Deutsche Glasfaser - Performance bei Netzen im Aufbau

  • Hallo Leute,


    prima, dass es dieses Forum gibt! Ich bin seit gut zwei Wochen Kunde der DG und habe den 400er Tarif genommen. Prinzipiell hat alles super geklappt. Mir ist allerdings in den letzten Tagen aufgefallen, dass abends die Bandbreite im Downstream sehr in die Knie geht - bis auf teilweise wenige Megabit/s im einstelligen Bereich. Die Latenz steigt auch deutlich spürbar an, unabhängig vom Ziel.


    Mein alter VDSL Anschluss von HTP mit 50 mbit/s läuft noch bis Anfang 2021 parallel weiter und hier treten diese Probleme nicht auf und ich erreiche auch abends die volle Bandbreite.


    Tagsüber ist dies auch beim Anschluss der DG der Fall und ich erreiche je nach Ziel die volle Bandbreite von 400mbps, so dass ich

    ein Problem mit meinem CPE ausschließen kann.


    Nun ist es so, dass sich das Netz der DG in unserer Gemeinde (Niedersachsen) immer noch im Aufbau befindet und sukzessive mehr und mehr Häuser ans Netz genommen werden.


    Kann es sein, dass die Probleme aus diesem Grund auftreten - sprich dass die DG erst mal alle mit einer Grundkapazität ans Netz bringt und dann schaut, wie sich die Auslastung entwickelt und abhängig davon die Kapazität erhöht?


    Viele Grüße

    Michael

  • Diese Geschwindigkeitseinbrüche in der Zeit zwischen 20 und 22 Uhr werden seit einigen Monaten in verschiedenen Ausbaugebieten beobachtet. Irgendetwas im DG Netz ist an der Kapazitätsgrenze und abends auch drüber. Ich vermute, dass das Upgrade aller Kunden auf mindestens 300 Mbit/s etwas damit zu tun hat, aber von außen ist das schwer zu sagen. Das gute an Glasfaser ist, dass dieses Problem behoben werden kann, weil die Anschlusstechnik selbst kein Engpass ist. Nicht so gut ist, dass die DG das Problem nicht zugibt und auch seit Monaten nicht behoben hat.

  • Danke für die Info. Ich habe diesbzgl. ein Ticket bei DG aufgemacht - mal sehen, wie die offizielle Antwort lautet.


    Aber gut zu wissen, dass das schon die Runde macht. Vermutlich müssen wir uns dann einfach etwas gedulden - die Jungs und Mädels dort dürften derzeit allerhand zutun haben.

  • Ich orakel mal: Du bekommst ein Merkblatt-PDF, in dem steht, wie man den NT zurücksetzt und dann einen aussagekräftigen Speedtest macht (kein WLAN, etc.). Für den Fall, dass dabei immer noch nicht die volle Geschwindigkeit gemessen wird, wäre ein Technikerbesuch nötig, den man aber bezahlen muss, wenn kein Problem mit dem Anschluss besteht. Da der Techniker nicht am späten Abend kommt und der Anschluss offenbar in Ordnung ist, weil die Geschwindigkeit sonst da ist, kann man sich das sparen. Dann geht es aber auch nicht weiter: Für den Fall, dass ein Problem nicht am Anschluss selbst liegt, scheint die DG keine internen Prozesse zu haben.

  • Danke für die Info. Ich habe diesbzgl. ein Ticket bei DG aufgemacht - mal sehen, wie die offizielle Antwort lautet.


    Aber gut zu wissen, dass das schon die Runde macht. Vermutlich müssen wir uns dann einfach etwas gedulden - die Jungs und Mädels dort dürften derzeit allerhand zutun haben.

    Hi layer9


    herzlich Willkommen im Forum. Halte uns doch bei diesem Thema bitte mal auf dem Laufenden. Mich würde interessieren, warum es gerade abends in die Knie geht und ob es sich zukünftig verbessert hat. Kann es an den vermehrten abendlichen Einsatz von Steaming-Diensten liegen? Ist da irgendwo doch noch ein Flaschenhals im Glasfaser-Netz der DG? Fragen über Fragen. Bin gespannt.

