Deutsche GigaNetz und Routerfreiheit

  • Ja, ich finde OS/2 Warp auch allem überlegen...

    Ich zitiere Mal SAP: Die Microsoft Betriebsysteme sind erst durch die Einführung von Powershell professionell geworden. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Ich erwarte nicht sehnlicher als das Powershell auch unter Linux eine Standardshell wird. Und glaub mir, mich schrecken keine sed/awk Skripte... Und jetzt ist Schluss mit dem flexen!

  • Clients, Server, Storages, Switches, Firewalls, DMZ, Cloud,....in einem Firmennetz geht es dabei zu aller erst un Sicherheit....ein PD mit öffentlicher Adresse an jedem Gerät...gute Nacht Sicherheit..

    Was für ein bodenloser Unsinn. Diese Einstellung ist das einzige, was hier nicht professionell ist.

  • IPv6 mag im privaten durchaus relativ einfach sein, aber wenn man sich in Firmen die Gesamtheit ansieht, wird es durchaus wieder komplex...

    Clients, Server, Storages, Switches, Firewalls, DMZ, Cloud,....in einem Firmennetz geht es dabei zu aller erst un Sicherheit....ein PD mit öffentlicher Adresse an jedem Gerät...gute Nacht Sicherheit.... und genau solange das Thema so aktuell ist, werden die wenigsten Firmen auf IPv6 schwenken....

    Warum gibt es denn IPv6 schon seit Jahrzehnten und die Verbreitung ist noch immer so langsam?....das hat nicht nur was mit Fachkenntnis im IT Bereich, sondern auch mit Betriebssicherheit und Datensicherheit zu tun...sind halt durchaus andere Anforderungen.....so soll es z.B. noch immer IPv4 only Geräte in den Firmennetzen geben...

    Ahh, für zu Hause kann man so etwas Komplexes wie IPv6 dem Otto-Normal-Nutzer geben, nur nicht der IT-Abteilung einer Firma? :lol:

    Vielleicht sollte dann die Firma, die ein Problem darin sieht, den Mitarbeiter mal eine Fortbildung angedeihen lassen.

    Für die Sicherheit einer IT-Infrastruktur hat das Firewall-Team zu sorgen und da ist es egal ob IPv4 oder v6.

    Und eine Firma, die nicht in der Lage ist IPv6 für Clients, Server, Storages, Switches, Firewalls, DMZ, Cloud nutzen, sollte sich um ihre zukünftige wettbewerbsfähigkeit Gedanken machen.

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  • 1. Bestellung 12/2020

    3. Info, dass 40% Quorum erreicht wurden MItte 2022

    5. HÜP & Schaltung 04/2023

    Whoa, dann kann ich hier in 65451 wohl frühestens in 2 Jahren mit einem DGN Anschluß rechnen (wenn überhaupt, leider Versteift sich die Stadtverwaltung auf DGN weil kein anderer Anbieter einen Sinn im Ausbau des gesamten Stadtgebietes gesehen hat, aber das Interesse hält sich derzeit in Grenzen).

    Wie ist die Geschwindigkeit den ganzen Tag über so? Und hast du die Zwangstrennung schon erlebt?

  • dann kann ich hier in 65451 wohl frühestens in 2 Jahren mit einem DGN Anschluß rechnen

    Ich habe gerade (ab nächsten Monat) bei Vodafone Kabel nochmal um 2 Jahre den CableMax Tarif verlängert. War 1 Sonderangebot für monatlich 29,99€, was ich nicht ablehnen konnte :)

    Wenn der DGN Ausbau hier wirklich jemals startet, sollte ich mit dem Vertrag über 2 Jahre keine Kollision bekommen, wenn ich die hier genannten Abläufe so sehe...

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
    • ex ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
  • leider Versteift sich die Stadtverwaltung auf DGN weil kein anderer Anbieter einen Sinn im Ausbau des gesamten Stadtgebietes gesehen hat,

    Ihr habt eine gute Stadtverwaltung! Meiner Meinung nach, kann man nur mit einer stabilen "Alles oder nichts"-Haltung gegenüber den Providern auftreten.

