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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von lars

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 19. Februar 2022 um 22:29

    Schon mal vielen Dank für die Antworten!

    Bei Ookla und Breitbandmessung habe ich die Desktop-App verwendet. Zusätzlich iperf3 und ftp.

    Ich habe die Messung nochmal wiederholt, hier die Ergebnisse (23:40 Uhr):

    Breitbandmessung.de

    Download 1926,43 Mbit/s

    Upload 585,93 Mbit/s

    iperf3 -c speedtest.wtnet.de -p 5200 -P 10 -4

    Connecting to host speedtest.wtnet.de, port 5200

    (...)

    [SUM] 0.00-10.00 sec 1.22 GBytes 1.05 Gbits/sec sender

    [SUM] 0.00-10.00 sec 1.22 GBytes 1.05 Gbits/sec receiver

    iperf3 -c speedtest.myloc.de -p5200 -P10 -4

    Connecting to host speedtest.myloc.de, port 5200

    (...)

    [SUM] 0.00-10.00 sec 939 MBytes 788 Mbits/sec sender

    [SUM] 0.00-10.00 sec 939 MBytes 787 Mbits/sec receiver

    Hier noch der Vergleich im lokalen Netz (iperf läuft in einem docker-container auf einem Synology NAS; in dem NAS als auch in meinem Rechner steckt jeweils eine Intel X520-2):

    iperf3 -c storage.localdomain -P 10 -4

    Connecting to host storage.localdomain, port 5201

    (...)

    [SUM] 0.00-10.00 sec 10.8 GBytes 9.31 Gbits/sec 0 sender

    [SUM] 0.00-10.00 sec 10.8 GBytes 9.31 Gbits/sec receiver

  • Anschlussmöglichkeiten für UDM PRO SE bei DNS:NET oder Open Infra

    • lars
    • 19. Februar 2022 um 18:11

    Vor der gleichen Frage stand ich auch. Siehe hier

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 19. Februar 2022 um 16:39

    Teil 2

    Danach habe ich das Patchkabel mit dem 10Gbit/s-Modul in der UDM Pro verbunden und siehe da, wir haben einen Link (gelbes Kabel. Das schwarze Ethernetkabel geht noch als Backup zur Fritzbox, bis ich den DNS:NET-Anschluss gekündigt habe):

    Geschwindigkeiten

    Was soll ich schreiben, im Vergleich zu 40Mbit/s im Down- und 10Mbit/s im Upload unseres alten DSL-Anschlusses sind die neuen Geschwindigkeiten der Hammer.

    Aber:

    Gebucht haben wir 2,5 Gbit/s symmetrisch. Und zumindest beim Upload sind wir davon noch weit entfernt:

    Sehr ähnliche Ergebnisse habe ich bei einer ganzen Reihe weiterer Tests bekommen. Ein ebenfalls mit 2,5 Gbit/s angeschlossener Server in einem Rechenzentrum in Nürnberg konnte die volle Bandbreite nutzen, es lag also nicht an der jeweiligen Gegenstelle.

    Interessant ist, dass Speedtests von Senzig nach Berlin (auch noch zu DNS:NET;-) ohne Einbrüche erfolgten:

    Schaut man sich die Ausgabe von Traceroute an fällt auf, dass es beim Übergang von bei-b1-link.ip.twelve99.net zu ffm-bb2-link.ip.twelve99.net zu einem Sprung in der Latenz kommt (die Übergange sind gleich, egal ob ich heise, hetzner oder netcupe traceroute):

    Das Geotracing der IP-Adresse von bei-b1-link.ip.twelve99.net verweist mit einem accuracy radius von 500km auf Stockholm. Aber ob das stimmt...

