FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

  • Im PLZ-Bereich 65 werden seit März 2024 auch MFH durch Deutsche Glasfaser (bzw. einem Sub) kostenlos mit einer Inhouseverkabelung Glasfaserverkabelung ausgestattet. Auch hier muss lediglich ein Vertrag mit einem Endnutzer vorliegen.

    Im Gegensatz zur Deutschen Telekom gibt es keine Etagenverteiler, sondern alle benötigten Glasfaserkabel werden von dem HÜP abgehend direkt in die Wohnung verlegt.

    Ist in Rodgau/Seligenstadt/Hainburg ist Westconnect/E.ON unterwegs. Begehung gab es nur für HÜP, Inhouse-Begehung fehlt noch, daher weiß ich noch nicht wie sie es realisiert wird. Aber Start war ja erst im Sommer 24 bei meiner Tochter.

    Bei meiner Mutter (Berlin/Mitte) gibt es keine Etagenverteiler bei Telekom. MFH, 4 Etagen, 12 WE. Ihr Anschluss kam auch direkt aus dem HÜP im Keller.

  • Ich muss gestehen: Kein Werksreset, kein Neustart. Einfach umgestöpselt und im laufenden Betrieb von WAN auf Glas ungeschaltet :saint:

    Was passierte mit den IP-Adressen der Clients? Die sind im WAN ja mit 192.168.188.xx vergeben worden... läuft die Umstellung automatisch auf 192.168.178.xx ??? Oder muss man im Nachgang doch alles neu zusammenfriemeln?

  • Was passierte mit den IP-Adressen der Clients? Die sind im WAN ja mit 192.168.188.xx vergeben worden... läuft die Umstellung automatisch auf 192.168.178.xx ??? Oder muss man im Nachgang doch alles neu zusammenfriemeln?

    Sorry, da bin ich leider raus. Den Anwendungsfall habe ich nicht und lokal sind sämtliche Clients in dem von mir vorgegebenen Adressraum geblieben.

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  • 192.168.178.xx ist bei einer FritzBox der Standard für das interne Netz LAN.

    Vergibt der Provider aber keine öffentlichen IPv4 Adressen, so kann 192.168.188.xx ohne weiteres auch auf der WAN-Seite verwendet werden.

  • Echt? Auf welcher Basis denn?

    Sie können den Bereich benutzen nach RFC 1918

    Technisch aber bescheuert, weil auf der Seite hinter dem Router ja dasselbe Netz sein könnte.. ;)

    Die IETF beschrieb hierauf 2012 in RFC 6598 einen gemeinsam genutzten Adressraum für die Nutzung in CGNs.

    100.64.0.0/10

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  • Im Kontext von rfc1918 wuerde ich ala ISP eher 10.0.0.0/8 nutzen, bei 192.168.0.0/16 ist ja nur Platz fuer ca. 64 Tausend einzigartige Kunden... (klar, kann mann hinter jeder CG-NAT Box immer wieder die gleichen rfc1918 Adressen verwenden, mann macht sich allerdings das Leben damit selber schwer).

  • Die RFC1918 Adressen sind genau so valide wie RFC6598 Adressen... und 10.0.0.0/8 ist goesser als 100.64.0.0/10... der einzige Vorteil von RFC6598 ist das laut RFCs die nicht in provaten Endnetzen verwendet werden duerfen, aber Papier ist geduldig, nur weil ein RFC sagt MUST/MUST NOT ist das in Realitaet nicht zwingend so.

    Das soll nicht heissen, dass es fuer ISPs nicht sinnvoll sein kann RFC6598 Adressen zu verwenden (und wenn nur damit die Zustaendigkeit erkennbar dokumentiert ist), aber IMHO ist das eine optionale (gute) Idee ;)

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  • Schnurz erwähnte explizit die .188. Hat die eine Sonderstellung?

    Überhaupt haben private Adressen auf WAN-Interfaces nichts zu suchen.

    Dafür gibt es doch 100.64.xxx

    So einfach ist es nicht, der Range wurde erst mit einigem Hickhack freigegeben und im besondere viel zu spät. Da waren alle großen Provider schon mit 10.x.x.x unterwegs. Über mehrere Jahre hat sich da ARIN gegen die ISP und IETF zu wehren um die 100.64.x.x herauszugeben.

    Aber auch bei Domain-Vergaben bekleckert man sich nicht mit Ruhm. So wird fast von Anfang an für private Netzwerke die nicht nach außen vergeben Top-Level-Domain .lan oder .local genutzt. Wobei in letzten Jahren .local Probleme machen kann in Verbindung mit mDNS.

