Deutsche Glasfaser: Kundeneigener Router

  • Richtig, schwarze 1&1 Box, ich weiß noch deinen Hinweis von 2022 mit Werkseinstellungen, nur ich habe mehrere Geräte dran, die vor Jahren eingerichtet habe und wie ich es damals gemacht habe, weiß ich heute nicht mehr ganz genau. Dann existiert von AVM ein Youtube Video ( Wechsel von DSL zu DG ) in dem gezeigt wird, dass man nur den Providerwechsel neu eintragen muss und alle Gerätschaft dran bleibt unberührt. Daher ist das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen die letzte Option.

  • Die Erfahrung zeigen hier seit Jahren, das es genau bei solchen Wechsel zu Seiteneffekt kommt die nur schwer einzugrenzen sind und daher unbedingt ein Reset ausführen. Gerade bei AVM gibt es ein extrem gutes Backup mit ganz seperaten teilen, was es sehr erleichtert

  • ich habe heute von 1un1 den DSL Anschluss auf Deutsche Glasfaser umgestellt.

    Heute war der Portierungstermin? Dann kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis sich das überall herumgesprochen hat und die Rufnummer zum richtigen Ziel geroutet wird. Probiere es morgen noch mal.


    Die Telefonie hat ein Problem und zwar alle 4 Rufnummern habe ich noch von 1&1 stehen gehabt dann gelöscht und neu angelegt.

    Ganz schlecht, denn das bedeutet, dass du keinen Reset auf Werkseinstellungen vorgenommen hast. Das musst du bei einem Technologiewechsel aber unbedingt machen.

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  • Ist aktuell nicht erstmal entscheidend, dass DG selbst die Nummern noch nicht in seinem Bestand führt?

    Denn wenn ich es richtig verstehe, gibt es auch (nicht migrierte) neue Nummern, die erstmalig von DG bereitgestellt wurden, oder?

    Wenn ich das richtig verstehe: diese funktionieren?

  • Die erstmalig von DG bereitgestellte Rufnummer galt bis gestern und war auch bis gestern im Kundenportal zu sehen, ich habe sie aber nicht in Anspruch genommen. Heute morgen ist sie verschwunden und jetzt steht da " Keine Einträge vorhanden "

    Dann kann bis zu 24 Stunden dauern, das sagte auch inzwischen DG, somit warte ich noch bis morgen.

    Sollte dann die Technik nichts gefunden haben, setze ich die FB auf Werkseinstellungen zurück, habe aber immer noch die Hoffnung, es nicht zu machen.

  • Hi,

    ich möchte eine Rückmeldung geben. Heute morgen wieder mal tel. Kontakt mit der DG gehabt, wo man mich zu Experten angemeldet hat. Der hat sich schon nach ein paar Minuten gemeldet und konnte meine portierte Rufnummern anrufen und die Gespräche klappten auch. Naher habe ich versucht von Handy meine Rufnummern anrufen, leider ohne Erfolg. Er konnte es, weil er auf dem gleichen Sever war, wie mein DG-Anschluss ist. Daher dachte ich die Rufnummern wurden noch nicht auf allen anderen Servern und wohl auch nicht bei allen Mobilfunkprovidern verteilt und so war es auch. Seit Kurzem kann ich es auch vom Handy mich zu Hause anrufen und klappt es auch. Somit verzichte ich erstmal auf das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen und wünsche allen Frohe Weihnachten!!!

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  • Wie gesagt, ein Werksreset ist dringend zu empfehlen. Die Zugangstechnologie hat sich geändert, alle Parameter in Bezug auf Routing, Netzwerk etc. haben sich komplett geändert. Auch wenn es ähnlich aussieht: In deiner Box ist nichts mehr so, wie es vorher war. Es muss nahezu zwangsläufig zu Problemen kommen, vor allem in Bezug auf Stabilität und Performance.

    Ja, so ein Werksreset ist aufwendig. Aber du hast es selbst in der Hand, wann du dir die Zeit dafür nimmst. Und ordentlich vorbereitet dauert das frische Einrichten nur ca. 30 Minuten (z.B., wenn man Screenshots aller relevanten Einstellungen hat). Probleme treten immer dann auf, wenn man sie gerade gar nicht gebrauchen kann, und dann tun sie echt weh. Glaub mir, das ist es wert.

