Zur Info: FB 5690 Pro mit Firmware 8.03 erneute Probleme mit Glasfaseranschlüssen an ADRAN OLTs

  • Die 5690 Pro macht mit der Firmware 8.03 wohl wieder Zicken mit Glasfaseranschlüssen, die an einem ADRAN OLT angebunden sind. Bei ADRAN gab es wohl ein Firmwareupdate und seitdem können wieder einmal keine PPPoE Verbindungen aufgebaut werden.
    AVM sollte das Problem endlich mal bei der 5690 Pro nachhaltig lösen. Buster01 als Telekomtechniker hat es bestätigt.

    Fritzbox 5690 pro, Glasfaser verbunden, aber kein Internet | Telekom hilft Community
    Ich werde von der Telekom zu AVM und zurück geschickt. Die Modem ID bei der Telekom ist hinterlegt, Daten sind richtig, die Power Leuchte leuchtet grün. Aber…
    telekomhilft.telekom.de

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

  • PON: eine elegante Loesung fuer Probleme die man mit AON gar nicht erst haette (dafuer haette man potentiell andere Probleme)...

    Hier ist es egal ob der Ball in Adrans oder AVMs Spielhaelfte liegt, das Problem ist die vermeidbare Komplexitaet von ITU PONs die hier (mal wieder) die Endkunden in den Allerwertesten beisst.

  • Soweit die Theorie, trägt aber leider nicht zur zeitnahen Lösung des Problems bei. Das Problem gab es schonmal und wurde durch AVM mit der 8.03 zunächst gefixt. Nach einem ADRAN Firmwareupdate wieder das gleiche Problem. Die FB 55xx Fiber Reihe ist davon nicht betroffen.

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  • seitdem können wieder einmal keine PPPoE Verbindungen aufgebaut werden

    Zitat

    Aber ich bekomme immer einen PPPoE Timeout und keine Verbindung ins Internet.

    Das schmeckt nach generellen Problemen eine Verbindung aufzubauen, der Router sendet ein PADI und wartet auf das PADO der Gegenstelle das nie ankommt... leider ist dieser Fehler nicht sonderlich diagnostisch praezise...

  • Das Problem ist wahrscheinlich der Realtek Modemchip in der Fritzbox 5690 Pro. Hätte man den gleichen Chip wie aus den Fritzbox 55x0 Fiber verbaut, dann gäbe es die Probleme nicht und man hätte auch noch zusätzlich XGS-PON.

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  • Das Problem ist wahrscheinlich der Realtek Modemchip in der Fritzbox 5690 Pro. Hätte man den gleichen Chip wie aus den Fritzbox 55x0 Fiber verbaut, dann gäbe es die Probleme nicht und man hätte auch noch zusätzlich XGS-PON.

    Der war aber sicher 10 cent teurer oder es gab nicht so nette Geschenke für die Manager.
    Ich finde es schon deshalb blöd, weil man dann in der Entwicklungsabt. mehr Arbeit hat, wenn man verschiedene Hardware-Versionen fährt.

  • Macht IMHO schon auch Sinn sich nicht komplett von einem Ausruester/Anbieter abhaengig zu machen, daher ist es nicht per se dumm bei den PON-SoCs etwas zu diversifizieren. Aber man handelt sich ein unterschiedliche Bugs fixen zu muessen... Wobei es IMHO nicht ausgemacht ist wer hier die Verantwortung traegt, AVM oder Adtran...

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  • Da verstehe ich AVM auch nicht. Ich hatte erst überlegt ob ich mir die Fritzbox 5690 Pro zulege. Weil dann aber auch noch die Fritzbox 4690 auf dem Markt kamm, hab ich mich für diese entschieden (ultraschnelle LAN-Anschlüsse sind mir nämlich wichtiger als als ultraschnelles WLAN)

    Das Problem ist wahrscheinlich der Realtek Modemchip in der Fritzbox 5690 Pro. Hätte man den gleichen Chip wie aus den Fritzbox 55x0 Fiber verbaut, dann gäbe es die Probleme nicht und man hätte auch noch zusätzlich XGS-PON.

    Die Fritzbox 5590 Fiber hat z.b. einen Qualcomm Modemchip.

  • Wobei es IMHO nicht ausgemacht ist wer hier die Verantwortung traegt, AVM oder Adtran...

    Wobei der Netzbetreiber Glasfaser Plus/Telekom wohl kaum das ADRAN Firmwareupdate zurückziehen wird, sollte die 55xx Fiber Linie weiterhin laufen. Die 5530 Fiber wird auch offiziell von der Telekom verkauft. Ich habe Glück, dass ich an einem Huawei OLT hänge, hier lief die 5690 Pro schon von Anfang an.

