Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

  • So gesehen sind schon die ISP gefordert ihre Eintragungen aktuell zu halten, insbesondere das es ja Teil der Verträge mit dem Ripe und den 4 NIC ist.

    Kannst du bitte die konkrete Verpflichtung belegen, dass ISPs den Einsatzort von IP-Adressen dokumentieren müssen? M.W. wurde erst vor wenigen Jahren der Status Quo in der Hinsicht bestätigt, und der ist, dass die Interpretation der Country Angabe zu den Adresszuteilungen dem ISP freisteht. Selbst wenn es eine Verpflichtung gäbe, den Einsatzort der Adressen gegenüber RIPE anzugeben, bestünde diese Verpflichtung nicht gegenüber den GeoIP- oder Streaming-Anbietern. Im übrigen ist zuverlässige Geolokalisierung auf der Basis von IP-Adressen ein endnutzerfeindliches Konzept, das man nicht auch noch unterstützen sollte.

  • Kannst du bitte die konkrete Verpflichtung belegen, dass ISPs den Einsatzort von IP-Adressen dokumentieren müssen? M.W. wurde erst vor wenigen Jahren der Status Quo in der Hinsicht bestätigt, und der ist, dass die Interpretation der Country Angabe zu den Adresszuteilungen dem ISP freisteht. Selbst wenn es eine Verpflichtung gäbe, den Einsatzort der Adressen gegenüber RIPE anzugeben, bestünde diese Verpflichtung nicht gegenüber den GeoIP- oder Streaming-Anbietern. Im übrigen ist zuverlässige Geolokalisierung auf der Basis von IP-Adressen ein endnutzerfeindliches Konzept, das man nicht auch noch unterstützen sollte.

    Die Verpflichtung besteht darin, die Zuordnung des IP-Adressblockes zu dem neuen Verantwortlichen zu hinterlegen. Z.B. um Netzprobleme (DOS-Angriffe) möglichst schnell kommunizieren zu können.
    Diese Datenbankänderungen werden durch die GeoIP-Anbieter registriert, was diese veranlasst, die Adressen neu zu tracen, um sie zu lokalisieren. So z.B. nutzen Sie auch auf Datenbanken von Shop-Systeme, mit dehnen sie Verträge haben. So kommen ja auch die typischen Sicherheitsmails von Amazon und Co. zustanden: "Sie haben sich auf einem neuen Geräte aus Berlin angemeldet." Was natürlich manchmal amüsant ist, wenn man gerade sich in Spain befindet und per VPN übers Handy sich anmeldet. ;)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Die Verpflichtung besteht darin, die Zuordnung des IP-Adressblockes zu dem neuen Verantwortlichen zu hinterlegen. Z.B. um Netzprobleme (DOS-Angriffe) möglichst schnell kommunizieren zu können.

    frank_m hatte es bereits ausführlich dargelegt: Die Daten sind korrekt hinterlegt, werden aber von Maxmind nicht korrekt interpretiert. Außerdem weigert sich Maxmind laut dem Bericht von chrisw, den fehlerhaften Eintrag in deren Datenbank zu korrigieren. Der Streamingprovider Joyn wurde ebenfalls über den Fehler informiert, und obwohl mit einer einfachen Whois Abfrage erkennbar ist, dass ein ganzes /24 falsch verortet wird, weigert man sich dort ebenfalls, diesen Fehler zu korrigieren und "whitelisted" nur eine einzelne Adresse, wodurch das Problem nur vorübergehend umgangen wird.

    Warum versuchst du immer wieder, dem ISP die Schuld zu geben? Die Daten sind korrekt hinterlegt. Es ist kein Fehler, dass es einen weniger spezifischen Eintrag mit einer anderen Zuständigkeit (und einem anderen Land) gibt. Das liegt an der hierarchischen Vergabe der Adressen. Was du beschreibst, also dass die GeoIP-Provider Änderungen an den Zuständigkeitsdaten zum Anlass nehmen, die Zuordnung neu zu bewerten, passiert offensichtlich nicht oder ist fehlerhaft umgesetzt. Die Schuld an dem Schlamassel liegt eindeutig bei den GeoIP-Providern und den Streamingprovidern, die sich trotz offensichtlicher Fehler mehr oder weniger blind auf die GeoIP-Datenbanken verlassen.

  • @alfalfa 
    Da habe ich wohl den Ausgangspunkt etwas aus den Augen verloren. <3
    Ich ärgere mich schon seit mehr als 10 Jahren mit den nachlässigen Eintragungen* zu den IP-Adressen der ISP auf der Arbeit herum, sodass ich da etwas viel gemault habe. Sehe ja fast jeden 2. Tag das Problem bei meinen eigenen IPs.

