Telekom und AON?

  • Hi,

    ich habe nun seit über 5 Jahren einen FTTH AON Anschluss über die Stadtwerke Ludwigsburg, nun bietet die Telekom auch den Glasfaseranschluss mit "Ausbaupartner SWLB" und deutlich besserem Preis/Leistungsverhältnis an.

    Weiß jemand, wie das technisch dann läuft? Mietet die Telekom die komplette Faser und macht dann GPON oder bleibt es bei AON und es wird einfach bei der PPPOE Einwahl dann auf das Telekom Netz umgebogen?

    Hintergrund der Frage: Brauche ich das Telekom Glasfasermodem oder kann ich es bei meinem Mediakonverter + SFP AON Modul belassen..

    Gruß,

    Florian

  • Ja, ich kann zumindest vorbestellen und ich kriege das Glasfasermodem zur Auswahl.

    Die Frage ist halt für mich, ob ich das vielleicht aber gar nicht brauche und dann 50 Euro für nichts ausgegeben habe...

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  • Wird der Anschluss als "Regio" Anschluss beworben?

    Die Telekom macht das ja im VDSL Bereich auch und verkauft z.B. VDSL Regio Anschlüsse im EWE Ausbaugebiet. Für Glasfaser gibt es Kooperationen mit EWE im Rahmen von Glasfaser Nordwest. Warum nicht auch mit den Stadtwerken Ludwigsburg? Dann würde sich nichts für dich ändern. Allerdings hat die Telekom in anderen Anschlussbereichen auch damit begonnen, existierende Glasfaserinfrastrukturen zu überbauen, also selber eine Faser ins Haus zu ziehen. In dem Fall würde es GPON werden.

  • Hi,

    von Regio steht nichts. Was mich allerdings stutzig macht, ist dass weiterhin von Anschlussarbeiten die Rede ist, obwohl das Gebäude schon seit 5 Jahren einen aktiven FTTH Anschluss hat.

    So sieht das ganze aus:

  • Dann eben Kontaktaufnahme mit beiden Beteiligten und diese Fragen dort direkt stellen.

    Telekom Glasfaser-Hotline für Privatkund*innen: 0800 22 66100.

    Die Hotline der SWLB solltest Du ja kennen.

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  • Hi,

    von Regio steht nichts. Was mich allerdings stutzig macht, ist dass weiterhin von Anschlussarbeiten die Rede ist, obwohl das Gebäude schon seit 5 Jahren einen aktiven FTTH Anschluss hat.

    So sieht das ganze aus:

    Das ist komisch. Diese Übersicht gibts eigentlich nur, wenn Telekom physisch Glasfaser ausbaut. Da scheinen ja auch konkrete Jahre zu stehen?

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • Das ist jetzt leider wirklich schwer einzuschätzen, ob es sich um einen Anzeigefehler oder wirklich um einen Überbau handelt. Da möchte ich aus der Entfernung nicht eine Empfehlung abgeben, ob du ein Modem bestellen solltest, oder besser nicht.

    Gibt es Bekannte oder andere Quellen, die du fragen könntest? Die Kooperation zwischen Telekom und den Stadtwerken gibt es ja schon seit einem Jahr. Da müsste die Telekom dann ja in anderen Bereichen schon ausgebaut haben.

  • Bevor ihr das weiter zerdenkt, kann es vielleicht sein, dass du deinen SWLB-Tarif nicht auf dem aktuellen Stand gehalten hast und noch den "Volle"-Tarif hast? Die Preise der neuren "Echte"-Tarife, die ich da finde, sind ja doch um einiges besser als Magenta Zuhause.

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  • ja, ich kenne die neuen Tarife. Trotzdem

    1. teurer und keine Flat in Mobilfunknetze

    2. keine Neukundenkonditionen nach 2 Jahren, auch nicht nach mehrfacher Nachfrage

    3. Servicehotline unterirdisch. 60% Packet Loss: "Liegt an ihrer Hardware."

    komisch, 30 Min später auf einmal weg.

    4. Nur IPv4

  • Gibt es Bekannte oder andere Quellen, die du fragen könntest? Die Kooperation zwischen Telekom und den Stadtwerken gibt es ja schon seit einem Jahr. Da müsste die Telekom dann ja in anderen Bereichen schon ausgebaut haben.

    ja, das stimmt, die Kooperation wurde schon vor einem Jahr oder so bekannt gegeben. Aber ich weiss nur von Vorbestellungen und von keinem, der den Anschluss schon hat.

  • Weiß jemand, wie das technisch dann läuft? Mietet die Telekom die komplette Faser und macht dann GPON oder bleibt es bei AON und es wird einfach bei der PPPOE Einwahl dann auf das Telekom Netz umgebogen?

