Rufnummernportierung E.on fragen.

  • Woher stammt die Angabe zur Portierungszeit (90 Tage)?

    Anbieter öffentlich zugänglicher nummerngebundener interpersoneller Telekommunikationsdienste stellen sicher, dass Endnutzer, die einen Vertrag kündigen, die Rufnummernmitnahme nach Absatz 5 bis zu einem Monat nach Vertragsende beantragen können.

    Im Gesetzestext steht "stellen sicher, dass". Das bedeutet, der Monat muss eingehalten werden.
    Wenn ein ISP für seinen Kunden sie länger bunkert, spricht nichts dagegen.

  • Die Frage war jedoch diejenige, die Du zitiert hast ;).

    Naja flohe72 schreibt, dass sein Anbieter 90 Tage einräumt, bis er die Telefonnummer in den großen Pool zurückgibt, dies steht ihm ja frei.

    Mir ist allerdings bei der Formulierung nicht klar, wer hier welche Rolle einnimmt. ;)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Wenn dies der abgebende Anbieter ist, würde es ja bedeuten, dass eine Portierung erst 90 Tage nach Ablauf des Altvertrages möglich ist (dies widerspricht der Regelung im TKG). Es sei denn, der abgebende Anbieter behält nur dann eine Nummer 90 Tage nach Ablauf des Vertrages, wenn kein Portierungsauftrag für diese Nummer vorliegt. Letzteres dürfte allerdings mehr die Ausnahme als die Regel sein.

    Aus dem initialen Posting gehen diese Infos jedoch nicht hervor.

  • Bei § 59 TKG bin ich wohl bei Absatz 6 unterwegs.

    Zitat

    (6) 1Anbieter öffentlich zugänglicher nummerngebundener interpersoneller Telekommunikationsdienste stellen sicher, dass Endnutzer, die einen Vertrag kündigen, die Rufnummernmitnahme nach Absatz 5 bis zu einem Monat nach Vertragsende beantragen können.2Die Mitnahme der Rufnummer und deren technische Aktivierung erfolgen an dem mit dem Endnutzer vereinbarten Tag, spätestens innerhalb des folgenden Arbeitstages.

    Der Antrag wurde innerhalb des Kündigungsmonat gestellt. Nur wurde ja bisher kein fester Termin mit den Endnutzer vereinbart. Der Vertrag endete vor 10 Tagen. Seitdem bin ich unter der Festnetznummer nicht mehr errreichbar.

  • Wenn dies der abgebende Anbieter ist, würde es ja bedeuten, dass eine Portierung erst 90 Tage nach Ablauf des Altvertrages möglich ist (dies widerspricht der Regelung im TKG). Es sei denn, der abgebende Anbieter behält nur dann eine Nummer 90 Tage nach Ablauf des Vertrages, wenn kein Portierungsauftrag für diese Nummer vorliegt. Letzteres dürfte allerdings mehr die Ausnahme als die Regel sein.

    Aus dem initialen Posting gehen diese Infos jedoch nicht hervor.

    Ich habe es genau andersherum verstanden. Der alte ISP hebt die Nummer bis zu 90 Tage auf und nicht nur die gesetzlichen 30 Tage.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ich habe es genau andersherum verstanden. Der alte ISP hebt die Nummer bis zu 90 Tage auf und nicht nur die gesetzlichen 30 Tage.

    Das sind zwei Paar Schuhe:

    Die gesetzlichen 30 Tage sind der Zeitraum, innerhalb dessen die vertragliche Portierung der Rufnummern bei Provider-Wechsel erfolgen muß.
    90 Tage beträgt die Quarantäne-Zeit, wenn keine Portierung beauftrag wurde. Diese Quarantäne-Zeit ist m. W. nicht genau geregelt und sind von ISP zu ISP unterschiedlich. Bei der Telekom sind es nach meiner letzten Information, sechs Monate. 1&1 glaube ich, auch nur 3 Monate. Auch ist es ein Unterschied, ob die Rufnummern aus einem Rufnummernblock der Telekom stammen oder von einem anderen Anbieter. Ebenso, wenn Rufnummern in einen Block zurückgeführt werden, der dann vollständig ist und aus welchen Gründen auch immer, zur Telekom z.B., zurückgeführt werden soll.

    Bei der Portierung mit begleitendem Anbieterwechsel bedarf es keine Prüfung der Legitimation, jedoch bei Anbieterwechsel ohne Portierungsauftrag wird später eine nachträgliche Ligitimation erforderlich sein.

  • Die gesetzlichen 30 Tage sind der Zeitraum, innerhalb dessen die vertragliche Portierung der Rufnummern bei Provider-Wechsel erfolgen muß.