    * PS: selbe Problem auch bei Domains

  • Guten Abend in die Runde. In Heidesee OT Bindow sollten die Arbeiten durch OI ca. im Juni beendet werden. Seit einigen Wochen tut sich nichts mehr. Kann mir jemand sagen ob überhaupt noch gearbeitet wird? Durch den Buschfunk habe ich gehört, dass es da ernste Probleme gibt ( Insolvenz). Ist da was dran ? Auch in anderen Orten sehe ich nur die Schlaufen aus dem Erdreich ragen. Schienenersatzstrecke S46.

    Seit dem 7.12. ist der GF Anschluss in Betrieb! zwar noch nicht mit der gebuchten Geschwindigkeit, aber da wird dran gearbeitet. Die telefonische Kommunikation und per Mail ist sehr gut und kompetent!

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ich bin auch noch da...

    Nachdem ich anfangs Probleme hatte über den neu installierten GF-Anschluss per VPN und Remote-Desktop auf das Netzwerk auf Arbeit zuzugreifen, half mir damals OpenInfra. Angeblich befanden wir uns in einem Netzwerksegment, bei dem das "nicht möglich sei". Wir bekamen eine neue IP-Adresse und seit dem funktionierte alles reibungslos. - Bis vor 2 Monaten...

    Die VPN-Verbindung wurde problemlos aufgebaut aber per Remote-Desktop kann nun wieder nicht auf das entfernte LAN zugegriffen werden. - Genau wie damals.

    Die IP-Abteilung auf Arbeit bestätigte, dass auf deren Seite alles passt. Andere Kollegen kommen auch problemlos ins entfernte LAN.

    Also wieder bei OpenInfra gemeldet. Nach mehrmaligen Kontaktaufnahmen kam die Mitteilung, dass sie für eine Adresszuweisung nicht zuständig seien sondern InternetNord. An die hätten Sie mein Anliegen weitergeleitet. Da ich 3 Wochen später noch immer keine Nachricht von InternetNord erhalten hatte, schrieb ich deren Support auch noch einmal direkt an mit angehängtem Schriftwechsel zwischen OI und mir. 1 Woche später kam eine Antwort, dass man mein Problem an die Fachabteilung weitergeleitet hat und diese würden sich bei mir melden. - Angeblich...

    Aber bis jetzt hat sich noch nichts geändert.

    Es ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt, dass man in der heutigen Zeit im Home-Office arbeiten kann / muss. So exotisch ist doch diese Anforderung nun wirklich nicht.

    Wenn sich bis nächste Woche nichts geändert hat, werde ich mich an die Bundesnetzagentur wenden.

    Dies habe ich auch InternetNord gegenüber deutlich gemacht. Doch das scheint sie gar nicht zu interessieren, da sie sich nicht melden.

    VG, Peter

  • Ganz ehrlich: ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass die Adresszuweisung was an deinem Problem ändert.

    Wenn der VPN Tunnel aufgebaut wird und die Daten darüber fließen, dann ist dein Internetprovider raus. Der Rest ist ausschließlich auf die RDP bzw. VPN Konfiguration zurückzuführen. Dabei kann dir die BNetzA auch nicht helfen.

    Man müsste jetzt analysieren, woran es konkret liegt. Ich könnte mir Probleme im Routen Setup oder IP Konflikte vorstellen. Aber wie gesagt, das müsste man sich ansehen.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hallo.

    Seit 2 Wochen kein neuer Post hier? Sind alle glücklich/zufrieden?

    Gruß

    Still ruht der See, wenn es nicht sein muss (Notfall) wird im Winter im Freien nicht gespleißt.

    Angefangen von kalten unsensiblen Finger bis hin zu zickigen Kalibrierung der Geräte bei hoher Feuchtigkeit und Kälte passieren zu viele fehlerhafte Verbindungen. Glasfaser ist da schon anspruchsvoll.

    Und grundsätzlich ist im Dez./Jan. auch der Boden gefroren.
    Ich vermute, die machen jetzt eher im Hintergrund ihre Arbeiten.

  • Ach so Phino; bist noch nicht angeschlossen? Na so kalt ist es ja z.Zt. nicht....

    Wenn Tiefbau geplant wird, hat man da 4 - 6 Wochen Vorlauf, da werden derartige Arbeiten zum Dez. / Jan. gar nicht beplant. Außerdem sind es hier Bulgaren gewesen, die 6 Tage die Woche gearbeitet haben, die werden bestimmt onBlock Mitte Dez. bis Mitte Jan. Urlaub bekommen haben. Bei Arbeitskolonnen von 20 Mann plant man nicht eben mal um, weil es 5 Tage warm ist.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das tut mir leid Phino.

    Hab Geduld, du wirst mit schnellen Glasfaser entschädigst....

    Bin da vollkommen entspannt. Bei mir liegt VDSL 250 mit voller Bandbreite an. Die werde ich auch erst einmal parallel behalten. Ich sehe es als Wertsteigerung für die Immobilie in die Zukunft. Und vielleicht bekomme ich ja sogar 2x GF, man darf ja Wünsche haben zum Jahreswechsel. :saint:

  • Hallo,

    um dem Thema wieder etwas Näher zu kommen, hier meine positiven Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord.

