Unbenutzter Glasfaseranschluß

  • Letztes Jahr wurde bei mir der Glasfaseranschluß ins Haus gelegt. Die von mir favorisierte Stelle ins Haus wurde vom Techniker ignoriert und stattdessen die Glasefaserbox im Keller mit der geringsten Entfernung zur Straße installiert. Die nächste Steckdose ist erst im Nachbarkellerraum ca. 8 m entfernt. Der Router steht im Haus und ich bräuchte eine Datenleitung mit ca. 10 m Länge.

    Am Tag der Inbetriebnahme (letzte Woche) des Anschlusses nahm der Techniker ein Verlängerungskabel zur Stromversorgung.

    Ob der Router mit Glasfaser funktioniert weiß ich also nicht. Wild 2 Kabel im Keller liegen lassen will ich nicht. Stolpergefahr. Nun werde ich einen Elektriker beauftragen müssen eine Strom- und Datenleitung zu legen. Dies muss aber warten bis ich die Wasser- und Abwasserleitung erneuert habe.

    Kurzum, der Glasfaseranschluß bleibt noch längere Zeit unbenutzt. Ich habe die Befürchtung, dass irgendwann bei einer Inbetriebnahme der Anschluss nicht funktioniert. Laut den Schreiben meines Anbieters soll man die Funktion des Anschlusses jetzt testen um bei Problemen jetzt die Techniker kommen zu lassen, weil diese noch in der Nähe sind. Nur in 2 oder 3 Jahren ahne ich, dass der Glasfaserbetreiber davon nichts wissen will und mir die Installationskosten in Rechnung stellt.

    Meine Frage ist daher ob jemand Erfahrung mit so einem Sachverhalt hat.

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  • Laut den Schreiben meines Anbieters soll man die Funktion des Anschlusses jetzt testen um bei Problemen jetzt die Techniker kommen zu lassen, weil diese noch in der Nähe sind. Nur in 2 oder 3 Jahren ahne ich, dass der Glasfaserbetreiber davon nichts wissen will und mir die Installationskosten in Rechnung stellt.

    Welche Installationen, die Kosten verursachen, müssen deiner Meinung nach noch durchgeführt werden?

  • Verlängerungen hin legen, alles auf korrekte Funktion prüfen und dann wieder zurück bauen.

    Da ich dich so verstehe, dass eh noch alles in der Bauphase ist, könntest du offene Wände und Deckendurchführungen auch gleich nutzen, um Glasfaserkabel und/oder Netzwerkkabel durch zu führen.

    Soll etwa die Glasfaser Fritzbox zentral im Wohnbereich stehen, macht es Sinn, auch das Kabel aus dem Keller gleich dort hin zu verlängern.

    Soll dagegen der Router im Keller platziert werden und man möchte "nur" WLAN Access Points in der Wohnung verteilen, sollten an strategisch wichtigen Stellen Netzwerkkabel zur Verfügung stehen.

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  • Letztes Jahr wurde bei mir der Glasfaseranschluß ins Haus gelegt. Die von mir favorisierte Stelle ins Haus wurde vom Techniker ignoriert und stattdessen die Glasefaserbox im Keller mit der geringsten Entfernung zur Straße installiert. Die nächste Steckdose ist erst im Nachbarkellerraum ca. 8 m entfernt. Der Router steht im Haus und ich bräuchte eine Datenleitung mit ca. 10 m Länge.

    Am Tag der Inbetriebnahme (letzte Woche) des Anschlusses nahm der Techniker ein Verlängerungskabel zur Stromversorgung.

    Ob der Router mit Glasfaser funktioniert weiß ich also nicht. Wild 2 Kabel im Keller liegen lassen will ich nicht. Stolpergefahr. Nun werde ich einen Elektriker beauftragen müssen eine Strom- und Datenleitung zu legen. Dies muss aber warten bis ich die Wasser- und Abwasserleitung erneuert habe.

