Glasfaser mit der Telekom - Verlegung/Verkabelung im Mehrfamilienhaus

  • Teuer ist der definitiv und damit definitiv auch nicht Jedermanns Sache.
    Ich hatte den ursprünglichen 1000/500er Tarif als Early Adopter damals auch lange für 119€ behalten, einfach weil ich für eine Preissenkung nicht auf den Upload verzichten wollte.

    Der 2000/1000er kommt mit Corporate Benefits Rabatt auch gerade so wieder an die ~120€ "Hobbyethusiastenschmerzgrenze" wieder ran. Wird sich aber hoffentlich preislich über die Jahre (diesmal hoffentlich ohne Uploadkürzung) dann auch wieder nach unten bewegen.

  • Wir hatten nun auch die Hausbesichtigung durch die Telekom. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten unseres Mehrfamilienhauses wird der Hausanschluss nun außen an der Fassade platziert. Die Glasfaser wird dann über einen Kabelkanal an der Fassade in die mittlere Etage in die Wohnungseinheit hineingeführt. Dort wird dann innen die Glasfaserdose hingesetzt und der Router angeschlossen.

    Hierzu eine Frage:
    Kann durch den selben Kabelkanal auch ein Cat 7 Kabel verlegt werden, um dann auch die untere Etage zu versorgen? Wenn ja, was muss beachtet werden? Und welcher Kabelkanal ist für Glasfaser und Cat7 an der Außenfassade geeignet?

    Es wird vorerst im ganzen Haus nur einen gebuchten Glasfaser-Anschluss in der mittleren Etage geben. Nun soll mit einem Cat 7 die untere Etage "mitversorgt" werden. Das gleiche soll auch noch mit der oberen Etage geschehen.

    Entweder bohren wir nun von der mittleren Etage nach unten und oben in die Decke und verlegen innen einen Kabelkanal oder wir nutzen den bereits vorhandenen Kabelkanal an der Fassade, um zumindest schon mal die untere Etage per LAN anzubinden.

    Zur Veranschaulichung habe ich mal eine Skizze beigefügt.

  • Mhh, das ist reichlich und technische schwierig.

    Der Kabelkanal und die Verkabelung wird von der Telekom erstellt. Sie sind bis zur passiven Gf-TA verantwortlich. Die wollen da niemanden in ihrem Kabelkanal haben. Aber ganz gewiss werden sie dir nicht den Gefallen tun und gleich Ethernet mit rein zu legen und die Bohrungen auszuführen.

    Die wollen für jede Wohnung einen Vertrag verkaufen.

    Es ist auch für euch besser mit dem Lan im Haus zu bleiben. Allerdings würde ich es nicht bei einem Kabel belassen. Ein hinreichend dimensoniertes Leerrohr so das man mehrere Leitungen, vielleicht auch Glasfaser durch führt. Unbedingt an eine Abdichtung denken (Feuerschutz). Sind spezielle Schaumstoff, die ins Rohr kommen und bei Brand aufquellen.

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  • Aufgrund der baulichen Gegebenheiten unseres Mehrfamilienhauses wird der Hausanschluss nun außen an der Fassade platziert.

    Die entsprechenden Gegebenheiten wären wirklich mal interessant zu sehen, denn außen an der Hausfassade ist ja nicht sonderlich schön und wird meines Wissens nach auch wirklich nur in den äußerst seltensten Fällen gemacht

  • Gibt es einen speziellen Kabelkanal, der für den Außenbereich geeignet ist, um vom Hausanschluss außen an der Fassade entlang bis in die mittlere Etage zu gelangen, wo dann die Bohrung nach innen gesetzt wird?

    Nach Möglichkeit einen, der komplett witterungsunabhängig ist und auch nach Jahren nicht getauscht werden muss.

    Habt ihr Tipps für mich?

  • Das können nur Lösungen aus Edelstahl oder GfK sein. Die üblichen Elektrostangenrohre oder gar etwa flexible Wellrohre verspröden und brechen im Laufe der Zeit, sofern sie ungeschützt den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.

    Warum willst Du dich mit der konkreten Ausführung befassen? Das ist doch die Aufgabe des ausbauenden Unternehmens.

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  • Das können nur Lösungen aus Edelstahl oder GfK sein. Die üblichen Elektrostangenrohre oder gar etwa flexible Wellrohre verspröden und brechen im Laufe der Zeit, sofern sie ungeschützt den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.

    Warum willst Du dich mit der konkreten Ausführung befassen? Das ist doch die Aufgabe des ausbauenden Unternehmens.

