EWE Anschluss Umstellung - Mikrotik

  • moin,

    so eben mal bei der angegebenen Tel Nr. der EWE angerufen. Die Dame am Telefon hat unmisverständlich klar gemacht, dass ich einen Produktwechsel mit 24 Monaten Laufzeit und einer Reduzierung des Uploads durchführen muss, ansonsten würde EWE den Vertrag kündigen. Ich weiss nicht worauf sich die Verbraucherzentrale in diesem Artikel bezieht - https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/interne…g-bei-glasfaser - da scheint unterschiedliche Informationen zu geben.

    Für mich persönlich klingt es nach Ausnutzung einer Monopolstellung durch die EWE - es gibt ja keinen alternativen Anbieter. Das sollte man bei der Bundesnetzagentur thematisieren.

  • In dem Fall darfst du dich auf jeden Fall bei den Verfechtern der Endgerätefreiheit bedanken. Natürlich hat die EWE das Recht, dir nach MVLZ zu kündigen. Deine MVLZ ist ja sicher längst vorbei?

    Eine Ausnutzung einer Monopolstellung liegt hier nicht vor.

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  • Und bei dir ist die MVLZ bereits abgelaufen? Das ist das EWE-eigene Netz oder ein Anschluss via Glasfaser Nordwest?

    ....

    Kunde seit 2019 - MVLZ abgelaufen - EWE eigenes Netz


    Selbst die Telekom bekommt es hin in solchen Fällen die Vertragslaufzeiten und die Konditionen für Bestandskunden anzupassen...

    Die EWE pokert, weil sie weiss, dass die Kunden keine Alternativen haben.

  • Es ist schon arg unverschämt, zwei Themen einfach in einen Vorgang zu werfen. Thema A hat ja nichts mit Thema B zu tun.

    Die Verbraucherschutzzentrale bietet ja auch eine Hotline an - vielleicht noch mal bei denen nachfragen.

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  • In dem Fall darfst du dich auf jeden Fall bei den Verfechtern der Endgerätefreiheit bedanken.

    Blödsinn. Andersherum: die EWE hat eigene ONT verbaut, die sie jetzt wegen technischer Veralterung tauschen muss. Bei Endgerätefreitheit hätte sie das einfach dem Kunden überlassen. Wenn der Endgerätetausch überhaupt der Grund ist.

    Wenn es nur die Verringerung der Uploads oder ein neuer Vertrag ist, dann ist das nur Schikane.

    Natürlich hat die EWE das Recht, dir nach MVLZ zu kündigen. Deine MVLZ ist ja sicher längst vorbei?

    Da wird eine Umstellung ausgenutzt, um dem Kunden mit einer neuen MVLZ zu beglücken. Aber prinzipiell kann ein Anbieter nach der MVLZ immer kündigen und neue Verträge anbieten. Manche versuchen das sogar innerhalb der MVLZ.

  • Hallo Forum,

    habe mich direkt mal registriert damit ich meinen Senf auch dazu geben kann.


    Long story, short!


    Erster Brief angekommen, bei EWE zwecks der ''OMG NOTWENDIGEN UMSTELLUNG, ansonsten droht der Tod '' angerufen. Dort wollte die Hotlinetante mir direkt einen neuen Router andrehen, wie hier schon erwähnt dann natürlich auch ein neuer Vertrag.


    Als ich damit argumentierte das ich eher das Gefühl habe man möchte uns in die neuen Tarife drängen und ich das so als Bestandskunde nicht in Ordnung finde, bat die Dame mir an, lediglich für 40€ den ''Einschub'' für die Box anbieten zu wollen.


    Vor allem, wird seitens der Hotline dann das Gespräch aufgezeichnet damit der Verkauf der neuen Fritz!Box oder den dingsda für 40€ / ihr wisst schon zustimmen muss.


    Auf die Frage, ob ich damit einverstanden bin, meinte ich nein.


    Ich werde es wieder darauf ankommen lassen und das Schreiben als Klopapier nutzen.


    So das war's, hauste!


    Ich habe bereits meinen jetzige 300k Leitung seit 2019.


    Heute, 25.07.2024 zweiter Brief angekommen, genau der selbe Rotz.

  • tedham Danke für den Link zur Verbraucherzentrale.

    Aus meiner Sicht trifft das doch genau auf die Problematik zu. Ich werde in den nächsten Tagen mal bei der EWE anrufen. Meine Eltern haben einen GIGAGlas 75 Vertrag aus 2018 (MVZ also längst abgelaufen) und zahlen dafür 29,90€ 39,90€ (leider ist mir hier ein Fehler unterlaufen, die 29,90€ wurden nur in den ersten sechs Monaten gezahlt, danach 39,90€). Der neue Glasfaser 100 soll 39,90€ kosten. Die 25 Mbit/s mehr brauchen sie definitiv nicht, also hat ein Wechsel nur höhere Kosten zufolge.
    Zitat aus dem Artikel der Verbraucherzentrale:

    "Wird mein Vertrag gekündigt, wenn ich die Produktanpassung nicht annehme?

    Nein, im Moment ist davon nicht auszugehen. Ihr Vertrag wird weiterhin bestehen, so hat uns das auch die EWE bestätigt."

    Insofern bin ich ganz bei Goubilas , weiterhin ignorieren es sei denn die EWE präsentiert mir am Telefon tolle neue Fakten - wohl eher nicht vermute ich...

    2 Mal editiert, zuletzt von Findix (26. Juli 2024 um 12:18)

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  • Der Status Quo scheint für deine Eltern am meisten Vorteile zu bieten.

