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Kupfernetze sollen drei Jahre nach Glasfaser-Vollausbau stillgelegt werden.
Also nie. ![]()
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Kupfernetze sollen drei Jahre nach Glasfaser-Vollausbau stillgelegt werden.
Also nie. ![]()
Immer bedenken: Der Ausbaustatus wird anhand der "Homes passed" und nicht anhand der "Homes connected" Variable bemessen.
Kupfernetze sollen drei Jahre nach Glasfaser-Vollausbau stillgelegt werden.
Also nie.
ZitatDas soll letztlich zu einer gebietsweisen Abschaltung des alten Kupfernetzes führen. Einen fixen bundesweiten Abschalttermin wird es demnach nicht geben.
frank_m das wird sicherlich noch auf homes connected geändert werden. Mit dieser Vermutung im Hinterkopf wird sicherlich eine Abschaltung oder besser eine Umschaltung von Kupfer auf Silizium/Silicon im nennenswerten Umfang erst zwischen 2040 und 2050 stattfinden.
Das hiesse, dass das DSL Netz noch 15-25 Jahre wird halten muessen. Und das wiederum halte ich fuer unwahrscheinlich. Ich schaetze grob 10-15 Jahre weitere Nutzbarkeit und erwarte, dass die DSL Abschaltung innerhalb dieses Zeitrahmens auch quantitative Fortschritte machen wird.
Dein Wort in Gottes Ohr. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Umschaltung Cu2Si im Jahre 2040 abgeschlossen wäre. Ob ich 2050 noch lebe und hier aktiv bin, weiß ich nicht.
Ich glaube nicht, dass wir in DE 2030 schaffen. - Aber 2035 halte ich für realistisch.
Was es braucht, ist Akzeptanz in der Bevölkerung. - Jemand der heute schon volle 250 Mbit übner DSL bekommt, hat wenig Grund Glasfaser mit 300 Mbit zu buchen, außer Er weiß, dass er die Bandbreite braucht.
Was wir in DE bräuchten, wäre eine Deadline, bis wann der letzte DSL Zugangspunkt abgeschaltet wird. - Wenn der Termin mal auf dem Markt ist, dann wird auch die Pick-Up Rate im FTTH-Bereich zunehmen.
Wir haben auch noch den einen, oder anderen Eigentümer, der keinen Glasfaserausbau haben will.
Das bizarre ist ja: Der gefühlt größte Ärger herrscht über HFC. Man kann es als "empirische Evidenz" betrachten, aber egal ob kleinere Großstadt oder Dorf: Mit den Kabelanschlüssen sind viele hier im Rheinland unzufrieden.
Störungen und Überbuchungen sorgen für dafür, dass diese Anschlüsse nicht immer robust und pures Roulette sind. Im übertragenen Sinne: Wenn ich ständig Stromausfälle habe, dann hab ich keine Lust auf den billigsten Stromanbieter mit der dicksten Zuleitung. Leute wechseln gar von HFC zu VDSL.
Deren Abschaltung wird aber stiefmütterlich behandelt, sie verhindern sogar geförderten Ausbau.
Selbst im "Land des Kabelfernsehens" wächst der Frust über die "cable companies" und jeder in den USA will FTTH.
Für Fernsehen ist das Breitbandkabel sehr gut - für Internet aber IMHO ähnlich schlecht geeignet wie die Telefonleitung.
das wird sicherlich noch auf homes connected geändert werden.
Warum sollte es? Der Netzbetreiber ist ja nicht verpflichtet, das Siganl über Kupfer zu liefern? Wenn der Kunde weiterhin einen Festnetzanschluß wünscht, kann er ihn sich durch den Status "homes passed" relativ einfach legen lassen. An sonsten steht ihm Sat oder Mobilfunk zur Verfügung.
Das bizarre ist ja: Der gefühlt größte Ärger herrscht über HFC. Man kann es als "empirische Evidenz" betrachten, aber egal ob kleinere Großstadt oder Dorf: Mit den Kabelanschlüssen sind viele hier im Rheinland unzufrieden.
Störungen und Überbuchungen sorgen für dafür, dass diese Anschlüsse nicht immer robust und pures Roulette sind. Im übertragenen Sinne: Wenn ich ständig Stromausfälle habe, dann hab ich keine Lust auf den billigsten Stromanbieter mit der dicksten Zuleitung. Leute wechseln gar von HFC zu VDSL.
