Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

  • Seit gestern Abend ca. 17:30 geht die WAN Lampe wieder, ohne das ich sonst irgendwas geändert oder aus/eingeschaltet habe. Also Störung war klar auf OI/IN Seite.

    Das heißt aber nicht, dass ich gleich wieder Internet hatte. Nein, der InternetNord DHCP-Server hat mir mal wieder stundenlang keine IP-Adresse gegeben.

    Laut Log meiner Fritzbox erst um 1:47 heute morgen.

    Auszug aus dem Log:

    Code
    10.07.23 18:00:08 Internetverbindung ist fehlgeschlagen: Fehlergrund: 2 (DHCPv4 no answer on DISCOVER)
    10.07.23 17:53:58 Internetverbindung ist fehlgeschlagen: Fehlergrund: 4 (DHCPv4 nak)
    10.07.23 17:53:57 Internetverbindung ist fehlgeschlagen: Fehlergrund: 2 (DHCPv4 no answer on DISCOVER)
    10.07.23 17:47:40 Internetverbindung ist fehlgeschlagen: Fehlergrund: 4 (DHCPv4 nak)
    10.07.23 17:42:33 Internetverbindung ist fehlgeschlagen: Fehlergrund: 4 (DHCPv4 nak)

    Und so geht das die ganze Nacht bis um 1:47 endlich:

    Code
    11.07.23 01:47:44 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 185.89.39.xxx, DNS-Server: 185.89.39.194 und 185.89.38.162, Gateway: 185.89.39.65

    Die ganze Zeit habe ich auf meiner Seite nichts geändert. Also Fehler klar bei OI/IN.

    Erstmal das Link Problem (WAN Lampe aus), danach mal wieder wie üblich stundenlang keine IP bekommen.

  • Die ganze Zeit habe ich auf meiner Seite nichts geändert. Also Fehler klar bei OI/IN.

    Noch mal: Der Schluss ist mutig. Für beides - also für die WAN LED und die DHCP Fehler - fallen mir zig Gründe in deiner Heiminstallation ein, die Einfluss darauf haben - und die auch das plötzliche Verschwinden des Fehlers erklären. Angefangen von Einstellungen über Verkabelung, Witterungs- und Umwelteinflüssen bis hin zu elektrischen Problemen (Potentialausgleichsströme).

    Wir behalten das mal im Auge. Wenn du weiterhin der einzige bist, der regelmäßig von solchen Ausfällen berichtet, würde ich mir Gedanken machen.

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  • Die Frage ist doch, warum du noch betroffen warst, als es bei allen anderen längst wieder lief? Und warum bei dir die WAN Leuchte ausging, was niemand anders berichtet hat? Jetzt kommt nicht mit deiner IP: Die hat mit der WAN Leuchte nichts zu tun.

    Es gibt definitiv ein individuelles Problem bei dir. Das kann bei OI/IN liegen, muss aber nicht. So kategorisch ausschließen, wie du es im Moment machst, würde ich es nicht. Dafür gibt es einfach zu viele Möglichkeiten in deiner Heiminstallation, die exakt die Symptome auslösen können, von denen du im Moment berichtest.

  • Ich verstehe ja, dass hier viele Fans unterwegs sind, die nichts auf Ihren Provider kommen lassen wollen.

    Aber ich bin ja nicht der erste, der mit OI/IN Probleme hat. Auch PeterE (siehe RE: Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord ) hat da wohl nicht gleich eine IP bekommen.

    Und dieses DHCP Problem gibt es ja auch bei anderen Providern, wie man hier liest.

    Was meine Hardware/Konfiguration angeht: Am Freitag habe ich es mit 3 verschiedenen Routern und 3 verschiedenen Kabeln probiert, auch keine IP bekommen.

    Und der Auszug aus dem Fritzbox-Log ist doch eindeutig: Der DHCP Server gibt mir einfach stundenlang keine IP.

    Was die WAN-Lampe angeht: die war gestern zum allerersten Mal aus. Wenn mein System Probleme verursachen würde, wäre das wohl auch schon vorher passiert. Da ist einfach mal die Anbindung hier in der Gegend ein paar Stunden weg gewesen. Ist ja nicht weiter schlimm, wenn man danach eine IP Adresse bekommen würde.

    Ich habe auch schon einen Support-Case wegen DHCP bei Internetnord aufgemacht, sie wollen sich das mal ansehen.

  • Um hier mal Klarheit zu schaffen.