    Im süddeutschen Raum sieht man aktuell, das sich die Deutsche Telekom Rosinen aus dem Kuchen pickt. Die Verwaltung hat dann die Hoffnung, das die anderen Ortsteile doch irgendwie, zur Not mit einem anderen Provider, ausgebaut werden. Das geschieht nun gerade nicht (weil nicht kostendeckend) und somit bleiben einige Ortsteile abgehängt.

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  • Die Verwaltung kann weder verhindern noch erzwingen, wer wo ausbaut und wer nicht, im Fall von privatwirtschaftlichem Ausbau sowieso nicht. Das Gesetz gibt jedem Netzbetreiber das (einklagbare!) Recht, Leitungen zu verlegen. Pflichten, dann auch andere Gebiete zu versorgen, entstehen daraus nicht.

    Das Problem ist das hier:

    das Interesse hält sich derzeit in Grenzen


    Kein Interesse, kein Netz.

  • Ihr habt eine gute Stadtverwaltung! Meiner Meinung nach, kann man nur mit einer stabilen "Alles oder nichts"-Haltung gegenüber den Providern auftreten.

    Im süddeutschen Raum sieht man aktuell, das sich die Deutsche Telekom Rosinen aus dem Kuchen pickt. Die Verwaltung hat dann die Hoffnung, das die anderen Ortsteile doch irgendwie, zur Not mit einem anderen Provider, ausgebaut werden. Das geschieht nun gerade nicht (weil nicht kostendeckend) und somit bleiben einige Ortsteile abgehängt.

    Einerseits gut dass alle Bürger, egal wo, etwas davon haben sollen (die Stadt hat auch angekündigt dass im Rahmen der Erdarbeiten auch die Gehsteige usw in den älteren Stadtteilen erneuert werden sollen).

    Andererseits finde ich dann auch nicht so toll wieder einen weiteren Monopolisten bei Komm-Infrastruktur zu haben. Wenn Nachbarorte 10GBit FTTH haben, wird die DGN weiter schön auf ihrer uralt-technik sitzen bleiben können, weil Stadt unterstützt ja ihr GF Monopol.

  • Einerseits gut dass alle Bürger, egal wo, etwas davon haben sollen (die Stadt hat auch angekündigt dass im Rahmen der Erdarbeiten auch die Gehsteige usw in den älteren Stadtteilen erneuert werden sollen).

    Andererseits finde ich dann auch nicht so toll wieder einen weiteren Monopolisten bei Komm-Infrastruktur zu haben. Wenn Nachbarorte 10GBit FTTH haben, wird die DGN weiter schön auf ihrer uralt-technik sitzen bleiben können, weil Stadt unterstützt ja ihr GF Monopol.

    Ich würde mal sagen ein Schritt nach dem anderen. Erst einmal überhaupt Glasfaser haben.
    Schau dir doch die alten Kupferleitungen an. In der Wohnung meiner Mutter liegen die Leitungen seit 1958. Da hatten sie ein Drehwählscheiben-Telefon von der Telekom. Aktuell hat sie auf denselben Kupferleitungen-Leitungen einen VDSL-Vertrag mit O2 und 250/50 MBit/s.

    Also die Leitungen sind sehr lange ausbaufähig und über die Jahrzehnte wird einfach andere Technik an den Übergabestellen gesetzt.

    Finde es wieder mal typisch deutsch, noch nicht einmal eine Dienstleistung haben, aber schon darüber meckern.

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  • Yep, Würges, Erbach, Oberselters liegen an der A3. Dementsprechend war es auch konsequent, das danach Niederselters von DG erschlossen würde.

    Allerdings hat der Namensgeber der Stadt sogar eine Autobahn Auf- und Abfahrt, da ist es für den Außenstehenden verwunderlich, das hier nicht ebenfalls ausgebaut wurde.

    In Kelkheim ist DGN krachend gescheitert, das mag jedoch zum Großteil an der Altersstruktur gelegen haben. Zumindest im MTK und LM ist mir DGN als Nachfolge-Ausbauer von DG aufgefallen. Offensichtlich kann man von dieser Resteverwertung leben.

    Hier eine Übersicht der größten Glasfaserbetreiber in D. Die Grafik stammt aus dem Handelsblatt von März 2023.

