Also ich verstehe es, richtig? Es ist dein Eigenheim auf deinem Grund und Boden.
Da frage ich mich was ein LWL-Schutzrohr von einem Anbieter gelegt, den ich nicht beauftragt habe und der kein LWL anbieten auf meinem Grundstück zu suchen hat?
Und dass du es jetzt abkaufen soll?
Willst du uns sagen, welcher Versorger dies ist?
Sollte dies während des Legens der Telefonleitung oder Stromleitung passiert sein, hätte sie maximal 30 Min Mehraufwand plus Materialkosten. Ich kenne nicht genau den Preis von LWL-Leerrohr, aber 1000 € finde ist schon als Wucher (§ 138 BGB) oder waren es 500 m auf deinem Grund? 
Genau so sehe ich das auch... Letztlich lässt sich hier sagen, dass sich da bei einem Entschädungsentgeld was "kostenlos" übersteigt, rein gar nichts seitens der DG abspielen wird...
1. So ein Ausbau wird seitens der DG schon mit dem spitzen Bleistift gerechnet - alles passiert unter der Prämisse, dass sich der Kunde sagt "Super, jetzt habe ich meinen Anschluss und zahle dafür halt zwei Jahre (wobei das mit den Rabatten auch noch so eine Sache ist) und danach bin ich erst mal wieder weg, bei 1&1 oder so, bis ich die Faser wirklich brauche"...
Klar bindet die DG viele Kunden auch dauerhaft, aber ereifern mit solchen Sonderausgaben wird sich die DG nicht, um einen Kunden mitzunehmen, der vielleicht gar nicht bleibt (aus dem Grund kommt die DG/Generalunternehmer auch nicht gleich für jeden Nachanschluss an, sondern es vergeht teils eine erhebliche Zeit, bis ein lohnenswertes Auftragsvolumen zustande gekommen ist, was je nach Sättigung des Gebiets schleppend sein kann)...
Ich kann mir also bei bestem Willen nicht vorstellen, vor allem wenn ich bedenke, dass die Speedpipes hier von Subs aus Osteuropa verlegt worden (und nicht von den eigenen teuren Arbeitern des GUs) und die auch mit einem Kompressor mit zwei Schläuchen/Erdraketen auf beiden seiten mit jeweils zwei Personen gleichzeitig arbeiteten und das pro Haushalt keine 30Minuten dauerte, dass das im Schnitt bei der Masse mit mehr als (da mag ich mich täuschen) 100 Euro veranschlagt wird, wenn man bedenkt, dass die Hausanschlüsse nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, die haben auch ziemlich in Eilen bei dem reinen verlegen der Pipes gearbeitet, bei uns standen die plötzlich Samstag morgens in der Straße und haben in 3 Stunden etwa 12 Pipes gelegt...
Was 1200 Euro wären, was dadurch das die nur jeweils eine Straße weiter ziehen müssen und genug folgearbeit haben im Ort, durchaus was ist...
2. Ich kenne auch hier im Ort jemanden, der hatte gerade innerhalb des Ortes ein lange brachliegendes freies Grundstück bekommen und dort angefangen zu bauen, mit dem Wissen das hier FTTH gelegt wird, hat der sich bei der DG informiert und passende Speedpipe verlegte (nachdem für die ganzen Versorgungsleitung eh alles bis zur Straße auf war), was er aber auch nicht preislich berücksichtigt haben wollte, was die DG ohne Zweifel nicht mitgemacht hätte...
Denn auch so geht die DG ein Risiko ein... Die DG ist verantwortlich dafür das die Leistung bis zum Übergabepunkt ankommt und weil dafur monatlich Geld haben... An wen wendet sich die DG, wenn der Kunde ein Problem hat? (Auch auf Hinsicht auf Qualität der Hauseinführung und wer bis zu welchem Punkt misst gebaut hat, Wasserschaden etc.) Der GUs wird mit den Schultern zucken und sagen der Kunde wollte das so und wird alle Schuld von sich weisen und der Kunde will nicht hören das er Schuld ist und wenn jetzt noch eine dritte Partei in Form des Versorgers kommt, wird der für das Geld auch nicht irgendwie in Zukunft eine Gewährleistung geben, dass die Pipe richtig verlegt wurde...
Bei wem aus dem Ort musste im Garten noch mal gebündelt werden und ein Stück ausgetauscht, weil letztlich die Faser nicht am Ende ankam, ob es an der Verlegung lag oder ein Materialfehler in der Pipe - keine Ahnung, aber wer geht dem nach, wenn sich keiner Zuständig fühlt?
Nebenbei: Ich weiß nicht ob das überall so ist, aber hier in der Gemeinde bzw. durch die Vorgehensweise hat es zu massiven Problemen geführt, wenn Häuser einen Mehrspartenanschluss hatten...
Auch wenn ich schon von Ausbaugebieten gehört habe wo angeblich schon die Faser in der Pipe beim verlegen ist, wurde bei uns beides einzeln zunächst vom Fußweg bis zur Hauswand gelegt, dabei das Loch vor der Wand offen gelassen, um dann 2-3 Wochen später durch ein anderes Team die nur dafür zuständig sind die Fasern vom DP aus einzublasen, dafür stand jeweils ein an der Hauswand um die Pipe bzw. Faser in Empfang zu nehmen...
Vorab wurde auch darauf hingewiesen bzw. es stand sogar in den Vertragsformalitäten, dass man dem GU und seinen Unternehmern einräumt ohne die eigene Anwesenheit erlaubt, jederzeit arbeiten auf dem Grundstück durchzuführen (anders würde man unter der Woche auch gar nichts schaffen)...
Dies stellte aber die Arbeiter vor das Problem, dass die in den Sommerferien keinerlei Bewohner angetroffen haben und die dafür angeheuerten unternehmen nicht gerade um die Ecke kamen und auch vom Terminplan (bei der Nachfrage) her die arbeiten nicht unentlich in die Länge Strecken konnten, da sie für die Verlegung der Speedpipe ins Haus mussten, um zu wissen was da passiert und wiederum wenn musste das andere Unternehmen einen einen Termin machen, damit sich die Faser nicht schon längst 50 Meter durch den HWR schlängelt, in der Regel stand ja einer mit dem Funkgerät am DP und ein anderer mit dem Funkgerät an der Hauswand...
Ende vom Lied war, dass die Häuser mit Mehrspartenanschluss alle als Nachanschlüsse behandelt worden und dann etwa 9 Monate später als alle anderen ihren Anschluss hatten, was vielleicht auch etwas an Corona war, denn ohne aktiv werden des Kunden und selbst vereinbartem Termin, hat sich der GU ist der GU ohnehin dazu übergegangen sich ncibt selbst mittels Karte im Briefkasten aufzudrängen...