Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

  • Ja vielleicht habe ich das verwechselt mit DG Erfahrungen, die hier im Thema beschrieben wurden.

    Jedenfalls bei OI/IN scheint das auch nicht rund zu laufen, zumindest wenn man eine öffentliche IPv4-Adresse hat.

  • Antwort vom Support:

    "Leider kam es gestern Abend zu einer landesweiten Störung auf dem Netzwerk von Open Infra, bei der es zum Abbruch der Internetverbindung kommen kann. Diese Störung liegt nicht bei Internetnord, sodass wir keinen Einfluss auf deren Behebung haben. Aktuell liegen uns keine weiteren Informationen vor. Sie können sich auf der Website der Open Infra GmbH über die Störung und den aktuellen Status informieren."

    Netzunterbrechung in Deutschland – (openinfra.com)

    Ich finde dieser Störung bestätigt meine Vermutung das OpenInfra und viele der Anbieter die hier die Infrastruktur nutzen stärker Verzahnt sind Miteinander als andere Deutsche Anbieter.

    Zum Vergleich kann man hier das Telekom Netz und Vodafone / 1&1 als Service Anbieter nehmen. Grad bei Zentralen Störungen bei Telekom merkt man als Vodafone Kunde halt nichts mit VDSL/Glasfaser. Nur wenn Regionale Störungen aufkommen (Ort/Straße) sind eben alle Betroffen, da Läuft es aber auch über den gleichen Straßen Verteiler was ja Verständlich ist.

    Ja das Spart sicher Geld aber heißt auch, hat OpenInfra eine Zentrale Störung sind wohl auch die Service Anbieter betroffen. Was ich schon echt schade finde, ist aber nun mal so.

    farrol hast Du heut früh angerufen oder auf welchen Kontakt-Kanal hast Du die Anwort bekommen?

    Hat Internet Nord außer der Duisburger Büro-Telefonnummer noch ne Störungshotline? Weil 'ne Mailbox mit Ansage von "außerhalb der Geschäftszeiten" ist bei nem 24/7 Dienstleister irgendwie grenzwertig. Mit lte such ich da nicht alle Infoseiten ab. Auf der InternetNord-Seite ist die letzte Störungsmeldung von 2022. Und aufs eMail-Formular hab ich keine Antwort bekommen.

    Aber seit heut früh 4:xx hat die Box wieder ne Verbindung bekommen. Gestern Abend gegen Zehn, also ziemlich genau zum Zeitpunkt der OpenInfra-Störungsmeldung, war hier auch aufgefallen, dass "keine Verbindung zum Internet" bestand. Zuvor waren wir nicht hier - so dass unklar ist, seit wann Problem bestand - letzter Anruf laut FB-Logs nachmittags. Nach Neustart war dann auch die Telefonlampe rot.

    Könnte also sein, dass "nur" DHCP nicht mehr funktionierte, bestehende IP-Verbindungen noch weiter funktionierten. Oder es war zufällig grad der Zeitpunkt, wo das Problem losging...


    Andererseits, wenn nachts ein paar Stunden Ausfall ist, kann ich das bei den Tarifkonditionen verkraften...

    Und das sind meine größten Bauchschmerzen immer noch bei OpenInfra und deren Service Anbietern. Ja andere Anbieter sind Teurer, aber sie haben erstmal ne 24/7 Hotline und wenn man Geld drauf legt auch ne SLA was die Reaktionszeit angeht.

    Da wäre ich vorsichtig.
    Diese Art von Störung kann genauso gut auf falsch konfigurierte Router, DNS- oder DHCP-Server schließen lassen. Solche Aussetzer hatten auch schon Amazon (AWS), Facebook (incl. Whatsapp und Instagram).
    Und OpenInfra ist der größte Netzbetreiber in Schweden, ich glaube nicht, dass die so blauäugig sind nur eine Anbindung zu haben. Zumindest sind sie im BECIX und im DECIX vertreten.

    Das ist halt ein sehr Intressanter Punkt den du hast.

    Finde hier wird etwas Vermischt was aber oft gemacht wird bei genau diesen Firmen, da Infrasturktur Betreiber (OI) und Service-Provider (zb. MrFuxx/InternetNord) unterschiedliche Layer und Verantwortungen haben im Netz.