    DG hat vermutlich gedacht, dass sich eigenwirtschaftliches Ausbau nicht lohnt: Kernstadt ist zu gut mit DSL und Kabel versorgt um genug Interessenten zu finden, Dombach und Schwickershausen liegen dagegen zu weit weg und haben zu wenig potenzielle Kunden. Zum Glück wurde die Lage von DGN anders bewertet.

    Ich weiß auch nicht wie die Kernnetze (?) ausgebaut sind: vielleicht nachdem das Gewerbegebebiet von DG angeschlossen wurde, konnte die Infrastruktur von DGN genutzt werden, was die Investition in grünen Bereich verschoben hat.

    Es ist am Ende egal von wem der Glasfaser kommt, Hauptsache gibt es eins. Irgendwann kommt die Konsolidierungswelle und die Betreiberlandschaft wird danach ganz anders aussehen.

  • Die Verwaltung kann weder verhindern noch erzwingen,

    Natürlich gelten für einen privatwirtschaftlichen Ausbau andere Regeln als beim geförderten.

    So ganz passiv ist die Rolle der öffentlichen Verwaltung dennoch nicht. Die Arbeiten an der Straße werden begutachtet und je nachdem wie preußisch genau diese durchgeführt werden, kann von Seite der Verwaltung schon dem Provider klar gemacht werden, das es hier kein Zuckerschlecken wird und das ist nur ein Beispiel von vielen. Eine starke Verwaltung hat sehr wohl gewichtige Argumente die einen Ausbau unrentabel machen können.

    Das Problem ist das hier:

    Kein Interesse, kein Netz.

    Wie so häufig fehlt der zukunftsfähige Blick des Kunden. Da habe ich jedoch auch kein Mitleid, wenn es mit dem Ausbau nichts wird.

  • Wie so häufig fehlt der zukunftsfähige Blick des Kunden. Da habe ich jedoch auch kein Mitleid, wenn es mit dem Ausbau nichts wird.

    Ich schätze mal dass ähnlich wie in Flörsheim die Nachfragebündelung so lange laufen wird bis die 40% erreicht sind, auch wenns noch 1-2 Jahre dauert. Sind ja schon 24% nach einem halben Jahr...

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  • Die Verwaltung kann weder verhindern noch erzwingen, wer wo ausbaut und wer nicht, im Fall von privatwirtschaftlichem Ausbau sowieso nicht. Das Gesetz gibt jedem Netzbetreiber das (einklagbare!) Recht, Leitungen zu verlegen. Pflichten, dann auch andere Gebiete zu versorgen, entstehen daraus nicht.

    Das Problem ist das hier:

    Kein Interesse, kein Netz.

    Der Gesetzgeber hat sich ja mit den Regelungen selber ein Ei gelegt (oder durch Lobbyismus legen lassen). Wenn die Anforderungen der GEREK von 80% der Anschlüsse bestimmt werden, diese aber gar nicht schnell buchen (buchen ja, aber nicht bekommen) können, weil keine Resourcen zur Verfügung stehen (man will nicht oder ...), dann werden sich auch die Anforderungen der TKMV nicht auf gestiegene Datenraten verändern. Die Forderung nach symetrischer Bandbreite könnte noch einmal einen Schub bringen. Denn auch der Duck durch die TKMV sollte hier die Ausbauwilligkeit erhöhen.

  • Um zurück zum Thema eigener ONT zu kommen...scheinbar hat sich da etwas getan.

    Sowohl eine Schnittstellenbeschreibung als auch ein Prozess für die Freischaltung eigener Hardware sind im Dokument MyNet und ProNet mit kundeneigenem ONT (Stand 01.04.2023) niedergeschrieben. Somit dürfte es zumindest auf dem Papier kein Problem sein, seine Fiber Fritzbox oder einen SFP-ONT für z.B. Ubiquiti Unify, OPNSense oder pfSense freischalten zu lassen.

    Einzige Herausforderung für die nicht Fritzbox Nutzer wird lediglich noch das finden eines passenden SFP-ONTs. Wenn man sich die Schnellstartanleitung ProNet für die Business Kunden anschaut, sieht man, dass Nokia Hardware verwendet wird. Der mitgelieferte normale ONT scheint entweder ein Nokia G-010G-R oder Nokia G-010G-Q zu sein. Als SFP-ONT Modul für bis zu 1Gbit dürfte das ein Nokia G-010S-A sein. Das Modell für XGS-PON kann ich nicht identifizieren.