    Wie dem auch sei, das Peering von OpenInfra/Internetnord könnte noch besser sein. Ich bin mal gespannt, was der Support auf meine Anfrage antwortet.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 19. Februar 2022 um 16:38

    Hallo zusammen,

    wir wurden am 18. Februar angeschlossen. Gebucht haben wir 2,5Gbit/s symmetrisch. Hier meine bisherigen Erfahrungen:

    Teil 1

    Verlegung Speedpipe

    Wir hatten bereits beim Bau unseres Hauses ein Leerrohr von der Straße bis zum Hausanschlussraum verlegt. Wie von OpenInfra gefordert, habe ich das Leerrohr für die Verlegung der Speedpipe vorher freigelegt. Für mich war nachvollziehbar, dass OpenInfra nicht die Zeit hat, an der Grundstücksgrenze nach irgendwelchen vom Eigentümer vermeintlich oder tatsächlich verlegten Rohren zu suchen, sofern diese nicht vorher zugänglich gemacht wurden. Andernfalls wird eben der einfachste und schnellste Weg genommen.

    Das Verlegen selbst verlief ohne Probleme. Der Vorabeiter sprach besseres Englisch als manch Gymnasiast. Überhaupt war mein Eindruck, dass der ganze Trupp sehr freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit ist, wenn man ihnen auf Augenhöhe begegnet. Man mag kaum glauben, was das Anbieten von etwas Kaffee und ein freundliches Hallo so alles möglich machen.

    Klar ist, dass man sich besser vor dem Anrücken des Bautrupps Gedanken zur Streckenführung im Garten und zum gewünschten Anschlusspunkt im Haus machen sollte.

    Bei uns wurden sowohl der Abschluss des Leerrohres an der Straßenseite als auch die Durchführung im Mehrspartenhausanschluss exakt nach meinen Vorgaben erledigt.

    Da die Speedpipe deutlich flexibler war, als ich ursprünglich angenommen hatte und sich deswegen nur bedingt an meine Vorstellungen einer ordentlichen Verlegung anpassen ließ, habe ich sie im Nachgang selbst aus dem Hausübergabepunkt gezogen und durch die auf den Fotos gezeigten Lehrrohre verlegt.

    Einblasen der Glasfaser und Freischaltung

    Auch das Einblasen der Glasfaser verlief fast problemlos. Allerdings fiel dem Techniker erst beim Anblick des HES-5106SFP+ auf, dass er weder das passende GBIC-Modul noch den richtigen Pigtail zum Spleißen dabeihatte. Das Pigtail-Problem ließ sich innerhalb von zwei Stunden beheben, das richtige GBIC-Modul kam drei Tage später. Noch an diesem Tag wurde der Anschluss freigeschaltet.

    Anschluss an UDM Pro

    Wie hier bereits geschrieben, hatte ich vor, die UDM Pro direkt mit dem Glasfaseranschluss zu verbinden und nicht die HES-5106SFP+ zwischenzuschalten.

    Wie sich herausstellte, werden bei Anschlüssen oberhalb 1Gbit/s LC-UPC-Pigtails (UPC = blaue Stecker) verwendet.

    Für die direkte Anbindung der UDM Pro an das Glasfasernetz von Openinfra habe ich bei meinem 2,5Gbit/s Anschluss folgende Teile benötigt:

    • LC/UPC auf LC/UPC Simplex Adapter (gab es nur im Zehnerpack)
    • LC/UPC auf LC/UPC Simplex OS2 Singlemode Patchkabel
    • UF-SM-10G-S-1270-BO Ubiquiti Networks kompatibel, SFP+ Bidi Transceiver 10GBASE-BX-U TX:1270nm/RX:1330nm 10 Kilometer DDM

    Ob das von OpenInfra für die HES-5106SFP+ gelieferte GBIC-Modul auch in der UDM Pro funktioniert, kann ich nicht sagen, da ich es schlicht nicht ausprobiert habe. So sieht es zumindest aus:

    Update:

    Das von OpenInfra für die HES-5106SFP+ gelieferte, auf nachstehendem Foto abgebildete GBIC-Modul funktioniert auch in der UDM Pro.

    Ich gehe davon aus, dass es sich bei den in der Dokumentation von OpenInfra genannten Teilespezifikationen um solche für Anschlüsse von bis zu 1Gbit/s handelt (siehe mein oben genannter Post).

