FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

  • Ich verstehe es so das bei der Nutzung des Wechsel-Assistenten am Ende die alte FRITZ!Box in den Werkszustand zurück gesetzt wird.
    Oder verstehe ich da etwas falsch?

    Hallo,

    bei mir wurde gestern während der Nutzung des Wechsel-Assistenten beim Wechsel auf die 5690 Pro die alte Fritzbox (7590) automatisch auf Werkseinstellung zurückgesetzt und ausgeschaltet.

  • Kurze Zwischenfrage:

    Wenn ich meinen eigenen Router, die FRITZ!Box 5690 Pro an den ONT der Deutschen Glasfaser betreibe und es mal zu einer Störung im Netz kommt muss die DG handeln, ohne ONT nicht.
    Habe ich das so richtig verstanden?
    Dann hätte es einen Vorteil gegenüber die FRITZ!Box direkt am Glasfaseranschluss zu betreiben.

  • bei mir wurde gestern während der Nutzung des Wechsel-Assistenten beim Wechsel auf die 5690 Pro die alte Fritzbox (7590) automatisch auf Werkseinstellung zurückgesetzt und ausgeschaltet.

    Hat der Wechsel-Assistent denn funktioniert und wurden sämtliche Einstellungen und Konfigurationen übernommen, oder muss trotzdem noch manuell nachgebessert werden?

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  • Ja, theoretisch.

    Praktisch ist es so, dass gerade DG völlig planlos ist, wenn es wirklich eine Störung gab und der Kunde musste mehrfach eskalieren, bevor der ONT getauscht wurde.

  • Hat der Wechsel-Assistent denn funktioniert und wurden sämtliche Einstellungen und Konfigurationen übernommen, oder muss trotzdem noch manuell nachgebessert werden?

    Der Wechsel hat (bei mir) einwandfrei geklappt. Nur 3 DECT-HK-Thermostate musste ich währenddessen "aufwecken" damit sie während des Umzugs übernommen wurden, wird aber auch im Assistent gesagt.

  • Seaman72 Willkommen im Forum!

    1. Kannst Du mir bestätigen, das die HWRevision der 5690 Pro 279 lautet?
    2. Kannst Du mir die AVM Seriennummer mitteilen? Ich benötige nur den Teil nach nach den ersten 4 Stellen, gefolgt von einem Punkt. Nach meinen Infos beginnt dieser dann mit 884
    3. Wenn Du eine Diagnose-Datei der 5690 Pro erstellst und darin nach dem String "CPE Inventory System Serial Number = " suchst, wie lautet der Rest der gefundenen Zeile? Es gibt zwei Treffer, mich interessiert nur der Erste.
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  • Praktisch ist es so, dass gerade DG völlig planlos ist, wenn es wirklich eine Störung gab und der Kunde musste mehrfach eskalieren, bevor der ONT getauscht wurde.

    Nach meinen Recherchen sollen die ONT aber ziemlich zuverlässig funktionieren und sehr langlebig sein.
    Ich habe einen von NOKIA, keine Ahnung wie gut der von der Qualität ist.
    Ohne ONT hätte ich wahrscheinlich größere Schwierigkeiten im Falle einer Störung.

  • Nach meinen Recherchen sollen die ONT aber ziemlich zuverlässig funktionieren und sehr langlebig sein.
    Ich habe einen von NOKIA, keine Ahnung wie gut der von der Qualität ist.
    Ohne ONT hätte ich wahrscheinlich größere Schwierigkeiten im Falle einer Störung.

    Du hast in diesem Fall sowieso große Probleme mit dem Support. Mit FB hast Du jedoch einen Beleg, falls es ein Faserbruch oder etwas anderes ist.

    Du glaubst gar nicht, wie oft Du FB (am ONT angeschlossen) und ONT auf Werkseinstellungen zurücksetzen musst/darfst...

  • Wie gesagt, aus meiner Sicht ein Märchen, was DG da erzählt. DG sind ja auch diejenigen, die bei der BNetzA den passiven Netzabschluss kippen wollen.

