Deutsche Glasfaser schafft keine 1000 Mbits, Upload passt aber

  • Hat schon was von Kabelanschlüssen, mal haste Bandbreite und mal (wenn alle anderen auch downloaden) kommt fast nichts mehr durch. Bei GPON durchaus möglich.

    Das halte ich nach wie vor für sehr unwahrscheinlich, auch wenn immer wieder gesagt wird, das es zu Problemen wie bei Kabel-TV kommen kann, sind diese Aussagen theoretischer Natur. Auch wenn GPON ein shared Medium ist, liegt die Segmentgröße bei max. 64 Teilnehmern und nicht bei mehreren hundert!

    Hier mal wieder ein aktueller Screenshot von mir. Es sind übrigens 55 ONUs hier aktiv, also wenig vom Maximum entfernt. Wie man sieht, ist noch genügend Luft nach oben vorhanden.

  • Das halte ich nach wie vor für sehr unwahrscheinlich, auch wenn immer wieder gesagt wird, das es zu Problemen wie bei Kabel-TV kommen kann, sind diese Aussagen theoretischer Natur. Auch wenn GPON ein shared Medium ist, liegt die Segmentgröße bei max. 64 Teilnehmern und nicht bei mehreren hundert!

    Hier mal wieder ein aktueller Screenshot von mir. Es sind übrigens 55 ONUs hier aktiv, also wenig vom Maximum entfernt. Wie man sieht, ist noch genügend Luft nach oben vorhanden.

    Mir ging es auch nur um die theoretische Möglichkeit - bei meinem GPON Anschluss habe ich jederzeit die volle Bandbreite und ich habe bisher niemanden mit Glasfaser gehört, der solche Probleme, wie bei Kabel oder DSL üblich, hatte.


    Aber teilen sich dann nicht 64 Teilnehmer insgesamt 2,5GBit/s? Da reichen ja schon drei Kunden mit GBit Tarifen, die gerade voll was ziehen, um dieses Segment zu überlasten. Oder habe ich da mal was falsch verstanden? (JAAA, rein theoretisch. In der Praxis ein eher unwahrscheinlicher Fall, aber ich bin neugierig ^^)


    Darf ich fragen wie du an die Daten gekommen bist, die in deinem Screenshot zu sehen sind? Das würde mich für mein Anschluss mal interessieren, hier wurde frisch ausgebaut :D

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  • Boa, nicht schon wieder.

    Du überschätzt gewaltig, wie viel Daten so ein Anschluss tatsächlich transportiert.

    Du kannst ja mal selber ausrechnen, wie viel Bandbreite es benötigt, wenn man 2 TB Daten im Monat bewegt.

    Und dann, wie unwahrscheinlich es ist, dass drei Kunden zur gleichen Zeit Bandbreite benötigen.

  • Darf ich fragen wie du an die Daten gekommen bist, die in deinem Screenshot zu sehen sind?

    Yep, das ist aus der FB direkt an der Faser.

    Aber teilen sich dann nicht 64 Teilnehmer insgesamt 2,5GBit/s? Da reichen ja schon drei Kunden mit GBit Tarifen, die gerade voll was ziehen, um dieses Segment zu überlasten.

    Tja, so ist das mit dem Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

    Theoretisch hast Du Recht, in der Praxis, na ja, siehst Du ja selbst. Spätestens im PoP werden die Kundenanschlüsse aggregiert, daher darf man die Angst wegen Überprovisionierung nicht überbewerten.

    Kein Netzbetreiber, gleich via Kupfer-, Glas- oder Luftschnittstelle baut die maximale Kapazität für die sehr selten auftretende und dann nur kurzfristige Sptzenlast. Die Älteren unter uns werden sich noch an die nicht zustellbaren SMSen in der Sylvesternacht erinnern. Nur da war der Dienst nicht zuverlässig, die restliche Zeit des Jahres schon.

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  • Boa, nicht schon wieder.

    Tut mir leid, dass ich frage....

    Du überschätzt gewaltig, wie viel Daten so ein Anschluss tatsächlich transportiert.

    Meinst du nicht eher unterschätzt? Aber genau deswegen frage ich ja. Ich bin kein Netzwerk/Glasfaser/It- Experte. Aber dafür ist doch auch so ein Forum da, oder etwa nicht?

    Du kannst ja mal selber ausrechnen, wie viel Bandbreite es benötigt, wenn man 2 TB Daten im Monat bewegt.

    Ich wüsste nicht, was das jetzt mit meiner Frage/Aussage zutun hat??

    Und dann, wie unwahrscheinlich es ist, dass drei Kunden zur gleichen Zeit Bandbreite benötigen.

    Hab ich doch selber geschrieben, dass es ein theoretischer und unwahrscheinlicher Fall ist. Mir gings auch nur darum. Um die Theorie!


    Danke.

  • Yep, das ist aus der FB direkt an der Faser.

    Ah, ok, dann muss ich mal gucken wo das geht, habe auch eine 5590 direkt an der Faser :D

    Tja, so ist das mit dem Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

    Theoretisch hast Du Recht, in der Praxis, na ja, siehst Du ja selbst. Spätestens im PoP werden die Kundenanschlüsse aggregiert, daher darf man die Angst wegen Überprovisionierung nicht überbewerten.

    Alles gut, wie gesagt, ging mir nur um die trockene Theorie und ob ich das richtig im Kopf hatte ;)

    Theorie und Praxis, das kenne ich zu gut, sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.

    Die Älteren unter uns werden sich noch an die nicht zustellbaren SMSen in der Sylvesternacht erinnern. Nur da war der Dienst nicht zuverlässig, die restliche Zeit des Jahres schon.

