Beiträge von GehtNetGibtsNet

    Die Farben haben schon unterschiedliche Bedeutung, allerdings kenne ich die Farbe lila nicht im SMF-Umfeld. Den Kommentaren bei FS.com nach handelt es sich hierbei um PC/UPC Schliffe an LC-Bauformen.

    Wenn ich dich richtig verstehe, dann hast Du via Glasfaser folgendes vor:

    1. Gf-TA zu Konverter - Anschlüsse: Gf-TA? zu FS.com-75335 LC/UPC
    2. Konverter zu AON-Fritze - Anschlüsse: Konverter-FS.com 75536 LC/UPC zu AON-Fritze LC/APC

    Du benötigst mindestens ein Kabel LC/APC (grün) <-> LC/[U]PC (blau) zum Anschluss an die FRITZ!Box; es liegt nur ein LC/APC <-> LC/APC der Verpackung bei. Da ich den Anschluss des Gf-TAs nicht kenne, kann ich zu dem notwendigen Kabel nichts aussagen.

    Grundsätzlich sollte man eine unmittelbare Steckverbindung zwischen grün und blau vermeiden. Im besten Fall wird lediglich das Signal schwach. Im ungünstigen Fall werden die Ferrulen beschädigt. Also immer grün/grün und blau/blau.

    Ist laut Schnittstellenbeschreibung auch LC/APC, brauche also zweimal das gleiche Kabel.

    Muss ehrlich sagen, wollte den Kram jetzt eigentlich erst anschaffen, wenn ich passende Endgeräte habe um zu testen, ob ich bzgl. des 2,5 Gbit Ports überhaupt einen Mehrwert hätte…aber es juckt mich zu sehr auszuprobieren, ob ich die Box auf diese Weise angebunden bekomme^^

    Ja, das ist so. Bei einer Simplex Single Mode Faser werden in unserem FTTH Kontext 2 Wellenlängen (bei TV über Gf sind es 3) in die Faser eingespeist. Bildlich gesprochen: Auf der einen Seite (A) ist Rot=Tx, dann muss auf der anderen Seite (B) Rot=Rx sein, B sendet mit Blau (Tx) und A empfängt Blau (nun Rx). Sonst wird das nix mit der Kommunikation.

    Im Duplex Anschluss werden zwei Fasern verwendet (zur Verwirrung kann allerdings auch Single Mode Fiber als Duplex verlegt werden). Üblicherweise wird hier eine Faser als Rx und die andere als Tx (bei gleicher! Wellenlänge) verwendet. Hier werden die Fasern mechanisch gekreuzt (also einmal gedreht). Damit spart man sich die Verwendung von unterschiedlichen Modulen auf den jeweiligen Enden. Das alles liest sich jedoch komplizierter an, als es ist.

    Wichtig ist nur, das bei einer einzigen (Simplex) Single Mode Faser peinlich genau darauf geachtet werden muss, an welchem Ende des Kabels welches Transceiver SFP-Modul verwendet wird.

    Danke, das ist eine wertvolle Info, das hätte ich in dem Fall nicht bedacht und dann zweimal den gleichen Transceiver bestellt!

    Um das einmal konkret durchspielen: Im AON Gf-TA steckt ein LWL Simplex Single Kabel mit LC APC Stecker(grün) und an der anderen Seite dessen LC UPC Stecker(blau) im Transceiver 1310nm-TX/1490nm-RX und der wiederum im MC220L Medienkonverter. Der Medienkonverter ist mit dem anderen Medienkonverter im OG über Kupfer verbunden und von dort geht’s weiter über einen Transceiver 1490nm-TX/1310nm-RX, LC UPC Stecker(blau) in die die Fritz!Box per LC UPC Stecker(grün).

    Was mich etwas verwirrt ist folgendes: Habe gelesen, das die Stecker nicht zum Spaß ihre Farben haben und das hat insofern gepasst, das der Transceiver 1310nm-TX/1490nm-RX, den ich doppelt verwenden wollte, blau markiert ist, sein Gegenstück 1490nm-TX/1310nm-RX aber lila und das passt ja dann nicht zu der Farbe, die der LC UPC Stecker hat, nämlich blau. Bedeutet das, das ich von dem Transceiver Richtung Fritz!Box dann auch noch ein anderes Kabel benötige? Wenn man diesbezüglich etwas falsch steckt, kann dann irgendetwas passieren oder geht es dann einfach nur nicht?