    Diese Regelung ist eine Frist für den Teilnehmer, der nach Vertragsende eine Nummernportierung beauftragt.

    Die Provider (abgebender und aufnehmender) müssen ihre Umschaltung/Portierung unterbrechungsfrei für den Teilnehmer durchführen, dies bedingt zwangsläufig eine Portierung unmittelbar nach Vertragsende. Dies ist der weitaus häufigere Fall (Providerwechsel mit gleichzeitiger Nummernportierung).

  • Die gesetzlichen 30 Tage sind der Zeitraum, innerhalb dessen die vertragliche Portierung der Rufnummern bei Provider-Wechsel erfolgen muß

    Nein. Wenn es einen Anbieterwechsel des Internet mit Telefonie erfolgt muss sie am Schaltungstag in Echtzeit erfolgen. Hintergrund ist, dass am neuen Internetanschluss ja die Zugänge beim alten Provider nicht mehr funktionieren. Da ist nichts mit die haben 30 Tage Zeit.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Und hat es jemand schon erfolgreich geschafft? Ich habe demnächst das gleiche Problem.
    Da ich meinen DSL Anschluss der Telekom erst mal 2-3 Monate parallel betreiben möchte, werde ich die Rufnummern auch erst später portieren lassen können zur EON.
    Mal sehen wie es dann bei mir laufen wird.
    Der Anschluss wird jetzt erst mal am 09.05, geschaltet.

  • Ich vermute, es geht dolphin226 darum, ob es möglich ist, bei E.ON die Rufnummern nachträglich reinzuportieren.

    Das halte ich für eine sportliche Aufgabe, wenn man bedenkt, wie umständlich schon ein einfacher Tarifwechsel bei E.ON Highspeed ist.

    Ich würde die Nummern daher eher zu einem freien SIP-Anbieter wie z. B. easybell portieren.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ich würde die Nummern daher eher zu einem freien SIP-Anbieter wie z. B. easybell portieren.

    Das ist langfristig die deutlich bessere Lösung, um unabhängig von einem Internetanbieter zu werden.
    Weitere Firmen in dem Umfeld wären DUS:NET oder Sipgate. DUS:NET bietet ohne monatliche Gebühren mit nur Telefonkosten. Gut, wenn man ohnehin nur ein oder zweimal am Festnetz zu Oma hinaustelefoniert.

  • Sipgate bietet doch nichts mehr für Privatkunden an?

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das ist interessant.
    Bei uns haben mehrere dort Accounts schon seit Jahren. Sie lassen die „Altlasten“ scheinbar weiterlaufen. Immer noch die alten Preise von 0 bis 3,95 € ;) Wir sind scheinbar Rauschen. Einige kleine ISPs lassen dort ihr Telefonangebot hosten, dies hatte z.B. DNS:NET gemacht.

  • Bei fonial habe ich eine alte Rufnummer kostenfrei geparkt.

    Darüber bin ich erreichbar, ausgehend wird aktuell ein Anschluss des Providers genutzt.

    Egal welcher Anbieter, man ist deutlich flexibler.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das ist interessant.
    Bei uns haben mehrere dort Accounts schon seit Jahren. Sie lassen die „Altlasten“ scheinbar weiterlaufen. Immer noch die alten Preise von 0 bis 3,95 € ;) Wir sind scheinbar Rauschen. Einige kleine ISPs lassen dort ihr Telefonangebot hosten, dies hatte z.B. DNS:NET gemacht.

    Ja, das ist richtig. Altkunden mit alten Tarifen laufen weiter. Aber Vorsicht: Wird eine SIP-Verbindung länger nicht genutzt, lässt Sipgate diese dann auslaufen und löscht die Accounts (so bei mir passiert). Es wird absichtlich nicht darüber proaktiv informiert.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • Und hat es jemand schon erfolgreich geschafft? Ich habe demnächst das gleiche Problem.
    Da ich meinen DSL Anschluss der Telekom erst mal 2-3 Monate parallel betreiben möchte, werde ich die Rufnummern auch erst später portieren lassen können zur EON.
    Mal sehen wie es dann bei mir laufen wird.
    Der Anschluss wird jetzt erst mal am 09.05, geschaltet.

    Bei meinem letzten Anruf bei der EON Hotline bekam ich die Info, dass die Portierung grundsätzlich geklappt hat, die Zugangsdaten für die Fritbox aber noch ins Kundenportal eingepflegt werden müssen. Dieser Auftrag liegt jetzt bei Westconnect und soll zeitnah (!) erfolgen. Im Kundenportal sind auch die entsprechenden Felder bereits aufgebaut, aber die Daten fehlen. Ebenso erscheint im Kundenportal bei den Produktdetails die Zusatzoption "Rufnummern erweitert".