    Wir hatten im Bereich Heidesee und im Bereich Zeuthen Probleme mit den Pop-Nodes aufgrund der Hitze. Im Anschluss haben Unsere Techniker natürlich alles erdenkliche geprüft um auszuschließen das etwas Schaden genommen hat.

    Wir hatten auch keinen deutschland weiten Ausfall wie das hier gern geschildert wird.

    Es waren nur die Regionen betroffen die an den Nodes mit dranhängen.

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  • An dieser Stelle ist Vodafon wie 1&1. Die Sache mit dem vodafone-eigenen Router ist hinfällig, so nicht zulässig.

    Hi,

    es ging nicht um Routerzwang oder ähnliche Themen (da bist du scheinbar zu Tief).
    Es ging darum das man das Modem/Router bei den ISPs die über OI Arbeiten nicht wechseln muss wenn man den gestellten nutzt. Wenn ich aber von Telekom zu VF Wechsel und den vom Provider nutze bekomme ich ein anderen. Also bei Telekom ein Speedport bei VF ein Fritzbox.
    Heißt für micht auch wieder hier ist OpenService Angebot in der Vermarktung was ja ok ist.

    Wir warten einfach mal ab wenn in paar Jahren jemand großes kommt und OpenAcces wünscht bei OI.
    Vielleicht kommt ja bis dahin sogar die OpenAccess Regelung von der BNetzA, wovor aktuell ja Telekom und VF wie auch andere Anbieter warnen weil Sie "viel zu streng sei und den Ausbau bremst". Würde die letzte Fassung so kommen könnte es auch für OI spannend werden.

    EDIT: Ansonsten hat es ja sPnzz grade geschrieben der "Deutschland Ausfall" war keiner.

    Gruß Mike

  • Hi,

    es ging nicht um Routerzwang oder ähnliche Themen (da bist du scheinbar zu Tief).
    Es ging darum das man das Modem/Router bei den ISPs die über OI Arbeiten nicht wechseln muss wenn man den gestellten nutzt. Wenn ich aber von Telekom zu VF Wechsel und den vom Provider nutze bekomme ich ein anderen. Also bei Telekom ein Speedport bei VF ein Fritzbox.
    Heißt für micht auch wieder hier ist OpenService Angebot in der Vermarktung was ja ok ist.

    Wir warten einfach mal ab wenn in paar Jahren jemand großes kommt und OpenAcces wünscht bei OI.
    Vielleicht kommt ja bis dahin sogar die OpenAccess Regelung von der BNetzA, wovor aktuell ja Telekom und VF wie auch andere Anbieter warnen weil Sie "viel zu streng sei und den Ausbau bremst". Würde die letzte Fassung so kommen könnte es auch für OI spannend werden.

    EDIT: Ansonsten hat es ja sPnzz grade geschrieben der "Deutschland Ausfall" war keiner.

    Gruß Mike

    Hallo Mike,

    Wir verfolgen in Deutschland die gleichen Ziele wie bei uns zuhause in Schweden.

    In Schweden sind die 5 größten Telekommunimationsanbieter auf unseren Netzen geschaltet.

    Wir bieten ein reines Open access Netzwerk an.

    Jeder, auch Du wenn Du möchtest und ein Provider werden möchtest, kann sich auf unsere Netze schalten.

    Wir geben jedem TKU die gleichen Bedingungen.

  • Hi,

    das jeder Anbieter gleich behandelt wird von euch glaube ich ja auch.
    Bzw. habe ich daran auch keine Zweifel, gewundet hatte mich nur einige Aussagen

    von den leuten hier + die Info die ich selbst bekommen hatte über ein bekannten

    wenn er den Anbieter wechselt bleibe der CTS HES im Keller gleich.

    Gruß Mike

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  • Wenn ich mir eure 17 verschiedenen Anbieter anschaue die sich Preislich keinen Kampf leisten können weil ihr per BitStream Vorleistungsprodukte den Ton angebt, kann man sich das schenken.

    Bahnhof.se

    1gig über euch 599 kronen

    eigenes netz 299 kronen

    10gig eigenes 399 kronen

    mehr braucht man nicht wissen.

  • Keine Sorge, andere Anbieter haben immer noch eine Chance, auch wenn Open Infra BitStream-Vorleistungsprodukte verwendet. Es gibt immer noch Wettbewerb und andere Anbieter können ihre eigenen Stärken ausspielen. Der Erfolg hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Qualität der Dienstleistungen, den Preisen, dem Kundenservice und der Marketingstrategie. Solange ein Anbieter sich bemüht, den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, kann er erfolgreich sein. Der Markt bleibt offen und fair für verschiedene Anbieter, um ihre Dienste anzubieten und erfolgreich zu sein.

