Glasfasermodem- Mini-Router-Switch- richtiger Router?

  • Liebe Community,

    ich bekomme kommende Woche die Freischaltung meines Glasfasermodems (1GB/s). Schon immer habe ich das Problem, dass ich meinen Router in einen kleinen Kasten hinter die Eingangstür quetschen muss (hier ist das Glasfasermodem und die LAN-Verteilung für die Mietwohnung - siehe Bild). Ich möchte sowohl vernünftiges W-LAN als auch alle Räume per LAN anbinden.

    Ist es möglich an das Glasfasermodem einen kleinen Router (wenn ja, welcher?) anzuschließen und dann einen Switch, welcher die Räume mit LAN versorgt) und letztendlich dann in einem der Räume den eigentlichen Router von 1&1 (welcher ja sicher aufgrund seiner Größe wieder ein Problem im Kasten darstellt)?


    LG Basti

  • Sind die LAN-Dosen in der Wohnung als Doppeldosen belegt? Dann könnte man vom ONT per LAN-Kabel zum Router in der Mitte der Wohnung und über das zweite Kabel wieder zurück in diesen Kasten und dort an den Switch.

    Das wäre aus meiner Sicht die beste Lösung, erfordert aber zwei parallele LAN-Kabel zwischen deinem Kasten (mit ONT und Switch) und dem Router.

    Mir ist bewusst, dass das nicht die von dir angefragte Lösung war, aber vorher wollte ich diesen Aspekt klären.

  • Wenn du ein sehr schnelles Heimnetz haben möchtest und auch auf lange Sicht auf Bandbreiten von XGS-PON vorbereitet sein möchtest, dann kann ich dir die neue Fritzbox 4690 empfehlen.

    Ich vermute das, das schwarze Teil ist das Glasfasermodem 2 der Telekom. Passt das Glafasermodem vielleicht noch links neben den LAN-Switch an die Lochwand? Vielleicht passt dann unten an die Lochwand eine Fritzbox wie z.b. die Fritzbox 4690 (Fritzboxen haben immer oder fast immer die Möglichkeit der Wand oder Lochwandmontage).

    Noch eine Option wäre den ONT und den Router gegen eine Fritzbox 5590 Fiber zu wechseln.

    4 Mal editiert, zuletzt von Marvin911 (4. Mai 2025 um 19:35)

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    Du hast 1&1 als deinen Internetaccessprovider für Glasfaser? Da 1&1 so gut wie keine Glasfasernetzt für den Endkunden zur Verfügung stellt, sei die Frage nach dem Provider gestattet, auf den sich 1&1 aufschaltet.

    Dein Vorhaben lässt sich nur mit VLAN tauglichen und natürlich managed Routern lösen. Außer den kleinen MikroTik Routern fällt mir nichts in der gewünschten Baugröße ein. Ich bin mir sicher, dass Du dich nicht in das RouterOS von MikroTik einarbeiten willst.

    Möglich wäre doch die 1&1 Fritze (welche?) hinter dem ONT/Glasfaser-Modem in den Kasten zu verbauen, das WLAN an der Fritze abzuschalten und die LAN-Ports der Fritze mit dem Patchfeld in dem Elektroschrank zu verbinden.

    Nun der "Trick": Schließe in den entsprechenden Räumen an die LAN-Dose einen FRITZ!Repeater 3000 AX (nur dieses Modell funktioniert in dem Szenario!) an und spanne ein AVM Mesh mit einem 3000 AX als AVM Mesh-Master auf.

    AVM bietet ein 3er Set an: https://lu.fritz.com/produkte/wlan-…i-set-4200-3er/

    Du benötigst jedoch unbedingt das passende FRITZ!OS: https://download.avm.de/fritzwlan/frit…other/fritz.os/

    Der Repeater hat 2 x 1 Gbps LAN-Ports, Du verschwendest also auch keinen Port, wenn an der LAN-Dose in der Wand ein Repeater angeschlossen ist.

  • Nun der "Trick": Schließe in den entsprechenden Räumen an die LAN-Dose einen FRITZ!Repeater 3000 AX (nur dieses Modell funktioniert in dem Szenario!) an und spanne ein AVM Mesh mit einem 3000 AX als AVM Mesh-Master auf.

    Stimmt, den gibt's auch noch. Allerdings hat man dann von den gebuchten 1 Gigabit-Tarif nur noch ca. 940 Mbit/s zur Verfügung weil bei 1 Gigabit LAN-Anschlüssen nicht mehr Bandbreite geht.

    Bei einem Telekom-Glasfaseranschluss bekommt man bei 1 Gigabit-Tarifen (egal ob man darüber Telekom, 1&1, o2 oder Vodafone als Anbieter nutzt) zwischen 1050 und 1100 Mbit/s. Du brauchst dafür also mindestens 2,5 Gbit/s LAN-Anschlüsse.

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  • Ich find's spannend und hilfreich. Nur weil man als DG-Kunde kein Geschenk bekommt, heißt das nicht, dass man anderen die Überprovisionierung nicht gönnen muss.

    Ich würde es auch erst mit der Doppeldose versuchen, also GFM2 - Patchpanel/Dose - WAN (FB) LAN - Dose/Patchpanel - Switch - Rest.

    Die Fritz!Box ist wohl hoffentlich ne 7690 und reicht erst einmal für lange Zeit, bis man die 4690 wirklich bräuchte, vergeht hoffentlich genug Zeit, dass man ein Gerät mit 6 GHz bekommt.

