesmal nicht aus einem indischen Callcenter. Ich solle, wenn möglich Screenshots einiger Speedtests schicken und der Hinweis das ein Technikereinsatz mit 79,99€ zu Buche schlagen könnte, wenn der Fehler bei mir läge. Ich packte alle Screenshots der vergangenen drei Wochen in die Mail, alle die ich zuvor gesendet hatte waren ja scheinbar in Indien verschwunden und stimmte den Bedingungen für den Technikerbesuch zu.
Etwa 30 Minuten nach dem Senden der Mail rief mich eine Dame an und wir machten einen Techniker-Termin für den nächsten Tag aus.
Der Techniker war pünktlich, erst wurde das Signal am HÜP gemessen, dann am ONT, er bekam einen Wert von 21 angezeigt und fand diesen zu hoch. Dann rief er i-wo an und sagte dann der Wert wäre für meinen Ort in Ordnung. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal in Erinnerung rufen, dass mein Anschluss zeitweise einwandfrei funktionierte.
Als nächstes wollte er sich mit seinem Laptop direkt am ONT aufschalten, genau wie bei mir, gelang auch ihm dieses nicht. Er rief dann wieder i-wo an und man versuchte gemeinsam den ONT zur Zusammenarbeit zu überreden, leider ohne Erfolg. Also beschloß er am Ende meines 25m Cat7 Kabels zu messen und was soll ich euch sagen, ausgerechnet jetzt funktionierte der drecks Anschluss einwandfrei. Ich habe ihm dann noch die Screenshots gezeigt um zu beweisen das es halt meistens nicht so ist. Er meinte dann, das der Anschluss bis zum ONT in Ordnung sei und auch meine Hausverkabelung keinen Fehler hat. Darauf sagte ich, das es ja dann nur noch am ONT liegen könne der sich ja eh seltsam verhält. Er meinte das klingt logisch habe ich aber noch nie gehabt. Er hat ihn dann trotzdem gewechselt. Auf den Neuen konnte er sich wieder nicht aufschalten, auch eine dreier Konferenz via Handy mit irgendwelchen Kollegen änderte daran nichts. Er gab schließlich auf und empfahl mir die Sache weiter zu beobachten.
Nach der Arbeit, etwa fünf Stunden später, war meine Downloadrate dann wieder bei 2,nochwas Mbit. Habe gleich da angerufen und an den letzten Email Adressaten eine Email mit Screenshot geschickt. Das war Freitag nachmittag, die sollten also Bescheid wissen.
Heute morgen habe ich wieder auf die noch bis 25.10 bestehende 50Mbit Leitung von Netcologne umgeschaltet. Am Montag habe ich einen Termin bei meinem Anwalt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Was ich noch interessant finde ist dieser Screenshot, obwohl meine DL-Rate im Keller ist zeigt der DG Speedtest super Werte.
Ich werde berichten wie es weiter geht!
Gruß Frank