    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF - FS.com Deutschland
    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF, Product Specification:Part Number - SFP-GE-BX ,…
    www.fs.com
    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1490nm-TX/1310nm-RX 10km LC SMF - FS.com Deutschland
    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1490nm-TX/1310nm-RX 10km LC SMF, Product Specification:Part Number - SFP-GE-BX ,…
    www.fs.com

    Im Detail ist das Ganze dann doch etwas komplizierter als gedacht, insofern passt es zum Namen des Beitrags;)

    GehtNetGibtsNet überlege dir noch einmal genau, ob du zwei identische SFP-Module benötigst oder Module mit den TX und RX Wellrnlängen "über Kreuz".

    In der Schnittstellenbeschreibung des Anbieter steht folgendes, deshalb ist die Wahl auf die Transceiver gefallen:

    ActiveOpticalNetwork(AON)mitPunkt-zu-Punkt-Technologie
    • 1000BASE-BX10 U
    ͧ Verwendete Wellenlängen: 1490 nm in Empfangsrichtung (Rx) und
    1310 nm in Senderichtung (Tx) (bidirektionale Übertragung) ͧ Empfangsleistung (Rx):-3 bis-19,5 dBm
    ͧ Sendeleistung (Tx):-9 bis-3 dBm
    • Laser Class: 1 (IEC 60825-1)
    • Reichweitenklasse: 10 km
    • Steckertyp zum passiven Abschlusspunkt des Netzbetreibers: LC/APC 8° • Single Mode Fiber (ITU-T G.652)

    Verstehe ich dich richtig, das in dem Anwendungsfall die Werte eines Transceivers bzgl. Rx un Tx, beim anderen genau gedreht sein müssen? Also z.B. 1490nm Rx beim einen, 1490nm Tx beim anderen? Ich beschäftige mich zum ersten Mal mit Glasfasertechnik, es ist durchaus möglich das ich etwas noch nicht richtig verstanden habe;)

    Ich glaube ich werde es so handhaben: Erstmal werde ich den Router im ersten OG per LAN/WAN Anschluss ins Internet bringen und die Alternative als mögliche Option in der Hinterhand behalten. Richtig testen/ausreizen kann ich es mangels fehlenden Endgeräten aktuell ohnehin nicht, wird aber nachgeholt sobald die vorhanden sind und dann versuche ich das Gigabit zu knacken. Sofern das klappt, werde ich mir dann folgendes für den EWE TEL eigenen AON Anschluss besorgen. Habe ich mir im Forum zusammengesucht, sollte passen und vielleicht hilft es ja auch jemand anderem:

    2x LWL-Patchkabel, 1m (3ft) LC UPC auf LC APC Simplex OS2 Singlemode PVC (OFNR) 2.0mm

    2x TP-Link Gigabit SFP Media Converter, Complies with IEEE 802.3ab and IEEE 802.3z, FX Port Supports Hot-Swappable (MC220L)

    2x SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF

    Danke euch für die Beteiligung/eurer Feedback

    Wann immer man im WLAN mehr als 1 GBit/s technisch hinbekommt und auch brauchen kann (also ein Handy/Tablet scheidet aus), dann benutzt man besser ein Kabel. Sobald man sich ein paar Schritte vom AP entfernt hat, geht das nicht mehr. VR Brillen brauchen zwar die kurzen Latenzen von Wifi 6E aufwärts, aber ebenfalls bei weitem kein GBit/s.

    Deshalb hatte ich ja oben schon die Frage gestellt: Braucht man in Richtung Router mehr als 1 GBit/s? Um PCs und NAS etc. miteinander zu verbinden, ist das ok. Aber dafür braucht man einen Switch, der ist ja auch vorhanden. Klar kann man jetzt den 2.5 GBit/s Port des Routers mit dem Switch verbinden, aber in der Praxis hat man nichts davon. Denn wie gesagt: Wenn man was davon hätte, wäre ein kurzes Kabel die noch schnellere Variante.

    Es gibt keine bessere Verbindung als über ein Kabel und je kürzer desto besser, da bin ich völlig bei dir. Das Streaming zu VR Headsets ist tatsächlich der Grund, warum ich mich für einen 6 Ghz Router entscheiden werde. Das könnte von Vorteil beim Streaming sein, insbesondere am Anfang wenn auf der Frequenz noch nicht viel los ist. Muss sich alles zeigen, noch habe ich kein entsprechendes Headset das es unterstützt. Habe auch darüber nachgedacht, die genannte Box zu kaufen und mir später dann noch einen AP zu holen wenn ich ein entsprechendes Headset habe, aber das kommt mich unterm Strich wahrscheinlich teurer.

