EWE Anschluss Umstellung - Mikrotik

  • Genial! Danke!

    Jetzt habe ich begriffen das das Haus eine Mehrsparten Hauseinfuhrung hat, welche in gewisser Weise Leerrohre durch die Sohle nach draußen hat. In dem einem Anschluss wo die Speedpipe durch kommt ist ein kleiner Deckel abgetrennt für die Durchführung der Speedpipe in der Durchführung. 2 dieser Deckel sind noch da zum durchführen - ich folgere mal. Ich brauche kein Loch durch die Hauswand weil es anscheinend ein Leerrohr gibt in das eine zwei Speedpipe passt und dann darin das Kabel kommt.

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  • Ja, so eine MSE ist schon eine gute Sache. In vielen Bundesländern mittlerweile vorgeschrieben. So kann man da auch gut nachträglich eine dicke Leitung für die Wallbox durchschieben. ;)


  • Auf dem Brief von der EWE steht davon nichts, nur das ich Strom sparen kann wenn ich umstelle.

    Das ist mit dem Stromsparen ist m.E. ein echtes Argument des Wahnsinns.

    Wenn ich 150 Euro für einen neuen Router (der einen GF-Eingang hat) ausgebe, kann ich tatsächlich evtl. Strom sparen). Und zwar die 20-40 kWh, die der XON verbraucht...nach 10-20 Jahren fängt es dann an, sich zu rechnen...

  • Moin,


    ich habe jetzt auch 2 schreiben erhalten und mittlerweile rufen sie mich an...

    Grundsätzlich ist die EWE dazu verpflichtet den Anschlusspunkt jetzt passiv umzusetzen wurde mir erklärt was ja auch stimmt. Da habe ich auch nichts gegen und ich würde auch mir einen Medienkonverter besorgen (laut Hotline der MC220L von TP Link), allerdings will die EWE meinen Anschluss nicht auf passiv umstellen, solange ich meinen bisherigen (nicht mehr verfügbaren mit besseren Upload) Vertrag auf Ihrenn neueren 300/75MBit Vertrag umschwenke.

    Es wäre kein Prozess bei EWE vorhanden, der es ermöglicht, bei dem vorhandenem Vertrag das Update auf passiven Anschlusspunkt zu machen. Sprich kein neuer Vertrag, kein passiver Anschluss. Aus meiner Sicht gehen Sie somit nicht Ihrer Pflicht nach den Anschluss auf Passiv umzusetzen und bewegen den Kunden dazu seine besseren Konditionen aufzugeben. Win Win für EWE, Loose - Loose für den Kunden.


    Nun ja nachdem die etwas unfreundliche Telefonverkäuferin zu mir meinte, dass der Vertrag dann bis Ende November gekündigt wird und das ja meine Schuld wäre, wenn ich die technische Umstellung nicht zulasse hab ich das gespräch erstmal beendet und die weniger nette Dame hatte ohne mir vom Medienkonverter zu erzählen, das Angebot des neuen Vertrags mit 189EU Fritzbox zugesendet.

    Irgendwie hatte ich dann doch nicht die Hoffnung verloren und habe proaktiv den EWE Technik Support angerufen, um die technische Umstellung ohne Vertragsänderung einzufordern, dort bekam ich immerhin den Hinweis zum Medienkonverter und etwas Verständnis (war Ihm wohl unangenehm die Situation ...) und wurde an einen anderen Verkäufer weitergeleitet. Dieser war auch zumindest verständlich und hilfsbereit und hat mit mir Tipps gegeben, welchen Konverter ich brauche, dass ich dann nur Konverter und Glasfaserkabel besorgen müsste (welches Kabel weiss ich leider nich nicht genau ...). Darüber hinaus hat er mir mitgeteilt, dass eine Kündigung noch nicht vorgemerkt wäre und selbst wenn diese ausgesprochen wird, man als Kunde dann noch die 4 Wochen Zeit hat den neuen Vertrag abzuschließen.

    Da ich gerade keine Rechtsschutzversicherung habe, werde ich gerade noch etwas abwarten und hoffen, dass der Verbraucherschutz hier noch tätig wird, ich bin aber skeptisch. Ich werde selber versuchen den Verbraucherschutz zu erreichen ... oder habt Ihr noch andere Ideen, wie man hier weiter verfahren sollte?

    Ich kenne schon einige, die einfach das Angebot angenommen haben ... aber es fühlt sich absolut nicht richtig an, das einfach hinzunehmen ... was kann denn dann noch alles kommen? ...

