Was jetzt das Kabel in die Wand Nageln mit dem Preis pro Mbit zutun hat, erkläre mir mal bitte.
Easy, Preis pro Mbps ist eher theoretisch, aber billigere Verlegung reduziert die Kosten und erlaubt damit mehr Freiheit bei der Preisgestaltung.
Was jetzt das Kabel in die Wand Nageln mit dem Preis pro Mbit zutun hat, erkläre mir mal bitte.
Easy, Preis pro Mbps ist eher theoretisch, aber billigere Verlegung reduziert die Kosten und erlaubt damit mehr Freiheit bei der Preisgestaltung.
Bei Handynummern hat man kein Problem dieselbe zu behalten, wenn man den Anbieter wechselt. Warum es bei Festnetz nicht funktioniert erschließt sich mich nicht.
Die Antwort ist ganz einfach: Die gesetzlichen Vorgaben bei der Nummernportierung ist unterschiedlich zwischen Mobilfunk und leistungsgebundener Kommunikation (Festnetz).
Was jetzt das Kabel in die Wand Nageln mit dem Preis pro Mbit zutun hat, erkläre mir mal bitte.
wo steht denn hier per Mbit/s ?
der Preis, egal welche Verlegeart genutzt wird, ist abhängig von den Ausbaukosten und die sind logischerweise unabhängig vom gebuchten Tarif/Mbit/s. So ich den Kunden nicht gleich direkt zur Kasse bitte für den Hausanschluss, die Zeiten gab es ja auch mal, braucht es eine Mischkalkulation, denn die GF-Akzeptanz nimmt nicht zu, wenn vor der Nutzung erstmal ein mittlerer dreistelliger Betrag anfällt, oder der Internetanschluss, gegebenenfalls noch langsamer oder nicht schneller wie der vorhandene, 3mal soviel kostet. Von daher muss man schon über den Speed separieren und da kann man dem GBit-Kunden verständlicher mehr Geld aus der Tasche ziehen (die Telekom ü70€) als bei einem langsameren Speed. Gbit hat Breitbandkabel dem Tarif nach (oftmals auch nicht, selbst wenn das nie mein Problem war), aber auch für diese Nutzer erhöht sich der Upload um das 9fache und oft geht es nur darum.
DSL250 zu 30€ ist schon ordentlich, keine Frage. Selbst wenn man von dem Firmennamen schon gehört hat, scheint die Firma ja effizient zu arbeiten, vielleicht keinen großen Wasserkopf und 12köpfigem Vorstand, denn natürlich muss auch für die ein Plus herauskommen. Zu Dingen wie Support frag ich da wahrscheinlich besser nicht nach, aber bei dem Preis kann man auch nicht verlangen, dass sich Mitarbeiter exklusiv um meine Probleme kümmern (solche Dienste leben hauptsächlich vom Schema-F, wenn was nicht funzt hat der Kunde die Arschkarte), aber vielfach klappt das ja automatisch wie es soll.
wo steht denn hier per Mbit/s ?
Es ging um den Linkedin Post wie man die Akzeptanz von FTTH erhöhen könnte, und Germoney meint mal wieder am Preis pro Mbit drehen zu müssen.
Für eine günstigeren Tarif muss mal wieder weniger Mbit bereitgestellt werden.
Wenn das jetzige Netz es zulässt das man ein Produkt für 20€ dem Privatkunden anbieten kann, muss man dafür nicht die Bandbreite auf z.b. 50mbit oder 20mbit Limitieren, wenn Technisch eh 2.5G oder 10G anliegen.
Also genau das, was DIGI in all seinen Märkten macht. Spannend.
Das Beispiel bezüglich des Preises von DIGI stammt von dir (#80).
Und was hat es gezeigt ? Man muss nicht auf 20mbit oder 50mbit runter gehen um 20€ anbieten zu können.
Es gibt keine differenzierung pro Mbit beim verlegen des Kabels.
Beim Verlegen an der Wand haben ich einen niedrigeres Level was den Preis angeht des Endproduktes aber nicht Pro Mbit.