    Die Box ist leider sehr teuer, muss auch nicht grundsätzlich das neuste haben, denn die alte hat über viele Jahre ihren Dienst sauber verrichtet, aber aus dem genannten Gründen werde ich mir die jetzt einfach mal gönnen und hoffen das ich erstmal wieder Ruhe habe.

    Ich glaube auch wie gesagt nicht, das WiFi 7 die angepriesenen Datenraten liefern wird im Alltag, dennoch, wenn ich das Ganze schon neu aufbaue, will ich mir zumindest nicht selbst ggf. einen Flaschenhals reinplanen. Bin mal gespannt, welche Übertragungsrate dann unterm Strich hängen bleibt…

    OK um den Spekulationen über die Gründe des Setups ein Ende zu setzen, reiche ich sie hiermit nach. Dachte ich kann euch das lesen und mir das schreiben ersparen, deshalb wollte ich mich zu Anfang auf das wesentliche beschränken;)

    In den nächsten Monaten steht ein Umzug an, in ein Haus zur Miete. Die meisten Räume verfügen über LAN-Dosen, zusätzlich ist ein Glasfaseranschluss im Keller vorhanden und beides ist bereits ein deutlicher Fortschritt für mich. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, meine Netzwerkinfrastruktur für die nächste Zeit auf Vordermann zu bringen, dh. alten WLAN-Router und 1 Gbit Switche ersetzen. Konkret bedeutet das, ein WiFi 7 fähiger Router und 2,5 Gbit fähigen Switch. Ich habe bereits einen 2,5 Gbit fähigen PC, ebenfalls eine 2,5 Gbit fähige NAS und wirklich einige Geräte im WLAN, inklusive Kameras die auf die NAS zugreifen und in Zukunft werden wohl immer mehr WiFi 7 fähige Geräte dazukommen. Außerdem streame ich vom PC zum VR Headset und das geht mit dem aktuellen Setup mal besser, mal schlechter und verspreche mir von WiFi 7 unterstützen Heatsets in Zukunft eine bessere Performance.

    Der Router wird durch die FRITZ!Box 5690 Pro ersetzt werden, Versuche mich von anderen Geräten/Herstellern zu überzeugen sind vergebene Mühe😉 Sie besitzt leider nur einen 2,5 Gbit LAN/WAN Port und dort möchte ich einen 2,5 Gbit fähigen Switch anschließen, wo NAS und Co. angeschlossen werden sollen.

    Mir ist klar, das die von AVM angegebenen 18,5 GBit/s Durchsatz Marketing BlaBla sind, dennoch nehme ich gerne jedes Mbit mit, das ich ggf. mehr bekomme, wenn sich die LAN/WLAN Geräten untereinander austauschen. Aus dem Grund, sollen die Geräte, die 2,5 Gbit im LAN können, auch die Möglichkeit bekommen ihre 2,5 Gbit Richtung WLAN zu bekommen. Insofern muss der 2,5 Gbit WAN/LAN Anschluss der Box für einen entsprechenden Switch frei bleiben.

    Damit der Anschluss frei bleibt, muss der GF AON Anschluss der Box genutzt werden. Die neue und teure Box soll aber nicht aus dem Keller im letzten Eck mit ihren 12 Antennen das Haus mit WLAN befeuern, sondern auf der anderen Seite des Hauses im OG wo die meiste Musik spielt bzw. spielen soll. Deshalb muss oder will ich GF Signal über die doppelte Wandlung in den Raum bekommen, wo der Router am meisten Sinn macht. Ein LWL Kabel nach oben zu verlegen kommt in dem Mietshaus für mich nicht in Frage, muss man einfach so akzeptieren. Ebenso die Wahl des Routers, denn die freie Routerwahl gilt nicht nur gegenüber dem Provider;)

    PS: Ich bin tatsächlich ein großer Freund von Kartoffelsalat, wenn in dem Zusammenhang ein gutes Rezept bei rumkommt, fände ich das eigentlich doch gar nicht so schlecht^^

    Evtl. will er sich die Option auf einen Router mit GF-Anschluß erhalten ..

