Telekom: Der Umwelt zuliebe: Umstieg von Kupfer auf Glasfaser. Die Tage der Kupferleitungen sind gezählt.

  • Ich vermute eher so, wie man es bei den analogen Telefonanschlüssen auch gemacht hat: Man wird zwangskonvertiert.

    Was natürlich bei einer neu zu verlegenden Leitung auf dem Grundstück und im Haus nicht so ganz einfach ist. Solange gleichartige Kupfer- und Glasfasertarife das selbe kosten und beide verfügbar sind herscht bei den Leuten, die nicht wechseln wollen, keine Notwendigkeit zum Wechseln. Viele scheuen ja auch die erforderlichen Baumaßnahmen gerade wenn sie mit ihrer bisherigen Anbindung vollkommen zufrieden sind.

    Wenn man die Ergebnisse der Nachfragebündelungen der Deutschen Glasfaser nimmt wollen rund 60% der Haushalte keinen Glasfaseranschluß obwohl keine Baukosten anfallen und das erste Jahr recht preiswert ist. Wie will man diese Menschen umstimmen? Zum vollständigen Abschalten des Kuperfnetzes müssen alle Anschlüsse wechseln, sonst geht es nicht.

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  • Wenn man die Ergebnisse der Nachfragebündelungen der Deutschen Glasfaser nimmt wollen rund 60% der Haushalte keinen Glasfaseranschluß

    Woher kommt diese Zahl, dass soviele keinen wollen? Klar, sind in einigen Regionen die 40% Hürde meist nur knapp erreicht aber es gibt auch Regionen, wo es nach kürzester Zeit schon erreicht wurde und danach weiß niemand ausser die DG und vielleicht noch die Kommune die richtige Zahl, da ja nach 40% einfach Schluss ist und so oder so gebaut wird.

  • Man kann ja bei der DG bundesweit über deren FTTH Projekte filtern Jetzt FTTH Projekte filtern. Wenn man den Filter auf ein Bundesland, Projektstatus 'Nachfragebündelung' und Projektart 'Privat' setzt bekommt man eine Übersicht die man ggf. mit 'Mehr anzeigen' noch erweitern kann. Die Ergebnisse sind mehr oder weniger gut gepflegt. Pickt man sich nun die heraus, die bald enden und deren Aktualisierungsdatum aktuell ist findet man wenige über 40%, was ja schon ein guter Wert ist. Natürlich kann man die Zahlen in Frage stellen, denn die DG will ja evtl. auch mit einem niedrigen Wert Druck aufbauen.

    Aber dieser Übersicht bedarf es eigentlich gar nicht. Bei uns ist der Ausbau in vollem Gange und anhand von orangen Pfeilen, herauschauenden Leerrohren am Haus und verschlossenen Erdraketenlöchern kommt der Wert 40% schon ganz gut hin.

    Und sicherlich ist der Ergebniswert der Nachfragebündelung auch von der bereits verfügbaren Bandbreite abhängig.

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  • Was natürlich bei einer neu zu verlegenden Leitung auf dem Grundstück und im Haus nicht so ganz einfach ist. Solange gleichartige Kupfer- und Glasfasertarife das selbe kosten und beide verfügbar sind herscht bei den Leuten, die nicht wechseln wollen, keine Notwendigkeit zum Wechseln. Viele scheuen ja auch die erforderlichen Baumaßnahmen gerade wenn sie mit ihrer bisherigen Anbindung vollkommen zufrieden sind.

    Wenn man die Ergebnisse der Nachfragebündelungen der Deutschen Glasfaser nimmt wollen rund 60% der Haushalte keinen Glasfaseranschluß obwohl keine Baukosten anfallen und das erste Jahr recht preiswert ist. Wie will man diese Menschen umstimmen? Zum vollständigen Abschalten des Kuperfnetzes müssen alle Anschlüsse wechseln, sonst geht es nicht.

    Doch das geht. Hat man bei ISDN auch gesehen.

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

  • Was natürlich bei einer neu zu verlegenden Leitung auf dem Grundstück und im Haus nicht so ganz einfach ist. Solange gleichartige Kupfer- und Glasfasertarife das selbe kosten und beide verfügbar sind herscht bei den Leuten, die nicht wechseln wollen, keine Notwendigkeit zum Wechseln. Viele scheuen ja auch die erforderlichen Baumaßnahmen gerade wenn sie mit ihrer bisherigen Anbindung vollkommen zufrieden sind.