  • Was meine Hardware/Konfiguration angeht: Am Freitag habe ich es mit 3 verschiedenen Routern und 3 verschiedenen Kabeln probiert, auch keine IP bekommen.

    Und die nötigen Wartezeiten beim Routerwechsel hast du beachtet? Weil sonst kann genau das die Ursache dafür gewesen sein, dass du keine IP bekommen hast. Es wäre übrigens sinnvoll, sowas direkt mit dazuzuschreiben, damit die Leser hier nicht falsche Schlüsse ziehen.

    Wenn mein System Probleme verursachen würde, wäre das wohl auch schon vorher passiert.

    Das Schlimme an sporadischen Fehlern ist, dass sie sporadisch auftreten. Sprich: Es kann monatelang alles problemlos laufen, dann hat man tagelang alle paar Stunden Probleme, und dann wieder wochenlang gar nicht.

    Aber ich bin ja nicht der erste, der mit OI/IN Probleme hat.

    Natürlich nicht. Und es wird auch immer wieder vorkommen. Aber es gibt eben auch andere Ursachen für die Probleme, die du schilderst. Am sichersten läuft der in Probleme, der leichtfertig Ursachen ohne anständige Analyse ausschließt.

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  • Hi,
    es ging nicht um Routerzwang oder ähnliche Themen (da bist du scheinbar zu Tief).
    Es ging darum das man das Modem/Router bei den ISPs die über OI Arbeiten nicht wechseln muss wenn man den gestellten nutzt. Wenn ich aber von Telekom zu VF Wechsel und den vom Provider nutze bekomme ich ein anderen. Also bei Telekom ein Speedport bei VF ein Fritzbox.

    ;)
    Man muss genau unterscheiden zw. Router und Modem/ONT.
    Man muss nie seine Router wechseln!
    Wenn du ein Mietgerät hast, muss du dieses natürlich zurückgeben an den alten ISP, dies ist aber auch so bei den verschiedenen ISP, die OI nutzen.
    Anders sieht es mit dem Endgerät an der Glasfaser aus. Es ist schon mal die Frage, was betreibt der Netzbetreiber als Technik: AON od. GPON. Bei einem Technikwechsel muss zwingend ein anderer ONT/Medienwandler vor den Router gesetzt werden.
    Sollten beide Netzbetreiber dieselbe Technik nutzen, muss man nichts wechseln.

    ABER bei GPON-Netz muss man dem neuen Netzbetreiber mindestens meine Modem-ID mitteilen, ansonsten kommt man nicht an den Datenstrom.
    Hat man sich eine Fritz!Box 55xx gekauft, verfügt man über beide Technikmöglichkeiten.
    Ich selber nutze ein GPON-Modem in der Bauform SFP für eine Unifi UDM SE. Das Modem funktioniert getestet bei Telekom, Deutsche Glasfaser und DNS:NET, vermutlich bei allen GPON-Netze.
    Sollte ich an ein AON-Netz (z. B. OI) angeschlossen werden, benötige ich nur einen Medienwandler in SPF-Bauform (ca. 30 €) und mein Router funktioniert weiter.
    Miet-Router nutze ich schon seit Anbeginn meiner Internet-Nutzung (30 Jahre*) nicht.

    * 28.8 US Robotics mit selbst geschriebene SLIP-Script am Amiga zum UNI-Netz. Ab 1998 2 MBit-DSL-Leitung und D´Link ADSL 302.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (12. Juli 2023 um 11:26)

  • Die Situation hat mich sei tgestern auch ereilt. Nach Neustart der Fritzbox hat diese keine neue IPv4-WAN-Adresse mehr bezogen. Nach Umstellung auf IPv6 Only, bezieht die FB wenigstens eine IPv6 Adresse. Jedoch sind mittels fehlendem IPv4>v6 DS-Lite oder anderer Möglichkeiten, sind einfach viele IPv4-only-Services nicht erreichbar.

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  • Es kann manchmal der Eindruck entstehen, dass mit den vielen Tipps, was man vielleicht selbst verkehrt eingestellt haben könnte, der Anbieter aus der Schuld genommen werden soll. So ist das meistens nicht gemeint. Die Erfahrung ist einfach, dass es sehr viele mögliche, teils außerordentlich obskure, Fehlerquellen gibt, und die, die man selbst finden und beheben kann, sind meist schneller erledigt, weil man sich dafür nicht mit dem Support des Providers herumärgern muss, der oft träge und begriffsstutzig ist. Heutzutage ist der erste Kontakt häufig gar kein Mensch mehr. Also schaut man erst, dass man selbst die Technik in der Reihe hat, und dann kann man mit einiger Bestimmtheit sagen, dass die Ursache woanders liegt. Vorschnelle Schuldzuweisungen passieren jedem: Ich hatte auch schon Supporttickets offen, deren Lösung letztendlich in einem Neustart meines Endgeräts bestand.

