Nein, diesen Hinweis meine ich. Der wird ja nicht aus Jux und Dollerei da gesetzt worden sein.
Mmh, mehr hast Du dazu nicht? Wie erklaerst Du Dir dann, dass die VATM Marktstudie 2026, die diese Trennung nicht macht auch keinen Einbruch zeigt?
Nein, diesen Hinweis meine ich. Der wird ja nicht aus Jux und Dollerei da gesetzt worden sein.
Mmh, mehr hast Du dazu nicht? Wie erklaerst Du Dir dann, dass die VATM Marktstudie 2026, die diese Trennung nicht macht auch keinen Einbruch zeigt?
Also weniger Streaming und mehr traditionelles IPTV wie das alte MagentaTV der Telekom.
Spiet dass denn überhaupt noch eine Rolle? Deutsche Glasfaser und die Telekom sind von dem klassischen IPTV abgekommen, die Kunden sind/werden umgestellt zu waipu.TV [DG] und MagentaTV One (2. Generation) [Telekom].
Leistet sich denn außer den kleinen Stadtwerken noch jemand anderes traditionelles IPTV?
Was für eine Erwartungshaltung.. du nimmst ja auch nur die Zahlen, die dir besser passen.
Zum Teil wird das Wachstum sicherlich durch OTT-Dienste getrieben. Aber das ist ja per se kein organisches Wachstum, sondern eher Neukundengeschäft. Die Sättigung wird da absehbar sein.
Zurück zu meinem Argument. Während die Datenvolumen eher mäßig steigen, gibt es in der Netzwerktechnik eher große Sprünge. Von 10G, die bisher vielleicht als Anbindung eines VDSL-Standorts oder Mobilfunkmastens genutzt wurden, gibt es relativ einfache Upgrade-Pfade auf aktuell bis zu 800 Gbps, also Faktor 80. Und auch Access geht von 100M über 1G zu 10G und 25G. Da liegen rechnerisch 250 zwischen. Immerhin noch Faktor 8, wenn ich die Zugewinne durch einen 1:32-Split reduziere.
Was für eine Erwartungshaltung.. du nimmst ja auch nur die Zahlen, die dir besser passen.
Danke, Nein ich vergleiche Zahlen und versuche damit Hypothese zu untermauern oder nicht zu untermauern.
Zum Teil wird das Wachstum sicherlich durch OTT-Dienste getrieben. Aber das ist ja per se kein organisches Wachstum, sondern eher Neukundengeschäft. Die Sättigung wird da absehbar sein.
OTT ist total OK, das ist organische Internetnutzung die durchaus wachsen kann. Und wie gesagt, ich teile Deine Erwartung einer Abflachung, aber aktuell sehe ich die nicht in den Daten, und wenn sich Erwartung und Daten widersprechen gewinnen fuer mich die Daten...
Zurück zu meinem Argument. Während die Datenvolumen eher mäßig steigen, gibt es in der Netzwerktechnik eher große Sprünge. Von 10G, die bisher vielleicht als Anbindung eines VDSL-Standorts oder Mobilfunkmastens genutzt wurden, gibt es relativ einfache Upgrade-Pfade auf aktuell bis zu 800 Gbps, also Faktor 80. Und auch Access geht von 100M über 1G zu 10G und 25G. Da liegen rechnerisch 250 zwischen. Immerhin noch Faktor 8, wenn ich die Zugewinne durch einen 1:32-Split reduziere.
Das ist nicht das Problem, es war auch in der Vergangenheit kein technisches Problem ein Backbone fuer XXXX Gbps zu bauen, sondern ein finanzielles, und das ist es auch heute noch. Und da ISPs i.d.R. kein Gold scheissen bauen die ihre Kapazitaet so, dass die zur aktuellen Last passt (mit etwas Reserve) wenn sich die Last jetzt aendert/erhoeht, muss der ISP sein Netz halt anpassen, und das kostet Geld. Selbst wenn eine 400 Gbps heute so viel kosten sollte wie vor ein paar Jahren eine 100 Gbps, der ISP braucht dann immer noch einen Switch/Router der auch mit 400 Gbps klar kommt, ansonsten ist da neue Hardware faellig, und die kostet halt Geld.
nicht zu untermauern.
Dito
Ich finde hier das Volumen pro persönlicher SIM und Monat aussagekräftiger. Das zeigt schön den tatsächlichen Bedarf pro Person. Und der ist auffallend klein.
Der große Rest ist quasi Einleitung von Premium-Content, das ist keine geldwerte Leistung, die der Nutzer dem Netzbetreiber vergüten sollte, sondern dem Content-Anbieter. Nur letzterer "braucht" desen "kabelbasierten" Datenverkehr - der Nutzer nicht, der hat damit einfach nur DVD und Bluray ersetzt und auch letztere immer beim Content-Anbieter und nie beim Zulieferer Presswerk bezahlt.
Dazu passend.
Ich finde hier das Volumen pro persönlicher SIM und Monat aussagekräftiger. Das zeigt schön den tatsächlichen Bedarf pro Person. Und der ist auffallend klein.
