Frage zu Deutsche Glasfaser - Nur Modem kaufen (Fritzbox schon vorhanden)

  • Hallo zusammen,

    nach 4 Jahren ist es endlich so weit und wir bekommen deutsche Glasfaser.

    Nun war der Vertreter da und hat mit und über verschiedene Tarife gesprochen und uns dabei mitgeteilt, dass es von der DG kein Modem gibt, sondern nur Router mit integrierten Modems. Wir haben aber bereits eine Fritzbox 7590 und ein damit verbundenes gut eingerichtetes Netzwerk.

    Das heißt wir brauchen nur einen Router, es gibt aber auf der Webseite von der DG dazu nichts. Komischerweise gibt es auf der Webseite eine Anleitung zum Einrichten der FB 7590, allerdings steht da nichts von einem Modem.

    Vielleicht weiß ja einer von euch Bescheid.

    Am liebesten würden wir was kaufen und nicht monatlich nochmal 5€ zahlen.

    Viele Grüße

    Mattes

  • Das wäre aber ganz was neues. Die DG verbaut automatisch und kostenfrei ein ONT/Glasfasermodem. Dahinter kannst du dann deine 7590 hängen.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Das wäre aber ganz was neues. Die DG verbaut automatisch und kostenfrei ein ONT/Glasfasermodem. Dahinter kannst du dann deine 7590 hängen.

    Gibt es einen Markt für eine kostengünstige Vermarktung und Zweitnutzung dieser ONT/Glasfasermodems?

    Hintergrund der Frage: Nachbar hat eine nagelneue 7590 am DSL-Anschluss und will diese beim kommenden FTTH-Anschluss (GPON) weiterverwenden.

    Netzbetreiber liefert aber ausschließlich einen optischen Abschluss.

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  • Das wäre aber ganz was neues. Die DG verbaut automatisch und kostenfrei ein ONT/Glasfasermodem. Dahinter kannst du dann deine 7590 hängen.

    Vielen Dank.

    Dieser Penner von der DG. Ich rufe den am Montag selber mal an (Gespräch hatte meine Frau geführt und ich war nur per Telefon kurz dabei) und geige dem mal meine Meinung.

    Also Cat 6e Kabel dran und fertig.

    LG
    Mattes

  • Vielen Dank.

    Dieser Penner von der DG. Ich rufe den am Montag selber mal an (Gespräch hatte meine Frau geführt und ich war nur per Telefon kurz dabei) und geige dem mal meine Meinung.

    Also Cat 6e Kabel dran und fertig.

    Genau so ist es. Aber achte schon bei der Buchung darauf, einen kundeneigenen Router anzumelden.

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  • Gibt es einen Markt für eine kostengünstige Vermarktung und Zweitnutzung dieser ONT/Glasfasermodems?

    Die GPON Hardware muss doch vom Anbieter provisioniert werden. Die Deutsche Glasfaser beispielsweise schaltet meines Wissens nur ihre eigenen ONTs sowie die Fritzboxen 5530 und 5590 frei. Ich meine mal gelesen zu haben, dass beispielsweise das Telekom Glasfasermodem aus eben diesem Grund am DG Anschluss nicht funktionieren würde. Ob das wirklich so ist, wird hier sicher schnell einer der Experten bestätigen oder verneinen können. Wie das wiederum bei anderen Anbietern andersherum aussieht, weiß ich auch nicht.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Ich meine mal gelesen zu haben, dass beispielsweise das Telekom Glasfasermodem aus eben diesem Grund am DG Anschluss nicht funktionieren würde.

    Grundsätzlich muss jeder ONT in der GPON Topologie durch den Provider provisioniert werden. Laut TKG ist er auch dazu verpflichtet, da sich der ONT hinter dem passiven Netzabschluss aus Sichtrichtung Provider befindet.

    Während die Telekom jeden ONT nach Bekanntgabe der Modem-ID/Serial/Ploam-ID provisioniert, erlaubt Deutsche Glasfaser beispielsweise nur ihren ONT und noch die 55x0 Hardware von AVM über einen Selfservice. Auch das erfüllt natürlich nicht die Vorgabe des TKG! Es muß möglich sein einen ONT oder Glasfaserrouter der Marken Huawei oder Xiaomi (nur um mal zwei Hersteller zu nennen) provisionieren zu können oder auch ein GPON SFP-Modul. Leider gibt es bisher keinen Bericht hier im Forum über eine erfolgreiche Provisionierung abseits des Klonens eines Provider-ONTs.