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  • Aus eigener, leidvoller Erfahrung kann ich frank_m nur zustimmen. Der Reset bereinigte als Nebeneffekt auch alten Schrott, dessen Konfiguration nicht notwendig war. Das Rücksetzen auf Werkseinstellungen hat durchaus einen verschlankenden Effekt, auch wenn das manuelle Konfigurieren nervig ist.

    Evtl. vorhandene Sicherungen sollte man nur mit Bedacht wieder zurückspielen, jedoch nach Abschluss und positivem Testat der Neukonfiguration unbedingt eine Sicherungsdatei neu erstellen.

  • Der hat sich schon nach ein paar Minuten gemeldet und konnte meine portierte Rufnummern anrufen und die Gespräche klappten auch.

    Es kann dann, wenn es nach ein paar Tagen immer noch nicht funktioniert, auch am alten Provider liegen. Dieser muss beim Anbieterwechsel für eine Änderung des Telefon - Routings sorgen.

    In dem Fall muss die DG das reklamieren.

    Ich glaube nicht, das es am Router liegt.

  • Guten Abend,

    auch wenn mein Glasfaseranschluss noch auf sich warten lässt, habe ich mal Teile dieser Diskussion gelesen, allerdings nicht alle 11 Seiten.

    Momentan nutze ich ein gebridgetes Zyxel Modem, um meinen Telekom DSL Anschluss zu nutzen. Dahinter arbeitet dann eine Unifi Dream Machine Special Edition als Router / Firewall / Kamerarekorder... An dieser wiederum hängt meine alte Fritzbox, die wegen der WLAN-Schwäche nur noch zum Telefonieren und zur Ansteuerung der Heizkörperthermostate genutzt wird.

    Sollte die Deutsche Glasfaser es irgendwann schaffen, auch bei uns Glasfaser zu verlegen, nachdem die Verträge schon vor Jahren abgeschlossen wurden, möchte ich das Zyxel gegen ein reines Glasfasermodem ohne Router austauschen.

    Dazu zwei Fragen:

    Welches Modem würdet Ihr dazu empfehlen?

    Welche weiteren Änderungen/Konfigurationen muss ich vornehmen, um mein Netzwerk "wie bisher, nur schneller" betreiben zu können?

    Danke!

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  • Willkommen im Forum!

    Unsere Empfehlung ist grundsätzlich diese zunächst einmal mit dem vom Provider gestellten ONT den Anschluss in Betrieb zu nehmen. Läuft alles gut Zufriedenheit, kann immer noch auf ein kundeneigener Endgerät am passiven Netzabschluss gewechselt werden.

    Daher wäre dir im ersten Schritt zu dem Anschluss der UDM an den ONT geraten.

  • Ich habe aber in den Beiträgen hier mehrfach gelesen, dass man eben nicht das bereitgestellte Gerät nutzen soll, wenn man nicht vorhat, es dauerhaft zu nutzen, weil der Anschluss für ein eigenes Modem anders konfiguriert wird.

    Ich brauche auch nur ein reines Modem und meines Wissens bietet die Deutsche Glasfaser nur Modem/Router-Kombigeräte.

    Ich hatte auch immer eigene Geräte am DSL- Anschluss, weil ich nicht auf Dauer eine Monatspauschale für ein Gerät bezahlen möchte, das mir doch nie gehören wird. Ist die Konfiguration für Glasfaser wesentlich komplizierter als die für DSL? Es werden ja Verträge ohne Modem angeboten, daher sollte das doch machbar sein.

  • ch brauche auch nur ein reines Modem und meines Wissens bietet die Deutsche Glasfaser nur Modem/Router-Kombigeräte.

    Das wäre dann der Aufsatz auf der GENEXIS Grundplatte mit dem RJ45 Netzwerkanschluß, welcher dann mit dem WAN Eingang des Routers verbunden werden müßte.

    Die DG betreibt ein Netz, das logisch als GPON funktioniert und dabei muss der ONT/Modem bei dem jeweiligen Netzbetreiber aus technischen Gründen registriert werden. Man kann also nicht irgendein Modem verwenden, sondern es muss GPON mit der passenden Spezifikation unterstützen und es muss beim Netzbetreiber registrierungsfähig sein.