    Hier noch zwei Bilder zu meiner Verlegung:

    Wie geschrieben, läuft die Benutzerauthentifizierung über DHCP Option 82, konkret die MAC-Adresse des SFP+ Ports der HES-5106, die auch als QR-Code auf dem Gerät selbst angegeben ist.

    Nachdem die HES-5106SFP+ erfolgreich mit dem Netz von OpenInfra verbunden wurde, habe ich zwei Stunden später den Stromstecker gezogen, den blauen LC/UPC-Pigtail-Stecker in den Adapter gesteckt und das LC/UPC-OS2-Patchkabel verbunden.

    Bei der UDM Pro ist unter Settings, Internet, WAN2 (bei mir umbenannt in WAN-10G), Advanced, „MAC Address Clone“ zu aktivieren und die MAC-Adresse vom Aufkleber der HES-5106 anzugeben.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 7. Oktober 2021 um 21:42
    Zitat von PeterE

    Also erstmal muss man min. 2,5G buchen um die gr. Box zu erhalten. Nur dort ist ein SFP+ Modul enhalten welches hoffentlich auch an anderen Geräten funktioniert. Typ hatte ich weiter oben schonmal gepostet.
    Es kann bei einem Router immer nur einen Exposed Host geben, es sei denn Du hast mehrere IP Adressen.
    Außerdem schätzt Du die Box sowie den Anbieter vollkommen falsch ein. Das ist kein Router sondern ein reiner aufgebohrter Switch ;)
    Der hier genutzte Switch wird nur als Medienkonverter sowie 'VLAN ID Entferner', Identifizierer und DHCP Relay genutzt. Gehe nicht davon aus irgendeinen Zugang zu der Box zu erhalten um da an der Konfiguration zu schrauben.

    IP Vergabe erfolgt ausschließlich über DHCP durch die Box (Option 82) aber ob die Box oder das SFP+ Modul MAC zur externen Identifizierung genutzt werden oder nen Konfigurationsparameter weiss ich nicht (noch nicht!).
    IPv6 wird garnicht gemacht (soll irgendwann mal kommen) und IPv4 mit CG-NAT also eine providerinterne IP vergeben, die nach außen nicht verfügbar gemacht werden kann.
    Sollte es also gehn, dass alle Ports des Switches funktionieren für den Internetzugang, wird keines der Geräte eine IP Adresse aufweisen, die im Internet erreichbar ist und gleichzeitig wird die vergebene IP es aber trotzdem angreifbar machen, da man ja im OI internen DHCP Bereich sehr viele Kunden hat. Eine SEHR schlechte Idee dies zu tun.

    Erwarte also Probleme denn für Deine Wunschkonfiguration sehe ich schwarz. Einziger Lichtblick ist btw. folgende Mail, die auf meine GC-NAT Frage von OI kam:


    "

    zur Zeit nutzen wir nur IPv4, aber werden in der Zukunft wenn wir IPv6 nutzen werden, zur höchsten wahrscheinlichkeit auch ein Dual-Stack Verfahren nutzen.


    Genau wie Sie vermuten nutzen wir ein Carrier-grade NAT. Sie können uns gerne anschreiben, wenn es soweit ist, dann können wir Ihnen eine öffentliche IP zuweisen.


    Da wir zur Zeit kein IPv6 nutzen kann ich Ihre letzten Fragen zur Zeit nicht beantworten. Wir hoffen im nächsten Jahr die IPv6 hochzubekommen und zu nutzen.

    "

    Ein Gerät für ne echte IPv4 freischalten wird also möglich sein. Das wars dann aber auch ...

    Alles anzeigen

    Hab' vielen Dank für Deine Antwort.

    Vielleicht haben wir etwas aneinander vorbeigeschrieben. Auch hat Open Infra mittlerweile zumindest auf eine meiner Mails geantwortet.