    Weil, nur wenn man es selber macht am eigene Haus, auch bei der Haus-Regierung durchgeht.

  • Phino

    Mir wurde von der Telekom gesagt, dass ich im Außenbereich an der Fassade selbst den Leitungsweg bis zu dem Ort im Haus herstellen muss, wo die Glasfaserdose platziert werden soll. Daher beschäftige ich mich aktuell mit dem Thema.

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  • Folgende Aussagen wurden bei der Hausbegehung getätigt:

    Die OneBox wird an der Aussenfassde befestigt.
    Die NE4 muss über die Fassade vom Kd. für alle 3 WE vorbereitet werden.

    Wobei im ersten Step nur ein Anschluss für die mittlere Etage beauftragt worden ist.

  • Direkt im Anschluss nach der Hausbegehung gibt es üblicherweise ein Protokoll, in dem das Abgestimmte festgehalten wird. Daher die Frage: liegen dir diese Aussagen schriftlich vor? Nicht, dass es nachher eine unangenehme Überraschung gibt. Die OneBox (Hersteller: Omelcom) gibt es auch in einer Outdoor Variante und ist ein Gf-APL/HÜP. Da ein passiver Abschluss in einem MFH jedoch in der jeweiligen Wohnung verortet ist (Gf-TA) ist und der Netzbetreiber bis zu diesem passiven Abschluss die Verantwortung trägt, kann ich mir nur schlecht vorstellen, dass eine Aussage nur mündlich ohne genaue Hinweise, wie ein Leitungsweg im Außenbereich vorbereitet werden muss, getroffen wird.

    Bist Du im Telekom hilft Forum angemeldet (https://telekomhilft.telekom.de/)? Ich denke in diesem Falle (Ausführung des Leitungsweges im Außenbereich) wird dir dort besser/schneller geholfen. Zumal sich dort auch Mitarbeiter der Deutschen Telekom den Anliegen der Fragesteller annehmen.

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  • Demgegenüber stehen Berichte, dass es in EFH keine Hausbegehung durch die Deutsche Telekom gibt, sondern nur in MFH.

    Bei mir wurde im EFH eine Hausbegehung für einen Telekom-FTTH-Anschluß gemacht. Mit Klärung des Leitungswegs und Festlegung des Montageorts für den Gf-TA. Dass es der Monteur dann anders installiert hat, ist eine andere Sache: für beide Seiten einfacher - bei der Begehung wollte der "Begeher" einen neuen Wanddurchbruch, der Monteur hat es dann einfach durch den bestehenden geschoben ("das bekomme ich da locker durch"). War mir natürlich recht.

  • Das war mit den Telekom Techniker bei uns ähnlich. Nur aus dem Keller vom HÜP haben sie ins Treppenhaus gebohrt, kleinen Stück Kabelkanal und dann aber Etagenverteilung im Erdgeschoss haben sie die alten Leerrohre der Treppenhausbeleuchtung genutzt. Für sie leichter für uns schöner. ;)

    Bei Begehung hieß es noch überall Kabelkanal.

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  • Das es diese individuellen Lösungen vor Ort gibt, ist positiv zu bewerten. Dies bedeutet jedoch auch im Umkehrschluss, dass der Ausbautrupp vor Ort über die tatsächliche Ausführung entscheidet.

    Um es drastischer zu formulieren: gibt es kein Begehungsprotokoll, liegt die Entscheidungshoheit bei dem Ausbautrupp.

  • Die aber nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Telekom, DNS:NET und Westconnect immer kooperativ und für praktische Lösungen zu haben waren.

    Aber nicht jeder kann mit Handwerkern kommunizieren. Habe ich in der Nachbarschaft erlebt.:P

  • Nach Monaten des Stillstands gibt es Morgen noch mal einen Besichtigungstermin mit dem Bauunternehmen.

    Noch mal eine Frage: Der Glasfaser Vertrag wurde auf die mittlere Etage (1. OG) abgeschlossen. Wenn wir den Kabelkanal an der Außenfassade verhindern möchten, der Hausanschluss/-durchbruch aber im EG in der unteren Wohneinheit hergestellt wird, welche Möglichkeiten haben wir dann, um die Glasfaser Dose im 1. OG montieren zu lassen?

    Wir müssten ja dann mit einem Glasfaserkabel? vom Hausanschluss im EG per Kabelkanal in die 1. Etage, oder?
    Wie wird die Verbindung vom Hausanschluss zur Glasfaser-Dose im 1. OG hergestellt aus technischer Sicht?

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