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  • Ich habe aber in den Beiträgen hier mehrfach gelesen, dass man eben nicht das bereitgestellte Gerät nutzen soll, wenn man nicht vorhat, es dauerhaft zu nutzen, weil der Anschluss für ein eigenes Modem anders konfiguriert wird.

    Ich brauche auch nur ein reines Modem und meines Wissens bietet die Deutsche Glasfaser nur Modem/Router-Kombigeräte.

    Ich hatte auch immer eigene Geräte am DSL- Anschluss, weil ich nicht auf Dauer eine Monatspauschale für ein Gerät bezahlen möchte, das mir doch nie gehören wird. Ist die Konfiguration für Glasfaser wesentlich komplizierter als die für DSL? Es werden ja Verträge ohne Modem angeboten, daher sollte das doch machbar sein.

    Warum wir empfehlen hier zunächst einmal den ONT des Providers zu verwenden, ist der, dass während des Netzaufbaus in deiner Region es öfter zu Wacklern und Fehlfunktionen kommt. Da schiebt der Kundenservice die Probleme gerne auf die kundeneigenen Endgeräte.

    Den Vorzug von kundeneigenen Endgeräten (z.B. einer Glasfaser-Fritze) ist der, dass man Zugriff auf die physischen Infos der Faser bzw. der Gegenstelle hat. Nur ein kleines Beispiel: Vor einigen Wochen gab es außerhalb des Hauses einen Faserbruch, das konnte ich aus den Glasfaser-Informationen der FB ablesen. Da der Kundensupport von Deutsche Glasfaser mir nicht geglaubt hatte, zog sich die Entstörung über 3 Wochen hin. Durch eine gute LTE-Versorgung war dies jedoch zu verschmerzen und ich habe auf Zeit gespielt. Schließlich steht mir nach TKG §58 Entstörung nach 3 Tagen eine stets anwachsende Entschädigungszahlung pro Werktag zu (1&1 Kunden wissen das nach den jüngsten Ausfällen nun auch). In Summe waren das 230€ dich ich gefordert und auch erhalten habe. Aus dem ONT des Providers hätte ich die Info der Rx/Tx-Dämpfung nicht ablesen können, da es darauf keinen Zugriff gibt.

    Nicht zuletzt gibt es Bestrebungen der Gf-Provider die freie Wahl des Endgerätes (verfälschend häufig als Rout*freiheit bezeichnet) per Allgemeinverfügung durch die BNetzA einschränken zu lassen und den Zwangs-ONT zu fordern. Diesem Ansinnen tritt man am besten entgegen, in dem viele kundeneigene Endgeräte im Feld verwendet werden.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (6. Juni 2024 um 08:58)

  • Ich habe aber in den Beiträgen hier mehrfach gelesen, dass man eben nicht das bereitgestellte Gerät nutzen soll, wenn man nicht vorhat, es dauerhaft zu nutzen, weil der Anschluss für ein eigenes Modem anders konfiguriert wird.

    Du bringst anscheinend Modem und Mietrouter durcheinander. Das Glasfasermodem (ONT) wird dir sowieso installiert und kostet auch keine Miete. Wählst du den Tarif kundeneigener Router, erhältst du genau das reine Modem, welches du benötigst, um die UDM SE daran anzuschließen. Also alles gut.

  • Perfekt, danke. Das hatte ich tatsächlich verwechselt. Da bisher noch nirgends im Dorf mit dem Verlegen der Glasfaser begonnen wurde, habe ich mich bisher noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Durch Zufall bin ich auf dieses Thema gestoßen und wollte dann mal anfangen, mich einzulesen.

    Also sollte der Wechsel Zyxel auf gestelltes Modem problemlos funktionieren und weitere Konfigurationsänderungen sind nicht nötig, auch nicht, um weiter über die Fritzbox hinter der UDM zu telefonieren?

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  • Das ist die nächste Baustelle. Dass die "Einwahl" bei Telekom und DG sich grundsätzlich unterscheidet, weißt du? Telekom verwendet PPPoE und VLAN, Deutsche Glasfaser DHCP und kein VLAN. Also ist die Grundkonfiguration des Routers schon mal anders (keine Zugangsdaten). Hinzu kommt noch der eigentümliche DHCPv6-Server (eine Stunde Wartezeit bei Routerwechsel), wirf hierzu mal die Suche an.

    Zur Telefonie hab ich keine Ahnung, aber da wird sich glaub ich nicht so viel ändern.