DG Totalausfall seit 15.11. (13 Tage bisher)

  • Was einfach daran liegt, dass die Kundenanzahl größer ist. Im Verhältnis ist das nicht häufiger, als bei anderen Anbietern.

    Also solche Aussetzer lese ich bei Vodafone und Telekom nicht, dass Leitungen tagelang nicht funktionieren, nur weil jemand nicht richtig stecken kann. :P
    Gut, das Peering bei der Telekom soll bescheiden sein. Für die beiden Anschlüsse (Gf mit 500 und SVDL 250) kann ich da von keinen Problemen berichten.

  • Was einfach daran liegt, dass die Kundenanzahl größer ist. Im Verhältnis ist das nicht häufiger, als bei anderen Anbietern.

    Dann müsste es ja reichlich Meldungen hier zu Telekomanschlüssen geben. Mehr als zu solchen von DG.

    Ist aber nicht so.

  • Ja, ein KPI ist die Anzahl der Tickets. Erfreulicherweise (für den First Level Support Dienstleister) erstellt das Ticket-System der DG bei jeder Rückfrage ein neues Ticket. So kann man natürlich die Zahl der geschlossenen Tickets schön aufblähen und die Laufzeiten kurz halten.

    Würde man sich mit der inhaltlichen Qualität der Tickets beschäftigen, sähe die Welt schon ganz anders aus. Die DG täte gut daran, die Support-Leute besser zu schulen, oder einen Dienstleister einzusetzen, der über das nötige Know-how verfügt. Aber wenn das so einfach wäre, würden sie es vermutlich längst tun.

    In meinem Fall hatte ich wohl nur das "Pech", an freundliche, aber technisch unversierte Leute geraten zu sein. Bis mein Ticket es in den Field Service geschafft hat, sind schon 8 oder 9 Tage vergangen. DAS ist das eigentliche Drama, denn der kompetente Techniker vor Ort (ebenfalls Dienstleister) konnte das Problem innerhalb von 30 Minuten lösen.

    Es gibt wohl auch Fälle, wo eine Störung schon einen oder zwei Tage später behoben werden - so es der First Level Support entsprechend weiterleitet.

    Ja, das war wieder eine unangenehme Zeit und ich lasse den Mobilfunk Router auf Halde. Der nächste epic fail im PoP kommt bestimmt - wann auch immer. Ich hatte ja immerhin 7 Jahre Ruhe ;)

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  • Kurze Wasserstandsmeldung: gerade war nach geschlagenen 10 Tagen ein fähiger Kollege des Field Services bei mir und 30 Minuten später lief meine Faser wieder.

    Ursache: im PoP war meine Leitung falsch gesteckt worden. Wie auch immer das passieren konnte.

    In meinem Fall, war es so, dass der Techniker der Fremdfirma am gleichen Tag der Störungsbehebung erst den Auftrag hierzu erhalten hat.

    Ich frage mich allen Ernstes, wie das Netzwerkmonitoring bei DG aussieht bzw. wie dies dort umgesetzt wird (intern, externe Beauftragung, Trennung nach professional und private,...).

    Bei einem losen Stecker oder Faserbruch erst 10 Tage nach Meldung durch den Kunden, also kein proaktives Handeln, eine Entstörung herbeizuführen ist schon ein starkes Stück und hat alles andere als mit professionellem Umgang mit Störungen und Kunden zu tun.

  • HubeBube wieso, sie haben doch alles gegeben: nach meinem ersten oder zweiten Anruf wurde sofort die Leitung resettet ;)

    Da meine Faser im PoP tot war, frage ich mich, ob die überhaupt irgendetwas messen können. Vermutlich geht da mehr, wenn man einen gemanagten Router hinterm ONT betreibt.

    Mich kotzt halt nur an, dass ich den Support offensichtlich nicht davon überzeugen konnte, dass die Faser tot ist. Der ONT hat kein Uplink Signal indiziert und die beiden getesteten Fritzboxen ebenfalls nicht. Spätestens nach so einer Schilderung muss doch der Field Service unverzüglich eingeschaltet werden.