Sprich wenn Digi durch Wandverlegung ab 10€ anbieten kann, kann ich das in Deutschland evtl erst ab 20€ oder 30€
Dafür muss aber aber nicht künstlich ein Limit pro Mbit setzen.
Und wieso hat dann DIGI künstliche Limits in ihren Produkten? Was soll das?
Habe jetzt 3 Adressen getestet. Berlin, Rodgau und Brieselang. Bei allen bekomme ich Telekom 250.
Antwort von sim.de
Wir können an dieser Adresse kein Internet-Highspeed anbieten. Bitte prüfe zusätzlich Deine Eingabe.
Werbung ist nicht alles.
PS: An allen Standorten gibt es auch Gf.
nun ich sehe auch, dass die Kosten je Kunde unabhängig vom Tarif sind, bzw. der Speed/die umgesetzten GB/Monat nur marginal eine Rolle spielen. Und dennoch: wie soll ich dem 50Mbit/s, oder selbst 150Mbit/s Kunden verkaufen, dass er sagen wir ü50€ zahlen soll und sein Nachbar mit 2,5Gbit/s ganze 3 Euro mehr ? da ist nicht getan mit "nimm doch auch Gbit/s Tarif", denn den braucht man rein ganz und gar nicht, so wie ich ebenfalls nicht = hätte absolut keinen Wert. Hinzu kommt, dass die Kosten für 3.Anbieter über die BNetzA festgelegt werden, da wären langsame Tarife vom 3.Anbieter also deutlich günstiger und rechnen sich für die Provider, für den Errichter bleibt dann nur noch die kleine Netzmiete übrig.
Wenn das jetzige Netz es zulässt das man ein Produkt für 20€ dem Privatkunden anbieten kann, muss man dafür nicht die Bandbreite auf z.b. 50mbit oder 20mbit Limitieren, wenn Technisch eh 2.5G oder 10G anliegen.
Nun ja, Preisdifferenzierung braucht halt auch einen Parameter bei dem "mehr" auch mehr Gegenwert fuer die Endkunden hat, und das ist bei Zugangskapazitaet ganz offensichtlich gegeben. Zusaetzlich kostet die Bereitstellung hoeherer Kapaztitaeten einen ISP auch mehr, zumindest dann wenn der ISP sein Netz ordentlich dimensioniert. Klar, bei jedem ISP mit ausreichend grosser Kundenbasis ist im Backbone immer noch Reserve fuer ein paar Kunden mehr, ohne die Dimensionierung anpassen zu muessen, aber das kann man nicht beliebig lange aufschieben, es sei denn man ist bereit in der Spitzenlastzeit Minderleistung zu bieten.
Und Dein Beispiel Digi Belgien macht es ja vor: 3 Glasfaser-Tarife mit steigenden Preisen und steigenden Kapazitaeten, und die unteren 2 Tarife duerften wohl mit Ratenshaping "geschnitzt" werden... d.h. die machen so ziemlich nicht das was Du postulierst... Was die machen ist den FTTH-Ausbau selber massiv sparsam zu betreiben (sprich mit moeglichst wenig Erdarbeiten) und das gibt wiederum mehr Freiheit bei der Preisgestaltung.
Und Dein Beispiel Digi Belgien macht es ja vor: 3 Glasfaser-Tarife mit steigenden Preisen und steigenden Kapazitaeten, und die unteren 2 Tarife duerften wohl mit Ratenshaping "geschnitzt" werden
In Spanien sind es gar vier Tarifstufen. Da feiert der Traffic Shaper aber wohl ordentlich Orgien.
Und was hat es gezeigt ? Man muss nicht auf 20mbit oder 50mbit runter gehen um 20€ anbieten zu können.
Es gibt keine differenzierung pro Mbit beim verlegen des Kabels.