    Ich sehe nicht, wo ein ONT langlebiger ist als das gesteckte Modul im Router.

    Es spricht auch nichts dagegen, den ONT einzusetzen. In vielen Situationen ist das eine gute Entscheidung.

    Aber bessere Entstörung oder höhere Stabilität - sehe ich nicht.

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  • Seaman72 Willkommen im Forum!

    1. Kannst Du mir bestätigen, das die HWRevision der 5690 Pro 279 lautet?
    2. Kannst Du mir die AVM Seriennummer mitteilen? Ich benötige nur den Teil nach nach den ersten 4 Stellen, gefolgt von einem Punkt. Nach meinen Infos beginnt dieser dann mit 884
    3. Wenn Du eine Diagnose-Datei der 5690 Pro erstellst und darin nach dem String "CPE Inventory System Serial Number = " suchst, wie lautet der Rest der gefundenen Zeile? Es gibt zwei Treffer, mich interessiert nur der Erste.

    Hallo HubeBube,

    vielen Dank. Ich werde die Infos heute nach der Arbeit mal zusammenstellen. Wird aber etwas später. Freizeit wird zu sehr "überbewertet" ;)

  • Ich sehe nicht, wo ein ONT langlebiger ist als das gesteckte Modul im Router.

    Um das mal zu sagen: die LEDs in den optischen Modulen sind Verschleißteile und lassen mit der Zeit nach. Wie lange die halten - keine Ahnung, ein ONT ist etwas anderes als unser FC-AL Netzwerk, wo wir immer mal wieder tauschen dürfen.

    Wenn es dann nicht mehr geht, muss man den Provider dazu überreden, einen neuen ONT zur Verfügung zu stellen und neu zu provisionieren. Das GF-Modul im ONT ist nicht tauschbar.

    Bei einer eigenen Box mit SFP-Modul kann man (ggf schon vorab) ein neues SFP-Modul hineinstecken und alles läuft weiter. Die Daten wie Seriennummer usw. muss man nicht neu provisionieren, da diese zumindest bei Nutzung einer Fritzbox von der Fritzbox kommen und nicht vom Modul.

  • Ohne diese Regelung hätten wir einen Router, der nur 2,4GHz-WLAN-Ausgang und a/b-Schnittstelle hat. Aufpreis für 5 GHz WLAN nur 9,99 €/mtl, Aufpreis für Kabel-Ethernet nur 9,99 €/mtl. Der ONT wäre ein Billiggerät mit hohem Stromverbrauch, wäre unhandlich, unzuverlässig und ggf. nur mit 1 GBit-Schnittstelle.

    Das ist doch Mal völliger Quatsch.

    Ein ONT ist kein Router. Punkt.

    Der deutsche Gesetzgeber hat sich blöd angestellt.

    Hätte er gesagt Schnittstellen für Privatkunden ist Ethernet Layer xyz wäre alles gut gewesen. Da hätte man dann auch einfach und direkt ein freiheitliches Endgerät anschließen können. Ob aus technologischer Sicht nun der Übergabepunkt Strom braucht oder nicht ist doch schei*** egal.

    Entscheidend ist, dass der Endkunden einen freien ungefilterten Internetzugang in den in seinem Tarif eingekauften Leistung bekommt.

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  • Nachtrag: als eine Möglichkeiten. Nicht als Forderung. Es wird auch explizit der Direktanschluss eines Kundengerätes an Glasfaser erwähnt.

    Ja, aber der Einsatz eines ONTs ist davon definitiv abgedeckt.

    Was sieht man jetzt? Dass es in anderen Ländern besser läuft? Kann ich nicht erkennen.

    Hörst du aus anderen Ländern Probleme mit dem Onboarding von GPON ONTs? Wohl kaum. Da klemmen sich die Leute einen Router per RJ45 an den ONT und haben Spaß, und es stört keinen Menschen, dass die Schnittstelle nicht passiv ist.

    Ohne diese Regelung hätten wir einen Router, der nur 2,4GHz-WLAN-Ausgang und a/b-Schnittstelle hat. Aufpreis für 5 GHz WLAN nur 9,99 €/mtl, Aufpreis für Kabel-Ethernet nur 9,99 €/mtl.