Leider nein, dafuer gibt es zuviele SIMs (die sich so klar gar nicht differenzieren lassen, laut VATM sollen es im Mittel pro Einwohner wohl 1.36 SIMs fuer persoenliche Nutzung sein, oder 2025 111.2 Millionen)... im Gegensatz zur Anzahl der Festnetzanschluesse die im wesentlichen durch die Zahl der Haushalte und Betriebsstellen begrenzt wird hat im Mittel jeder Haushalt multiple SIMs... (d.h. wenn man Festnetz/Anschluss mit Mobil/SIM vergleicht sind das Aepfel unf Apfelsinen... bei im Mittel 2 Personen pro Haushalt und 1.36 SIMs/Person, muss man z.B. den pro Haushaltswert durch 2*1.36 = 2.72 teilen, oder den Mobilfunkwert multiplizieren) daher vergleiche ich da immer nur den mittleren monatlichen Gesamt-Traffic zwischen Fest- und Mobilnetzen (auch nicht das beste Mass aber fuer diesen Vergleich mMn. ausreichend).
Das zeigt schön den tatsächlichen Bedarf pro Person. Und der ist auffallend klein.
Im Mobilfunk? Klar, weil man die Mobilgeraete oft per WLAN nutzt... fuer eigentliche Mobilnutzung bleibt da wohl oft gar nicht so viel Zeit uebrig (und halt der Faktor 2.72). Ach ja, Volumenbegrfnzte Tarife helfen auch den Umsatz gering zu halten...
Spekulationen zu zukuenftigem Datenumsatz und Kapazitaetsbedarf sind mMn. interessantes Thema, aber eigentlich hier im Thread fehl am Platz, d.h. wenn wir weiter diskutieren wollen, dann vielleicht in einem passenderen Thread, wie diesem:
*) Weder 8K (ist ja noch nicht mal so, dass sich 4K richtig durchgesetzt haette) noch 3D oder AR/VR, oder das etwas unbestimmte taktile Netz der EU haben sich bisher auch nur ansatzweise als die Datenverbrauchsbeschleuniger entpuppt als die sie angekuendigt wurden.
und das obwohl 4k-fähige Geräte gar nicht mehr mal so ultra teuer sind?
Dazu passend.
Ach, schau an: […]“Huawei und ZTE setzten in China zwar massiv auf die 50G-PON Technologie, die dortigen Netzbetreiber seien jedoch eher zurückhaltend und beschränkten sich in dem Bereich auf Geschäftskunden sowie auf einige Pilotprojekte im Privatkundenbereich.“[…]
BlackMage2 , selbst die chinesischen ISPs setzen also nicht auf neusten Standard flächendeckend für Privatkunden ? Wer hätte das gedacht ![]()
BlackMage2 , selbst die chinesischen ISPs setzen also nicht auf neusten Standard flächendeckend für Privatkunden ? Wer hätte das gedacht
ja, das mag sein das die nicht flächendeckend 50G einsetzen, aber ich schätze China so ein das es zumindest an vielen Standorten zumindest schon 2.5G oder 10G einsetzt und nicht nur 1G wie in Deutschland, aber das habe ich jetzt nicht geprüft.
Bzw. ich lese das Netz wird zuerst auf 10G eingestellt und kann aber später noch hochgestellt werden. Es ist definitiv exklusiv, aber so weit ich weiß schaut China in die Zukunft und die könnten den First-Mover-Advantage bekommen wenn die den landesweiten Rollout von 10G starten! (weil die jetzt schon 50G PON verwenden)!
ja, das mag sein das die nicht flächendeckend 50G einsetzen, aber ich schätze China so ein das es zumindest an vielen Standorten zumindest schon 2.5G oder 10G einsetzt und nicht nur 1G wie in Deutschland, aber das habe ich jetzt nicht geprüft.
Hierzulande hast du auch an vielen Standorten die Möglichkeit, 2G/1G Verträge zu buchen. Westconnect oder Telekom bieten solche Verträge bereits an, DGN bietet sogar 2.5G/1.25G an.
Bzw. ich lese das Netz wird zuerst auf 10G eingestellt und kann aber später noch hochgestellt werden.
Das ist in allen PON Netzen relativ problemlos möglich.
Hierzulande hast du auch an vielen Standorten die Möglichkeit, 2G/1G Verträge zu buchen. Westconnect oder Telekom bieten solche Verträge bereits an, DGN bietet sogar 2.5G/1.25G an.
Das mag sein, die Auswahl an Orten an denen das verfügbar ist aber verschwindend gering, quasi nonexistent, die allermeisten Anbieter bieten nur GPON bis 1G, DGN ist da eine Ausnahme.
Das ist in allen PON Netzen relativ problemlos möglich.
Sicher, doch ist der Ausbau von den Verteilpunkten der Backbones bestimmt nicht soweit ausgebaut das es performant genutzt werden könnte, schätze ich. und wenn doch müssten trotzdem erstmal die Anbieter das Porfolio aktualisieren, was wohl am längsten dauert. die hohen Preise verlangsamen unnötig den Umstieg.
