Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht;-)

  • Hallo zusammen,

    wüsste gerne ob folgendes möglich ist, ungeachtet davon ob es ggf. auch andere/bessere Lösungen gibt. Ein paar Alternativen sind mir bereits eingefallen, haben sich aber aus dem ein oder anderen Grund disqualifiziert und möchte die nicht aufzählen/diskutieren, sondern auf folgende Ausgangslage/Lösungsansatz fokussieren:

    • Glasfaser-Tarif mit 300 Mbit/s von Anbieter, der auf AON-Technik setzt
    • Passiven Gf-TA im Keller, Router mit AON-Anschluss im OG, soll dort verbleiben, keine Möglichkeit Internet über einen LAN/WAN-Port des Routers zu konfigurieren
    • Verbindung Keller zu OG nur über 1000BASE-TX
    • Es sollen keinen Kabel gezogen, kein zusätzlicher Router im Keller in Betrieb genommen oder die Stecke irgendwie über DLAN/WLAN überbrückt werden.

    Jetzt zur Frage: Kann ich über einen Gigabit SFP Media Converter, aus dem 1000BASE-BX ein 1000BASE-TX Signal machen, das über die vorhandene CAT6 Kupferverkabelung ins OG schicken und dort über einen weiteren Gigabit SFP Media Converter wieder zurück wandeln und den AON-Anschluss des Routers damit füttern? Verfälscht die Hin- und wieder zurück Konvertierung das Signal irgendwie?

    Ja es ist Gebastel, aber die Kupferverkabelung sollte in dem Fall nicht limitierend sein und die 300 Mbit/s auch ankommen oder übersehe ich etwas? Wenn es eine schlechte Idee ist, wüsste ich vorwiegend gerne warum, anstatt direkt eine andere Lösung genannt zu bekommen.

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von GehtNetGibtsNet (3. Juni 2024 um 00:15)

  • Kann ich über einen Gigabit SFP Media Converter, aus dem 1000BASE-BX ein 1000BASE-TX Signal machen, das über die vorhandene CAT6 Kupferverkabelung ins OG schicken und dort über einen weiteren Gigabit SFP Media Converter wieder zurück wandeln und den AON-Anschluss des Routers damit füttern?

    Warum wieder zurück?. Der Router sollte das WAN-Signal aus dem CAT 6 Kabel verarbeiten können. Auch der Medienwandler kostet Laufzeit und im Router selbst wird ggf. das optische Signal wieder in elektrisches gewandelt.

  • Ja kann man machen, aber viel einfacher und preiswerter.

    Medienwandler des ISP im Keller nutzen. Vorhandene Ethernet-Verbindung zum Router nutzen. Alle mir bekannten Router nehmen per Ethernet das WAN Signal entgegen. Spart Geräte, Strom und Wandlerverluste.

    PS: Router ohne SFP Steckplatz sind günstiger.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (3. Juni 2024 um 11:41)

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  • Hallo,

    nochmal der Hinweis bzw. die Frage: Das Ethernet-Signal soll im OG wieder gewandelt werden um per AON SFP in der Fritz!box verarbeitet zu werden, geht das?

    Ich möchte nichts sparen und wie bereits geschrieben, das WAN-Signal nicht über Ethernet Port entgegennehmen.

    Ich finde es interessant, das die meisten Forumsbeiträge immer nach dem gleichen Schema ablaufen: Jemand sucht nach einem Rezept für den perfekten Kartoffelsalat und bekommt als Antwort „Ess doch lieber Nudelsalat, schmeckt sowieso besser!“ Der Nächste schreibt dann, ob man im Forum bereits nach Blattsalat gesucht hat und im Endeffekt wird seitenweise übers grillen diskutiert, weil ja nur in dem Zusammenhang Salate überhaupt Sinn machen^^Ein paar Jahre später schreibt dann eine Arme Seele, die ebenfalls nach dem perfekten Kartoffelsalat sucht und sich die Mühe gemacht hat sich durch alle mehr oder meist weniger passenden Antworten zu arbeiten, ob man inzwischen das Rezept gefunden hat:D

  • nochmal der Hinweis bzw. die Frage: Das Ethernet-Signal soll im OG wieder gewandelt werden um per AON SFP in der Fritz!box verarbeitet zu werden, geht das?

    Ich möchte nichts sparen und wie bereits geschrieben, das WAN-Signal nicht über Ethernet Port entgegennehmen.

