All die genannten Punkte lassen sich mit einer gestörten IPv6-Verbindung beantworten,
Dann hätten beim IPv6 Trace die Pakete aber mindestens bis zum Router kommen müssen.
All die genannten Punkte lassen sich mit einer gestörten IPv6-Verbindung beantworten,
Dann hätten beim IPv6 Trace die Pakete aber mindestens bis zum Router kommen müssen.
Das wurde heise.de auf eine IPv4-gemappte-Adresse aufgelöst/gelenkt. Das ist schon sehr suspekt.
frank_m ich habe in diesem Thread gar nicht diagnostizierend eingegriffen, und weder Hypothesen aufgestellt noch Experimente verlangt, daher frage ich mich warum ich mir von Dir Hausaufgaben geben lassen sollte?
Daher antworte ich nur mit einer Gegenfrage, welche Aktion des OP nach Anleitung hier aus dem Forum hat Deiner Meinung nach den Knoten geloest?
Dass die DG momentan ihre IPv6-Provisionierung aendert ist kein Geheimnis und auch nicht, dass das nicht so geschmeidig und unauffaellig ablaeuft wie man sich das wuenschen wuerde. Daher ist es fuer mich nicht unwahrscheinlich, dass der OP von so einer Aktion betroffen war.
Dass die DG momentan ihre IPv6-Provisionierung aendert ist kein Geheimnis und auch nicht, dass das nicht so geschmeidig und unauffaellig ablaeuft wie man sich das wuenschen wuerde.
Nach meinen Beobachtungen aufgrund der vielen Fälle, die wir hier im Forum schon hatten, stellt man bisher offenbar keine Bestands-Anschlüsse um, die nach alter IPv6-Provisionierung funktionieren (erkennbar an den WAN-Port-Adressen aus 2a00:6020:1000::/48 bzw. genauer 2a00:6020:1000:XX::/112, wobei XX eine spezifische 2-stellige Kennung des BNG-Clusters ist).
Die neue Provisionierung erfolgt bisher offenbar nur für IPv6-Ranges, die bisher nicht für Bestandsanschlüsse mit Alt-Provisionierung verwendet wurden - hier eine (sicherlich unvollständige) Liste aus meiner Statistik (wie bei der Alt-Provisionierung sind es jeweils /41-Ranges pro BNG-Cluster), Stand 07.08.2026:
| PD-Block (/56) aus: | WAN-Port-Adresse aus: |
|---|---|
| 2a00:6020:5380::/41 | 2a00:6020:53c0::/112 |
| 2a00:6020:5c80::/41 | 2a00:6020:5c80::/112 |
| 2a00:6020:6900::/41 | 2a00:6020:6900::/112 |
| 2a00:6020:7300::/41 | 2a00:6020:7300::/112 |
| 2a00:6020:7380::/41 | 2a00:6020:7380::/112 |
| 2a00:6020:7680::/41 | 2a00:6020:7680::/112 |
| 2a00:6020:7700::/41 | 2a00:6020:7700::/112 |
| 2a00:6020:7800::/41 | 2a00:6020:7800::/112 |
| 2a00:6020:7880::/41 | 2a00:6020:7880::/112 |
| 2a00:6020:8e00::/41 | 2a00:6020:8e00::/112 |
| 2a00:6020:8f00::/41 | 2a00:6020:8f00::/112 |
| 2a00:6020:9100::/41 | 2a00:6020:9100::/112 |
| 2a00:6020:9400::/41 | 2a00:6020:9400::/112 |
| 2a00:6020:9480::/41 | 2a00:6020:9480::/112 |
| 2a00:6020:9800::/41 | 2a00:6020:9800::/112 |
| 2a00:6020:9a80::/41 | 2a00:6020:9a80::/112 |
| 2a00:6020:9c80::/41 | 2a00:6020:9c80::/112 |
| 2a00:6020:bb00::/41 | 2a00:6020:bb00::/112 |
| 2a00:6020:c700::/41 | 2a00:6020:c700::/112 |
| 2a00:61e0:880::/41 | 2a00:61e0:880::/112 |
| 2a00:61e0:aa80::/41 | 2a00:61e0:aa80::/112 |
Diese Ranges kommen vorrangig in BW, teilweise auch in RP und SL zum Einsatz, also grob im Südwesten der Republik.