    Aus der ersten Pressemitteilung zur Kooperation:

    "Die Telekom wird ebenfalls die passive Infrastruktur nutzen und den Bürgerinnen und Bürgern von Ludwigsburg schnelle Anschlüsse, sowie alle Dienste und Services der Magenta Produktwelt aus einer Hand anbieten. "

    Das klingt für mich so, dass die Telekom Fasern von den Stadtwerken mietet und ihre eigene Technik darauf betreibt. Dann also wohl GPON. Vielleicht installiert die Telekom deswegen auch ihre eigenen Glasfaserdosen?

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  • Wird der Anschluss als "Regio" Anschluss beworben?

    Die Telekom macht das ja im VDSL Bereich auch und verkauft z.B. VDSL Regio Anschlüsse im EWE Ausbaugebiet. Für Glasfaser gibt es Kooperationen mit EWE im Rahmen von Glasfaser Nordwest.

    Wobei die FTTH-Tarife über Glasfaser Nordwest ganz normale "Magenta Zuhause"-Tarife sind, keine "Magenta Zuhause Regio"-Tarife.

    Die "Regio"-Tarife gibt es meines Wissens nur dort, wo die Telekom die FTTC/Vectoring -Netze anderer Anbieter nutzt. Sofern ich richtig in Erinnerung habe laufen diese Tarife über eine andere Platform (die wohl auch von Congstar verwendet wird). Deswegen gibt es einige Abweichungen zu normalen Tarifen (z.B. kein MagentaTV über IPTV möglich, andere Servicehotline), weswegen die Tarife zur Abgrenzung etwas anders heißen.

    Bei FTTH gibt es diese Unterschiede nicht, deswegen läuft alles als "Magenta Zuhause".

  • Das klingt für mich so, dass die Telekom Fasern von den Stadtwerken mietet und ihre eigene Technik darauf betreibt. Dann also wohl GPON.

    Das halte ich für ausgeschlossen. Dann müssten ja einzelne Fasern aus dem Switch gezogen werden und auf den passiven PON Splitter gespleißt werden - und ggf. wieder zurück, bei jedem Anbieterwechsel aufs neue. Nein, wenn es die Faser der Stadtwerke ist, dann bleibt es AON.

    Die Dose zu Hause hingegen müsste nicht erneuert werden. Die ist bei AON und GPON identisch. Das passt also alles nicht zusammen.

    Entweder die Telekom überbaut, oder sie kooperiert mit den Stadtwerken. Für beides gibt es Hinweise. Leider sehr schwer einzuschätzen.

  • Das halte ich für ausgeschlossen. Dann müssten ja einzelne Fasern aus dem Switch gezogen werden und auf den passiven PON Splitter gespleißt werden - und ggf. wieder zurück, bei jedem Anbieterwechsel aufs neue.

    Kommt vielleicht auch darauf an, wie viele Fasern die Stadtwerke zur Verfügung haben.

    In einem Video aus einer Informationsveranstaltung zum Ausbau in Ludwigsburg ist auf jeden Fall eine Präsentation zu sehen, in dem die Aufteilung so benannt wird wie von mir vermutet: passives Netz von den Stadtwerken, Telekom mietet Glasfaser von den Stadtwerken und betreibt das aktive Netz für ihre Kunden selbst.

    Vielleicht gilt das nur für neu zu bauende Gebiete. Wobei oben auch explizit auf Gebiete Bezug genommen wird in denen der Ausbau bereits erfolgt ist.

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  • Ich würde sonst einfach mal das Telekom Hilft Team dazu befragen?

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • Ich stimme mit frank_m überein. Sicher wird die DTAG keine Faser(n) ohne Licht erhalten und sich aufschalten, sondern die vorhandene Topologie (AON oder GPON) nutzen und Dienste lediglich anbieten.

    Grundsätzlich ist es ja auch wurscht ob die "Einwahl" mit PPPoE und VLAN-ID 7 über GPON oder AON erfolgt. Wenn man jedoch ein eigenes Endgerät direkt an der Faser betreiben möchte, ist die Angabe der Topologie notwendig. Das Telekom-hilft Forum wurde ja schon genannt, alternativ natürlich die Telekom Hotline.

  • Hi,

    Ich habe es jetzt mal mit Glasfasermodem bestellt. Mal sehen wie lange es dauert und was passiert.

    In jedes Haus wurden 4 Fasern gelegt, vielleicht wird ja wirklich eine der 3 ungenutzten Fasern verwendet.

    Gruß,

    Florian

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  • Ich sehe nicht, warum das nicht wie beschrieben gemacht werden sollte. Derartiges "umpatchen" ist im VDSL-Bereich nicht unüblich. Die Telekom vermietet die TAL (Teilnehmeranschlussleitung) und der Vectoring-Betreiber, wenn es nicht die Telekom ist, stellt die VDSL-Hardware. Beim Wechsel zwischen ADSL und VDSL wird dann im KVz entsprechend umverbunden. Der häufigere Fall ist der Layer2-Bitstream-Access, aber das andere gibt es auch.