Anschlussmöglichkeiten für UDM PRO SE bei DNS:NET oder Open Infra

  • Ist für die beiden Anbieter DNS:NET und OI bekannt wie der Übergabepunkt gestaltet ist.
    ONT, AON oder GPON?
    Ich habe als Router eine UDM Pro SE im Einsatz. Sie hat 2 WAN-Ports. Einer Ethernet 2,5 Gbit und eine SFP+ 10GB.
    Ich bin also recht flexibel, würde natürlich gerne mit so wenig Technik zwischen mir und dem Internet leben.

    Im Internet habe ich bisher nur mit alten(Telekom/Deutsche Glasfaser) und ungenauen (könnte/vielleicht) Angaben zu der benötigten Hardware (SFP+ Anschluss) gefunden.
    Da aber hier einige aus Brandenburg scheinbar im letzten Jahr bei IO gelandet hoffe ich auf aktuelle Informationen.

    MfG

  • Openinfra schliesst mit einem RJ45 Anschluss an einer CTS HES 3106 ab.

    Netzwerkkabel an die UDM und fertig.

    Mittlerweile habe ich die eine technische Anleitung von Open Infra eingesehen. Dort wird beschrieben, wie man anderes GW/FW direkt am Glasfaserport anschließt. Ich fände es günstig, wenn ich mein SPF+-Port nutzen kann und der 2. WAN Ethernetport für meine Rückfallebene (LTE-Modem) übrig bleibt.

    Bei DNS:NET muss ich wohl mit Ethernet leben.

    5. Connecting other active equipment

    Even if Open Infra does not recommend replacing the CTS devices it is possible.

    If the CTS devices is replaced Open Infra will have limited ability to support trouble shooting

    in multiple Service provider environments.

    To connect another type of devices. For example an Fritzbox with Fiber interface it is

    necessary to use the correct fiber uplink. Easiest is to use an SC SFP standard BX10

    compatible with using the same wavelength as described in section 3.1.

    Open infra recommendation when using Fritzbox or other Wifi GW products is to connect

    the devices in any of following ways:

    1. For Gigabit application connect the Fritzbox 7590 WAN interface using Ethernet

    1000Mbps RJ-45 to one of the CTS ports.

    2.The Fiber interface is using an SFP+ simplex interface for 1 x 10 Gigabit uplink using standard BX-U-LR. The Wave length

    used on the customer side is TX 1270nm and RX 1330nm.

  • Mittlerweile habe ich die eine technische Anleitung von Open Infra eingesehen. Dort wird beschrieben, wie man anderes GW/FW direkt am Glasfaserport anschließt. Ich fände es günstig, wenn ich mein SPF+-Port nutzen kann und der 2. WAN Ethernetport für meine Rückfallebene (LTE-Modem) übrig bleibt.

    Bei DNS:NET muss ich wohl mit Ethernet leben.

    Dann hast du dir die Frage doch direkt slebst beantwortet?!

    Du kannst ein SFP Modul einsezten

  • Hier im Forum wird man doch immer fündig, z.B. hier.

    Letztlich lebt das Forum durch das aktive Teilen aber auch durch das aktive Lesen!


    Die "Technical Specification" von OpenInfra muss sehr aufmerksam gelesen und verstanden werden.

    So ist z.B die FRITZ!Box 5530 (AON Modul) nur bei dem 1 Gbit/s Tarif an der Faser funktionsfähig. Die 10 Gbit/s Anbindung erfordert andere Wellenlängen und auch ein dafür taugliches Modul, wie z.B. "SFP+ Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 10GBASE-BX BiDi 1270nm-TX/1330nm-RX 10km DOM LC SMF" wird nicht in der 5530 funktionieren.


    Auch das als gut gemeinte Information ;)

  • SFP+ Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 10GBASE-BX BiDi 1270nm-TX/1330nm-RX 10km DOM LC SMF" wird nicht in der 5530 funktionieren.

    In einer UDM Pro weil es nen SFP+ Port ja schon, aber leider baut InternetNord Bzw OpenInfra bei uns nicht aus :D

    Da bleibt es erstmal bei DG mit 1000/500 :D

  • Man muss schon sehr spezielle Anforderungen haben, um in einem Privathaushalt eine Bandbreite von mehr als einem Gbit/s zu benötigen. Mir und meiner Familie reicht aktuell der 400/200 Tarif völlig aus. Was in zwei oder drei Jahren ist, weiss ich allerdings auch nicht.

