DG Totalausfall seit 15.11. (13 Tage bisher)

  • Die vorherigen Beiträge erinnert mich irgendwie an meine Diskussionen in der Firma:

    - Anforderer: Wir brauchen 100% Verfügbarkeit!
    - IT: Vollständig disjunkte Wegeführung kostet 100K Installation und 2-5k pro Monat zusätzlich
    - Anforderer: Aha - Das ist zu teuer. Wir haben ja schon 100%...
    - Leitungsausfall 10 h
    - Anforderer: Wie kann das sein, wir hatten doch immer 100% ...

    Dein Vergleich hinkt aber ganz schön! Solche Entscheidungen kann natürlich nur der Netzbetreiber treffen. Der betroffene User erwartet einfach nur, dass sein Problem in annehmbarer Zeit ernst genommen und behoben wird. Wie die DG ihre Netze baut, braucht ihn nicht zu interessieren.

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  • Das gilt für die Entschädigungszahlen. Für die Entstörzeiten ist nach wie vor der Anbieter zuständig.

    Was sollen die hohen Entschädingszahlungen wohl bewirken? Wäre die Zeit reine Sache vom Anbieter, dann bräuchte es keine gesetzliche Regelung zu Entschädigungszahlungen, schon gar nicht in der aktuellen Höhe.

  • Wenn man die Häufigkeit in Betracht zieht, in der diese Entschädigungszahlungen fällig werden, und den Aufwand, den es bedeuten würde, flächendeckend die Reaktionszeit zu halbieren (unter der Berücksichtigung der Zeit, die die Leute dann ggf. tatenlos rumsitzen, weil nichts kaputt ist in der Gegend), dann wird da recht schnell ein Business Case raus.

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  • Die vorherigen Beiträge erinnert mich irgendwie an meine Diskussionen in der Firma:

    - Anforderer: Wir brauchen 100% Verfügbarkeit!
    - IT: Vollständig disjunkte Wegeführung kostet 100K Installation und 2-5k pro Monat zusätzlich
    - Anforderer: Aha - Das ist zu teuer. Wir haben ja schon 100%...
    - Leitungsausfall 10 h
    - Anforderer: Wie kann das sein, wir hatten doch immer 100% ...

    Naja, es kann ja "Mal" ausfallen. Den Fallback auf Mobilfunk-Router oder zumindest Smartphone-Hotspot hat ja praktisch jeder.

    Aber auch beim privaten Standardvertrag erwartet man, dass das nicht häufig oder tagelang (und dann noch mit schlechter Kommunikation) ausfällt.

  • Exakt das ist das Problem -> "... erwartet man ...".

    Maximal die Verfügbarkeiten des Vertrags sind zu "erwarten" Und da die auf Jahresbasis festgelegt werden (zumindest in PK und Billig-Businesstarifen), sind das nun mal ca. 6 Tage.

  • Erwarten sollte man bei DG gar nichts! Die schaffen es nicht mal, bereits seit 1,5 Jahren fertiggestellte Hausanschlüsse mit ihrem Netz zu verbinden. Also so eine 30 Minuten Aufgabe. Man kann dazu so oft anrufen oder Tickets aufmachen, wie man will. Diese werden einfach wieder geschlossen


    Für mich ist es sehr schwierig einzuordnen, was ich von diesem Unternehmen halten soll. Offensichtlich sind sie mit ihren Aufgaben völlig überfordert.

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  • Sorry, aber das ist doch einfach unmotiviertes Gebashe. Jeder kennt die Probleme mit Fachkräftemangel, und derartige Diffamierungen finde ich den Mitarbeitern gegenüber unangemessen. Ja, es ist nicht alles Gold, aber wäre es auch nur annähernd so schlimm, wie ihr es macht, dann dürfte kein DG Anschluss in Deutschland funktionieren.

  • Kurze Wasserstandsmeldung: gerade war nach geschlagenen 10 Tagen ein fähiger Kollege des Field Services bei mir und 30 Minuten später lief meine Faser wieder.

    Ursache: im PoP war meine Leitung falsch gesteckt worden. Wie auch immer das passieren konnte.

    Abgesehen von all dem Ärger bin ich diesem Dude sowas von dankbar!

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  • Exakt das ist das Problem -> "... erwartet man ...".