Ja, aber die Ausbaukosten werden irgendwann mal abbezahlt sein, und dann ruecken halt andere Kostenfaktoren in der Vordergrund... Das Argument, weil der Ausbau so teuer ist, komme es auf die unterschiedlichen Produktionskosten nicht an wird in IT-Foren gelegentlich gebracht, aber das erscheint mir immer nur aus Endkundensicht gedacht und ignoriert die Motivationen der Anbieter (der Ausbau soll sich schnell amortisieren und der Netzbetrieb auch und gerade danach rentabel sein). Internetzugang ist halt primaer eine Datentransport-Dienstleistung.
Sprich wenn Digi durch Wandverlegung ab 10€ anbieten kann, kann ich das in Deutschland evtl erst ab 20€ oder 30€
Dafür muss aber aber nicht künstlich ein Limit pro Mbit setzen.
Aber das macht ja Digi auch, der 500er und der 1000er duerften per Traffic-Shaping erzeigt werden, da Digi auf G- und XGS-PON setzt.
Was jetzt, ist Digi leuchtendes Vorbild, oder boeser Traffic-Shaper? Entscheide Dich.
Und wieso hat dann DIGI künstliche Limits in ihren Produkten? Was soll das?
Exakt... (na. ja, die Antwort duerfte zu gutem Teil darin liegen, dass natuerlich auch DIGI den Umsatz pro Kunde maximieren will und da sind die Marketingregeln ueberall aehnlich, Kunden schaetzen Auswahl, und tendieren wenn sue ihren Bedarf nicht exakt einscgaetzen koennen zu Tarifstufen in der Mitte).
nun ich sehe auch, dass die Kosten je Kunde unabhängig vom Tarif sind, bzw. der Speed/die umgesetzten GB/Monat nur marginal eine Rolle spielen.
Unklar. Klar ist im Vergleich zu den Ausbaukosten ist das erstmal gering, nur wenn der Ausbau abbezahlt ist, dann aendern dsich da die Beurteilungen.
Hinzu kommt, dass die Kosten für 3.Anbieter über die BNetzA festgelegt werden, da wären langsame Tarife vom 3.Anbieter also deutlich günstiger und rechnen sich für die Provider, für den Errichter bleibt dann nur noch die kleine Netzmiete übrig.
Bei FTTH gibt es momentan keine ex-ante Regulierung der Vorleistungspreise (ausser vielleicht fuer die Telekom und ihre JointVentures). Und die Preise die die Telekom im Standardvertrag anbietet sind recht gesalzen... das ist mMn. weit mehr als eine "kleine Netzmiete". Und z.B. auch in der Schweiz kostet eine Dark-Fiber reguluiert ca, 24 CHF/Monat...
Werbung ist nicht alles.
Das Produkt ist flächendeckend auf dem Telekom-Netz verfügbar, aber die Bestellseite ist nicht in der Lage, dir mitzuteilen, dass du die Adresse nicht nach deren gewünschtem Schema eingetragen hast.
Probier mal Adressen im roten oder blauen Gebiet: https://breitbandfibel.pages.dev
Ich war da zwei Jahre Kunde, so obskur ist das Angebot nicht.
Gerade mal die Vefuegbarkeit von Sims DSL250 an meiner Adresse geprueft (Telekomvorleistung), yupp, koennte ich buchen fuer ca. 30 Euro/Monate mit 24 Monate MVLZ.
P.S.: Der BNG ist von 1&1 Versatel erschlossen...
...
Wie kann man also sagen, dass die Tarife zu teuer sind, das der Kunde bei GF nichts spart, gar mehr zahlen soll für GF ? wenn man 50Mbit/s als "niedrige Geschwindigkeit, aber meist ausreichend für einen Haushalt" ansieht, zahlt man bei der Telekom 2€ mehr für 3fache Leistung, bei 1&1 preisgleich und ebenfalls 3mal so schnell (ich denke das aktuelle Angebot wird erhalten bleiben, oder zukünftig noch attraktiver werden).
Wir hatten jahrelang Telekom DSL mit 100 MBit (höhere Geschwindigkeit war hier nicht verfügbar) für €45.
Einen Tag nach Buchungsfreigabe durch GFNW habe ich bei der Telekom angerufen und hatte 10 Minuten später einen neuen Vertrag über GF 150/75 zum gleichen Preis. Es war nur eine simple Vertragsänderung.