    Jetzt hat im Januar 2024, gefühlt nach 100 Jahren Internet, die IANA und ICANN den "Begriff" .internal als ausschließliche internen Domainnamen auserkoren. <X

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  • Ist natürlich klar, dass die Provider das in ihrer Not missbraucht haben.

    Aber so neu ist die neue Range nun auch nicht.

    Meine Frage war aber tatsächlich aus Interesse, was es mit der .188 auf sich hat. Es klang so, als wäre das eine bekannte Ausnahme. Nach dem Motto: Die ist nicht mehr privat zu nutzen, da auch für Provider geblockt.

    Da wollte ich jetzt keine Grundsatzdiskussion aufmachen.

  • Hallo zusammen,

    da ich seit einigen Wochen auch Besitzer einer 5690 pro bin, habe ich hier immer fleißig mitgelesen. Mein Anschluss der Deutschen Glasfaser liegt in Niedersachsen und wurde 2020 baulich fertig gestellt. Bis zur 5690 pro lief eine 7590 hinter dem Standard Nokia ONT der DG.

    Als ich die 5690 pro bekommen habe, habe ich sie einfach als Router hinter dem ONT der DG laufen lassen. Das kleine schwarze Nokia Modem war mit einem LAN-Kabel mit der WAN Buchse verbunden. Ich habe einfach die Sicherungsdatei meiner "alten" 7590 eingespielt, das Nokia Modem für 60 Minuten stromlos geschaltet und dann wieder aktiviert. Nach kurzer Zeit war die Fritte online und Internet und Telefonie haben tadellos funktioniert.

    Nachdem ich in verschiedenen Foren in den letzten Tagen immer wieder gelesen habe, das vereinzelt Leute ihre 5690 pro direkt mit der Glasfaser verbunden haben und erfolgreich ins Internet kamen, habe ich mich dem Thema auch nochmal gewidmet.

    Und was soll ich sagen... seit 20 Minuten funktioniert das Glasfaserkabel direkt an der Fritte perfekt!

    Wen es interessiert, hier meine Vorgehensweise:

    Als erstes habe ich mit dem Technischen Support der DG Kontakt aufgenommen. Ich hatte sehr schnell einen sehr netten Mitarbeiter am Telefon, dem ich mein Vorhaben geschildert habe, die 5690 pro direkt mit der Glasfaser zu verbinden.

    Er wusste sofort worum es geht und hat mir gleich erzählt, das die DG eigentlich schon im Dezember die Geräte freigeben wollten, sich das aber jetzt bis in den Januar gezogen hat.

    Nachdem er kurz meine Kundendaten abgeglichen hat, wollte er von mir die Modem-ID der 5690 pro wissen. Das hat er dann in sein System geklimpert und mir mitgeteilt, dass er jetzt die Freischaltung der Fritzbox beauftragt hätte und ich zu dem Zeitpunkt eine e-Mail mit weiteren Infos erhalten würde, zu dem der DG-Anschluss für die 5690 pro tatsächlich bereit und freigeschaltet wäre.

    Das hat bei mir keine 30 Minuten gedauert, bis die e-Mail eingetroffen ist. In dieser ist wiederum Schritt für Schritt aufgeführt gewesen, wie ich bei der Inbetriebnahme vorzugehen habe.

    Auszug aus der Mail:

    Bitte gehen Sie folgende Anleitung Schritt für Schritt durch, um Ihren Router korrekt zu verbinden und zu aktivieren.

    Wichtig: Notieren Sie den Aktivierungscode, bevor Sie die Hardware austauschen!

    1. Melden Sie sich in Ihrem Kundenportal unter https://kundenportal.deutsche-glasfaser.de/login/ an
    2. Klicken Sie auf Mein Auftragsstatus
    3. Klicken Sie auf Anschluss aktivieren
    4. Notieren Sie sich den Aktivierungscode
    5. Setzen Sie die FRITZ!Box 5530/5590//5690 Pro auf Werkseinstellungen zurück.
    6. Ziehen Sie die Glasfaser von dem ONT (schwarzes Kästchen) ab und stecken Sie die Glasfaser in das GPON-Modul der FRITZ!Box.
    7. Wenn bereits vorher dieser oder ein anderer Router an Ihrem Anschluss im Einsatz war, warten Sie bitte 60 Minuten. (Das ist die sog. Lease-Time. So nennt man die Dauer, bis ein neu angeschlossenes Gerät Dienste von unserem Server erhält.)
    8. Rufen Sie in Ihrem Browser (Chrome ab Version 80 / Edge ab Version 80 / Opera ab Version 66) die Aktivierungsseite http://activation.deutsche-glasfaser.de auf.
    9. Geben Sie den zuvor notierten Aktivierungscode ein.
    10. Warten Sie nach Eingabe des Aktivierungscodes mindestens 90 Minuten. Diese Zeit benötigt unser Server um Ihre Hardware freizuschalten.