    Wenn plötzlich mehrere Kunden über ähnliche Fehler klagen, kann man sich die Fehlersuche im eigenen Bereich vielleicht sparen. Aber selbst dann kann ein Problem manchmal noch durch eigene Änderungen behoben werden. Wer gerne den Support des Providers kontaktiert, kann das natürlich auch immer zuerst tun. Ich habe den Eindruck, dass viele das eher gerne vermeiden.

  • Du bist schon wieder viel zutief vom Thema und betrachtest es aus deiner Welt.
    Es geht hier aber wie schon gesagt darum das Endkunden bei einem Wechsel von Mr.Fuxx zu InternetNord den CTS HES behalten 1:1, dass ist halt eigentliche untypisch für OpenAccess.
    Weil jeder Anbieter sein eignes Gerät hat als Abschluss wenn man es Mietet.

    Da ist egal das du sowas nicht machst, es geht darum wie es bei X Tausend Kunden läuft bei OI.
    Und wie es bei X Tausend Kunden bei einem Wechsel von Telekom zu VF eben nicht geht.
    Der Speedport geht zur Telekom zurück wenn ich vom Glasfaser Anbieter auf VF Wechsel.


    Denke aber mit dem Thema sind wir auch durch.
    Du machst sowas nicht verstanden , aber es geht ja um den Standard Aufbau bei einem Ottonormal Nutzer und dem Vergleich OpenAccess Netz vs. OpenService Netz.

    Gruß Gerd

  • Das Ganze hat nichts mit der Tiefe zu tun, sondern so funktionieren die unterschiedlichen Glasfaser-Netze.

    Du verwechselt leider diese Geräte und ihre Notwendigkeit bei den verschiedene Technologien ( OI= AON, Telekom/VF/DNS:NET=GPON).
    Bei OI ist dieses Gerät CTS HES nur ein Medienwandler, dieser funktioniert weiter, weil der Router dahinter das entschiedene Teil ist. Daher muss der Medienwandler nicht getauscht werden. Er macht nur aus Licht elektrische Signale, aber es bleibt bei Ethernet. Und der Router wird bei den beiden ISP auch getauscht, wenn es ein Mietgerät ist/war.
    Das Gerät bei Telekom, DNS:NET und VF ist ein ONT. Hier wird er bei Otto-Normalverbraucher getauscht, weil er mit der Modem-ID den Endkunden in dem jeweiligen anderen GPON-Netz identifiziert. Sollte man z.B. eine Fritz!Box 5530 od. 5590 nutzen, die ja direkt an der Glasfaser hängt, muss man dem Netzbetreiber die Modem-ID der FB mitteilen.

    PS: Speedport ist nur ein Oberbegriff. Die Telekom versteht darunter sowohl den reinen ONT wie aber auch Varianten mit Router und oder WLAN-Funktion.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (12. Juli 2023 um 23:47)

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  • Phino ich verwechsel das hier nicht.

    Ich bezog mich auf VDSL Anschlüsse im letzten Beispiel um es nicht unnötig kompliziert zumachen.

    Wir können das Beispiel aber gerne auch mit Glasfaser machen. Wechsel ich von Telekom zu Vodafone gebe ich mein Glasfaser Modem 2 oder mein Miet Router ab und bekomme ein neues Gerät von Vodafone. Der Infrastruktur Anbieter beläst bei Privatkunden Tarifen selten Aktive Technik Vorort das ist bei GK gerne mal anders.

    Wie schon gesagt das CES HES Gerät gehört hier scheinbar immer OI. Wenn ich bei der Telekom nicht mehr bin sondern bei VF ist bei mir zuhause nichts mehr von der Telekom außer die Passive Infra. Und sollte der OpenAccess Glasfaser Entwurf so kommen wie die Telekom ihn Kritisiert. Wäre genau das, dass der CES HES von OI immer bleibt kein OpenAccess mehr laut Regelung. Wir warten also wie schon gesagt ab, da wir beide eh nicht entscheiden was am Ende OpenAccess Glasfaser in Zukunft bedeutet.

    Gruß Mike