    Kurzum, der Glasfaseranschluß bleibt noch längere Zeit unbenutzt. Ich habe die Befürchtung, dass irgendwann bei einer Inbetriebnahme der Anschluss nicht funktioniert. Laut den Schreiben meines Anbieters soll man die Funktion des Anschlusses jetzt testen um bei Problemen jetzt die Techniker kommen zu lassen, weil diese noch in der Nähe sind. Nur in 2 oder 3 Jahren ahne ich, dass der Glasfaserbetreiber davon nichts wissen will und mir die Installationskosten in Rechnung stellt.

    Meine Frage ist daher ob jemand Erfahrung mit so einem Sachverhalt hat.

    Da ist von Anfang an einiges schiefgelaufen. Was steht denn im Hausbegehungsprotokoll? Vielleicht ließe sich auf dieser Basic noch etwas nachbessern.
    Hilfreich wären Bilder von der vorhandenen Anschlussbox. Ist es ein HÜP oder Gf-TA?
    Wenn mit der Verlegung nichts mehr geht, solltest du auf jeden Fall genug Leerrohre einplanen. Damit kannst du dann später entscheiden, was für Medien du verlegst.

    Grundsätzlich spricht nichts dagegen, den Router in den Keller zu stellen. Im Gegenteil, schöne, gleichmäßige Temperatur.

    Kleinen Schrank und dort Router, Switch und NAS rein. Dann in jedes Zimmer eine Doppel-LAN-Dose und pro Etage ein oder zwei AP.

  • Kleinen Schrank und dort Router, Switch und NAS rein. Dann in jedes Zimmer eine Doppel-LAN-Dose und pro Etage ein oder zwei AP.

    Da sollte man sich aber mit auskennen oder einen entsprechend versierten Elektriker an der Hand haben. Bitte bedenken: DIN18015 => LEERROHRE!

  • Ja Leerrohre sind wünschenswert und sehr sinnvoll, aber nicht immer bei Renovierung umsetzbar.

    Ich finde dein reflexartiges schreiben inklusive Zeigefinger schwierig.

    Text in der DIN sagt: " sind vorzusehen" was eindeutig heißt "nicht verpflichtend" ;)

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  • sind vorzusehen" was eindeutig heißt "nicht verpflichtend"

    Sicher. Nur nacher stellen die User fest "hätte ich mal ..." Das kenne ich von etlichen Leuten. Also vorher überlegen und nicht reflexartig "kostet Geld" ablehnen. Schlitzen muss man so oder so. Gute Planung hilft da.

  • Da ist von Anfang an einiges schiefgelaufen. Was steht denn im Hausbegehungsprotokoll? Vielleicht ließe sich auf dieser Basic noch etwas nachbessern.
    Hilfreich wären Bilder von der vorhandenen Anschlussbox. Ist es ein HÜP oder Gf-TA?
    Wenn mit der Verlegung nichts mehr geht, solltest du auf jeden Fall genug Leerrohre einplanen. Damit kannst du dann später entscheiden, was für Medien du verlegst.

    Grundsätzlich spricht nichts dagegen, den Router in den Keller zu stellen. Im Gegenteil, schöne, gleichmäßige Temperatur.

    Kleinen Schrank und dort Router, Switch und NAS rein. Dann in jedes Zimmer eine Doppel-LAN-Dose und pro Etage ein oder zwei AP.

    Hallo Phino,

    Danke für die Antwort. Ein Hausbegehungsprotokoll habe ich nie gesehen. Weil ich wußte das es in meinem alten Haus komplizierter werden könnte habe ich den Glasfaserbauer 2 mal angeschrieben und gebeten einen Techniker zu schicken mit dem mal alles im Vorfeld bespricht. Das wurde abgelehnt mit der Begründung, der Bautrupp habe Ahnung und kenne sich aus. Mit den Leuten konnte ich kaum reden, sie kamen aus dem Baltikum. Oje keine Ahnung was das für eine Typ Box ist. Wenn es soweit ist, hole ich mir einen Elektriker mit dem ich die beste Variante bespreche. Zum Glück hatte ich den DSL-Anschluss noch nicht gekündigt. Ich habe Glasfaserbauer und Internetbetreiber angeschrieben. Mal sehen was die mir so schreiben.

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