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  • Scheint so, als ob das Problem auftritt, wenn eine neue Verbindung aufgebaut wird. Ich habe zum Glück das Telekom Modem in der Schublade liegen. Unabhängig davon, wo der Fehler liegt und wer ihn beheben kann, geht das aus Kundensicht gar nicht. Auch das WLAN der 5690 Pro läuft nicht richtig rund, so dass das Modul wöchentlich neu gestartet werden muss.

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  • Andere Treiber/anderes SDK vom Chiphersteller...

    Ja sicher, diese Herausforderung besteht mit jeder neuen FB-Hardware (wenn man von den Clonen z.B. wir 7520/7530 absieht) [https://www.heise.de/tests/Fritzbox…en-4688709.html].

    AVM scheut sich jedoch nicht mit einer Entwicklung der Hard- und Software in Deutschland Werbung zu machen. Da gehe ich davon aus, dass hinlänglich Erfahrungen und vor allem Entwickler- Know-How besteht. Ohne jetzt unken zu wollen: sind das die ersten Auswirkungen des Besitzerwechsels?

    Von der Art und Weise des Zusammenspiels zwischen FRITZ!OS und internem SFP-Modul ist die 5690 Pro so wie die 5491 (GPON) und 5490 (AON) ausgelegt.

  • Von der Art und Weise des Zusammenspiels zwischen FRITZ!OS und internem SFP-Modul ist die 5690 Pro so wie die 5491 (GPON) und 5490 (AON) ausgelegt.

    Aber genau da sehe ich AVM schon mehr in der Pflicht als ADRAN. AVM kauft ja keine GPON-SFP ein, die die komplette Elektronik und Software in einem Stück sind, sondern nehmen die preiswertere Variante und löst den Rest in ihrer eigenen FritzOS.

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  • Aber genau da sehe ich AVM schon mehr in der Pflicht als ADRAN. AVM kauft ja keine GPON-SFP ein, die die komplette Elektronik und Software in einem Stück sind, sondern nehmen die preiswertere Variante und löst den Rest in ihrer eigenen FritzOS.

    Ein Access Kollege meinte vor einiger Zeit, dass die PON SFPs von AVM schon vollständige ONTs sind, die werden angeblich von der Fritzbox über eine Webschnittstelle parametriert. Ich hake da aber nochmal nach.

  • Die Fritzbox 5590 Fiber hat z.b. einen Qualcomm Modemchip.

    Der Hauptprozessor der 5590 ist von Qualcomm, aber für die Glasfaserschnittstelle wird ein MaxLinear PRX321 genutzt.

    dass die PON SFPs von AVM schon vollständige ONTs sind, die werden angeblich von der Fritzbox über eine Webschnittstelle parametriert.

    Wenn es so wäre, dann hätte sich AVM ja in der 5590 den PRX321, und in der 5690 Pro den RTL9601D sparen können. Ein "normaler" SFP-Slot wäre auch direkt am Qualcomm-SoC möglich.

  • Ein Access Kollege meinte vor einiger Zeit, dass die PON SFPs von AVM schon vollständige ONTs sind, die werden angeblich von der Fritzbox über eine Webschnittstelle parametriert. Ich hake da aber nochmal nach.

    Dagegen spricht, dass die PON-SFP in anderen Router wie tot sich verhalten. Sie haben keine "eigene" Modem-ID. Jedenfalls bei Unifi, Microtek und TP-Link. Dagegen die AON-SFP in anderen Router anderer Hersteller, aber die sind ja unintelligente Medienwandler.

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  • Der Hauptprozessor der 5590 ist von Qualcomm, aber für die Glasfaserschnittstelle wird ein MaxLinear PRX321 genutzt.

    Wenn es so wäre, dann hätte sich AVM ja in der 5590 den PRX321, und in der 5690 Pro den RTL9601D sparen können. Ein "normaler" SFP-Slot wäre auch direkt am Qualcomm-SoC möglich.

    Das liest sich auch hier zumindest anders;

    send-firmware - AVM-Commands - BoxMatrix

    FRITZ!SFP GPON - BoxMatrix


    Oder auch:

    Zitat

    The RTL9601D is a 1P mini xPON SFU ONT / ONU SoC
    […]
    In FRITZ!OS AVM runs a second Linux on RTL96, booted from kernel.image (static)and filesystem.image (static).
    Both have an uimage header, so the bootloader may be U-Boot, which downloads the files from send-firmware via TFTP.

    Aus https://www.boxmatrix.info/wiki/Property:RTL96


    Zum RTL9601D finden sich genügend Infos, dass diese Art von xPON SoC auch in anderen, „eigenständigen“ PON SFPs zu finden ist.