    Wenn man die Ergebnisse der Nachfragebündelungen der Deutschen Glasfaser nimmt wollen rund 60% der Haushalte keinen Glasfaseranschluß obwohl keine Baukosten anfallen und das erste Jahr recht preiswert ist. Wie will man diese Menschen umstimmen? Zum vollständigen Abschalten des Kuperfnetzes müssen alle Anschlüsse wechseln, sonst geht es nicht.

    Insbesondere bei den Telekom-Anschlüssen. Denn dort gab es bis 11/21 den gesetzlich vorgeschriebenen Nutzungsvertrag, der jegliche Änderung an den Telekommunikationseinrichtungen erlaubt. Also auch die Änderung von CuDA auf GF.

  • Der Umwelt zuliebe sollten sie lieber erst einmal aufhören, bestehende Glasfasernetze zu überbauen, über welche zum günstigeren Preis schon Tarife mit 2,5-fachem Upload möglich sind ;)

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  • Doch das geht. Hat man bei ISDN auch gesehen.

    Die Abschaltung von ISDN kann man nicht mit der des Kupfernetzes vergleichen. Wen es betraf mußte ggf. den Router tauschen, bei vielen FritzBoxen kann z.B. die interne ISDN Infrastruktur trotz VOIP weiter genutzt werden. Der Aufwand ist jedenfalls deutlich geringer und eher mit der Abschaltung des analogen Antennenfernsehens zu vergleichen. Bei beiden waren sicherlich teilweise auch größere Anpassungen notwendig, das war dann aber eher die Ausnahme.

    Die Abschaltung des Kupfernetzes ist eher mit der Entfernung der Strommasten und der Umstellung auf Erdkabel im Wohnbereich zu vergleichen, also Erd- und Installationsarbeiten.

    Und wie ich schon schrieb, bin ich gespannt wie die Telekom die Kunden zum Wechseln motivieren will, die heute den Anschluß nicht einmal fast geschenkt haben wollen. Was will sie außerdem in den Gegenden machen wo bereits ein anderes Unternehmen ausgebaut hat? Überbauen oder mit dem anderen Unternehmen kooperieren, wobei letzteres ja bisher die Ausnahme ist.

  • Aber dieser Übersicht bedarf es eigentlich gar nicht. Bei uns ist der Ausbau in vollem Gange und anhand von orangen Pfeilen, herauschauenden Leerrohren am Haus und verschlossenen Erdraketenlöchern kommt der Wert 40% schon ganz gut hin.

    Und sicherlich ist der Ergebniswert der Nachfragebündelung auch von der bereits verfügbaren Bandbreite abhängig.

    Einerseits ist die recht geringe Beteiligung in vielen Gegegnden sicherlich der bereits vorhandenen Infrastruktur geschuldet. In Gebieten, wo nix geht, liegt die Nachfrage eher nahe 100 % der Haushalte. Aber wo ist das heute noch gegeben?

    Andererseits nehmen viele Haushalte in gut per Kupfer erschlossenen Regionen nicht teil, weil sie sich vor der Umstellung und den damit verbundenen Bauarbeiten an Haus und Hof fürchten. Jeder kennt doch mimdestens 5 Leute die gar Fürchterliches über diesen Prozess zu berichten haben. Und das - aus eigener Erfahrung - zurecht!

    Wenn man dann noch hier im Forum so liest, welche massiven Probleme hier einige mit der Inbetriebnahme eines neuen Anschlusses haben oder mit einem Routerwechsel, dann wundert einen gar nichts mehr. Grundsätzlich scheint mir die Nutzung des GF-Netzes als Endanwender nicht so "idiotensicher" zu sein wie ein Kupfer basiertes (V)DSL. Hieran müssen die Anbieter dringend noch arbeiten.

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  • Wenn ich was schlechtes hören will, dann finde ich bei der Suche auch schlechtes, weil dass immer gern kundgetan wird als das Gute.

    Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass wenn wir schon bei Prozentzahlen sind. Über 90% keine Probleme beim Hausanschluss hatten.

  • Sakuwa,

    ich hatte wie in einem anderen Strang berichtet auch so Anlaufprobleme (Verlegung parallel zur Hauswand und davor in Schleifen). Ein kurzer Anruf und selbst den Spaten in die Hand nehmend war das gelöst.
    o.k. ich habe weder einen potthäßlichen Steingarten noch komplett oberflächenversiegelt/zugepflastert, das machte die Sache recht einfach.

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

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