    Theoretisch geht das. Praktisch macht es wenig Sinn. Deshalb die Hinweise. Warum willst du das so machen?

    ch finde es interessant, das die meisten Forumsbeiträge immer nach dem gleichen Schema ablaufen: Jemand sucht nach einem Rezept für den perfekten Kartoffelsalat und bekommt als Antwort „Ess doch lieber Nudelsalat, schmeckt sowieso besser!“

    Der Grund dafür ist, dass wir häufig mit sogenannten XY-Problemen konfrontiert werden. Leute haben ein Problem, überlegen sich eine wilde Lösung und stellen dann Fragen zur Lösung, aber nicht zum Problem. Das ist meistens nicht zielführend. Deshalb werden solche Dinge grundsätzlich hinterfragt, und das ist auch gut so. Du redest auch nur über deine Lösung, aber nicht über das Problem, dass du eigentlich lösen möchtest. Vielleicht gibt es eine viel bessere Lösung?

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  • Hallo,

    nochmal der Hinweis bzw. die Frage: Das Ethernet-Signal soll im OG wieder gewandelt werden um per AON SFP in der Fritz!box verarbeitet zu werden, geht das?

    Ich möchte nichts sparen und wie bereits geschrieben, das WAN-Signal nicht über Ethernet Port entgegennehmen.

    Ich finde es interessant, das die meisten Forumsbeiträge immer nach dem gleichen Schema ablaufen: Jemand sucht nach einem Rezept für den perfekten Kartoffelsalat und bekommt als Antwort „Ess doch lieber Nudelsalat, schmeckt sowieso besser!“ Der Nächste schreibt dann, ob man im Forum bereits nach Blattsalat gesucht hat und im Endeffekt wird seitenweise übers grillen diskutiert, weil ja nur in dem Zusammenhang Salate überhaupt Sinn machen^^Ein paar Jahre später schreibt dann eine Arme Seele, die ebenfalls nach dem perfekten Kartoffelsalat sucht und sich die Mühe gemacht hat sich durch alle mehr oder meist weniger passenden Antworten zu arbeiten, ob man inzwischen das Rezept gefunden hat:D

    Leider hast du nicht erklären, warum es Kartoffel-Salat (AON-Anschluss im 1. OG) sein muss.

    Ohne die Informationen zur Notwendikeit wird die jeder mit Erfahrung abraten von dem Konstruktion.

  • Indirekt hat er das im Ursprungspost schon gemacht:

    Dann habe ich OP auch nicht verstanden. Wenn er den WAN-Port nutzt, anstatt das Signal nochmals doppelt zu wandeln, sind die genannten Punkte doch alle unberührt.

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  • Indirekt hat er das im Ursprungspost schon gemacht:

    Aber er hat Ethernet-Kupfer aus dem Keller.

    Medienwandler im Keller und Router ins 1. OG. Sauberste Lösung.

    Was er nicht geschrieben hat, ist, warum er zwingend GF/AON im 1. OG nutzen muss/will.

    Nun gut, steht schon in der Überschrift "ich mag es fehlerträchtig" ;)

  • Dann habe ich OP auch nicht verstanden. Wenn er den WAN-Port nutzt, anstatt das Signal nochmals doppelt zu wandeln, sind die genannten Punkte doch alle unberührt.

    Evtl. will er sich die Option auf einen Router mit GF-Anschluß erhalten ..

  • Evtl. will er sich die Option auf einen Router mit GF-Anschluß erhalten ..

    Ich könnte selbst nachsehen, aber: Können Gf-fähige Router nicht alle auch einen Kupfer-WAN-Port nutzen?

    Nachtrag: Vielleicht geht es darum, den WAN-Port lieber als LAN-Port zu nutzen. Aber da frage ich mich gerade, ob mir dann ein Switch an passender Stelle nicht lieber wäre.

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  • Ich könnte selbst nachsehen, aber: Können Gf-fähige Router nicht alle auch einen Kupfer-WAN-Port nutzen?

    Bei Fritzboxen ist das so.

    Vielleicht geht es darum, den WAN-Port lieber als LAN-Port zu nutzen.

    Das könnte sein, weil der 2.5 GBit/s unterstützt. Die Frage ist: Braucht man in Richtung des Routers 2.5 GBit/s? Fürs Internet wahrscheinlich nicht, vor allem nicht an AON Anschlüssen. Bleibt nur eine schnelle WLAN Anbindung, wobei WLAN mit Netto mehr als 1 GBit/s wird auch schwierig.

    Wenn man dann die Geschwindigkeit zu mehreren Geräten will, braucht man auf jeden Fall einen entsprechenden Switch.

  • Evtl. will er sich die Option auf einen Router mit GF-Anschluß erhalten ..

    Ich möchte durch die doppelte Umwandlung erreichen, das ich den vorhandenen GF-Anschluss des Routers nutzen kann anstatt dessen einzigen 2,5Gbit Anschluss als WAN-Port zu verwenden. Habe für den einen Anwendungsfall, möchte den dafür frei halten und dort soll tatsächlich auch ein Switch angeschlossen werden.