  • Hallo Lazze, danke für Deine Antwort - ich halte Euch auf dem Laufenden! Gestern und heute Abend war die Performance mit rund 70 Megabit im Downstream noch ziemlich gut - trotzdem natürlich schlechter als die 400 Megabit, die ich tagsüber immer in fast allen Tests und auch in der Praxis erreiche.

  • Hallo zusammen,


    ich beobachte seit einigen Tagen ein ähnliches Phänomen an meinem Deutsche Glasfaser Anschluss in Nordrhein-Westfalen (Rhein-Kreis-Neuss).


    Der Speedtest des Providers und auch der Speedtest der Bundesnetzagentur zeigen, dass die vertraglich vereinbarten 400 Mbit/s Downstream keinesfalls erreicht werden. Ich habe diese Messungen auf Bitte von Deutsche Glasfaser auch mehrfach (unter berücksichtigung aller relevanten Punkte) direkt am NT durchgeführt. Im schlechtesten Fall werden teilweise nur 70 bis 100 MBit/s Downstream erreicht. Die Upstream-Bandbreite ist hingegen in Ordnung.


    Meine erstaunliche Beobachtung: Mit anderen (zuverlässigeren) Messmethoden erreiche ich annäherend die vertraglich vereinbarten Download-Geschwindigkeit.

    Fall 1: Bei iPerf3-Tests (unter Verwendung eines öffentlichen deutschen iPerf3-Servers) erreicht mein Anschluss eine Download-Bandbreite von ca. 370 Mbit/s (Details des Tests siehe unten).

    Fall 2: Beim Herunterladen von Download-Testdateien über meinen Browser erreicht mein Anschluss auch annäherend die volle Bandbreite (Details des Tests siehe unten). Dies zeigt die Download-Anzeige des Browsers und auch die Auslastung des Netzwerk-Interfaces im Task-Manager.


    Dies lässt mich vermuten, dass es im Backbone von Deutsche Glasfaser möglicherweise ein Problem mit dem Peering für bestimmte Ziele gibt. Sollte das Problem morgen (oder übermorgen) noch bestehen, werde ich die gleichen Tests am Deutsche Glasfaser Anschluss meiner Eltern (ein anderer Stadtteil im Rhein-Kreis-Neuss) durchführen. Sollten sich die gleichen Probleme zeigen, würde dies meine Vermutung untermauern.


    Zwischenzeitlich habe ich bei Deutsche Glasfaser zwei Tickets zu diesem Thema eröffnet. Wie bekannt, ist der Kunden-Support bestfalls als mäßig zu bezeichnen. Daher verwundert es mich nicht, auch nach 48 Stunden keinerlei Rückmeldung erhalten zu habe.


    Im Anhang findet Ihr zwei Screenshots meiner vor wenigen Minuten durchgeführten Messungen. Der Unterschied zwischen iPerf3 und dem Speedtest von Deutsche Glasfaser (Ergebnis) ist gut sichtbar.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr die von mir beschriebenen Tests ebenfalls durchführt und Eure Ergebnisse teilt.


    Schöne Grüße,

    Lars


    ==================================


    iPerf3-Test:


    iperf3 -c speedtest.wtnet.de -p 5203 -P 1 -t 300 -V -4 -R


    Nach meiner Erfahrung erzielt die Messung mit mehreren parallelen Streams eine höhere Bandbreite.


    iperf3 -c speedtest.wtnet.de -p 5203 -P 10 -t 300 -V -4 -R


    ==================================


    Download-Testdateien:


    Beim Download der Testdateien von Hetzner erreicht mein Anschluss ähnliche Werte wie bei der iPerf3-Messung.

    https://speed.hetzner.de/


    Beim Download der Testdateien von SpeedtestX erreicht mein Anschluss etwas schlechtere Werte. Dennoch ist die Performance gegenüber der beim Deutsche Glasfaser Speedtest erreichten Performance deutlich besser.

    https://www.speedtestx.de/

  • Hallo zusammen,


    ich beobachte seit einigen Tagen ein ähnliches Phänomen an meinem Deutsche Glasfaser Anschluss in Nordrhein-Westfalen (Rhein-Kreis-Neuss).