    Maximal die Verfügbarkeiten des Vertrags sind zu "erwarten" Und da die auf Jahresbasis festgelegt werden (zumindest in PK und Billig-Businesstarifen), sind das nun mal ca. 6 Tage.

    Ja, "erwartet". Nicht "kann ich einklagen".

    Klar, alle sind glücklich wenn gerade so die SLAs erfüllt werden. Kennt man auch aus dem Alltag, da ist es auch super, wenn jeder nur das vertragliche Minimum leistet.

    Und wenn der Support Unfug schreibt, ist das kein Problem, es wurde ja nie ein kompetenter und korrekter/ehrlicher Support zugesichert.

    Ich will hier die DG garnicht komplett zerreißen. Sofern das bei mir jetzt stabil weiterläuft, ist alles prima (die mittlerweile täglichen Ankündigungen von Wartungsarbeiten machen mich allerdings nervös).

    Aber so zu tun, als könne man schön zufrieden sein, solange nur die SLAs eingehalten werden, ist Unfug.

  • Ausfälle kommen vor.

    Aber die Inkompetenz, die DG alleine bei den Fällen hier im Forum anekdotisch vermuten lässt, ist schon beeindruckend. Gepaart mit purer Absicht. Denn anders ist es kaum zu erklären, dass Tickets fortlaufend kommentarlos geschlossen werden.

    PS: Die Ticketbearbeitung müsste vermutlich so aussehen.

    [Blockierte Grafik: https://www.bigfooty.com/forum/media/south-park-and-its-gone-gif.106910/full]

    Einmal editiert, zuletzt von mbo77 (14. März 2025 um 08:24)

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  • Sorry, aber das ist doch einfach unmotiviertes Gebashe. Jeder kennt die Probleme mit Fachkräftemangel, und derartige Diffamierungen finde ich den Mitarbeitern gegenüber unangemessen. Ja, es ist nicht alles Gold, aber wäre es auch nur annähernd so schlimm, wie ihr es macht, dann dürfte kein DG Anschluss in Deutschland funktionieren.

    Nein, Frank, so einfach kannst du es dir nicht machen. Ich bin selbst Kunde bei der DG und mein Anschluss läuft seit dem ersten Tag einwandfrei. Es gab nur einmal eine generelle Netzstörung von ca. einer Stunde. Sowas kann passieren, keine Frage.


    ABER: wie oft gab es hier schon ähnliche Geschichten zu lesen, dass man bei einem echten Problem vollkommen ausgeliefert ist. Man kann das nicht immer nur mit Fachkräftemangel entschuldigen. Da sind interne Prozesse nicht in Ordnung. Oder anders gesagt, hier werden Machtverhältnisse ausgenutzt, zu Ungunsten des Schwächeren.


    Ich freue mich für den User GroßmeisterT, dass seine Störung nun behoben werden konnte.

  • Ich frage mich gerade wie das bei Vertraegen die weniger als ein Jahr dauern gehandhabt werden soll... z.B. bei monatlicher Kuendigungsfrist, also dem Normalfall nach Ablauf eventueller MVLZ gilt 365*(100-97)/100 = 10.95 und 11 Tage waeren bereits mehr als 1/3 der Vertragslaufzeit... gut dass das TKG da zur Entstoerung klarere Ansagen gemacht hat...

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  • Sorry, aber das ist doch einfach unmotiviertes Gebashe. Jeder kennt die Probleme mit Fachkräftemangel, und derartige Diffamierungen finde ich den Mitarbeitern gegenüber unangemessen. Ja, es ist nicht alles Gold, aber wäre es auch nur annähernd so schlimm, wie ihr es macht, dann dürfte kein DG Anschluss in Deutschland funktionieren.

    Das würde ich schon deutlich anders sehen, dazu tauchen die Probleme mit DG zu häufig hier auf. Und in die Rubrik "Vorsicht, Kunde" bei der c´t hat es die DG auch schon wiederholt geschafft.

    Das heiß natürlich nicht, dass andere so viel besser sind. Nur ist das Problem, gerade beim Erstanschluss von Glasfaser: "Friss oder stirb" man hat keine Wahl beim Netzbetreiber.
    Und gerade bei kleinen, örtlichen Anbieter ist Open Access Augenwischerei.