Das mag sein, die Auswahl an Orten an denen das verfügbar ist aber verschwindend gering, quasi nonexistent, die allermeisten Anbieter bieten nur GPON bis 1G, DGN ist da eine Ausnahme.
Und wie viele Promille dieser Privatkunden nutzen die 1 Gbit/s aus? Ich glaube, dass ich schon ein recht intensiver Nutzer des Internets bin. Bei der täglichen Nutzung bin ich noch nie an die Begrenzung meines 1000/500-Vertrags gekommen. Eher sind die Begrenzungen bei den Gegenstellen im Netz.
Ich habe mit zwei Personen eine monatliche Nutzung von ca. 600 GB und mein Peak war dabei bei 660 MBit/s im letzten Monat. Wobei mit Abstand das Streaming den meisten Raum einnimmt, Die Fernseher nehmen ca. 45 % des Datenvolumens ein, und dann noch die Handys/Tablets mit ca. 25 %. Und diese Werte sind recht konstant, man kann einfach nicht mehr sehen mit 2 Augen. ![]()
Sicher, doch ist der Ausbau von den Verteilpunkten der Backbones bestimmt nicht soweit ausgebaut das es performant genutzt werden könnte, schätze ich. und wenn doch müssten trotzdem erstmal die Anbieter das Porfolio aktualisieren, was wohl am längsten dauert. die hohen Preise verlangsamen unnötig den Umstieg.
Wie kommst du darauf? Wenn man in eine PoP die Anschlüsse von 1 GBit/s Versorgung auf 10 GBit/s aufrüstet, braucht man auch nur die Technik dorthin von 10 auf 100 GBit/s aufrüsten.
Deshalb benötigt man nicht mehr die extrem kostenintensiven Erdarbeiten für Glasfaser, die liegen schon, und man kann sie auch noch in 10 oder 20 Jahren nutzen.
Aber der Bedarf ist bei 99,99 % der Endkunden nicht da, die breite Masse ruft nach kleinen Verträgen mit 100 oder 200 MBit/s. Also kann man gut warten, bis die preiswerte GPON-Technik in 4 oder 5 Jahren abgeschrieben ist.
Wie kommst du darauf? Wenn man in eine PoP die Anschlüsse von 1 GBit/s Versorgung auf 10 GBit/s aufrüstet, braucht man auch nur die Technik dorthin von 10 auf 100 GBit/s aufrüsten.
Deshalb benötigt man nicht mehr die extrem kostenintensiven Erdarbeiten für Glasfaser, die liegen schon, und man kann sie auch noch in 10 oder 20 Jahren nutzen.
Aber der Bedarf ist bei 99,99 % der Endkunden nicht da, die breite Masse ruft nach kleinen Verträgen mit 100 oder 200 MBit/s. Also kann man gut warten, bis die preiswerte GPON-Technik in 4 oder 5 Jahren abgeschrieben ist.
und wann schätzt du wird auf 100Gbit/s upgegradet damit 10G realisiert werden kann, realistisch betrachtet?
Natürlich dann, wenn es notwendig wird.
und wann schätzt du wird auf 100Gbit/s upgegradet damit 10G realisiert werden kann, realistisch betrachtet?
Wenn es sich wirtschaftlich lohnt und ausreichend Nutzer nachgefragt haben. 5 Jahre, 10 Jahre. Ich habe gerade meine Glaskugel verlegt.
Wenn es sich wirtschaftlich lohnt und ausreichend Nutzer nachgefragt haben. 5 Jahre, 10 Jahre. Ich habe gerade meine Glaskugel verlegt.
5-10 Jahre wäre auch meine Einschäzung.
Ich habe mit zwei Personen eine monatliche Nutzung von ca. 600 GB und mein Peak war dabei bei 660 MBit/s im letzten Monat.
ich bin zwar auch der Meinung, dass GB-Anschlüsse völlig ausreichend sind im privaten Bereich, muss aber sagen, dass ich im Monat auch so um die 600GB liege (recht konstant +/-100). Dabei sind mir auch bei meinem 300er Anschluss absolut keine Engpässe aufgefallen, hauptsächlich wird der Anschluss für "normales Internet", surfen, genutzt und für Streaming, wobei die TV-Versorgung eigentlich Sat-basierend ist (aber Sky stellt immer mehr um auf Internet + die üblichen Streamingdienste). Also für 600GB reicht selbst ein 300er Anschluss völlig problemlos, bis jetzt habe ich 600GB auch eigentlich als eher geringe Nutzung des Anschlusses betrachtet.
Von daher sehe ich schon, dass andere User einen deutlich höheren Datendurchsatz erreichen können und will das nicht kritisieren, auch wenn ich weiterhin denke, dass ü3x so schnell wie mein Anschluss doch jedem reichen sollte. Aber wenn die Nutzer dafür zahlen ist das doch ihr gutes Recht, die Provider bieten nur an, womit man Geld verdienen kann.
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