Deren Abschaltung wird aber stiefmütterlich behandelt, sie verhindern sogar geförderten Ausbau.
Selbst im "Land des Kabelfernsehens" wächst der Frust über die "cable companies" und jeder in den USA will FTTH.
Für Fernsehen ist das Breitbandkabel sehr gut - für Internet aber IMHO ähnlich schlecht geeignet wie die Telefonleitung.
In Regionen wo HFC so schlecht läuft sollten aber die Glasfaseranbieter kein Problem haben die Leute zum wechseln zu überzeugen.
Hier läuft HFC stabil, zumindest hat es als wir noch bei Vodafone waren. Mir wäre es lieber, dass Vodafone es weiter betreiben darf, sonst bin ich dem Preisdiktat von DGN ausgeliefert. Dasselbe gilt für DSL, nur dass ich nicht weiß, wie gut es hier funktioniert.
Man soll mMn bei Brandschutzvorschriften in MFH und bei WEGs anpacken anstatt Konkurrenz künstlich zu reduzieren.
Wir haben auch noch den einen, oder anderen Eigentümer, der keinen Glasfaserausbau haben will.
Beispiel: die großen Immobilien Konzerne.
Die haben auf Grund der Kabelnetz in den Häusern alle Kabelnetz Anbieter im Boot/Haus(Vodaone) und somit schnelles Internet! Also gibt es da gar kein Bedarf!!!!
Dass die Leitungen, weil meist aus den 60er/70er Jahre, schrottig sind, ist dabei egal.
Das Problem hat mein Sohn, Deutsche Wohnen, da fliegt sogar ab und zu die Sicherung des Verstärker im Kellergeschoss. Es hängen 36 Whg an einem Baum. Und seine DSL Leitung bringt nicht Mal 16 Mbit.
Jedenfalls wird das noch ein Kraftakt.
Warum sollte es? Der Netzbetreiber ist ja nicht verpflichtet, das Siganl über Kupfer zu liefern?
Das ist mein individueller Blick in die Zukunft des Jahres 2035 (Glaskugeln). Spät wird der Gesetzgeber, trainiert durch das CDU-Aussitzen der letzten Jahrzehnte, erkennen, dass man den EU-Verpflichtungen nicht nachkommen kann und erschüttert feststellen, dass ein marktmächtiges TK-Unternehmen gar keine Häuser angeschlossen hat, sondern lediglich Glasfaser im Bürgersteig verlegte. Mit dieser plötzlichen Erkenntnis werden Fördergelder ausschließlich für homes connected bereitgestellt, um die restlichen 35% der Immobilien mit Glasfaserkabel zu versorgen.
Was dann die Telekom freut und sie noch Mal Förderung abgreifen kann. Wetten![]()
(A)soziale Marktwirtschaft: Gewinne privatisieren, Verluste soll Steuerzahler ausgleichen.
Was es braucht, ist Akzeptanz in der Bevölkerung. - Jemand der heute schon volle 250 Mbit übner DSL bekommt, hat wenig Grund Glasfaser mit 300 Mbit zu buchen, außer Er weiß, dass er die Bandbreite braucht.
Viel schlimmer: Was soll ich mit ner 300er Glasfaser, wenn mir mein 50er Kupfer auch zukünftig reicht?
Einen langsameren/günstigeren Tarif kann man leider nicht buchen...Pech gehabt, Kunde...
Einen langsameren/günstigeren Tarif kann man leider nicht buchen...Pech gehabt, Kunde...
Weil es am Ende eine Mischkalkulation ist und es dem Provider egal ist, ob er dir für die 35 € jetzt 300 Mbps liefert oder 50 Mbps.
Die großen Kosten entstehen woanders. Und den Betrag für den günstigsten Tarif ruft er mindestens auf, um kostendeckend zu sein und auch um ein Argument gegen langsamere Anschlussarten zu haben.
Ist ein bisschen wie mit VoIP-Flatrate oder den Prepaid-Tarifen, die sich bei Nichtnutzung deaktivieren: Die "ich brauch das nicht"-Fraktion würde kaum sparen, wenn es im Paket nicht enthalten wäre, weil die Fixkosten viel höher sind.
Ist genau wie beim E-Auto. In 10 Jahren ist noch viel Wasser den Rhein runter gelaufen.
Viel mehr GF Anschlüsse geschaltet, viel besserer 5G Ausbau, viel mehr „alte Verweigerer“ verstorben.