    Polemik hilft nicht in allen Fällen, denn das hier ist purer Unsinn. Du solltest den Unterschied zwischen Router- und Endgerätefreiheit kennen, denn genau darum geht es auch in der EU Verordnung. Die Auswahl an Endgeräten für den passiven Abschluss ist wesentlich kleiner, als die für den aktiven. Das, was du beschreibst, ist also für den passiven Abschluss wahrscheinlicher, als für den aktiven.

  • Sehe ich nicht so. Bisher haben sich passive Schnittstellen über Jahrzehnte als hervorragende Lösungen bewährt. Ich sehe keinen Grund, warum man das plötzlich ändern sollte.

  • Das ist doch Mal völliger Quatsch.

    Ein ONT ist kein Router. Punkt.

    Habe ich das behauptet? Ich sage nur vorher, dass die Provider mit den ONTs dann das machen werden, was sie früher mit den Routern gemacht haben. Auch da fallen einem viele Sachen ein.

    Der deutsche Gesetzgeber hat sich blöd angestellt.

    Eigentlich nicht. Er hat eine passive Komponente als Netzabschluss definiert und festgelegt, dass der Provider die Spezifikation dazu offenlegen muss.

    Hätte er gesagt Schnittstellen für Privatkunden ist Ethernet Layer xyz wäre alles gut gewesen. Da hätte man dann auch einfach und direkt ein freiheitliches Endgerät anschließen können. Ob aus technologischer Sicht nun der Übergabepunkt Strom braucht oder nicht ist doch schei*** egal.

    Ist es nicht. Ich möchte bei mir im Haus keinen Chinaschrott, den der Provider im Zweifel zur verfügung stellt. Wenn mir überspitzt gesagt die Bude abfackelt, weil das Billignetzteil Müll war, dann hilft es mir wenig, dass der Provider nach langem Streit den Schaden zahlt, wenn ich den Brand nicht überlebt habe.

    Es steht aber Dir frei, den ONT vom Provider zu nehmen. Das wird niemandem verboten, es geht nur um die, die etwas anderes wollen. Inwiefern störst Du dich daran, dass andere etwas anderes wollen als Du?

    Entscheidend ist, dass der Endkunden einen freien ungefilterten Internetzugang in den in seinem Tarif eingekauften Leistung bekommt

    Entscheidend ist erstmal, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden.

    Ja, aber der Einsatz eines ONTs ist davon definitiv abgedeckt.

    Von der EU-Verordnung. Die hat hier aber keine Gesetzeskraft, das TKG ist halt mal strenger und davon ist es nicht abgedecht. Und so, wie es zu interpretieren war, dass das die EU-Verordnung nur ein Modem vorgibt, ist es nicht.

    Ist im Wettbewerbsrecht genauso: die EU-Verordnungen erlauben da noch einiges, was das das deutsche Recht dann doch verbietet.

    Hörst du aus anderen Ländern Probleme mit dem Onboarding von GPON ONTs?

    Hörst Du von anderen Providern von Problemen mit fremden Endgeräten?

    Und wenn Du wieder mit der Telekom kommst: das sind Probleme beim Gerätewechsel, nicht beim erstmaligen Onboarding. Düfte beim Austausch eines Telekom-ONT zu einem anderen Telekom-ONT genauso auftreten.

    Bei Leuten, die die Config einer alten 5530/90 auf die 5690 übernehmen scheint es ja zu tun, also eindeutig Telekom-Prozess-Problem.

    Wohl kaum. Da klemmen sich die Leute einen Router per RJ45 an den ONT und haben Spaß, und es stört keinen Menschen, dass die Schnittstelle nicht passiv ist.

    Das dürfen Sie weiterhin. Kann mich nicht erinnern, dass das verboten werden soll.

    Polemik hilft nicht in allen Fällen, denn das hier ist purer Unsinn. Du solltest den Unterschied zwischen Router- und Endgerätefreiheit kennen, denn genau darum geht es auch in der EU Verordnung.