    Sie aber am Ende sehr oft gleich Betroffen sind bei diesen Firmen, als ob OpenInfra die Services auch mit Betreibt und die anderen sind nur Vermarkter. Aus Techniker sicht also Openinfra macht Layer 1 bis 7 auch mit.

    Das ist übrigens in Schweden nicht so, Telia hat eigene Technik und Kopplungen und nutzt Teilweise die Infrastruktur der OpenInfra. Ähnlich wie bei VDSL bis zum ersten Knoten ist es Telekom und dann gehört der Rest Vodafone wenn man da Kunde ist bzw. Bucht.

    Gruß Mike

  • Nun ja, das ist jedoch keine Besonderheit von OpenInfra in Deutschland.

    Blicke mal in Richtung 1&1 und Du wirst feststellen, das sich Montabaur in die Kupfernetze von Telekom und Vodafone eingekauft hat und ihre Dienste darüber anbietet. Im Mobilfunknetz ist es genau das Gleiche, hier allerdings mit Telefonica als Netzbetreiber. Ja, es gibt auch eigene Glasfasernetze und Funknetze von 1&1, die spielen jedoch in Summe (noch) gar keine Rolle.

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  • Nun ja, das ist jedoch keine Besonderheit von OpenInfra in Deutschland.

    Blicke mal in Richtung 1&1 und Du wirst feststellen, das sich Montabaur in die Kupfernetze von Telekom und Vodafone eingekauft hat und ihre Dienste darüber anbietet. Im Mobilfunknetz ist es genau das Gleiche, hier allerdings mit Telefonica als Netzbetreiber. Ja, es gibt auch eigene Glasfasernetze und Funknetze von 1&1, die spielen jedoch in Summe (noch) gar keine Rolle.

    Das ist ja das was ich sage, es ist eine Besondereheit was die Services angeht. Das Einmieten machen ja viele bei der Telekom. (Alaso das was du hier schreibst und ich auch davor) aber sie teilen sich nicht die Dienste mit der Telekom wie DHCP oder DNS. Bei Openinfra und deren Mietern sieht es immer etwas anders aus.

    Hat Openinfra eine Zentrale Störung reißt es gleich die Service Anbieter mit gefühlt. Am Ende kann es auch sein das alle DHCP, DNS und Einwahl Server im gleichen RZ stehen von den Anbietern. Und eben nicht wie hier auch geschrieben wurde es so Dezentral ist (ist ja auch nur eine Vermutung von einige) . Ansonsten lassen sich gleiche Zentrale Störungen ja schwer erkläre.

    Gruß Mike

    Einmal editiert, zuletzt von mike (9. Juli 2023 um 02:44)

  • Ich glaube eher an ein übergeordnetes Problem:

    Deutsche Glasfaser: Internet-Störung in Norddeutschland
    Neben Vodafone kämpft auch Deutsche Glasfaser mit größeren Störungen im Norden Deutschlands. Insbesondere die Großräume Hamburg und Hannover sind betroffen,…
    amp.netzwelt.de

    Leider haben wir keinen Einblick in die Infrastrukturen der Provider. Ich gehe jedoch fest davon aus, das die entsprechenden Infrastrukturen redundant ausgelegt sind. Die Dienste (DNS, DHCP, RADIUS ...) werden sicherlich als virtuelle Maschinen in stretched Clustern und/oder bei Hyperscalern betrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, das diese wichtigen Dienste noch on-prem auf physischer Hardware installiert sind, zumindest nicht bei den großen und größeren Anbietern.

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  • Nach knapp 48h war der Internord DHCP Server endlich so gnädig, meiner Fritzbox eine IP-Adresse zuzuweisen.

    Da sind ganz klar Dilettanten am Werk bei OI/IN :rolleyes:

    oh je. 4 Stunden mal kein Netz und dann den Aufstand proben.
    Genau für sowas ist eine LTE Leitung als Ausfallsicherung gut.

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

  • Ich glaube eher an ein übergeordnetes Problem:

    https://amp.netzwelt.de/ist-down/21956…eutschland.html

    Leider haben wir keinen Einblick in die Infrastrukturen der Provider. Ich gehe jedoch fest davon aus, das die entsprechenden Infrastrukturen redundant ausgelegt sind. Die Dienste (DNS, DHCP, RADIUS ...) werden sicherlich als virtuelle Maschinen in stretched Clustern und/oder bei Hyperscalern betrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, das diese wichtigen Dienste noch on-prem auf physischer Hardware installiert sind, zumindest nicht bei den großen und größeren Anbietern.