    Der Speedtest des Providers und auch der Speedtest der Bundesnetzagentur zeigen, dass die vertraglich vereinbarten 400 Mbit/s Downstream keinesfalls erreicht werden. Ich habe diese Messungen auf Bitte von Deutsche Glasfaser auch mehrfach (unter berücksichtigung aller relevanten Punkte) direkt am NT durchgeführt. Im schlechtesten Fall werden teilweise nur 70 bis 100 MBit/s Downstream erreicht. Die Upstream-Bandbreite ist hingegen in Ordnung.

    Ah, Speedtests - das unendliche Thema.

    Der Speedtest der Deutschen Glasfaser ist ein an die DG Corporate Identity angepasster Speedtest von Ookla (speedtest.net), der mit einem Server im Netz der Deutschen Glasfaser durchgeführt wird. Der Test misst mit 20 gleichzeitigen HTTPS Streams und läuft über IPv6, wenn es zur Verfügung steht.

    Auch der Speedtest der Bundesnetzagentur nutzt wenn möglich IPv6. Die iPerf3-Tests wurden dagegen mit IPv4 durchgeführt (Option "-4"). Die Test-Downloads von Hetzner sind per IPv4 und IPv6 möglich, jeweils per HTTPS. Die SpeedtestX Downloads kommen per IPv4 und HTTPS.

    Die Tests mit den niedrigsten Anforderungen an das System sind die iPerf3-Tests. Alle anderen arbeiten mit Transportverschlüsselung und erzeugen höhere CPU-Last. Das ist deswegen vielleicht wichtig, weil die CPU-Last von iPerf3 auf deinem System laut Screenshot schon recht hoch ist. Behalte mal die CPU-Last während der anderen Tests im Auge.

    Außerdem ist es sinnvoll, zu beobachten, welche Tests tatsächlich IPv6 nutzen und welche nicht. Interessanter als der Unterschied zwischen verschiedenen Speedtests, die alle mit unterschiedlichen Methoden arbeiten und deshalb unterhalb des Maximums schlecht vergleichbar sind, sind Speedtests zu unterschiedlichen Tageszeiten. Wenigstens zu "Off-Peak" Zeiten (also z.B. jetzt) sollte die volle Geschwindigkeit messbar sein. Sonst liegt der Verdacht nahe, dass es ein lokales Problem ist, vielleicht auf Seiten der DG vielleicht aber auch im LAN. Ein so umfassendes Geschwindigkeitsproblem gibt es im DG-Netz nämlich nicht. Ich messe z.B. gerade die volle Anschlussbandbreite, up und down bei allen von dir genannten Speedtests, aber auch unter erschwerten Bedingungen bei speedtest.net mit einem Testserver von Orange in Paris (über CenturyLink/Level3 in Frankfurt) oder Single Stream mit iPerf3 von und zu wtnet.de.

    Sascha misst übrigens keinen DG Anschluss sondern einen 1000/200 Business-Anschluss von 1&1.

  • Hallo alfalfa,


    vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.


    All meine Tests wurden ausschließlich auf Basis von IPv4 durchgeführt. Die hohe CPU-Auslastung meines Systems wird von Mozilla Firefox verursacht.


    Wie von Dir vorgeschlagen, habe ich heute Morgen zu der Off-Peak Zeit (ab ca. 01:45 Uhr) erneut diverse Messungen durchgeführt. Zur Reduzierung der CPU-Aulastung habe ich dafür die Windows App von speedtest.net verwendet.

    Die Messergebnisse zeigen, dass mein Downstream bei ca. 130 Mbit/s (plus / minus) liegt. Der Upstream erreicht annäherend die vertraglich vereinbarten Werte. Die CPU-Aulastung meines Systems lag während der Tests bei max. 28 % (laut Task-Manager).


    Zur Anmerkung: Die Download-Testdateien von Hetzner erreichen via IPv4 und HTTPS annähernd die volle Download-Bandbreite. Ich verstehe daher nicht, weshalb die Speedtest-Tools derart davon abweichen.