    Aber könnte, wäre, hätte - der gemeine Endkunde ist da machtlos und man kann einfach nur hoffen, von solchen Dingen nicht betroffen zu sein.

  • Vermutlich geht da mehr, wenn man einen gemanagten Router hinterm ONT betreibt.

    Aus der Erfahrung mit IPv6: Mit eigenem Router (selbst bei Nutzung des ONT) bist Du bei der DG generell selber schuld und bekommst praktisch keinen Support (außer Du bist von einer großflächigen Totalstörung betroffen, die wird zumindest bestätigt). Fühlt sich an wie Kunde zweiter Klasse.

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  • Fakt ist doch, dass das die Auswirkungen des privatwirtschaftlichen Ausbaus ohne staatliche Trägerschaft oder Regulierung sind. Dafür hat man sich damals entschieden, jetzt muss man auch mit den Konsequenzen leben. Das führt halt dazu, dass in einem Anschlussbereich 3 oder 4 Unternehmen parallel um die knappe Anzahl von Telekommunikationselektronikern buhlen und die Netze irgendwie am Laufen halten müssen, da man sich ja auch den Luxus gönnt, mehrere veraltete Kupfernetze - teilweise mit eigenem Glasfaser-Verteilnetz - parallel zu diversen Glasfasernetzen zu betreiben. Zu einfach macht es sich nur derjenige, der hier den schwarzen Peter einfach nur den Unternehmen zuschiebt. Die Gründe für die Misere liegen tiefer. Damit will ich nicht sagen, dass die politischen Entscheidungen falsch waren, aber das sind nun mal u.a. die Konsequenzen, die sie unter den aktuellen Randbedingungen haben.

    Dann müsste es ja reichlich Meldungen hier zu Telekomanschlüssen geben.

    Die Telekom hatte 70 Jahre unter staatlicher Trägerschaft Zeit, die entsprechenden Infrastrukturen aufzubauen. Andere Unternehmen sollen das jetzt unter dem Zwang, wirtschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig den Ausbau zu stemmen, gleichtun. Hier werden definitiv Äpfel mit Birnen verglichen.

    Also solche Aussetzer lese ich bei Vodafone und Telekom nicht, dass Leitungen tagelang nicht funktionieren, nur weil jemand nicht richtig stecken kann. :P

    Hier im Forum liest man wenig von Vodafone, was der geringen Anzahl Glasfaserkunden geschuldet sein dürfte. Schau mal in andere Foren, wo es um Kabel der DSL geht. Was das angeht, schaut euch auch gern die Kundenbewertungen auf den diversen Portalen an, welche Anbieter da in der Service-Bewertung deutlich schlechter abschneiden, als die DG. Kleiner Tipp: Die Namen wurden hier schon genannt.

    Meine Bekannte aus dem Service bestätigt übrigens, dass 95% der Fälle an der Telefonhotline damit behoben werden können, dass jemand den richtigen Stecker in die richtige Dose steckt. :whistling:

  • Da meine Faser im PoP tot war, frage ich mich, ob die überhaupt irgendetwas messen können. Vermutlich geht da mehr, wenn man einen gemanagten Router hinterm ONT betreibt.

    Als ich noch bei der Telekom war mit VDSL, hatte ich leider über die Jahre ein paar Störungen, weil VDSL halt tw. anfälliger ist als GF.

    Bei der Telekom gibt es aber einen fähigen Service. Man ist relativ schnell telefonisch mit einem ASP verbunden, der dann tatsächlich die Leitung bis zu deinem Router „sieht“. Die wissen dann ziemlich schnell, was der Fehler sein könnte und ob zur Behebung ein Techniker raus muss. Letzteres war über die Jahre zwei- oder dreimal der Fall. Dies ging dann binnen ein oder zwei Tagen unter zuverlässiger Einhaltung vereinbarter Termine. Und das Beste: Nachdem alles abgeschlossen ist, meldet sich die Servicehotline nochmals telefonisch und fragt nach, ob nun alles wieder sauber läuft und das Ticket geschlossen werden kann.