Das wird alles weiter laufen und keiner wird mehr DSL hinterher weinen, genauso wenig wie es bei Audio Kasetten oder VHS Rekorder war.
Hauptsächlich wird gejammert, weil politisch bestimmt und das darf ja nicht sein. Stimmt auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite braucht’s ein bisschen Druck, sonst würde wir immer noch ohne Kat, Gurt und mit Blei im Sprit rum fahren. Und das Ozonloch wäre wahrscheinlich auch so groß wie der halbe Planet.
Der Mensch an sich hasst Veränderung.
CDs, DVDs, Blu-ray und Streaming haben sich alle ohne Politik durchgesetzt, deren technologische Überlegenheit hat gereicht.
Viel schlimmer: Was soll ich mit ner 300er Glasfaser, wenn mir mein 50er Kupfer auch zukünftig reicht?
Einen langsameren/günstigeren Tarif kann man leider nicht buchen...Pech gehabt, Kunde...
Ich bin gerade dabei meinen Anbieter zu wechseln. - Neuer Tarif: 300/150 Mbit für 19,95 EUR / Monat für 24 Monate. - Danach 44,95 EUR. Ich finde den Deal gut. - Was ich dann Ende 2027 buche, weiss ich heute noch nicht.Aktuell zahl ich fürs Handy n 10er im Monat. - Macht dann Mobilfunk und Festnetz für 30 EUR/Monat, also ca 1 EUR am Tag. - Da kann ich mal locker mit leben....
Viel billiger, als nen Zwanni bekomme ich auch keinen DSL Tarif.
Ich war schon immer offen für Neues. - Um auch mal etwas auszuprobieren.
Ich kenne noch die Telekom-Tarife von vor 1998. - Da sind die heutigen Kosten von 1-2 EUR am Tag für den Internetzugang incl Flatrate für Telefonie ins Festnetz und Mobilfunk einfach lächerling gering. - Auch wenn ich Euro und die gute, alte D-Mark entsprechend umreche. Ich hatte in den späten 90ern jeden Monat Rechnungen von 200-300 DM.
Ja sicher hassen viele Bürger Veränderungen. - Aber wir sind halt noch mehr in den 80ern, wo es noch "IN" war, überall zu rauchen, und das auch vor Kindern, etc. Da müssen wir alle durch, und das gute alte Kupfer-Telefon-Netz hat seine Zeit gehabt, und da auch gute Dienste geleistet, aber es ist halt perspetivisch am Ende.
Vor allem. - Das (Glasfaser) Netz muss ja vielerorts erst noch gebaut werden. - Soll heißen. - Ich muss erst die Infrastruktur schaffen, bevor ich jemanden dafür begeistern kann. - Die wenigsten von uns bauen ein Haus da, wo es keine Straße, keinen Strom, keine Telefonleitung, und keine Waserleitung gibt.
CDs, DVDs, Blu-ray und Streaming haben sich alle ohne Politik durchgesetzt, deren technologische Überlegenheit hat gereicht.
Ja, und Streaming hat alle phylikalischen, genannten Datenträger abgelößt. - Für ihre Zeit waren, CDs, DVD und Blu-Rays ja toll. - Aber heute bestensfalls noch geeignet, wenn der Intenretanschluss über eine längere Zeit ausfällt. ![]()
Als ich zur Schule ging, gabs noch keinen Handy-Wahn. - Heute hat doch gefühlt jedes Kind ab 10 Jahren ein Handy dabei in der Schule....
CDs, DVDs, Blu-ray und Streaming haben sich alle ohne Politik durchgesetzt, deren technologische Überlegenheit hat gereicht.
Ohne politischen Druck aber mit ordentlichem Druck seitens der Industrie: Keiner musste mehr Kassettengehäuse zusammenschrauben oder Bänder bespielen. Die optischen Datenträger (wer erkennt die Parallelen?) waren kompakt, theoretisch verschleißfrei, schnell und - wenn die Anlagen einmal liefen - auch billig herzustellen.
Noch dazu eine Top-Qualität.
Entsprechend wurden die Datenträger promotet. Die Industrie wollte darüber ihr Material an den Mann bringen, kommerziell. Bei privaten Aufzeichnungen waren (analoge) Kassetten ja noch viel länger gängig.
Und nicht zu vergessen, mit Ausnahme der CD hat die "Piraterie" eine große Rolle gespielt ...