    Wenn das also geht, aus dem Glas- ein Kupfer- und dann wieder ein Glas-Signal zu machen, worin liegt das technische Problem bzw. warum ratet ihr mir davon ab, wenn der Mehrbedarf an Geräten und Kabeln kein Problem darstellt?

    Möchte das über zwei MC220L realisieren, die können 1 Gbit, der AON-Anschluss ebenfalls nicht mehr und mein Tarif hat ohnehin nur 300Mbit, sehe diesbezüglich also keinen Flaschenhals. Die angesprochenen Wandlungsverluste sind durch jedes zusätzliche Gerät sicherlich vorhanden aber ich frage mich, inwiefern sowas relevant ist. Schließlich werden die Daten durch das ganze Internet über X Router, Switche usw geschickt, da sollte das was ich in diesem Falle machen will doch überhaupt nicht ins Gewicht fallen und zu vernachlässigen sein oder?

    Mir geht es aktuell erstmal nicht um eine bessere Lösung sondern ich möchte verstehen, warum diese Lösung ggf. nicht ausreichend ist.

    Einmal editiert, zuletzt von GehtNetGibtsNet (3. Juni 2024 um 13:11)

  • So wie du es erklärst, ergibt es Sinn. Würde ich nicht machen, kann man aber. "Verluste" bei der Datenübertragung sollte es da auch nicht geben. Bleibt der höhere Energieverbrauch.

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  • Mir geht es aktuell erstmal nicht um eine bessere Lösung sondern ich möchte verstehen, warum diese Lösung ggf. nicht ausreichend ist.

    Wie gesagt, technisch wird das funktionieren.

    Ich möchte durch die doppelte Umwandlung erreichen, das ich den vorhandenen GF-Anschluss des Routers nutzen kann anstatt dessen einzigen 2,5Gbit Anschluss als WAN-Port zu verwenden. Habe für den einen Anwendungsfall und möchte den dafür frei halten.

    Da ist eben die Frage, ob das Sinn macht. Du kriegst die 2.5 GBit/s zwar zum Router hin, aber über die anderen Anschlüsse nicht wieder raus. Da ist die Frage, ob ein 2.5 GBit/s Switch nicht die günstigere, energiesparendere und bessere Alternative zu zwei Medienwandlern ist. Aber das kann man nur beurteilen, wenn man den Anwendungsfall kennt.

  • Keep it simple. Dein Weg ist eher make it complicated, auch wenn ich den Sinn dahinter verstehen kann.
    Dann würde ich eher eine GF-Box in den Keller stellen und das 2.5gig LAN ins EG leiten. Dort dann eine 4060 anschließen und bei Bedarf einen 2.5G Switch dran.

  • Wie gesagt, technisch wird das funktionieren.

    Da ist eben die Frage, ob das Sinn macht. Du kriegst die 2.5 GBit/s zwar zum Router hin, aber über die anderen Anschlüsse nicht wieder raus. Da ist die Frage, ob ein 2.5 GBit/s Switch nicht die günstigere, energiesparendere und bessere Alternative zu zwei Medienwandlern ist. Aber das kann man nur beurteilen, wenn man den Anwendungsfall kennt.

    Vielleicht noch theoretisch über das WLAN. Oder der Router (es wurde ja nicht gesagt welcher) dient gleichzeitig als NAS und könnte so die 2,5 GBit bedienen. Aber ein weiterer Anwendungsfall würde mir nicht einfallen.

    Eventuell kann man an dem Router auch wählen, welcher Port als WAN dienen soll, so dass der 2,5 G-Port für LAN ist und das Internet direkt per Ethernet an einen anderen Port geht. Eine Fritzbox kann das wohl nicht (habe das nicht getestet), bei OpenWRT ginge das. Andere Router kenne ich nicht ;)

    Aber ich persönlich würde das wohl auch anders lösen.

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  • Er schrieb in der Einführung etwas von 300 MBit.

    Glasfaser-Tarif mit 300 Mbit/s von Anbieter, der auf AON-Technik setzt

    Da kann ich noch nicht den Bedarf für den einen 2,5 GB Port erkennen, dass dieser frei bleiben soll. Der Macht eigentlich nur Sinn, wenn der AON-Anschluss schneller als 1 GBit bedient wird.
    Wenn innerhalb des LAN Netzes des Performanz benötigt wird, muss man eine schnellen Switch (8x 2,5 GB plus 2x SFP+) hinstellen, das ist aber nicht mehr das Geschäft von AVM, vielleicht eher etwas wie UNIFI mit bestem WLAN.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (3. Juni 2024 um 13:50)