  • Das Kernproblem von Speedtests ist, dass sie viel zu viel auf einmal messen. Es ist immer die ganze Kette vom eigenen Computer über die Kabel, den Router, den Anschluss, das Netz des Providers, ein oder mehrere Netzübergänge und Fremdnetze bis zum Testserver beteiligt. Wenn die erwartete Geschwindigkeit erreicht wird, kann man zwar sagen, dass alles funktioniert, aber wenn nicht, dann weiß man nicht, woran es liegt.


    Man sollte deshalb immer versuchen, mögliche Fehlerquellen im eigenen Bereich zu minimieren. Deshalb empfehle ich, Speedtests mit einem System zu machen, das bekannt "sauber" von irgendwelchen Störquellen ist. Störquellen können z.B. Antivirus-Software und Virtualisierungstreiber sein. Eine einfache Möglichkeit ist ein Live Linux System, z.B. Knoppix oder ein Installationsmedium von Ubuntu. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man auch prüfen, ob wenigstens im LAN die volle Geschwindigkeit erreichbar ist, z.B. indem man auf einem zweiten Computer iPerf3 als Server startet.


    Die Tatsache, dass die volle Anschlussgeschwindigkeit bei einfachen HTTPS-Downloads erreicht wird, sieht nicht nach einem Problem mit dem Anschluss aus. Das ist nämlich eigentlich schon ein anspruchsvollerer Test als ein üblicher Speedtest, weil es nur ein Stream ist, der bei Unregelmäßigkeiten schnell einbricht, was bei Speedtests mit mehreren Streams schneller ausgeglichen wird.

  • Hallo zusammen,


    ich habe in der vergangenen Nacht nochmals diverse Messungen direkt an meinem NT gemacht. Zu den Ergebnissen würde ich gerne Eure Einschätzung hören.


    Down / Up

    #
    Start Tool IP Stream Streams Dauer Ergebnis CPU
    01 23:17 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Down 20 4,50 min.
    422 Mbit/s
    60,6 %
    02 23:24 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Down 1 1,00 min.
    423 Mbit/s
    33,0%
    03 23:31 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Down 1 4,50 min. 422 Mbit/s
    20,6 %
    04 23:36 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Up 20 4,50 min. 210 Mbit/s
    701 %
    05 23:41 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Up 1 1,00 min. 188 Mbit/s
    3,6 %
    06 23:43 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Up 1 4,50 min. 195 Mbit/s
    4,0 %
    07 23:54 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Down / Up
    (parallel)
    20 4,50 min. D: 382 Mbit/s
    U: 204 Mbit/s
    D: 57,6 %
    U: 13,1 %
    08 00:00 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Down / Up
    (parallel)
    1 1,00 min. D: 421 Mbit/s
    U: 104 Mbit/s
    D: 27,5 %
    U: 2,1 %
    09 00:02 iPerf
    WT-Net
    IPv4
    only
    Down / Up
    (parallel)
    1 4,50 min. D: 418 Mbit/s
    U: 114 Mbit/s
    D: 38,0 %
    U: 2,2 %
    10 00:08 DG Speedtest
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min.
    D: 188 Mbit/s
    U: 202 Mbit/s
    11 00:10 DG Speedtest IPv4
    only
    Down / Up ??? 20
    0,25 min. D: 190 Mbit/s
    U: 202 Mbit/s
    12 00:11 DG Speedtest IPv4
    only
    Down / Up ??? 20
    0,25 min. D: 187 Mbit/s
    U: 201 Mbit/s
    13 00:13 speedtest.net
    hotspot.koeln
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 314 Mbit/s
    U: 200 Mbit/s
    14 00:15 speedtest.net
    hotspot.koeln
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 298 Mbit/s
    U: 195 Mbit/s
    15 00:16 speedtest.net
    hotspot.koeln
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 289 Mbit/s
    U: 199 Mbit/s
    16 00:19 speedtest.net App
    myLoc managed IT AG
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 422 Mbit/s
    U: 209 Mbit/s
    17 00:20 speedtest.net App
    myLoc managed IT AG
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 422 Mbit/s
    U: 210 Mbit/s
    18 00:20 speedtest.net App
    myLoc managed IT AG
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 422 Mbit/s
    U: 210 Mbit/s
    19 00:28 nPerf.com
    Limburg OVH.com
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 224 Mbit/s
    U: 178 Mbit/s
    20 00:29 nPerf.com
    Limburg OVH.com
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 241 Mbit/s
    U: 186 Mbit/s