Ob IPv6 beim Anschluss des OP nach neuer IPv6-Provisionierung erfolgt, wissen wir leider nicht, solange der zugeordnete IPv6-Präfix bzw. die WAN-Port-Adresse nicht bekannt sind.
Nachtrag 20.06.2026:
Entgegen meiner Aussage oben scheint DG nun doch auch Bestandsanschlüsse mit "alter" IPv6-Adress-Provisionierung" auf die "neue" umzustellen. Das kann man z.B. an der RIPE-Atlas-Probe #53717 (NW: PLZ 41472) sehen, die heute um ~ 08:10 (UTC) vom alten IPv6-Präfix 2a00:6020:a302:5100::/56 (am BNG 100.124.1.60/2a00:6020:ffff:ffff::41) auf den Präfix 2a00:6020:6940:9::/64 (!) umgestellt wurde (/64 statt /56 folgere ich mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der "kaputten" ":9::" im Präfix - neue IPv6-Adress-Provisionierung aus dem Auftauchen der "BNG-Verschleierungsadresse" fc00::1 in Traceroutes "von außen" zur Netzadresse des Anschlusses)
Prompt sendet die Probe ab Umstellung keine IPv6-Daten mehr:
Ob IPv6 beim Anschluss des OP nach neuer IPv6-Provisionierung erfolgt, wissen wir leider nicht, solange der zugeordnete IPv6-Präfix bzw. die WAN-Port-Adresse nicht bekannt sind.
Wo finde ich diese Infos in meiner Fritz!Box und wie kann ich feststellen ob mein Anschluss nach neuer IPv6 Provisionierung versorgt wird?
Wo finde ich diese Infos in meiner Fritz!Box
Das Präfix für dein 56er Netz findest Du bei Internet > Online-Monitor - Reiter Verbindungsdetails: Internet-Verbindung - Internet, IPv6
Die WAN-Adresse der Box findest Du an der gleichen Stelle.
Nachtrag:
Ich habe einen Altanschluss (Hessen, Main-Taunus-Kreis). Bei mir sieht es wie folgt aus:
IPv6-Adresse: 2a00:6020:1000:...
IPv6-Präfix: 2a00:6020:b398:.../56
frank_m ich habe in diesem Thread gar nicht diagnostizierend eingegriffen, und weder Hypothesen aufgestellt noch Experimente verlangt, daher frage ich mich warum ich mir von Dir Hausaufgaben geben lassen sollte?
Du hast sehr wohl eine Hypothese aufgestellt, nämlich welche Probleme ursächlich sind und wer in diesem Thread richtig oder falsch liegt. Mich würde jetzt halt interessieren, wie du ob aller gezeigten Daten - die für dich nach eigener Aussage ja maßgeblich sind - und ohne Diagnose - die du nach eigener Aussage ja nicht durchgeführt hast - zu diesem Urteil gekommen bist, und habe dafür die Fragen formuliert, die für mich mit diesem Urteil im offenen Widerspruch stehen.
Daher antworte ich nur mit einer Gegenfrage, welche Aktion des OP nach Anleitung hier aus dem Forum hat Deiner Meinung nach den Knoten geloest?
Ob es eine konkrete Anleitung war, sei dahingestellt. Hinweise, wo man suchen kann, gab es ja viele. Vielleicht war es die VPN Software oder deren Konfiguration? Vielleicht eine Proxy-Einstellung im Browser? Jedenfalls genug Erklärungen, die mit einem Klick angewendet worden sein können. Es war ja sehr auffällig, dass die Kommandos auf der Konsole funktionierten, während Zugriffe auf Webseiten aus dem Browser heraus nicht funktionierten. Darüber hinaus, dass Geräte im Heimnetz, auf denen keine VPN Software lief, das Internet problemlos nutzen konnten und dabei auch signifikante Datenmengen erzeugten.