    Die Ströungen bei InternetNord und Mr.Fuxx waren ins Brandenburg und das auch vor dem 8.7.23. Ich denke also mal das es nicht damit zusammenhängt. Dazu hat ja Interessanterweise Openinfra geschrieben das die Zentralen Störungen gelöst sind.

    Und klar wenn der DECIX Komplett ausfällt wirds auch relativ Dunkel vom Datenverkehr in Deutschland. Aber eben nicht alle und dazu eben nicht die Einwahl/DHCP Server.

    Wird jetzt aber auch zu viel Offtopic langsam.

    Ich werde mal meine bekannten Fragen ob wir das mal gleichzeitig Prüfen können ob es hier Überschneidungen gibt bei den unterschiedlichen Service Providern.

  • Ich finde dieser Störung bestätigt meine Vermutung das OpenInfra und viele der Anbieter die hier die Infrastruktur nutzen stärker Verzahnt sind Miteinander als andere Deutsche Anbieter.

    Zum Vergleich kann man hier das Telekom Netz und Vodafone / 1&1 als Service Anbieter nehmen. Grad bei Zentralen Störungen bei Telekom merkt man als Vodafone Kunde halt nichts mit VDSL/Glasfaser. Nur wenn Regionale Störungen aufkommen (Ort/Straße) sind eben alle Betroffen, da Läuft es aber auch über den gleichen Straßen Verteiler was ja Verständlich ist.

    Ja das Spart sicher Geld aber heißt auch, hat OpenInfra eine Zentrale Störung sind wohl auch die Service Anbieter betroffen. Was ich schon echt schade finde, ist aber nun mal so.

    Irgendwie finde ich die Argumentation nicht schlüssig.

    Wenn OI oder Telekom als Netzbetreiber ein landesweites Problem haben, dann habe es alle, die da an der Leitung hängen, egal wer der ISP ist. Wenn es im Vodafone-Netz eine großflächige Störung anliegt, dann hat die nicht OI und Telekom.

    Und was spart Geld?
    Zentrale Störungen sind nie Hardware-Problem, sondern immer im Steuer-/Softwarebereich. Ich erinnere mich noch gut an den Milliardenfachen-Aufschrei als kein WhatsApp/Instagram/Facebook für ca. 12 Stunden Welt weit nicht ging als einer eine falsche DNS-Konfig eingespielt hat. Und eins hat META, etwas mehr Geld und Redundanz als alle deutschen Netzwerk-Anbieter zusammen. Aber auch dort kann es in die Hose gehen.

    Ich verstehe nicht, warum du so gegen einen unabhängigen, neuen Netzbetreiber mit bester AON-Technik wetterst und ihm nicht Fehler unterlaufen können/dürfen. Ich habe den Eindruck, dass du keine Idee hast wie komplex WWAN-Netze sind im Gegensatz zu einem Heim-/Firmennetz.

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  • Irgendwie finde ich die Argumentation nicht schlüssig.

    Wenn OI oder Telekom als Netzbetreiber ein landesweites Problem haben, dann habe es alle, die da an der Leitung hängen, egal wer der ISP ist. Wenn es im Vodafone-Netz eine großflächige Störung anliegt, dann hat die nicht OI und Telekom.

    Und was spart Geld?
    Zentrale Störungen sind nie Hardware-Problem, sondern immer im Steuer-/Softwarebereich. Ich erinnere mich noch gut an den Milliardenfachen-Aufschrei als kein WhatsApp/Instagram/Facebook für ca. 12 Stunden Welt weit nicht ging als einer eine falsche DNS-Konfig eingespielt hat. Und eins hat META, etwas mehr Geld und Redundanz als alle deutschen Netzwerk-Anbieter zusammen. Aber auch dort kann es in die Hose gehen.

    Ich verstehe nicht, warum du so gegen einen unabhängigen, neuen Netzbetreiber mit bester AON-Technik wetterst und ihm nicht Fehler unterlaufen können/dürfen. Ich habe den Eindruck, dass du keine Idee hast wie komplex WWAN-Netze sind im Gegensatz zu einem Heim-/Firmennetz.

    Das ist eben nicht so bei der Telekom.

