Warum gibt es so wenige bzw. keine symmetrischen Privatkundentarife, zumindest keine ohne extra Gebühr für dieses Feature?
Damit wird Werbung gemacht, man erhält aber immer die die Hälfte des Download-Speeds. Kostet das den Betreiber so viel mehr?
Warum gibt es so wenige bzw. keine symmetrischen Privatkundentarife, zumindest keine ohne extra Gebühr für dieses Feature?
Damit wird Werbung gemacht, man erhält aber immer die die Hälfte des Download-Speeds. Kostet das den Betreiber so viel mehr?
Das hat eher mit der Produktpolitik zu tun. Technisch bedingt durch die hauptsächlich eingesetzte Technik (GPON). Bei AON (verschwindet vom Markt) und ab XGS-PON spielt das schon keine Rolle mehr.
Nach dem letzten Sprung der Telekom auf 2:1 wage ich die Prognose, dass das Thema in ein paar Jahren obsolet ist. Auf XGS-PON und folgenden Standards werden symmetrische Tarife die Norm sein. Natürlich erst dann, wenn die Telekom als Platzhirsch die Vorgabe gemacht hat.
Warum gibt es so wenige bzw. keine symmetrischen Privatkundentarife, zumindest keine ohne extra Gebühr für dieses Feature?
Die Forderung nach "Symmetrie" impliziert den Bedarf für größere Upload-Bandbreite. Unter den Gründen für diesen Mehrbedarf mögen aus Sicht der ISP einige dabei sein, die sie an Privatkunden-Anschlüssen nicht so gerne sehen, z.B. den Betrieb von Webservern. Dafür benötigte Features (hohe Upload-Raten nebst festen IP-Adressen) möchten sie doch gerne den Business-Anschlüssen vorbehalten und dafür gerne mehr kassieren.
Weil sonst der Businesscase bei vielen selbst ausbauenden ISP nicht mehr auf geht.
::1 hat es ja schon geschrieben: Otto Normaluser wird immer deutlich mehr Download als Upload generieren. Deshalb besteht für solche Tarife faktisch kaum Bedarf. Wer wirklich Symmetrie benötigt, wird Gründe dafür haben und bereit sein, tiefer in die Tasche zu greifen.
Nach dem letzten Sprung der Telekom auf 2:1 wage ich die Prognose, dass das Thema in ein paar Jahren obsolet ist. Auf XGS-PON und folgenden Standards werden symmetrische Tarife die Norm sein. Natürlich erst dann, wenn die Telekom als Platzhirsch die Vorgabe gemacht hat.
Aktuell macht die Telekom als Platzhirsch aber auch bei XGS-PON bisher nur 2:1, kann sich natürlich über die Jahre alles noch ändern, aber aktuell leider noch kein Trend in Richtung 1:1 zu sehen. Also noch kein Trend in Richtung 1:1 zu erkennen.
Auch wenn ich symmetrische Tarife begrüßen würde, und es im Gegensatz zu GPON, bei XGS-PON dafür keine technische Notwendigkeit mehr gibt, hebt man sich hierzulande das Feature "symmetrische Bandbreiten" bei den allermeisten Netzbetreibern immer noch für die Geschäftskunden auf.
Naja, es gab sie zumindest einmal bei meinem Provider (BBV toni).
Wir haben hier als Bestandskunden mit den 2020er Tarifen im GPON Netz garantierte symmetrische Bandbreiten.
Leider wurde für Neukunden im Jahr 2024 die Tariflandschaft merklich verschlechtert. Die neuen Tarife haben ein 2:1 oder sogar 4:1 Verhältnis für den Down- und Upload.
Hallo,
ich habe gestern gelesen, dass sich bei der Telekom 32 Kunden einmal 2,5/1,25 GBit teilen sollen. Ist diese Information veraltet oder meint Ihr mit 2:1 bzw. 4:1 etwas anderes?