    21 00:31 nPerf.com
    Limburg OVH.com
    IPv4
    only
    Down / Up ??? 20 0,25 min. D: 262 Mbit/s
    U: 193 Mbit/s
    22 00:32 Hetzner Test-
    datei 10GB
    IPv4
    only
    Down 1 ca. 3,75 min.
    Dauer des
    Downloads
    ca. 425 Mbit/s
  • ich habe in der vergangenen Nacht nochmals diverse Messungen direkt an meinem NT gemacht. Zu den Ergebnissen würde ich gerne Eure Einschätzung hören.

    Ich würde sagen, dass der Anschluss technisch in Ordnung ist. Up- und Downstream erreichen sogar bei Tests mit einem Stream (2, 3, 5 und 6) die versprochene Bandbreite. Das wäre schon bei sehr niedrigen Paketverlusten oder anderen Problemen nicht der Fall.


    Die niedrigeren Ergebnisse besonders beim DG-Test liegen sehr wahrscheinlich an irgendeiner Form von Überlastung jenseits des Anschlusses. Wenn möglich, mach solche Testreihen auch mit IPv6. Ich vermute, dann wirst du weniger Probleme sehen. Herauszufinden, ob das am anderen Routing der beiden Protokolle oder an Technik im DG-Netz liegt, und entsprechend Abhilfe zu schaffen, wäre eigentlich Aufgabe der DG.

  • Bei mir war es gestern Abend extrem und auch heute ist die Geschwindigkeit mal wieder unterirdisch - 12mbit beim Google Speedtest (Hamburg) im Downstream, Latenz von 80-120ms beim Ping diverser Server - unabhängig vom Protokoll (IPv4 oder IPv6, wobei IPv6 leicht schneller ist). Das macht sich auch 1:1 in der Praxis bemerkbar. Gestern Abend im Home Office war Remote Desktop bei der Latenz kaum nutzbar, ich musste dann auf meine LTE Karte von T-Mobile zurückgreifen - dort war alles OK. Genauso wie bei meinem noch laufenden VDSL Anschluss von HTP.


    Am DG Anschluss meiner Eltern (zwei Straßen weiter) treten genau dieselben Probleme auf - und tagsüber ist auch dort alles in Ordnung.


    Meines Erachtens hat die DG ein größeres Kapazitätsproblem, jedenfalls hier in meiner Umgebung in der Phase des Ausbaus insbesondere zwischen 19:00 und 22:00 Uhr. Ab 22:00 Uhr geht es meistens wieder kontinuierlich nach oben.


    Upload sind übrigens immer 200mbit, egal mit welchem Speedtest und zu welcher Uhrzeit.

  • Jetzt gerade im Moment ist wieder alles super. Bleibt zu hoffen, dass die Probleme im Rahmen des Ausbaus irgendwann durch Erhöhung der Kapazität gelöst werden. Mit den 50mbit meines VDSL Anschlusses bin ich gut zurechtgekommen, aber 10mbit und weniger bei Latenzen im dreistelligen Bereich sind schon sehr langsam und vor allem auch der Anschlusstechnik und den Werbeversprechen der DG unwürdig. So etwas sollte auch während des Ausbaus nicht vorkommen.


    Auf meine Anfrage beim Service hat die DG bis dato nicht reagiert.

  • Wie ich schon eingangs geschrieben habe: Die DG gibt dieses Problem nicht zu. Das ist definitiv nicht in Ordnung. Diese Geschwindigkeitseinbrüche sind schließlich sehr eindeutig messbar, auch bei Ausschluss aller denkbaren Fehlerquellen auf Kundenseite.


    Ich verstehe ja, dass es schwierig ist, von Kunden aussagekräftige Messungen zu bekommen. Aber mir kann niemand erzählen, dass die Technik der DG nicht sieht, was da in ihrem Netz los ist. So wenig Monitoring kann man einfach nicht haben.

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