    Als mal deren Einwahl Server oder DNS oder andere Zentrale Dienste Gestört waren gab es keine Ströungen bei Vodafone. Da liegt aber daran das die anderen Anbieter teilweise pro Groß/stadt oder Landkreis eine Übergabe haben.

    Ich kenne selbst sogar zwei Ämter in Großstädten wo direkt im selben Gebäude Vodafone eine Auskopplung hat. Vodafone will ja neben der TAL nicht noch mehr Infra bei der Telekom anmieten als nötig.

    EDIT: Und ich wetter hier nicht gegen den Infrastruktur Betreiber , bin nur immer wieder sehr Verwundert wie sehr OI mit seinen Service Providern verzahnt ist.
    Und wie gesagt ich beziehe mich hier auf Dienste die hier Betroffen waren wie Einwahl Services für die Endkunden. Die eben wirklich relativ gleichzeitig bei mehr als einem ausgefallen sind. Würde das bei der Telekom passieren würde das kein Vodafone Kunde merken. Und wie schon gesagt , dass hier am ende selbst die Services zusammengelegt sind , ist nur eine Vermutung und hätte dann weniger mit OpenAccess Netz zutun. Da ich alles bei OI kaufen müsste wenn ich in das Netz will. Die Zeit wird es zeigen wer hier von uns drei Recht hat ob es wirklich OpenAccess Netz oder mehr OpenAccess Service ist.

    Und bei deinem Eindruck teuscht du dich leider, aber das ist ok.

    Gruß Mike

    3 Mal editiert, zuletzt von mike (9. Juli 2023 um 19:44)

  • So ich will auch mal was gutes sagen über OpenInfra:

    Ich hatte jetzt 16 Stunden am Stück funktionierendes Internet, hurra!

    Davor 40h Störung (nicht 4) Hiddensee

    Heute aber seit 9:30 Uhr geht wieder nix mehr, diesmal leuchtet WAN LED am Glasfaser-Modem nicht, es wird nicht langweilig mit OI/IN :D

    Einmal editiert, zuletzt von farrol (10. Juli 2023 um 10:16)

  • Das ist eben nicht so bei der Telekom.

    Als mal deren Einwahl Server oder DNS oder andere Zentrale Dienste Gestört waren gab es keine Ströungen bei Vodafone. Da liegt aber daran das die anderen Anbieter teilweise pro Groß/stadt oder Landkreis eine Übergabe haben.

    Du hast den Unterschied zwischen ISP und Netzbetreiben noch nicht verstanden.

    Telekom(Kupfer/Telefon), Vodafone (Kabelnetze),OI Glasfaser sind Netzbetreiber.
    ISP sind nur Dienstleister und Vermarkter von Internet, Telefonie, TV etc.
    So bekommst du eine Telefon-Neuanschluss nur von der Telekom gelegt. DIese Leitung können dann ISP nutzen. Dabei gibt es Unterschiede in der Verwendungstiefe. 1&1 mietet Leitung und Technik bei der Telekom oder Vodafone. Bei uns hat DNS:NET nur die Telefon-Leitung der Telekom gemietet und eigene Technik inklusive eigene Glasfaseranschluss für VDSL eingebracht. Wenn DNS:NET eine Störung hat, sind nur Kunden von DNS:NET betroffen, obwohl sie eine Telekom-Leitung haben. Aber es ist auch umgekehrt, wenn die Telekom ein Problem hat, bemerken DNS:NET-Kunden nichts davon.
    1&1 nutzt je nach Verträgen die Leitungen von unterschiedlichen Netzbetreiber. Dies war am Anfang nur die Telekom, dann kam Vodafone hinzu, mittlerweile sind es auch einige Netze von Stadtwerke. Aber sie verbauen keine eigene Technik. Wenn also Vodafone ein bundesweites Problem hat, haben dies auch alle 1&1 Kunden, die über Vodafone verbunden sind. Genau umgekehrt ist es, wenn die Telekom ein Problem hat.

    EDIT: Und ich wetter hier nicht gegen den Infrastruktur Betreiber , bin nur immer wieder sehr Verwundert wie sehr OI mit seinen Service Providern verzahnt ist.
    Da ich alles bei OI kaufen müsste wenn ich in das Netz will. Die Zeit wird es zeigen wer hier von uns drei Recht hat ob es wirklich OpenAccess Netz oder mehr OpenAccess Service ist.