    • Ich habe einen 2,5 Gbps-Anschluss gebucht, deshalb ja die Erwähnung der CTS HES-5106SFP+
    • Die Benutzerauthentifizierung erfolgt über DHCP Option 82 (meine Wissens gemäß Definition somit über die MAC. Ich gehe mal davon aus, dass deshalb auf den Geräten auch immer die MAC-Adresse als QR-Code zum Einscannen für die Techniker angegeben ist).
    • Alle an die Switchports der CTS HES-5106SFP+ angeschlossenen Geräte erhalten eine CGN-IPv4-Adresse (was erstmal Mist ist), die sich aber gegen die Einmalzahlung von 50€ und 12€ monatlich zu einer "echten" festen IP upgraden lassen soll.
    • Alle an die CTS HES-5106SFP+ angeschlossen Geräte, die nicht hinter einem Router/Firewall hängen, sind somit automatisch im CGN-Adressbereich "exposed hosts". Falls sich mehrere "echte" feste IP-Adressen anhand der MAC-Adressen der an den Switchports hängenden Geräte vergeben lassen, wären sie auch "normal" aus dem Internet erreichbar und eben kein Teil meines hinter der Dream Machine Pro (UDM Pro) in einem eigenen Segment befindlichen, geschützten Heimnetzes.
    • Dass die CTS HES-5106SFP+ lediglich ein Switch und kein Router ist, schreibt OpenInfra ja selbst: The Fiber switch does not have any Firewall, Wifi or any other functionality. The Fiber switch is 100% transparent and only forward and switch traffic.

    Ist zumindest für mich jetzt aber auch nicht mehr so wichtig, da ich mich doch dazu entschieden habe, die Anbindung der UDM Pro gleich über Glasfaser zu versuchen:

    SC-SC APC Kupplung

    Simplex LWL Patchkabel LC/UPC-SC/APC Singlemode

    UF-SM-10G-S-1270-BO Ubiquiti Networks kompatibel, SFP+ Bidi Transceiver 10GBASE-BX-U TX:1270nm/RX:1330nm 10 Kilometer DDM

    Da die UDM Pro MAC address cloning beherrscht, hoffe ich, die Authentifzierung über die Verwendung der eigentlich zum SFP+ Port der CTS HES-5106SFP+ gehörigen MAC (siehe QR-Code-Aufkleber) hinzubekommen...

    Viele Grüße

    Lars

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 26. September 2021 um 12:32

    Hallo zusammen,

    nochmal eine Frage zur Technik.

    Eigentlich hatte ich vor, meine Unifi Dream Machine pro mit einem passiven Netzabschluss per LWL-Patchkabel zu verbinden. Ich gehe davon aus, dass die Benutzerzuordnung in diesem Fall über die MAC-Adresse des Transceiver-Ports der UDM pro erfolgen würde.

    Jetzt überlege ich, ob der CTS HES-5106SFP+ nicht vielleicht sogar doch die bessere Wahl sein könnte:

    Weiß jemand, ob

    • beim CTS HES-5106SFP+ alle fünf Ports oder nur der 10Gbps RJ-45-Port nutzbar sind,
    • die angeschlossenen Geräte IPv6 oder IPv4 Adressen bekommen und ob diese
    • anhand der MAC statisch zugewiesen werden können?

    In dem Fall würde ich mein Heimnetz über die UDM pro per Ethernet mit dem 10Gbps-Port der HES-5106SFP+ verbinden und die übrigen vier 1 Gbps-Ports für exposed hosts verwenden...

    Wie immer besten Dank und viele Grüße

    Lars

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 24. September 2021 um 22:23
    Zitat von Devil

    (...) Ich habe mit OI vereinbart, das die Leitung via Leer-Rohr ins Haus kommt (liegt schon) und einen passiven Übergabepunkt montiert (Genexis FiberTwist-F2115 (LC/APC) wird, da ich die von OI bereitgestellte HW persönlich für suboptimal halte.

    (...)

    Verstehe ich das richtig, dass OpenInfra den FiberTwist mitbringt und anschließt?

    Bislang habe ich keine Seite gefunden, bei der man ihn ohne gewerblicher Kunde zu sein bestellten könnte...