    Darunter stehen dann auch noch die exakten Schritte zur Einrichtung der Telefonfunktion. Die spare ich mir hier mal...

    Mein Fazit:

    Das Ganze hat bei mir absolut reibungslos funktioniert. Schritt 7 hat in meinem Fall nur ca. 30 Minuten gedauert, Schritt 10 ungefähr 45 Minuten. Bei den Zeitangaben aber im Zweifel einfach geduldig sein. Die Systeme der DG brauchen ihre Zeit.

    Danach habe ich die Sicherungsdatei meiner 5690 pro eingespielt, die ich unmittelbar vor dem Reset gemacht habe. Dabei natürlich die Einstellungen für die Internetverbindung und die Telefonie auslassen!!! Abschließend noch die Rufnummer nach den aufgeführten Schritten in der e-Mail neu eingerichtet und alles läuft sauber.

    Ich hoffe das funktioniert jetzt peu à peu bei möglichst vielen Nutzern, die ihre 5690 pro direkt an die Faser stöpseln wollen.

    Viel Glück! :)

    Einmal editiert, zuletzt von LeJour (11. Januar 2025 um 03:44)

  • Die mindestens 60 Minuten Wartezeit sind der Leasetime geschuldet. Manchmal hast Du Glück und liegst im Zeitfenster Nähe dem Ablaufzeitpunkt. Im ungünstigsten Fall musst Du exakt 60 x 60 +1 Sekunden warten, im günstigsten Falle 1 Sekunde.

    Da die Wartezeit zwar bestimmbar, der Aufwand dafür in meinen Augen nicht gerechtfertigt ist, erfolgt auch hier im Forum die Empfehlung mindestens 60 Minuten nach dem Entfernen des alten Endgerätes an der Faser zu warten, bevor das neue Endgerät (ONT/ONU/Gf-Router) angeschlossen wird.

    Besonders freut mich jedoch, das DG das Provisionierungsverfahren für die Endgeräte in einer GPON-Topologie beibehalten hat: Deutsche Glasfaser: Umstellung NT/7590 auf 5530 Fiber

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  • Als erstes habe ich mit dem Technischen Support der DG Kontakt aufgenommen. Ich hatte sehr schnell einen sehr netten Mitarbeiter am Telefon, dem ich mein Vorhaben geschildert habe, die 5690 pro direkt mit der Glasfaser zu verbinden.

    Er wusste sofort worum es geht und hat mir gleich erzählt, das die DG eigentlich schon im Dezember die Geräte freigeben wollten, sich das aber jetzt bis in den Januar gezogen hat.

    Moin!
    Als ich das eben las, habe ich natürlich auch gleich DG abermals angerufen... Im Gegensatz zu LeJour hatte ich jedoch so einen Hotliner, den keiner so gerne mag... :rolleyes: erstens war er kaum meiner Sprache mächtig und zweitens behauptete er, dass es nicht sein kann, dass eine 5690 pro bereits am Glas direkt empfängt - auch nach Nachfrage in der Technik war das sein Statement...
    OK, dann l*** mich doch am A*** dachte ich und versuchte es einfach ohne Freischaltung und Durchgabe der Modem-ID... alles umgestöpselt, Fritte in Werkszustand, alles stromlos und ne Stunde gewartet... und siehe da: Kontakt! kurz zur Activation-Site von DG, den vorher notierten Schlüssel eingegeben - läuft! :P

    Und die Moral von der Geschicht? Glaube den Hotlinern nicht! Und: nur Versuch macht kluch!

    In diesem Sinne: schönes Wochenende ;)

  • Bei DG ist die explizite Bekanntgabe der Serial/Modem-ID nicht notwendig! Diese wird während der Aktivierung automatisch ausgelesen.

    Bei der 5690 Pro hat die Akzeptanz im Netz von Deutsche Glasfaser länger gedauert, da der einzige Mitarbeiter, der die Geräteliste pflegt, nicht immer verfügbar ist. (Ironie-Tags habe ich vergessen)

    Über die unterirdischen und fachlich absolut mangelhafte Qualifikation der Supportmitarbeiter sobald es über ein Reset hinausgeht, brauchen wir uns nicht weiter zu unterhalten. Das ist ein Fakt, leider.