    Hat WhatsApp das Problem nicht auch meist zu Silvester? Oder ist das auch schon ein paar Jahre her? ^^

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  • Aktuelle Tests (https://www.verivox.de/internet/nachr…bieter-1120833/) zeigen das Gegenteil. Bei der DG bekommen die Kunden mit Abstand am meisten vom bestellten Tarif. Besser als Telekom, O2 oder 1&1. In der Ausbauphase kommt es bei der DG öfter mal zu Problemen mit der Bandbreite, aber wenn sich das Netz einmal eingeschwungen hat, hört man davon gar nichts mehr.

    Doch, das kann sein. TCP Parameter sind rein bandbreitenabhängig, egal in welche Richtung. Heißt: für 500 kann es reichen, für 1000 nicht mehr.

    Der TCP Optimizer ist definitiv einen Versuch wert, genauso wie das Linux Image. Und solche Tests immer direkt am ONT. Bedenke dabei aber die 1 Stunde Wartezeit, oder fahre Router bzw. Rechner sauber herunter.

    Guten Morgen.

    Also man darf nicht vergessen das bei mir die Leistung eigentlich schon immer gut war, wenigstens mit dem Tarif 600/300. Nach der Umstellung auf 1000/500 fingen die Einbrüche erst ca. 2 Wochen später auf. Somit war ja schon mal alles im Grünen Bereich. MIch würde es eigentlich auch nicht stören wenn ich immer um die 700-800 hätte. Das wäre ja schon in Ordnung. Mir aber 1000/500 anbieten und dafür zahlen lassen (wenn auch reduziert) ist nicht in Ordnung.
    Gestern habe ich noch einmal mit einem DG Mitarbeiter gechattet. Die möchten nun noch einmal über den Ookla Speedtest 6 Test´s haben um daran dann zu sehen wo das Problem liegen könnte. Das werde ich nun mal machen und sehen was die dann sagen.
    Warum die allerdings die offiziellen von der BNA und die schon eingereichten Belege von Ookla nicht akzeptieren wollten, blieb offen.

    Einzig am ONT kann ich es nicht machen. Das kostet mich jedes mal eine Stunde und das kann ich mir nicht wirklich leisten, da ich tatsächlich auch noch arbeiten muß. (Homeoffice)

    Ich halt euch da aber unbedingt auf dem laufenden. Und den Linux Image Test mache ich auf jeden Fall, da werde ich am WE mich mal dransetzten.

    PS:
    Den TCP Optimizer habe ich mithilfe einer Anleitung von FTP-Link ausprobiert. Leider ohne merklichen Erfolg. Also das war soweit kein Fehler zu finden.

    Einmal editiert, zuletzt von bernd72 (11. September 2024 um 06:50)

  • Also man darf nicht vergessen das bei mir die Leistung eigentlich schon immer gut war, wenigstens mit dem Tarif 600/300. Nach der Umstellung auf 1000/500 fingen die Einbrüche erst ca. 2 Wochen später auf. Somit war ja schon mal alles im Grünen Bereich. MIch würde es eigentlich auch nicht stören wenn ich immer um die 700-800 hätte. Das wäre ja schon in Ordnung. Mir aber 1000/500 anbieten und dafür zahlen lassen (wenn auch reduziert) ist nicht in Ordnung.

    Grundsätzlich stimme ich dir zu. Wenn es zuvor besser war, dann muss es eine Ursache geben.

    Dass DG ein Problem mit dem Traffic hat, ist nur eine Möglichkeit.

    Eigentlich ist bei keinem modernen Betriebssystem eine irgendwie geartete Optimierung des TCP/IP-Stacks notwendig. Dazu sind die alle recht ausgereift. Daher wird mich interessieren, was der Test mit dem Live-Linux erbringt.

    PS: Dass mein Amiga 1200 aus den 90er über WiFi nur 40 Mbps schafft, gestehe ich ihm zu. Aber der hat weder die CPU-Power, einen modernen TCP/IP-Stack noch ein modernes OS. ;)

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  • Hier mal wieder ein aktueller Screenshot von mir. Es sind übrigens 55 ONUs hier aktiv, also wenig vom Maximum entfernt. Wie man sieht, ist noch genügend Luft nach oben vorhanden.

    Hast du eigentlich Upstream probleme? Oder ist das ein Anzeigefehler deiner Box?

    Hier mal bei mir mit 15 ONUs, ich bin hier gefühlt der, der den Durchschnitt vorgibt, Upload bewegt sich im 50 Mbit/s schnitt, schwankt aber auch aus, wenn ich mal nen längeren Upstream Test durchführe.

  • Eigentlich ist bei keinem modernen Betriebssystem eine irgendwie geartete Optimierung des TCP/IP-Stacks notwendig.

    Da geht es auch eher darum den normal zustand wiederherzustellen.
    Windows 10 hat eine Funktion genannt "Window Scaling Heuristics"

    Die unter gewissen umständen die Windows Scaling funktion deaktiviert was wiederum zu schlechter Performance auf schnellen Leitungen führt.

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  • Möchte mal sagen: Ich finde die Grafiken gerade hoch interessant und spannend. Eine Frage dazu: In dem Graph in Hellblau abgebildet ist ja laut Legende die " physikalisch maximal mögliche Übertragungsrate.


    Bedeutet das, für alles über 2,5 bzw. 1 Gbit/s müssen irgendwann in Zukunft wieder neue Kabel in die Erde?

  • Nein. Das physikalisch bezieht sich dabei auf den verwendeten Standard. XGS-Pon schafft z.B. schon ungefähr 8 GBit/s netto in beide Richtungen. 40 und mehr GBIt/s sind bereits standardisiert. Ähnliches gilt für AON mit 10, 40 und 100 GBit/s.