Danke und Gruß
Es wurde das Verhältnis zwischen Download und Upload thematisiert und nicht die Anzahl Teilnehmer in einem GPON-Segment.
Es wurde das Verhältnis zwischen Download und Upload thematisiert und nicht die Anzahl Teilnehmer in einem GPON-Segment.
Ähm, ja. Jetzt wo Du es sagst...![]()
Es wurde das Verhältnis zwischen Download und Upload thematisiert und nicht die Anzahl Teilnehmer in einem GPON-Segment.
Und da besteht kein Zusammenhang?
Und da besteht kein Zusammenhang?
Ich sehe keinen.
Ich sehe keinen.
Also wenn das mit den 2.5/1.25 GBit stimmt, sehe ich schon einen...
Ich sehe keinen.
Dann verkauf Du mal an 32 Segmentteilnehmer (2,5/1,25 Segment) nur 1GBit/s Tarife mit 2:1 Verhältnis und stelle sicher, das für alle die Bedingungen der BNetzA (90% verfügbar) jederzeit eingehalten werden.
Dann verkauf Du mal an 32 Segmentteilnehmer (2,5/1,25 Segment) nur 1GBit/s Tarife mit 2:1 Verhältnis und stelle sicher, das für alle die Bedingungen der BNetzA (90% verfügbar) jederzeit eingehalten werden.
Ja, das klappt auch mit 64 Teilnehmern problemlos, was der Split bei der DG ist.
Also wenn das mit den 2.5/1.25 GBit stimmt, sehe ich schon einen...
Das war aber nicht der Zusammenhang. Diese Bandbreiten haben nichts mit dem Split von 1:32 oder 1:64 zu tun.
Das war aber nicht der Zusammenhang. Diese Bandbreiten haben nichts mit dem Split von 1:32 oder 1:64 zu tun.
Ok, magst Du mich aufklären? Mein aktuelles Verständnis ist, wie oben geschrieben, dass 32 Haushalte sich 2.5/1.25 GBit teilen. Nun ist das nicht meine Welt und mein Empfinden ist, das es sehr schnell eng werden kann - vor allem wenn sich mehr Leute die großen (1000/500) Leitungen holen.
Nein, es wird gar nicht eng, da nicht alle Haushalte permanent diese Bandbreite beanspruchen. Wir haben dies in einem anderen Thread hinlänglich dargestellt, warum das Splitting im GPON überhaupt nicht vergleichbar mit der Überbuchung im HFC-Netz ist. Letzteres schwebt ja als Schreckensgespenst herum, wenn es um das "shared medium" geht.
Nein, es wird gar nicht eng, da nicht alle Haushalte permanent diese Bandbreite beanspruchen. Wir haben dies in einem anderen Thread hinlänglich dargestellt, warum das Splitting im GPON überhaupt nicht vergleichbar mit der Überbuchung im HFC-Netz ist. Letzteres schwebt ja als Schreckensgespenst herum, wenn es um das "shared medium" geht.
Ja genau um dieses Schreckgespenst geht es mir. Ich suche mal nach diesem Thread...
Danke.
Ok, magst Du mich aufklären? Mein aktuelles Verständnis ist, wie oben geschrieben, dass 32 Haushalte sich 2.5/1.25 GBit teilen. Nun ist das nicht meine Welt und mein Empfinden ist, das es sehr schnell eng werden kann - vor allem wenn sich mehr Leute die großen (1000/500) Leitungen holen.
Wenn ich unsere Verteilung der gebuchten Tarife in einem Gebiet so anschaue, sind alleine schon mindestens 2 Gigabit-Tarife an einem PON-Port mit 1:32 Splitting eine Seltenheit. Weniger als 3 % haben bei einem unserer WLP-Partner den Gigabit-Tarif gebucht. Ich würde behaupten, die PON-Segmentbandbreite stellt selbst bei einem 1:64 Splitting nicht das Nadelöhr dar.