Das ist ja nur auch nur möglich, weil Verträge geschlossen werden, bevor überhaupt gebaut wird. Anderenorts wäre der Wettlauf eben, wer zu erst fertiggebaut hat, statt irgendwelcher Papierschiebe-Spielchen.
Wechsel von 400mbit Kabelanschluß Vodafone zu Deutsche Glasfaser FTTH, macht das überhaupt Sinn
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Hab mich nun erkundigt wie der Stand ist.
Nachdem die deutsche-glasfaser nach der Nachfragebündelung fast 1 Jahr nix gemacht hat. Hat die Telekom nun vor ein paar Wochen gesagt, wir beginnen mit dem Ausbau im
Mai.
Damit ist relativ klar, die DG ist raus.
Ich vermute sogar das ist denen recht, denn die Nachfrage war nicht sonderlich gut.
Hab nun bei der DG gekündigt.
Mal sehen wie das verläuft.....
PS: Die blau/weißen Schilder der DG, die die in die Vorgärten ihrer Kunden gestellt gaben, sind alle weg.... -
Hat die Telekom nun vor ein paar Wochen gesagt, wir beginnen mit dem Ausbau im
Mai.Das ist das bessere Ergebnis.
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DG hat die außerordenliche Kündigung anstandslos akzeptiert. Bestätigung kam Sonntag nachmittag, mit dem Hinweis kommt auch schriftlich per Post...
Vermutlich haben die intern längst dieses Anbaugebiet abgeschrieben. -
Die Telekom kündigt leider in Ausbaugebieten der UGG und der DG sehr gerne einen Ausbau/Überbau an, um Vertragsabschlüsse bei der Konkurrenz zu verhindern. Hier hat sie bereits im Herbst 2022 einen Ausbau für das Stadtzentrum angekündigt, samt Überbau sämtlicher UGG-Gebiete in dem Bereich. Tiefbau gab es bis heute keinen, die Ranger laufen aber fröhlich durch die Straßen und erzählen, die sichtbaren Bauarbeiten der UGG seien das Werk der Telekom und man möge doch bitte schnell unterschreiben.
Genau so war es bei uns auch, gab schon fixe Verträge mit zeitlichen zusagen, welche die Telekom dann einfach alle kommentarlos per Email gekündigt hat. Schwache Vorstellung der Telekom. Bin von dem Laden mehr als enttäuscht und freue mich schon, dass der VDSL Vertrag bald gekündigt ist, DG glasfaser sei Dank
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Die Ranger laufen auch durch Straßen, wo es überhaupt keinen Glasfaserausbau gibt und erzählen dieselben Lügen.
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Und die Truppen von Vodafone in Ausbaugebieten von Deutsche GigaNetz sind das gleiche Kaliber. Da werden Rentnern in der Übergangsphase von aktiviertem Glasfaserzugang und schwebender Rufnummernportierung noch mal schnell 24 Monate Vodafone VDSL-Vertragsverlângerungen aufgeschwatzt.
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Und die Truppen von Vodafone in Ausbaugebieten von Deutsche GigaNetz sind das gleiche Kaliber. Da werden Rentnern in der Übergangsphase von aktiviertem Glasfaserzugang und schwebender Rufnummernportierung noch mal schnell 24 Monate Vodafone VDSL-Vertragsverlângerungen aufgeschwatzt.
Bei Schwiegervatern haben sie es schon kurz vor oder kurz nach der Ankündigung des Ausbaus durch die DGN gemacht. Schwiegervater hat natürlich unterschrieben, aber da der Ausbau dann etwa anderthalb Jahre dauerte, passte es und Vodefone hatte durch den günstigeren Tarif weniger verdient wie wenn er wegen Aussicht auf Glasfaser nicht verlängert hätte. Da hat die Dauer des Ausbaus auch mal ihr gutes gehabt

Vodafones wusste bestimmt schon Bescheid, ohne dass die normale Bevölkerung Bescheid wusste. Das war zu großer Zufall.
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Also bei mir hat es letztlich gut funktioniert. Habe seit gestern Glasfaser 600 von der Telekom.
DG hatte ja im April aufgegeben.
Im Juni fingen die Staßenbauarbeiten an, da war mir dann klar die Telekom meinst es hier ernst.
Erst in die Straßen die Leerrohre gelegt, als das Viertel fertig war, die Leerrohre zu den Häusern, dann 4 Wochen später "durchgeblasen", 2 Wochen später in Betriebnahme.
"Vodafone" kam auch vorbei in der Zeit. Hab dem direkt gesagt, was soll die Abzocke, er sieht doch das hier nun Glasfaser gelegt wird und alle einen Vertrag bei der Telekom haben, anders würde man ja den Anschluß erstmal nicht bekommen.
Performance ist gut, bin aber auch der aller erste der angeschlossen wurde, 621mbit down, 307 up.
Hatte vorher Kabel von Vodafone (ex Kabel Deutschland) mit 400mb down und 50mbit up. Die wurden auch zu 100% eingehalten, hab immer die 400down bekommen, egal wann. Keine Ausfälle länger als 2 Stunden in den 7 Jahren und das war auch nur 3 mal.
War eigentlich zufrieden, war besser als gedacht.
Denke, das wird nicht schlechter nun mit Glasfaser bei T.
Was deutlich besser geworden ist, sind die ping Zeiten. Hatte ich vorher immer mindestens 18ms sind es nun 5-6ms. Hab nur 3 getestet aber das war reproduzierbar, google.com, sap.de und 9.9.9.9
Vermutlich merkt man mehr als das Plus in Bandbreite.
Hab auch den Eindruck, dass jetzt viel mehr über IP V6 läuft.