Eine Woche später wurde unsere Straße aufgerissen und mit Home-Passed versorgt, inklusive Zuführung bis zum Kannstein eines jeden Hauses. Superschnell, sauber und absolut fachgerecht.
Knapp ein Jahr später wurde der Hausstich ausgeführt und die Dose gesetzt.
Das Jahr nachvollziehbaren Stillstands hatte ich genutzt um ein Glasfaserkabel vom Keller in den ersten Stock zu legen und am oberen Ende das Telekom Modem zu installieren. Dann noch ein Lankabel durch die vorhandene Holzwandöffnung vom Modem zur Fritz Box gezogen.
Dann erschien ein Techniker von GFNW um die Verbindung zwischen der Dose und dem Verteiler zu konfigurieren, dann nur noch Dose und Modem verbunden. An der 7590 das DSL-Kabel entfernt und das Modemkabel in den WAN-Port gesteckt. Zwischenzeitlich kam auch die Freischaltungs SMS. Also Dosen ID und Seriennummer des Modems eingegeben und gestartet.
Dann Zugang zur 7590 gestartet und den Wan-Port konfiguriert und 2 Minuten später lief alles einwandfrei.
Die ganze Aktion zwischen Buchung und kompletter Fertigstellung hat auf den Tag genau 1 Jahr gedauert, keine Extrakosten außer Modem.
Telekom halt. ![]()
Das Produkt ist flächendeckend auf dem Telekom-Netz verfügbar, aber die Bestellseite ist nicht in der Lage, dir mitzuteilen, dass du die Adresse nicht nach deren gewünschtem Schema eingetragen hast.
Probier mal Adressen im roten oder blauen Gebiet: https://breitbandfibel.pages.dev
Ich war da zwei Jahre Kunde, so obskur ist das Angebot nicht.
Worauf basiert die Tabelle?
Für Brieselang ist sie meilenweit von der Realität entfernt. Oder ist das nur reines Telekom-Netz?
Hier z.B. Berlin Mitte Spreebogen. Seit 2 Jahren haben wir FTTH von der Telekom, VDSL lag zw. 150 und 250 MBit/s real.![]()
In dem Spreebogen hatte die Telekom einfach angefangen, die Gf zu legen. Zeitgleich Plakat und Hauswurfsendungen. Bei uns WEG. HV hat die Gestattung unterschrieben und im Zuge von Homepass wurde gleich HüP im Keller des MFH gesetzt. Zeitgleich hatte ich Gf 200 bestellt. Ein halbes Jahr später gab es die Hausbegehung und 2 Monate später wurde die Inhouse-Verkabelung (Kabelkanal zu allen 12 Wohnungen) verlegt. Sehr saubere Arbeit.
Oder ist das nur reines Telekom-Netz?
Was heißt Reines? Die Karte soll u.A. das Telekom-Netz (in seinen zwei Ausprägungen) anzeigen, ja. Also genau die Gebiete, in denen Drillisch DSL auch gebucht werden kann. In grau (oder fehlendem blau für VDSL) wird in deinem Fall angezeigt, wo das Telekom-Zugangsnetz fehlt, überwiegend wegen DNS:NET.
Weil Vertragsraten in Deutschland seit der Klarstellung der BNetzA als erzielbare Netto-Nutzlastraten zu interpretieren sind
Weil man bei der BNetzA da wohl nicht über Netzwerke und Overhead nachgedacht hatte?
Nein, sondern weil die BEREC der nachvollziehbaren Meinung ist, das die Vertragsraten leicht von normalen Endnutzern ueberpruefbar sein sollten, und uebliche Tools auch nur Nutzlastraten angeben*. Da gibt es Empfehlungen der BEREC zu dieser Frage....
*) Ohne Mithilfe des ISPs ist es schwer den exakten Overhead zu bestimmen, bei ATM/AAL5 gibt es Hoffnung, bei DOCSIS feste Vorgaben in den Standards ansonsten muss man das mit Versuch und Irrtum iterativ abschaetzen.