    Besten Dank und viele Grüße

    Lars

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 24. Mai 2021 um 15:36

    Die Frage nach der „besseren“ Technik wird nicht ohne Weiteres zu beantworten sein. Ob aktiver oder passiver Netzabschluss (den es im Übrigen auch bei Open Infra zu geben scheint) dürfte weit weniger wichtig sein, als alles, was außerhalb der eigenen vier Wände beim ISP passiert.

    Zur Netztopologie (BNG?), Beschaffenheit von Backbone und Peering Points könnten wohl nur DNS:NET und Open Infra selbst was sagen.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 23. Mai 2021 um 20:37
    Zitat von HubeBube

    In Ausbaugebieten wird mit harten Bandagen gespielt,

    Das mag schon sein, allerdings haben die "Drückerkolonnen" in aller Regel die ersten Kontakte zu potenziellen Neukunden. Da sollte jedes Unternehmen an einem möglichst professionellen Auftritt gelegen sein und die Mitarbeiter entsprechend schulen.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 23. Mai 2021 um 20:33
    Zitat von frank_m

    Tarife mit mehr als 1 GBit/s gibt es aber in Deutschland meines Wissens bislang nicht.

    Internetnord hat 2,5; 5 und 8 Gbit/s im Angebot.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 23. Mai 2021 um 18:45
    Zitat von frank_m

    Ich wäre sehr vorsichtig damit, DSL Anschlüsse mit Glasfaser Anschlüssen zu vergleichen. Bei DSL ist es klar und offensichtlich, warum sich die Bandbreite bei intensiverer Nutzung reduziert. Das ist bei Glasfaser nicht so. Da beide Netze nicht ausgebaut sind, ist es vorab kaum seriös einzuschätzen, welches Netz auf Dauer die bessere und stabilere Leitung bietet.

    Übrigens bezgl. Mitarbeitern im Vertrieb: Wenn man sich mal ein wenig durchs Netz googlet, dann hat sich OI da auch nicht mit Ruhm bekleckert, ganz im Gegenteil. Da gibt es konkrete und massive Vorwürfe.

    Das war ernst gemeint: Die Mitarbeiter von DNS:NET, die ich bislang am Telefon hatte, waren meist freundlich und engagiert! Mir wäre es nur lieber gewesen, keinen Grund zu haben, überhaupt anrufen zu müssen.

    Klar kann ich nichts zur zukünftigen Netzqualität sagen. Ich kann nur feststellen, dass mich DNS:NET seit 2018 nicht vom Hocker haut und Open Infra eine symmetrische 2,5 Gbit/s-Anbindung im Angebot hat, die weniger als die asymmetrische von DNS:NET kostet.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 23. Mai 2021 um 18:30
    Zitat von elnx

    Fritzbox 5530, Da Vollzugriff, vermute ich ist es die bessere Lösung als die CTS Hardware bei OI, die vermutlich nur ein Medienwandler ist, wo du als Kunde aber kein Zugriff auf die Parameter der Glasfaserschnittstelle bekommst.

    Die 5530 kann nach Angaben von AVM aber "nur" 1 Gbit/s über den Glasfaseranschluss. Und man ist bei Open Infra nicht an CTS gebunden. Deshalb ja meine Suche nach einer Möglichkeit, die UDM Pro direkt anzuschließen.

    Siehe beigefügte "Technical Specification". Statt 5530 eben nur UDM Pro. Wobei ich bei erforderlichen Steckern und passenden Modulen noch nicht ganz durchblicke...

    Bilder

    • Auszug Open Infra Technical Specification v1.1 13.4.2021.PNG
      • 146,84 kB
      • 653 × 642
  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 23. Mai 2021 um 18:26
    Zitat von OI Fan

    was ist denn mit euch? Ich bin sachlich im Gegensatz zu DNS die nur Lügen über OI erzählen. U.a. sinngemäß "zerreist die Verträge von OI" und ähnliches.

    Nun gut.