    So sollte guter Service funktionieren!

  • Meine Bekannte aus dem Service bestätigt übrigens, dass 95% der Fälle an der Telefonhotline damit behoben werden können, dass jemand den richtigen Stecker in die richtige Dose steckt. :whistling:

    Das mag so sein. Aber wenn man zu den verbleibenden 5% gehört, sollte der Service das erkennen und entsprechend handeln.

    Meine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur wird bei der DG aufschlagen. Das ist die einzige Möglichkeit für den kleinen Mann, irgendetwas zu bewirken und aufzuzeigen, dass da im Unternehmen etwas schief läuft. Wenn genug Beschwerden dieser Art auflaufen, wird das Unternehmen hoffentlich irgendwann Handlungsbedarf erkennen.

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  • Aber wenn man zu den verbleibenden 5% gehört, sollte der Service das erkennen und entsprechend handeln.

    Tun sie auch früher oder später. Das sind halt die Fälle, die sich nach einer gewissen Zeit nicht von allein erledigt haben.

    Meine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur wird bei der DG aufschlagen. Das ist die einzige Möglichkeit für den kleinen Mann, irgendetwas zu bewirken und aufzuzeigen, dass da im Unternehmen etwas schief läuft.

    Das sehe ich tatsächlich komplett anders. Im Gegenteil löst so eine Beschwerde eher Verzögerungen aus, da sie Prozesse im Hintergrund in Gang setzen, die Zeit kosten. Ab jetzt muss alles durch mehrere Instanzen rauf und runter, jeder einzelne Schritt. Was früher eine Stunde kostete, kostet jetzt einen Tag. Da wirkt die Schadensersatzforderung deutlich besser.

    Am schnellsten kommt man zum Ziel, wenn man den konstanten Nerv-Faktor hochhält. Bleib freundlich, aber hartnäckig und sorge dafür, dass die Tickets offen bleiben. Aber das ist für dich jetzt zu spät.

  • So sollte guter Service funktionieren!

    Schlechtes Beispiel. Die Telekom routet seit mindestens letzten Sommer den Cloudflare Free Tier über New York, ist latenzmäßig also in dieser Hinsicht der schlechteste Provider Deutschlands und schweigt sich dazu auch gekonnt aus. Guter Service wäre, einen Internetdienst bereitzustellen, der jegliche Supportanfragen unnötig macht.

  • Am schnellsten kommt man zum Ziel, wenn man den konstanten Nerv-Faktor hochhält. Bleib freundlich, aber hartnäckig und sorge dafür, dass die Tickets offen bleiben. Aber das ist für dich jetzt zu spät.

    Negativ. Als wenn ich das nicht getan hätte: beinahe täglich angerufen und 6 bis 7 Tickets offen - jeweilige Antwort: "Es liegt beim Experten Team, bitte haben Sie noch etwas Geduld".

    Ich denke daher immernoch, dass wenn genug berechtigte Beschwerden über die BNA kommen, man irgendwann handeln wird.

    Aber so hat jeder seine Sicht auf die Dinge.

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  • Die Telekom hatte 70 Jahre unter staatlicher Trägerschaft Zeit, die entsprechenden Infrastrukturen aufzubauen. Andere Unternehmen sollen das jetzt unter dem Zwang, wirtschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig den Ausbau zu stemmen, gleichtun. Hier werden definitiv Äpfel mit Birnen verglichen.

    Es wird mal wieder abenteuerlich. Die Telekom nutzt sicherlich keine Prozesse aus den letzten sieben Jahrzehnten mehr.

    Das hat die DG schon ganz ordentlich selbst verkackt. Die fangen auf der grünen Wiese an und bauen ohnehin nur aus, wenn die Rosinen gesichert sind. Der Totalausfall "Service" lässt sich so kaum rechtfertigen.