    Wie würdest du denn an Stelle von OI vorgehen?
    OI ist ein Netzbetreiber. Also direkter Konkurrent für Telekom, Deutsche Glasfaser, Vodafone etc.
    Wenn ich als Netzbetreiber keine ISP habe, kann ich mein Netz nicht »verkaufen« an den Endkunden.

    Da die großen ISP (z.B. 1&1) nicht mit einem spielen, wenn man noch kein Netz hat, muss man sich Kleine suchen. Allerdings verfügen die kleine ISP nicht über die Glasfaser taugliche Technik. Somit muss OI als neuer am Markt gegenüber seine gewonnen ISP auch die Technik betreuen. Die ISP sind halt erst einmal für das Abrechnen zuständig. Wenn man dann in 2-4 Jahren genug Anschlüsse vorweisen kann, werden andere größere ISP auch Interesse an den Netzen haben, insbesondere da bei Glasfaser ja selten doppelte Leitungen liegen und man ja irgendwie auch in Zukunft an die Haushalte möchte.

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  • Phino ich glaube wir drehen uns hier im Kreis, ich kenne sehr wohl die Unterschiede.
    Wir reden hier nur die ganze Zeit aneinander vorbei , vielleicht sollte deine Vermutung dahin gehen.
    Und zum schluss sagst du es ja auch die ISP sind vielleicht so kleine das sie wenig Technik haben.
    Mein Bauchgefühl sagt mittlerweile SIe haben 0 und das bleibt auch so.

    Ich erkläre es nochmal grob von Endkunde bis Internet Exchange am Beispiel
    Telekom + VF und dann die Vermutung OI / InternetNord+Mr.Fuxx und meine damit am Ende genau das gleiche. Sie haben scheinbar 0 Technik als ISP.

    1. Telekom hat ein Ortsnetz in Hamburg dieses Vermietet man an Unterschiedliche Anbieter per TAL Mietsatz hier an die VF.

    2. VF Selbst hat beim Endkunden ein Modem / Router stehen dieses kommt von VF selbst

    und nicht von der Telekom. Im nächste Straßenverteiiler ist noch alles von der Telekom weiter bis zum AMT an Technik.
    3. Im nächsten AMT oder nächsten Stadtknoten von der Telekom hat VF ein Übergabeschrank gemietet. Über diesen wird der Kunde der über die Miet TAL kommt in das VF Netz "eingeschliffen". Danach gehört je nach VF Infra schon alles der VF. Das heißt die Kabel von HH z.B. nach FRA oder auch die Aktiven Basis Services wie Router/DHCP/EInwahl - Server gehören VF.

    Sowas sieht man auch ganz einfach an einem Trace man wird meist relativ "nah" ausgekoppelt und nutzt die Infra des Lokalen Anbieters.

    4. Wenn jetzt eine Störung bei den Zentralen Services der Telekom auftritt merkt der VF Kunde garnichts weil er ja ab HH schon garnicht mehr im Telekomnetz ist sondern schon ausgekoppelt wurde.

    A. Die OI hat ein Ortsnetz dieses Vermietet man an InternetNord und Mr.Fuxx

    B. Je nach Ausbau Region haben Endkunden das gleiche Modem / Router bekommen ( ein Unterschied zu 2.). Die Info war auch von OI bei einem Wechsel ist kein Tausch nötig an meinem bekannten.

    C. Was nun zwischen Endkunden / Anbieterabschluss alles ist, ist bisher noch sehr unbekannt.

    D. Wenn jetzt eine Zentrale Störung (war nicht nur einmal somit kein Einzelfall) bei OI Auftritt merkt der Mr.Fuxx und auch InternetNord Kunde genau das gleiche Problem.

    Und nur wegen diesen Unterschieden B/D sage ich die Firmen sind mehr

    mit einander Verbunden als andere Anbieter. Und es wirkt aktuell (wie gesagt ein Bauchgefühl)

    nicht wie OpenAccess sondern mehr OpenService. Ob es nochmal so wird in 5 Jahren (OpenAccess) ist etwas anderes Phino und auch das nur ein Bauchgefühl aber dieses mal von dir.

    Ich denke mal damit ist klar das wir am Ende es ähnlich meinen nur du mehr aus der Firmen/Abrechnugs Welt und ich mehr aus der Technik. Ich möchte aber nochmal darauf verweisen

    das wir bei dem Thema damit gestartet sind alles ist Redundant und unabängig. Jetzt sind wir bei "naja vielleicht sind sie zu klein" wo ich ja mit gehe.