Weiterer Vorteil, statt "Müll" Router von Vodafon, nun eigene 5590. Viel mehr Features, (VPN mit WG), Festnetztelefonie mit Handy (ich habe keine DECT oder andere Festnetzgeräte. Kann nun die Telefonflat nutzen, vorher hab ich kostenpflichtiges VOIP genutzt.
Also für mich ist alles besser geworden für 7€ im Monat mehr. -
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Hab auch den Eindruck, dass jetzt viel mehr über IP V6 läuft.
das ist sicherlich ein falscher Eindruck.
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was bedeutet eigl. Nachfragebündelung genau?
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Unter einer bestimmten Quote traut sich der Wettbewerb nicht. Rosinenpickerei.
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Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, kannst du das genauer erklären?
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Der Anbieter will erst eine gewisse Prozentzahl der Haushalte im Ausbaugebiet, die einen Vertrag abschließen.
Erst wenn diese quote erricht ist, wird der Ausbau auch tatsächlich gestartet.
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ahh, ich verstehe schon und wenn diese Quote dann nicht erreicht wird, wirds auch keinen Ausbau geben
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Sollte diese Quote im ersten Anlauf nicht erreicht werden, so wird wie folgt vorgegangen:
- Zeitraum der Nachfragebündelung wird verlängert.
- Unterrepräsentierte Teilgebiete werden vom Ausbau ausgenommen. Bei uns waren das 2019/2020 Mehrfamilienhäuser (heute das Objekt der Begierde).
- Nicht öffentliche Gespräche mit der lokalen Kommune (Bürgermeister) werden geführt. Hier hängt es vor allem vom Bürgermeiter ab, ob doch noch ein Ausbau möglich ist oder eben nicht.
Die obige Aufzählung ist keine starre Reihenfolge!
Klappt es dann immer noch nicht mit dem Ausbau, muss man auf Förderprogramme von Bund und/oder Land hoffen. Das dauert dann noch einmal zusätzliche Jahre, bis der erste Spatenstich erfolgt.
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Klappt es dann immer noch nicht mit dem Ausbau, muss man auf Förderprogramme von Bund und/oder Land hoffen. Das dauert dann noch einmal zusätzliche Jahre, bis der erste Spatenstich erfolgt.
Oder man ist nicht in der Lage, den wirklichen Bedarf in den einzelnen Clustern festzustellen. Und dann kommt noch ein Wettbewerber und grätscht noch hinein.
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Bei der Nachfragebündelung geht es nicht um Bedarf, den vielen Presseartikeln zu Folge reicht dem Deutschen ja VDSL, sondern um Begierde. In einigen Fällen sicherlich auch um Zukunftsfähigkeit.
Die Art der TK Anbindung wird glücklicherweise nicht verordnet, sondern ist ein Angebot für den Endkunden/Teilnehmer. Dies kann angenommen oder auch abgelehnt werden.
Ich persönlich finde es jedoch sehr schade, wenn aus eigener Kurzsichtigkeit jedoch ein Ausbau durch mangelndes Interesse während der Nachfragebündelung verhindert wird.
Schlimmer noch ist die Einflussnahme durch eine konservative, sich nicht bewegen wollende Politik.
Es gibt zur Zeit vom Bayerischen Rundunk/BR24 einen Podcast: Wie Kanzler Kohl das schnelle Internet ausbremste aus der Reihe Die Entscheidung. Politik, die uns bis heute prägt.
Podcast: (1/3) Wie Kanzler Kohl das schnelle Internet ausbremste | Die KabelDeutschland liegt weltweit auf den letzten Plätzen beim schnellen Internet. Das hätte ganz anders laufen können. Schon Kanzler Helmut Schmidt plante den großen…www.ardsounds.deDer Podcast dauert nur 26 Minuten.
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Ohne den Podcast gehört zu haben, erinnere ich mich aber auch an folgende Aussage. Es ist meiner Erinnerung nach zweifelhaft, ob die Glasfasern, die man in den 80er verfügbar hatte, den Anforderungen für ein heutiges Endkundennetz gerecht geworden wären. Weder in Qualität, noch in der Topologie des Netzes.
Entscheidender wäre es also gewesen, dass man beim Ausbau des BK-Netzes auf Leerrohre setzt. Aber auch das ist ja nicht passiert.
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Mmmh, danke fuer den Link, werde den mal anhoeren. Aber vorweg, ich bin immer wieder erstaunt wie optimistisch die Plaene von vielen Foristen (z.B. bei Heise) interpretiert werden. IMHO ist Glasfaser im Zugangsmarkt erst in den fruehen 2000ern wirklich in der Massenmarkttauglichkeit angekommen, und erst seit dem hat sich die Technik herauskristallisiert die ausreichend Skaleneffekte hat... Unklar was davon Anfang der 80er schon erahnbar war... mein Verdacht ist, dass es uns haetten wir denn tatsaechlich damit angefangen so gegangen waere wie mit OPAL/HYTAS (prinzipiell gute Idee, die sich nicht bewaehrt hat, IMHO auch wegen Sparausbau als FTTB).
Was damals mMn. wohl sinnvoll gewesen waere, waere ueberall Kabelschaechte/Rohre zu verbauen und Erdkabel dadurch zu ersetzen... (Ein Grund warum der FTTH Ausbau pro Haushalt in Frankreich um ca. Faktor 10 guenstiger ist, ist wohl, dass da viel mehr Kabelschaechte/Rohre existieren, so dass fuer FTTH deutlich weniger Tiefbau notwendig ist als bei uns). Wenn das teil der Schmidtschen Plaene war, dann gut, ich habe aber das Gefuehl, dass bei vielen da Wunschdenken mit im Spiel ist, was haette sein koennen.
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