    Könnten auch alles nur Symbolbilder sein. Eine Liste mit seitens DGN validierter Hardware zu veröffentlichen würde hier beiden Seiten helfen....oder die Möglichkeit den normalen ONT von DGN durch deren SFP-ONT zu tauschen...aber das wäre ja zu schön um wahr zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von sodaws (5. Mai 2023 um 13:46)

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  • Sieht auf den ersten Blick ziemlich vorbildlich aus :thumbup:

    Naja, es ist im Prinzip die Featureliste aus der Werbebroschüre des Nokia G-010G und die Auflistung der GPON Specnummern. Und der Hinweis dass Kunden nur nach ONT Seriennummer unterschieden werden, zumindest interpretiere ich das so. Warum man dann aber noch PPPoE oben drüber fährt erschließt sich mir nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von dweebmcj (7. Mai 2023 um 09:46) aus folgendem Grund: link entfernt -- ist nicht für kundenseite

  • Naja, es ist im Prinzip die Featureliste aus der Werbebroschüre des Nokia G-010G und die Auflistung der GPON Specnummern. Und der Hinweis dass Kunden nur nach ONT Seriennummer unterschieden werden, zumindest interpretiere ich das so. Warum man dann aber noch PPPoE oben drüber fährt erschließt sich mir nicht.

    Dieses [1] Modul sollte dann wohl für aktuelle DGN Fasern reichen.

    [1] https://www.fs.com/de-en/products…8228&id=1744496

    Der Layer1 hat nunmal nix mit Layer2 zu tun, daher ist die Authentifizierung im PON immer obligatorisch und abgekoppelt von Verfahren höherer Schichten. Auch bei DHCP wird an modernen Anschlüssen authentifiziert.

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  • Naja, es ist im Prinzip die Featureliste aus der Werbebroschüre des Nokia G-010G und die Auflistung der GPON Specnummern. Und der Hinweis dass Kunden nur nach ONT Seriennummer unterschieden werden, zumindest interpretiere ich das so. Warum man dann aber noch PPPoE oben drüber fährt erschließt sich mir nicht.

    Dieses [1] Modul sollte dann wohl für aktuelle DGN Fasern reichen.

    [1] https://www.fs.com/de-en/products…8228&id=1744496

    Die Seriennummer des ONT ist vergleichbar mit der MAC-Adresse eine Netzwerkschnittstelle. Die gibt es ja auch für Ethernet, WLAN oder Bluetooth. Dies sagt erst einmal nicht darüber aus, welches Protokoll darüber läuft. Es geht hier eher darum, erst einmal auf physikalischer Ebene Daten über den Anschluss auszutauschen wie Schlüssel. In einem PON-basierten GF-Netz ist dies notwendig, da ja zw. 32 und 64 Datenströme immer auf der Faser unterwegs sind und die richtigen für diesen Anschluss bereitgestellt werden. GF-Netze nach AON sind da eher mit Ethernet vergleichbar.

  • Die Seriennummer des ONT ist vergleichbar mit der MAC-Adresse eine Netzwerkschnittstelle. Die gibt es ja auch für Ethernet, WLAN oder Bluetooth. Dies sagt erst einmal nicht darüber aus, welches Protokoll darüber läuft. Es geht hier eher darum, erst einmal auf physikalischer Ebene Daten über den Anschluss auszutauschen wie Schlüssel. In einem PON-basierten GF-Netz ist dies notwendig, da ja zw. 32 und 64 Datenströme immer auf der Faser unterwegs sind und die richtigen für diesen Anschluss bereitgestellt werden. GF-Netze nach AON sind da eher mit Ethernet vergleichbar.

    Mir ist schon klar dass die ONT Seriennummer wohl wichtig ist wegen der Verschlüsselung im PON und damit ich nur die Daten entschlüsseln kann die für mich bestimmt sind.

    Aber warum werden die Nutzdaten nochmal in pppoe verpackt anstatt sie direkt als ethernet frames zu senden? Weil die Infrastruktur im HIntergrund schon bei DSL so funktioniert hat und man zu Endkunden hin einfach den PHY "DSL" durch "PON" ersetzt hat?


    EDIT: pppoe wohl wegen routing wenn später mal die infrastruktur für andere serviceanbieter geöffnet wird.