    Ich will kein Öl ins Feuer gießen (um es wahrscheinlich doch zu machen), aber: Auch mir hat der sehr freundliche Vertreter von DNS:NET mitgeteilt, dass seine Firma im Gegensatz zu Open Infra (und den eigenen Flyern) in Senzig auf jeden Fall ausbaue. Falls man also wirklich einen Glasfaseranschluss wolle, sei man nur bei DNS:NET auf der sicheren Seite. Der Open Infra-Vertreter, der zwei Tage später kam, hat nicht schlecht gestaunt, als ich ihn damit konfrontieren wollte. Und natürlich dementiert – auch bei Open Infra sei der Ausbau in Senzig beschlossene Sache, man wolle sogar noch dieses Jahr starten.

    Letztlich freut es mich als Kunden, dass nun endlich Bewegung in die Sache kommt (siehe mein erster Thread). Ob man allerdings gut beraten ist, bei der Kundenakquise zu solchen Mitteln zu greifen, weiß ich nicht.

    Zur Sicherheit habe ich bei der Stadt angefragt, welche der beiden Firmen sich überhaupt schon um die erforderlichen Tiefbaugenehmigungen bemüht hat. (Antwort steht noch aus).

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • lars
    • 23. Mai 2021 um 17:47

    Hallo zusammen,

    wir sind 2018 nach Senzig gezogen und seither in Ermangelung anderer Alternativen Kunde bei DNS:NET.

    Meine Erfahrungen sind ziemlich durchwachsen. Die Service-Mitarbeiter, mit denen ich im Schnitt alle vier Monate Kontakt habe, sind meist freundlich und zuvorkommend.

    Allerdings wäre es mir lieber, überhaupt keinen Bedarf an einer Kontaktaufnahme zu haben, weil der Internetanschluss genau das macht, was er soll. Nämlich zuverlässig möglichst schnelles Internet zu marktgerechten Konditionen bereit zu stellen.

    Und hier liegt der Hase begraben.

    Aufgrund häufiger Verbindungsabbrüche, egal ob 17a oder 35b-Profil und kontinuierlich schlechter werdendem Datendurchsatz (~70/40 MBit/s in 2018 zu aktuell 38/19 MBit/s) kann ich die Service-Rufnummer schon fast auswendig.

    Zigmal habe ich DNS:NET bekniet, uns an die fast in Steinwurfreichweite verlaufenden Glasfaserkabel der DSLAM anzubinden, selbstverständlich unter Beteiligung an den Tiefbaukosten.

    Denn: Nur weil Glasfaserkabel in der Nähe sind, heißt das natürlich nicht, dass die oberirdisch verlaufenden Telefonleitungen auf kürzest möglichem Weg zum DSLAM führen…

    Es mag Zufall sein, aber: Erst seit Open Infra tätig wird, kommt bei DNS:NET Bewegung in das FTTH-Thema.

    Lässt man das erste Jahr außer Acht (wir haben schließlich nicht vor, gleich wieder den Anbieter zu wechseln), zahlt man bei DNS:NET für einen asymmetrischen 2,5/1 Gbit/s-Anschluss 79,90€ im Monat und bei Open Infra für einen symmetrischen 2,5 Gbit/s-Anschluss 64,80€ im gleichen Zeitraum.

    Da wir außer Streaming kein Fernsehen schauen und ich Telefonie per VoIP ohnehin am liebsten getrennt vom Internetanbieter betreibe, ist zumindest für mich die Sache klar.

    Und, es mag nur ein Detail sein: Aber wie DNS:NET einen Downstream von 2,5 Gbit/s über aktuell erhältliche Fritzbox-Modelle realisieren will, ist mir ein Rätsel. Die von Open Infra verwendete CTS Hardware mit 10-Gbit/s Port scheint mir die deutlich professionellere Lösung zu sein.

    ++++++++

    Nachtrag:

    Mich hat die Suche nach einer Möglichkeit, eine Unifi UDM Pro direkt an das hoffentlich demnächst auch bei uns verfügbare Glasfaserkabel anzuschließen, in dieses Forum geführt. Von welchem Anbieter FTTH dabei realisiert wird, ist schon fast nebensächlich. Hauptsache die Leistung stimmt.

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