    Aber es gibt ja Hoffnung: Andere ISPs drängen auf das Netz. Dann muss sich deine "Bekannte" auch nicht mehr mit unfähigen Kunden rumärgern.

  • Ich denke daher immernoch, dass wenn genug berechtigte Beschwerden über die BNA kommen, man irgendwann handeln wird.

    Wie gesagt, ich kann da nur aus meinem Umfeld berichten. Tickets, die mit BNetzA markiert sind, gehen immer zunächst zurück ins Backoffice, bevor der nächste Schritt veranlasst wird, und dazwischen können Tage vergehen. Wirkungsvoller kann man sein Anliegen nicht ausbremsen.

  • Wie gesagt, ich kann da nur aus meinem Umfeld berichten. Tickets, die mit BNetzA markiert sind, gehen immer zunächst zurück ins Backoffice, bevor der nächste Schritt veranlasst wird, und dazwischen können Tage vergehen. Wirkungsvoller kann man sein Anliegen nicht ausbremsen.

    Die Frage ist, ob die BNetzA überhaupt so schnell agiert - vermutlich nicht. Ich habe in meinem Fall daher höchstwahrscheinlich keine Bremse ausgelöst. ;)

    Da zumindest die DG keinen offiziellen Kanal anbietet, wo man (wirklich) Beschwerde einlegen kann, muss man es halt woanders tun. Und das auch nur In der Hoffnung, dass die internen Prozesse früher oder später mal beleuchtet und ggf. optimiert werden. Ich bin bei Leine kein Wutbürger und sonst auch eher verständnisvoll.

    Meine Faser lief bis dahin immerhin 7 Jahre weitgehend zuverlässig, was ich großartig finde.

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  • Aus der Erfahrung mit IPv6: Mit eigenem Router (selbst bei Nutzung des ONT) bist Du bei der DG generell selber schuld und bekommst praktisch keinen Support (außer Du bist von einer großflächigen Totalstörung betroffen, die wird zumindest bestätigt). Fühlt sich an wie Kunde zweiter Klasse.

    Jetzt kommst du mit so einen neumodischen Kram wie IPv6 um die Ecke. :D:D:D

    Mein ISP (DNS:NET) sagte/behauptete schon vor 4 Jahren zu DSL-Zeiten sie werden IPv6 einführen. Zum Glück haben sie es immer noch nicht geschafft und ich habe eine öffentliche IP. ;)

  • Was das angeht: Kontakt über die sozialen Medien hat gemäß Rückmeldung hier im Forum schon diverse Male Wunder bewirkt.

    Ach Frank, das habe ich selbstverständlich auch gemacht - über deren Facebook Seite und dann im Anschluss direkt per Messenger.

    In meiner Verzweiflung habe ich ALLES probiert, das kannst du mir glauben. Bin kein Amateur ;)

    Und nein, es kam statt ein Wunder das selbe Gesülze wie am Telefon bzw. Ticket.

    Ist auch egal jetzt, läuft ja wieder. Und beim nächsten mal würde ich es genau so machen.

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  • Was früher eine Stunde kostete, kostet jetzt einen Tag. Da wirkt die Schadensersatzforderung deutlich besser.

    Wenn dann auch die zuständigen Gerichte zwischen Schadenersatz und Strafe nach den Ausführungen der Bundestagsdrucksache 19/26108, Seite 291, erster Absatz, Satz 4 und 5 entscheiden, kommt erst der richtige Druck auf.

  • Schlechtes Beispiel. Die Telekom routet seit mindestens letzten Sommer den Cloudflare Free Tier über New York, ist latenzmäßig also in dieser Hinsicht der schlechteste Provider Deutschlands und schweigt sich dazu auch gekonnt aus. Guter Service wäre, einen Internetdienst bereitzustellen, der jegliche Supportanfragen unnötig macht.

    Mag sein, aber das hat mit meinen geschilderten Fällen überhaupt nichts zu tun. Nullkommanull.