    So nun ist aber genug OffTopic


    Gruß Mike

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  • DAs ganze ist eine sehr große Gemengelage. Die Übergänge sind in Teilen fließend zw. Netzbetreiber, Netzbetreiber/ISP und nur ISP.

    Ich erkläre es nochmal grob von Endkunde bis Internet Exchange am Beispiel
    Telekom + VF und dann die Vermutung OI / InternetNord+Mr.Fuxx und meine damit am Ende genau das gleiche. Sie haben scheinbar 0 Technik als ISP.

    Telekom hat seine Technik, genauso wie Vodafone seine eigene. Sie sind Netzbetreiber.
    Aber sie sind auch ISP für ihr eigenes Netz.
    Und dann kommen da die freien ISP ohne Technik (außer für Rechnungslegung), das ist Freenet, Conster etc. Die mieten sich ein wie es sich für sie rechnet. Dann ist da noch 1&1, haben keine eignen Netze, aber haben trotzdem in einigen Liegenschaften eigen NetzwerkTechnik.
    OI ist da ein Zwischending. Sie versuchen ein eigenes GF-Netz zu bauen wie Deutsche Glasfaser, wollen aber gar nicht ISP sein im Gegensatz zu DG. Deshalb haben sie erst einmal keine örtlich ISP sich gesucht und hoffen, wenn sie in ein/zwei Jahren genug GF-Anschlüsse haben, Freenet oder 1&1 zu ihnen kommt.

    Am ehesten kann man OI mit DNS:NET vergleichen, die sind schon länger als ISP mit eigener Technik im Geschäft und bauen jetzt Glasfaser. Sie behaupten, dass sie OpenAcesses bauen, was abzuwarten ist. Zurzeit kann man nur direkt bei ihnen bestellen, wie bei Deutsche Glasfaser.

    Diese Situation macht Vodafone aber meist nur zähne knirschen, wo sie keine eigenen Netze bis zum Endkunden haben, sie aber insbesondere umziehende/Altkunden halten wollen und sie ihr Kabel-Netze nicht sinnvoll ertüchtigen können. SChließlich zählen unteranderen Kundenzahlen bei Aktionären sehr viel. 8o
    Sie haben mich ja auch versucht zu halten beim letzten Umzug. Sie wollten mich tatsächlich von 1GB-Kabelanschluss auf eine angemietete Telekomleitung mit keine 16 MBit schieben.

    2. VF Selbst hat beim Endkunden ein Modem / Router stehen dieses kommt von VF selbst

    und nicht von der Telekom. Im nächste Straßenverteiiler ist noch alles von der Telekom weiter bis zum AMT an Technik.

    An dieser Stelle ist Vodafon wie 1&1. Die Sache mit dem vodafone-eigenen Router ist hinfällig, so nicht zulässig.

    4. Wenn jetzt eine Störung bei den Zentralen Services der Telekom auftritt merkt der VF Kunde garnichts weil er ja ab HH schon garnicht mehr im Telekomnetz ist sondern schon ausgekoppelt wurde.

    Das liegt aber daran, dass hier VF eine Darkfaser (in dem Falle die letzte Meile-Kupfer) von der Telekom hat. Daher ist es von Layer 1-7 alles so, als ob Vodafone selber gebuddelt hätte.

    Das ist dasselbe wie ich im vorherigen Post beschrieben habe bei DNS:NET. Nur haben sie es kleinteiliger gemacht, was auf dem Land sinnvoll ist. Einmal eigene GF-Backbon zum KVz gelegen, eigene Technik eingebaut. Aber die letzte Meile (bei mir 75m Kupfer) musste ich mir für teures Geld (720€) von der Telekom legen lassen. Das sind Sachen, die sind in der Stadt seit Jahrzehnten/-hunderten ;) schon vorhanden und keiner macht sich mehr so richtig den Kopf macht, wem sie gehören.

    SO Kaffeepause vorbei. ;)

  • Hat also nichts mit meinem Setup zu tun

    Der Schluss ist sehr mutig. Was veranlasst dich dazu? Mir fallen etliche Gründe ein, warum die WAN Lampe nicht leuchtet, die in deinem Einflussbereich liegen oder zumindest von dir überprüft werden können. Und nein: Keiner davon betrifft das Glasfaserkabel zum GF-TA bzw. HÜP.