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  • Ich kenne schon einige, die einfach das Angebot angenommen haben ... aber es fühlt sich absolut nicht richtig an, das einfach hinzunehmen ... was kann denn dann noch alles kommen?

    Schildere dieses Vorgehen einmal Deinem Bundestags-Abgeordneten und dem Hinweis, das es keine Strafandrohung für den Verstoß gegen den Satz 2 des Abs. 1 des TKG gibt und das daher die Provider so handeln können, weil ihnen nichts droht.

  • Ich werde die nächste Eskalationsstufe, die wohl die Kündigungsandrohung ist, abwarten und im Endeffekt den Medienkonverteter von denen kaufen. Zum selbst alles Zusammensuchen fehlt mir die Zeit und die Lust.

    Als Dank werde ich vom 300er auf den 100er umstellen. Das sind dann 10 € im Monat weniger, die ich denen in den gierigen Hals werfe und für unseren Haushalt reicht das aus.

  • Dieser Schritt (Reduzierung der Bandbreite) ist jedoch sicherlich erst zum Ende der Vertragslaufzeit möglich. Überlege dir, ob Du in diesem Zuge nicht auch die Telefonie zu einem VoIP-Anbieter (easybell, sipgate,dus.net, voip2gsm,...) portieren lässt. Somit wärst Du Herr über deine Telefonnummer und bist providerunabhängig. Damit sparst Du zwar im Regelfall nichts, gewinnst jedoch Unabhängigkeit.

    Nomadischen Nutzung ist dann auch möglich. Es ist schon manchmal praktisch im außereuropäischen Ausland im WLAN mit einer deutschen Festnetznummer vom Handy aus bei den Eltern anrufen zu können und auch erreichbar zu sein.

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  • oder habt Ihr noch andere Ideen, wie man hier weiter verfahren sollte?

    Wie wäre es, wenn du nochmal bei der Technik anrufst und den passiven Einschub XON1300 anforderst? Daran kannst du dann einen medienwandler oder eine Fiber-Fritze anschließen und hast den passiven Anschluss realisiert, ohne dass ein Vertragswechsel losgetreten wird.

  • Moin,

    Zitat

    Irgendwie hatte ich dann doch nicht die Hoffnung verloren und habe proaktiv den EWE Technik Support angerufen, um die technische Umstellung ohne Vertragsänderung einzufordern

    leider kein Erfolg

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  • EWE ist nun auch bei mir etwas forscher und ruft an. Gleiches Spiel, habe wieder erstmal abgelehnt, er meinte auch wieder, dass dann wohl noch ein Brief kommt, hatte das mit dem Upload aber auch nicht auf dem Schirm.

    Vertrag verlängert sich wohl nur um einem Monat, also könnten die mir ja dann doch noch recht fix kündigen. Ist die Frage ob die mich danach noch wollen wenn ich den "neuen Vertrag" dann doch akzeptiere :(.

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  • Ist die Frage ob die mich danach noch wollen wenn ich den "neuen Vertrag" dann doch akzeptiere :(.

    Da würde ich mir weniger Sorgen machen. Solange du schlüssig und nachvollziehbar argumentierst.

    Vielleicht dringt dann bei der EWE ja auch mal nach oben durch, dass sich die Vertragsbedingungen (Upload!) für die Kunden verschlechtern.

  • Ich bin schon seit mehr als 3 Jahren aus der 24 monatigen Mindestvertragslaufzeit raus. Kündigen könnte ich oder die EWE jederzeit mit Monatsfrist.

    Zwischen den verschiedenen Bandbreiten (500, 300, 100) kann man lt. meinen alten und auch den aktuell geltenden Vertragsbedingungen jederzeit mit Monatsfriist unbegrenzt hin- und herswitchen. Die verbliebene Rest-Vertragslagslaufzeit verlängert sich nicht.

    Von daher werden ich erstmal in den 100er wechseln.

    Einmal editiert, zuletzt von delvos (26. Oktober 2024 um 21:24)

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  • Ich find viel schlimmer, daß die den Leuten zur Umsatzmaximierung Zeug andrehen, was die nicht brauchen.

    Meinen Nachbarn, technisch unbeleckt, haben sie eine 5590 für über 200 Euro angedreht, für ihre 2 Handies und das Internet-TV völlig überdimensioniert.

    Muss das echt sein?