  • Man muss schon sehr spezielle Anforderungen haben, um in einem Privathaushalt eine Bandbreite von mehr als einem Gbit/s zu benötigen. Mir und meiner Familie reicht aktuell der 400/200 Tarif völlig aus. Was in zwei oder drei Jahren ist, weiss ich allerdings auch nicht.

    Ich weiß :D aber besser als haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben :D

  • Da ich schon seit 6 Jahren Ubiquiti habe und aktuell eine UDM SE, passt es schon.
    Es stand ja auch in der Beschreibung Fritz!Box oder alternatives andere Gateway und dass sie es nur exemplarisch beschreiben.
    Bestellt habe ich nur das Sonderangebot für Brieselang 500/500 zu für 17,50 € / 24 Mon.
    Aber es geht ja auch ein wenig darum was geht und kann ich den Strom 24/7 mir sparen.

  • Ich denke mal, sobald solche Anschlüsse auf mehr Verbreitung kommen und das gefragt ist, wird das auch direkt von AVM kommen... Ist ja in der Schweiz auch offiziell von AVM über den Anbieter erhältlich, da lässt sich sicher auch was mit 10G-AON machen...


    FRITZ!Box 5530 Fiber XGS-PON | AVM Schweiz

  • Aber ob das dann noch die 5530 können wird, lasse ich mal dahingestellt. Ja, die 5530 ist durchaus von den verwendeten Komponenten für 10 Gbit über den SFP Port tauglich, allerdings gibt es hier nur ein AVM Modul für PON (ITU-T G.9807 XGS-PON). Wie schon richtig bemerkt jedoch nur als Providergerät.

  • Hat hier schon einmal eine Konfiguration an einem passiven Glasfaserabschlußpunkt der DNS:Net probiert?


    Mich würde interessieren:

    - Welches VLAN?

    - PPPoE oder DHCP?

    - DHCP Option 82 setzen, oder PPPoE Agent-Circuit-ID?


    Für die IP-Konfiguration:

    DHCPv6?

    Benutzt DNS:Net DS-Lite? Wenn ja, kennt jemand die Adresse des AFTR (kommt die als Parameter über einen DHCP-Offer?)


    Voice oder TV über ein anderes VLAN?

  • Hat hier schon einmal eine Konfiguration an einem passiven Glasfaserabschlußpunkt der DNS:Net probiert?

    Stehe in Ludwigsfelde vor der selben Herausforderung mit DNS:Net und der UDM Pro.

    Der Support von DNS:Net bietet mir aktuell nur die Fritzbox 5530 an. Dabei wird es vermutlich wieder das doppelte NAT Problem geben =/

  • Also mir wurde lediglich die 5530 angeboten. Genaue Informationen zu bekommen stellt sich da leider als schwierig dar. Zumindest jemanden ans Telefon zu bekommen, der sich damit auskennt.

  • Eine 5530 wäre schon einmal insoweit vorteilhaft, da DNS:Net dann einen passiven Glasfaserübergabepunkt installiert. Hoffentlich lässt sich mit ein wenig Tüftelei und "belauschen" der 5530 herausfinden, welche Parameter eingestellt werden müssen in Bezug auf VLAN usw.. Mit dem geeigneten GPON-Modul kann man dann auch hoffentlich die Seriennummern bzw. PLOAM von der 5530 klonen.


    Falls mein Anschluß in diesem Jahrzehnt noch gebaut wird, würde ich mein Glück mal mit dem GPON-Modul von fs.com probieren, siehe:


    fs.com GPON ONU SFP


    Doppeltes NAT (oder DS-Lite) ist leider mehr als lästig. Vielleicht lohnen sich die 10€ monatl. für eine feste IPv4-Adresse, mal sehen.


    Zugangsdaten für Voice usw. müsste DNS-Net nach TKG ja ungefragt herausrücken.

  • Hi,


    ich klinke mich hier mal ein. Ich habe eine UDM PRO SE (bisher mit Telekom VDSL) und seit heute auch DNS:NET FTTH. Ich habe mich ein bisschen gefreut, als ich sah, dass die 5530 ja ein SFP Modul hat - aber leider wird kein Link an der UDM erkannt (das Modul aber sehr wohl - nur bleibt es grau).


    Habt ihr das ganze schon zum Laufen bekommen? Fritzboxen kann man ja leider nicht mehr zum Modem degradieren.