    Ich möchte durch die doppelte Umwandlung erreichen, das ich den vorhandenen GF-Anschluss des Routers nutzen kann anstatt dessen einzigen 2,5Gbit Anschluss als WAN-Port zu verwenden. Habe für den einen Anwendungsfall, möchte den dafür frei halten und dort soll tatsächlich auch ein Switch angeschlossen werden.

    Wenn das also geht, aus dem Glas- ein Kupfer- und dann wieder ein Glas-Signal zu machen, worin liegt das technische Problem bzw. warum ratet ihr mir davon ab, wenn der Mehrbedarf an Geräten und Kabeln kein Problem darstellt?

    Möchte das über zwei MC220L realisieren, die können 1 Gbit, der AON-Anschluss ebenfalls nicht mehr und mein Tarif hat ohnehin nur 300Mbit, sehe diesbezüglich also keinen Flaschenhals. Die angesprochenen Wandlungsverluste sind durch jedes zusätzliche Gerät sicherlich vorhanden aber ich frage mich, inwiefern sowas relevant ist. Schließlich werden die Daten durch das ganze Internet über X Router, Switche usw geschickt, da sollte das was ich in diesem Falle machen will doch überhaupt nicht ins Gewicht fallen und zu vernachlässigen sein oder?

    Mir geht es aktuell erstmal nicht um eine bessere Lösung sondern ich möchte verstehen, warum diese Lösung ggf. nicht ausreichend ist.

    Hallo,

    nochmal der Hinweis bzw. die Frage: Das Ethernet-Signal soll im OG wieder gewandelt werden um per AON SFP in der Fritz!box verarbeitet zu werden, geht das?

    Ich möchte nichts sparen und wie bereits geschrieben, das WAN-Signal nicht über Ethernet Port entgegennehmen.

    Ich finde es interessant, das die meisten Forumsbeiträge immer nach dem gleichen Schema ablaufen: Jemand sucht nach einem Rezept für den perfekten Kartoffelsalat und bekommt als Antwort „Ess doch lieber Nudelsalat, schmeckt sowieso besser!“ Der Nächste schreibt dann, ob man im Forum bereits nach Blattsalat gesucht hat und im Endeffekt wird seitenweise übers grillen diskutiert, weil ja nur in dem Zusammenhang Salate überhaupt Sinn machen^^Ein paar Jahre später schreibt dann eine Arme Seele, die ebenfalls nach dem perfekten Kartoffelsalat sucht und sich die Mühe gemacht hat sich durch alle mehr oder meist weniger passenden Antworten zu arbeiten, ob man inzwischen das Rezept gefunden hat:D

    Hallo zusammen,

    wüsste gerne ob folgendes möglich ist, ungeachtet davon ob es ggf. auch andere/bessere Lösungen gibt. Ein paar Alternativen sind mir bereits eingefallen, haben sich aber aus dem ein oder anderen Grund disqualifiziert und möchte die nicht aufzählen/diskutieren, sondern auf folgende Ausgangslage/Lösungsansatz fokussieren:

    • Glasfaser-Tarif mit 300 Mbit/s von Anbieter, der auf AON-Technik setzt
    • Passiven Gf-TA im Keller, Router mit AON-Anschluss im OG, soll dort verbleiben, keine Möglichkeit Internet über einen LAN/WAN-Port des Routers zu konfigurieren
    • Verbindung Keller zu OG nur über 1000BASE-TX
    • Es sollen keinen Kabel gezogen, kein zusätzlicher Router im Keller in Betrieb genommen oder die Stecke irgendwie über DLAN/WLAN überbrückt werden.

    Jetzt zur Frage: Kann ich über einen Gigabit SFP Media Converter, aus dem 1000BASE-BX ein 1000BASE-TX Signal machen, das über die vorhandene CAT6 Kupferverkabelung ins OG schicken und dort über einen weiteren Gigabit SFP Media Converter wieder zurück wandeln und den AON-Anschluss des Routers damit füttern? Verfälscht die Hin- und wieder zurück Konvertierung das Signal irgendwie?

    Ja es ist Gebastel, aber die Kupferverkabelung sollte in dem Fall nicht limitierend sein und die 300 Mbit/s auch ankommen oder übersehe ich etwas? Wenn es eine schlechte Idee ist, wüsste ich vorwiegend gerne warum, anstatt direkt eine andere Lösung genannt zu bekommen.

    Gruß