    In der EU-Verordnung geht es erstmal um gar nichts, die ist nämlich so schwammig formuliert, dass die gar nichts genau definiert. Das hat ja dann das TKG "behoben".

    Die Auswahl an Endgeräten für den passiven Abschluss ist wesentlich kleiner, als die für den aktiven. Das, was du beschreibst, ist also für den passiven Abschluss wahrscheinlicher, als für den aktiven.

    Warum sollte es das? Die Auswahl ist immer noch größer als ein Zwangs-ONT, und spätestens wenn einer mit einem SFP- oder SFP+-Modul in einer Unifi kommt, wird er bei DG wohl ohne Aussicht auf Erfolg scheitern, wenn die sich so anstellen.

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  • Ja, führt aber auch dazu, dass du deinen DSL Router oder dein Kabelmodem nicht am Glasfaseranschluss betreiben kannst.

    Anders sieht das aus, wenn jede Technologie ihr Modem mitbringt, aus dem RJ45 Ethernet rauskommt. Dann ist es egal, ob Kabel, Glasfaser, Mobilfunk, oder DSL, jeder kauft sich den Router, er ihm gefällt und klemmt ihn einfach an (und nimmt ihn ggf. sogar mit, wenn ein Technologiewechsel ansteht). Das war das Szenario, dass die EU und die Standardisierungsgremien beim Begriff "Routerfreiheit" im Kopf hatten, als sie die Normen und Versordnungen so geschrieben haben, wie sie heute sind. Es fällt mir schwer, die Idee als dumm und so viel schlechter abzutun, wie die Lösung aus dem deutschen TKG.

  • Das war das Szenario, dass die EU und die Standardisierungsgremien beim Begriff "Routerfreiheit" im Kopf hatten, als sie die Normen und Versordnungen so geschrieben haben

    Steile Behauptung. Ist aber auch ziemlich irrelevant. Die deutsche Gesetzgebung ist EU-konform und damit ist das Thema bereits erschöpft.

    Ich ziehe meinen Beitrag zurück. Das ist schon wieder offtopic und hilft dem OP nicht die Bohne weiter.

  • Von der EU-Verordnung. Die hat hier aber keine Gesetzeskraft, das TKG ist halt mal strenger und davon ist es nicht abgedecht.

    Die Frage ist, ob es clever ist, als einziger davon abzuweichen.

    Hörst Du von anderen Providern von Problemen mit fremden Endgeräten?

    Die Frage stellst du in diesem Forum? Nicht dein Ernst! Nur die Links der letzten 4 Wochen dazu sprengen die erlaubte Zeichenanzahl eines Beitrags.

    Warum sollte es das? Die Auswahl ist immer noch größer als ein Zwangs-ONT, und spätestens wenn einer mit einem SFP- oder SFP+-Modul in einer Unifi kommt, wird er bei DG wohl ohne Aussicht auf Erfolg scheitern, wenn die sich so anstellen.

    Merkst du, dass diese Aussage komplett widersprüchlich ist? Du hast Recht, mit SFP Modulen scheitert man, eben weil die Auswahl an Endgeräten für den passiven Abschluss kleiner wird. Das ist genau mein Argument. Am ONT kannst du den Unify Router problemlos betreiben.

    Wo genau ist der Nachteil einer ONT Lösung?

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  • Update:

    Ich habe es mit der Hilfe des AVM Wechselassistenten mit kleineren Problemen geschafft meine 5690 Pro erfolgreich einzurichten.
    Bei einzelnen Schritten gab es keinen automatischen Fortschritt obwohl ich ca. 15 - 30 Minuten gewartet hatte.
    Ich habe diese Schritte dann einfach übersprungen.
    Das aktuelle FRITZ!OS ist 7.61
    Sämtliche Heimnetzgeräte wurden erfolgreich eingebunden und ich musste lediglich eine AVM DECT Steckdose anlernen weil diese außerhalb der Reichweite der FRITZ!Box war.
    Nun hängt zwar die 5690 Pro am ONT und nicht direkt am Glasfaseranschluss, aber einen wirklichen Nachteil habe ich dadurch auch nicht.