  • Ich find's spannend und hilfreich. Nur weil man als DG-Kunde kein Geschenk bekommt, heißt das nicht, dass man anderen die Überprovisionierung nicht gönnen muss.

    Das ist kein Geschenk (die Kosten fuer den variablen Anteil duerften im Tarif mit einberechnet sein)... das ist nicht Überprovisionierung sondern Unterreportierung...

    Seit der Einfuehrung der Bessungsmetjode zur Vertragstreue von ISPs ist es sinnvoll etwas tiefzustapeln...

    Ich halte den Mehrwert von netto 940 gegen netto 1040 fuer sehr ueberschaubar, das kommt gerade mal zum Tragen wenn man viele und/oder sehr grosse Datein schnell uebertragen muss/will. Kommt schon mal vor, ist aber, wuerde ich wetten fuer die meisten von uns die Ausnahme, nicht die Regel.


    Ich wuerde in der Box einen Router ohne WLAN einbauen, und 1-2 APs in den geeignetsten Raeumen per LAN anbinden...

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  • Das sind bestenfalls 20% Unterschied, das mag numerisch "nicht gerade wenig" sein, aber ich wette Du kannst bei normaler Benutzung gar nicht sagen ob Dein Link mit 940 oder 1150 Mbps arbeitet, klar kannst Du das messen, aber einen spuerbaren Unterchied duerfte das bei den ueblichen Nutzungen nicht machen.

    Aber das ist hier im Thread OT, daher schlage ich vor, dass wenn es da noch Diskussionsbedarf gibt diesen in einem neuen Thread zu behandeln, okay?

  • Basti kann ja selber entscheiden ob ihm ein Router mit 1 Gigabit LAN-Anschlüssen reicht oder ob er einen Router mit schnelleren LAN-Anschlüssen haben möchte. Wir die ihn beraten entscheiden ja nicht darüber was er sich für einen Router kaufen soll. Trotzdem finde ich es richtig ihn darüber zu informieren das sein Anschluss schneller ist als ein 1 Gigabit-LAN-Anschluss.

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  • Ist es möglich an das Glasfasermodem einen kleinen Router (wenn ja, welcher?) anzuschließen und dann einen Switch, welcher die Räume mit LAN versorgt) und letztendlich dann in einem der Räume den eigentlichen Router von 1&1 (welcher ja sicher aufgrund seiner Größe wieder ein Problem im Kasten darstellt)?

    Ich würde mich da dem Model von perPedes anschließen. Wie man aus der Beschriftung des Patchfeldes schließen kann, gehe in WZ, SZ, Flur und Kinderzimmer jeweils 2 Leitungen.
    Du solltest überlegen an welchen Standort die 1&1 Box passt, sie wird sicher das WLAN aufspannen.

    Beispiel: Flur. Ich würde vom ONT per kurzem Patchkabel mit dem Flur verbinden, dann die 1&1 Box als Router konfigurieren und ein LAN-Kabel zurück in die andere Leitung. Daran im Verteilerkasten eine Switch anschließen und die verbleibenden Leitungen versorgen. Dafür sollte der Platz bequem ausreichen. Wenn notwendig kann man noch an anderer Stelle ein zusätzlichen AP installieren.

  • Ist es möglich an das Glasfasermodem einen kleinen Router (wenn ja, welcher?) anzuschließen

    Natürlich ist das möglich. Du brauchst keinen riesigen Trümmer von 1&1 oder der Telekom mit WLAN und DSL-Modem. Nur ein paar Beispiele für einen kleinen Router ohne WLAN:

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    Dazu benötigt man noch einen PoE-fähigen Switch mit der passenden Anzahl Ports. Die WLAN-Accesspoints gehören in die Räume, wo das WLAN genutzt werden soll und werden vom Switch mit Strom versorgt.

    Einmal editiert, zuletzt von wandler (5. Mai 2025 um 08:49)

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  • Unklar ob es eine gute Idee ist einen POE-Switch in einen kleinen Kasten zu quetschen, wegen der Abwaerme...

    Tja, irgendwo muss der halt hin. Schönes Beispiel für einen Multimediaverteiler vom Elektriker, hingeklatscht und nicht zu Ende gedacht. Einfach zu klein für das, was im Markt ist und das Patchpanel nimmt schon 1/3 des Platzes ein.

    Für Glasfaser braucht es halt eigentlich etwas in die Richtung VA60WWH.

  • UniFi und MikrotTik würde ich bei 1&1 sein lassen, kein DS Lite bzw. MikroTik unterstützt DS Lite nur mit händischer Zuordnung des AFTR, also unter Umständen nicht persistent. Eine Fritz!Box 7520 sollte die kleinstmögliche, sinnvolle Anschaffung sein. WLAN kann man abschalten, wenn man möchte.

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  • UniFi und MikrotTik würde ich bei 1&1 sein lassen

    Keine Frage, das sind keine Kaufempfehlungen, nur Beispiele für mögliche Formfaktoren, die im Markt unterrepräsentiert sind.

    Persönlich würde ich einfach 1&1 sein lassen und auf der Telekom-Infrastruktur einen ISP nehmen, der DualStack anbietet.

  • Ich weiß zwar nicht wie das bei 1&1 über Glasfaser ist aber nach meiner Erfahrung noch vor wenigen Jahren konnte man als 1&1 DSL-Kunde per Telefonanruf bei 1&1 von DS-Lite auf Dual Stack umstellen lassen. Ob das über Glasfaser auch geht weiß ich aber nicht.