    Nur als Hinweis zu den Tarifen der EWE: Es gibt auch noch einen „Glasfaser 30“ Tarif, der nicht beworben wird. 30 down / 5 up für 29,99 € mtl - zu finden in der aktuellen „Preisliste Glasfaser DSL“ auf:

    AGB, Preise, Broschüren: Downloads zum Thema DSL und Internet von EWE
    AGB und Vertragsbedingungen, Preise und Tarife, Broschüren und Flyer: Hier finden Sie alle relevanten Downloads zum Bereich DSL von EWE.
    service.ewe.de
  • Die 40€ sind nicht für den neuen passiven Einschub (der ist kostenlos), sondern für den TP-Link Medienkonverter, den EWE „kostengünstig“ anbietet wenn man seine alte FRITZ!Box behalten und nicht auf eine Fiber-Fritz umstellen will. Den gibt es bei Amazon für weniger als die Hälfte. Ja, um die Umstellung wirst du bei der EWE wohl nicht rumkommen, hatte ich mich wegen der Halbierung des Uploads auch drüber geärgert, als „Ausgleich“ kannst du jetzt aber vom Festnetz flat in alle deutschen Handynetze telefonieren.;)

  • Ramone "Die 40€ sind nicht für den neuen passiven Einschub (der ist kostenlos), sondern für den TP-Link Medienkonverter, den EWE „kostengünstig“ anbietet wenn man seine alte FRITZ!Box behalten und nicht auf eine Fiber-Fritz umstellen will."

    Aber warum braucht man einen neuen Medienkonverter? Der aktuelle Einschub ist doch ein Medienkonverter. Kann man den passiven Einschub nicht einfach in die Schublade legen und alles beim alten belassen?

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  • Der XON ist ein Medienkonverter, aber auch ein managed Switch, der per TR-069 fernkonfiguriert werden kann. Also scheint er "intelligent" genug zu sein, um irgendwelche Sicherheitslücken aufweisen zu können, weswegen man ihn nicht über das Ende seines Produktlebenszyklus hinaus in seinem Netz am Laufen haben möchte.

  • Ja die EWE wechselt vom XON 1200 auf XON 1300.IP ("1 Fiber Solution", es geht quasi Glasfaser rein und auch wieder raus). Dieser braucht zwar keinen Strom, aber wenn man keine Glasfaser-Fritzbox nutzt, braucht man dann wieder einen Medienkonverter, um eine vorhandene Fritzbox über den WAN-Port anzuschließen.

  • Das sind aber zwei Gründe. Man will vom Veralteten XON weg und gleichzeitig einen passiven Netzabschlusspunkt schaffen, wie es das TKG verlangt.

    Wäre auch alles kein Thema, wenn die Standard-Fiber-Fritz!Box nicht noch immer mehrere Nachteile gegenüber dem günstigeren DSL-Modell hätte.

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  • Ja die EWE wechselt vom XON 1200 auf XON 1300.IP ("1 Fiber Solution", es geht quasi Glasfaser rein und auch wieder raus). Dieser braucht zwar keinen Strom, aber wenn man keine Glasfaser-Fritzbox nutzt, braucht man dann wieder einen Medienkonverter, um eine vorhandene Fritzbox über den WAN-Port anzuschließen.

    Den gleichen Sachverhalt hast Du im HFC (Kabel)-Netz oder wenn Du mit deiner eigenen Kabelfritze in das VDSL-Netz wechseln wolltest. Sobald Du einen Router nutzst, der den passiven Netzabschluss des Providers oder das "Einwahlverfahren" nicht unterstützt, bist Du auf Konverter angewiesen.

  • Ramone "Die 40€ sind nicht für den neuen passiven Einschub (der ist kostenlos), sondern für den TP-Link Medienkonverter, den EWE „kostengünstig“ anbietet wenn man seine alte FRITZ!Box behalten und nicht auf eine Fiber-Fritz umstellen will."

    Ach, guck an, bietet die EWE nun einen Medienlonverter an? Welches TP-Link Modell ist es, mit welchem SFP dazu?

  • Also „anbieten“ ist jetzt vielleicht auch übertrieben ausgedrückt, die bieten einem ihre Fiber-Boxen an. Auf Nachfrage kann man den MC220L bekommen. SFP muss man sich dann selber besorgen. Ich nutze dieses:

    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF - FS Deutschland
    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF, Product Specification:Teilenummer - SFP-GE-BX ,…
    www.fs.com
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  • Bei dem empfohlenen SFP Modul "FS SFP-GE-BX" kommt ein LC/UPC Stecker zum EInsatz, während auf der Seite des XON 1300.IP ein LC/APC Stecker benötigt wird. Die LC/APC an LC/APC Glasfaserkabel die z.B. in Verbindung mit den FRITZ!Box Fiber Modellen zum Einsatz kommen, dürften wahrscheinlich funktionieren, aufgrund der unterschiedlich gewinkelt geschliffenen Stecker aber eine höhere Dämpfung aufweisen. Alle die diesem SFP Modul Tipp folgen, sollten sich also ein Kabel LC/UPC an LC/APC besorgen.

  • Generell wird es nicht empfohlen [U]PC und APC zu konnektieren. Eine mechanische Beschädigung der Ferrulen/Fasern durch den Anpressdruck ist nicht auszuschließen. Daher unbedingt darauf achten, nur gleiche Schliffe ([U]PC zu [U]PC und APC zu APC) miteinander zu verbinden! Ganz abgesehen von der Dämpfungserhöhung/Signalverschlechterung.