Dass die DG momentan ihre IPv6-Provisionierung aendert ist kein Geheimnis und auch nicht, dass das nicht so geschmeidig und unauffaellig ablaeuft wie man sich das wuenschen wuerde. Daher ist es fuer mich nicht unwahrscheinlich, dass der OP von so einer Aktion betroffen war.
Dem stimme ich sogar zu, das kann durchaus sein. NUR: Die Mail spricht von einer Störung, nicht von Wartungsarbeiten. Und selbst wenn: wie passt das zu den beschriebenen Symptomen und den gezeigten Daten? Die Symptome, die dazu in den anderen Threads beschrieben werden, hätten hier andere Ergebnisse erzeugen müssen. Die Fritzbox hatte eine gültige IPv6 Adresse und ein Prefix, das zeigten inzwischen gelöschte Screenshots. Die in anderen Threads beschriebenen fehlenden Adressen waren es also nicht. Die Latenzerhöhungen können es vielleicht sein, hätten hier aber nicht zum kompletten Ausfall der Verbindung geführt. Andere Routing-Probleme, wie wir sie bei der DG öfter sehen (die aber im Zuge dieser Umstellung noch nicht berichtet wurden), können durchaus aufgetreten sein, hätten dann aber dazu geführt, dass zumindest die ersten paar Hops des IPv6 Traces funktioniert hätten.
Für die Widersprüche hab ich bislang einfach keine befriedigende Erklärung gefunden. Deshalb tue ich mich schwer, einfach mal so ein Provider-Problem verantwortlich zu machen. Und außer anzüglichen Bemerkungen oder Ausflüchten hab ich von euch bislang auch nichts gelesen, außer dass einige Nutzer meinen, Öl ins Feuer gießen zu müssen, die sonst gar nichts beizutragen haben. Wenn es so offensichtlich ein Provider Problem ist, dann schreibt doch einfach "Deshalb ist es so", anstatt in zig Beiträgen um den heißen Brei herumzueiern und mir zu erklären, warum ihr auf meine Fragen nicht antworten wollt oder warum in diesem Thread ausgerechnet ich derjenige bin, der einer vorgefertigten Meinung folgt.
Das Präfix für dein 56er Netz findest Du bei Internet > Online-Monitor - Reiter Verbindungsdetails: Internet-Verbindung - Internet, IPv6
Die WAN-Adresse der Box findest Du an der gleichen Stelle.
Dort steht bei mir:
WAN verbunden Download 400 Mbit/s, Upload 200 Mbit/s
Internet, IPv6 verbunden, Deutsche Glasfaser
IPv6-Adresse: 2a00:6020:1000:xxx
IPv6-Präfix: 2a00:6020:b40f:da00::/56
IPv6-Adresse: 2a00:6020:1000:xxx
IPv6-Präfix: 2a00:6020:b40f:da00::/56
Der Anschluss müsste somit am "BNG-Cluster 4" Düsseldorf hängen ("alte" IPv6-Provisionierung, u.a. auch zuständig für den Block 2a00:6020:b400::/41) - dieser taucht in Inbound-Traceroutes mit der Adresse 2a00:6020:ffff:ffff::3 auf.
Die WAN-Adresse müsste genauer in 2a00:6020:1000:1a::/112 liegen (die letzten 4 Ziffern sind individuell für deinen Anschluss, genauso wie die Ziffern "0f:da" deines Anschlusses im /56-Präfix)
Nachtrag:
Dieser Traceroute bestätigt es:
Dein WAN-Interface lässt sich auch anpingen - Standard bei Fritzboxen.
Heute war es ziemlich unstabil von der Leitung.
Wenn ich z.B. ein YouTube Video starten wollte, dauerte es teilweise Sekunden bis des Video startete.
Auch meine Frau die im Home Office spürte das die Leitung nicht flüssig und schnell lief.
Die Diagnose in meiner Fritz!Box zeigte nichts Auffälliges und bei der DG lag angeblich keine Störung vor.