  • Es muß möglich sein einen ONT oder Glasfaserrouter der Marken Huawei oder Xiaomi (nur um mal zwei Hersteller zu nennen) provisionieren zu können oder auch ein GPON SFP-Modul.

    Und auch ein Verstoß gegen diese Regelung ist mit einer Ordnungswidrigkeitenstrafe bis zu einhunderttausend Euro bedroht.

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  • Da wird es kaum einen Gebrauchtmarkt geben.

    Insbesondere, wenn ONT und Router nicht in einem Gerät vereint sind. Da macht es nämlich schon Sinn, beim Wohnungswechsel den ONT vor Ort zu lassen. Dann kann der nachfolgende Bewohner nämlich später schnell einen neuen Tarif buchen und den Anschluß benutzen da der ONT schon auf diesen Anschluß provisioniert ist.

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  • Es stellt sich erst einmal die Frage, ob GPON oder AON. Das wird ja je nach Region und Partner unterschiedlich geliefert. Aber die Mehrzahl der Anschlüsse sind GPON (weil billiger für den ISP) und man wird dir ein ONT liefern.

    Grundsätzlich würde ich immer erst einmal die Standard-Hardware des ISP einsetzen, also den ONT/Medienwandler. Gerade in ganz neuen Netzen kommt es in der Startphase immer mal wieder zu Störungen und man muss sich nicht mit einer Hotline streiten, es könnte an der eigenen Hardware liegen.

  • Welcher Anbieter/FTTH-Provider?

    Es geht um die MDCC in Magdeburg.

    Geliefert wird ein optischer Abschluss (GPON) mit optional zubuchbarer 5530 für 3€ Monatsmiete. Alternativ wird ein technologiekonformer Router provisioniert. So weit - so gut.

    Und da wir uns in einem (noch) 100% VDSL Gebiet befinden, kann ich den Wunsch schon nachvollziehen, eine bestehende und laufende 7590 weiterzuverwenden. Nicht falsch verstehen, es geht weniger um die 3€, eher um die funktionierende Landschaft.

    Und da kam in Gesprächen der Gedanke auf, ob man "recht einfach" einen ONT einfach davor klemmt. Auch wenn es ein zusätzliches Gerät ist.

  • Prinzipiell ist das auch ein technologisch korrekter und valider Gedankengang. Im GPON muss der Provider diesen ONT provisionieren, sonst geht halt nichts.

    Viel Ärger erspart man sich, wenn man bei einem Technologiewechsel (VDSL auf WAN-Port) die Fritze auf Werkseinstellungen zurücksetzt und dann von Hand neu einrichtet. Auch von dem Einspielen von Sicherungen rate ich ab! Zu groß können die Unterschiede sein (VLANs bei der Telefonie, evtl. sogar eigener PVC,...) die einen sauberen Betrieb am neuen Anschluss gefährden.

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  • von dem Einspielen von Sicherungen rate ich ab!

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn man nur für den Anschluss und die Telefonie unkritische Einstellungen wiederherstellt, wie z.B. das interne IP-Netz, WLAN, DynDns, VPN, Portfreigaben, u.s.w.

  • Portfreigaben und VPN sind definitiv sehr heikel, weil abhängig vom WAN Anschluss. Bei WLAN und dyndns mag es gehen, das Interne IP Netz ist aber schon tückisch. Generell rate ich davon ab, freiwillig Konfig-Kuddel-Muddel zu erzeugen. Denn Versionsunterschiede und Fehler im Backup bleiben als Restrisiko generell erhalten.

  • Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn man nur für den Anschluss und die Telefonie unkritische Einstellungen wiederherstellt, wie z.B. das interne IP-Netz, WLAN, DynDns, VPN, Portfreigaben, u.s.w

    Das kann ich so bestätigen. Ich habe so auch schon mehrfach Konfigurationen z.b. von einer 7490 auf eine 7590 mit neuem Anbieter umgestellt.
    Ich hatte einen Fall bei dem sich die Box danach merkwürdig verhalten hat. Da habe ich dann einen Reset gemacht und alles manuell eingeklimpert.

    Wenn die Übertragung der Einstellungen von einer Box zur anderen wirklich so Buggy wäre wie das hier immer dargestellt wird, würde AVM das ja an einem erhöhten Supportaufkommen zu spüren bekommen und sie hätten die Funktion IMHO schon längst entfernt oder angepasst

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