Was verursacht denn solche Verzögerungen?
Eigentlich sollte sich doch eine aufgerufene Seite blitzschnell öffnen, oder nicht?
Störungen im DNS oder Routing fällt mir da ganz spontan ein.
Oder ein happy eyeballs Problem, also der Rückfall von IPv6 auf IPv4 oder umgekehrt kostet Zeit.
Ich habe jetzt testweise die DNS-Server geändert.
Sollte sich keine spürbare Verbesserung zeigen werden ich IPv6 dann zum Testen deaktivieren.
Lass doch mal diesen Test (http://he.test-ipv6.com/) mit der Default-Einstellung N=1 bis zu einem Count von 100 laufen und poste dann die Ergebnistabelle.
Bei meinem DG-Anschluss sieht das bspw. so aus:
Bei mir kommt immer IPv6 zum Zug, und das ohne Errors oder Timeouts. Mittlere Ladedauer 0,184s.
Lass doch mal diesen Test (http://he.test-ipv6.com/) mit der Default-Einstellung N=1 bis zu einem Count von 100 laufen und poste dann die Ergebnistabelle.
Erstaunlich, dass IPv6 bei dir gar nicht zum Tragen kommt, denn laut Default-Prefix Policy Table des Betriebssystems sollte IPv6 gegenüber IPv4 bevorzugt werden - hier die Table unter Windows:
C:\>netsh int ipv6 sh pref
Der aktive Status wird abgefragt...
Vorgänger Label Präfix
---------- ----- --------------------------------
50 0 ::1/128
40 1 ::/0
35 4 ::ffff:0:0/96
30 2 2002::/16
5 5 2001::/32
3 13 fc00::/7
1 11 fec0::/10
1 12 3ffe::/16
1 3 ::/96
Alles anzeigen
Hinweis: "Vorgänger" ist eine Falschübersetzung von "Precedence" - korrekt wäre die Übersetzung "Vorrang"; und da ist IPv6 mit dem Vorrang "40" höher eingestuft als IPv4 (dargestellt durch den Präfix ::ffff:0:0/96) mit dessen Vorrang 35.
Es könnte evtl. sein, dass dein IPv6 nicht wirklich sauber funktioniert. Testweise Deaktivierung von IPv6 könnte zu einem besseren Wert der durchschnittlichen Ladedauer (aktuell bei dir 0,294s) führen. Test it ...
Es könnte evtl. sein, dass dein IPv6 nicht wirklich sauber funktioniert. Testweise Deaktivierung von IPv6 könnte zu einem besseren Wert der durchschnittlichen Ladedauer (aktuell bei dir 0,294s) führen. Test it ...
Sieht noch schlechter aus.
So weit ich das sehen sieht das OK aus, aber Du musst, meine ich, auch noch im Heimnetz-Tab IPv6 aktivieren
Punkt 3...
So weit ich das sehen sieht das OK aus, aber Du musst, meine ich, auch noch im Heimnetz-Tab IPv6 aktivieren
https://fritz.com/apps/knowledge…IPv6&ccc204=204
Punkt 3...
Dankeschön für deine Hilfe!
Bei mir war unter „Erweiterte Netzwerkeinstellungen“ und unter IPv6 die Option „DNS-Server und IPv6-Präfix zuweisen aktiviert.
Laut dem von dir verlinkten Wissensdokument habe ich das jetzt geändert in „Nur DNS-Server zuweisen“
Ist das so korrekt?
Wir nutzen Cookies und ähnliche Technologien für den Betrieb der Seite, Reichweitenmessung und Werbung. Du entscheidest, was Du erlaubst. Details in unserer Datenschutzerklärung. Deine Auswahl kannst Du jederzeit über den Link „Cookie-Einstellungen“ im Fußbereich ändern.
Wähle aus, welche Kategorien Du erlaubst. Für jede Kategorie kannst Du über „Details anzeigen“ sehen, welche Cookies und Skripte konkret geladen werden, welche Empfänger beteiligt sind und wie lange gespeichert wird.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung · Impressum