    Ich wohne im schönen Woltersdorf (Schleuse) und im August 22 wurde ich von der Ankündigung der Gemeinde über einen anstehenden Glasfaserausbau in Kooperation mit OpenInfra positiv überrascht.

    Ich hatte nicht damit gerechnet, da unser Ort mit VDSL (100Mbit) fast voll erschlossen ist. Auch gefällt es mir sehr, dass die Wahl de Gemeinde auf OpenInfra mit ihrem offenen Konzept und AON gefallen ist.

    Am 19.08.22 kam dann jemand vorbei und wir schlossen einen Vertrag ab, dabei wurde der Ausbau noch in 2022 unverbindlich in Aussicht gestellt. Ok, dachte ich mir, geglaubt hatte ich es nicht aber wichtig war es mir, dass überhaupt jemand in absehbarer Zukunft hier Glasfaser ausbaut.

    Am22.10 kam dann eine Mail mit einem Terminvorschlag zur Montage des Modems zum 2.November, den nahm ich an und was soll ich sagen, zum Termin erschien ein Trupp und alles war binnen 2 Stunden schnell und sauber erledigt!

    Es folgte zügig danach der Ausbau auf der Straße und am 8.12. kam dann die Terminabfrage zum 15.12. zum Einblasen der Faser. Auch dieser Termin wurde wie vereinbart durchgeführt. Das Modem sollte die nächsten Wochen eingeschaltet bleiben... Am 22.12. wurde die baldige Anschaltung angekündigt, da blinkte die WAN Led am Modem schon wild und ein Test mit dem Netzwerkkabel am Laptop verlief erfolgreich!

    Am 23.12. wurde durch OpenInfra per Mail die Inbetriebnahme bestätigt.

    Am 27.12. meldete sich Intenetnord und bestätigte mir den Auftrag Internet mit 500/500 Mbit für die nächsten 12 Monate für 0 (44,80 OI) Euro bereitzustellen.

    Ich rief nun direkt bei Internetnord an um 2 Anpassungen vorzunehmen, zum Ersten brauche ich zwecks VPN eine öffentliche IP Adresse und zum 2. habe ich die Anschlussgeschwindigkeit auf 1/1Gbit zum Differenzpreis erhöhen lassen. Beides wurde mir für die nächsten Tage zugesagt.

    Noch am 27.12. wurde beides durch Internetnord geschaltet (von mir getestet) und per Mail bestätigt.

    Fazit: Mich hat dieser Glasfaserausbau positiv beeindruckt, nach vielen negativen Erfahrungen mit anderen Telekommunikationsunternehmen was Termine und Absprachen angeht kann ich bis jetzt nur gutes über OpenInfra und Internetnord berichten. Da der Ausbau bei uns im Ort noch auf vollen Touren läuft drücke ich mir und OI die Daumen, dass nicht zu viele arbeitsbedingte Pannen passieren.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hey,

    🙏🙏 Vielen Dank für die positiven Worte. Das Lob gebe ich gerne weiter an unsere fleißigen Arbeiter.

    Wir hatten uns das Ziel gesetzt in 90 Tagen von Woltersdorf nach Schöneiche auszubauen. Dies haben wir nahezu geschafft. In Woltersdorf haben wir gute 21000 Meter in knapp 8 Wochen gegraben.

    Freut mich, daß bei dir alles geklappt hat.

  • Hallo an Alle,

    aktuell wird in unseren kleinen Stadt Zossen einige Straßen von der Telekom ausgebaut.

    Meine Straße leider nicht.

    Da läuft seit dieser Woche ein Kundenberater von der Internetnord rum der sämtliche Nachbarn überzeugen will bei ihm zu unterschreiben.

    Meine sämtlichen Kollegen im Umkreis haben bereits bei DNS oder der Telekom kostenlos ihren Anschluss erhalten.

    Bei der Internetnord soll der Anschluss 419 € kosten und die ersten 12 Monate sind dann kostenfrei fürs Internet.

    Klingt das plausibel?

    Danke

    Grüße

    Markus

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hallo Markus.

    Das könnte sPnzz am besten beantworten. Kann sein, das OI die Preise umgestellt hat. Der Großteil hat sich verpflichtet mindestens 6 Monate bei IntNord zu bleiben und zahlt dafür €29.99 p.M.; damit war der Ausbau abgeglichen.

    Aber wenn andere Anbieter bei euch ausbauen, ist es fraglich ob OI überhaupt ausbaut (Qoutenerfüllung)

    Gruß

  • Da läuft seit dieser Woche ein Kundenberater von der Internetnord rum der sämtliche Nachbarn überzeugen will bei ihm zu unterschreiben.

    Meine sämtlichen Kollegen im Umkreis haben bereits bei DNS oder der Telekom kostenlos ihren Anschluss erhalten.

    Wenn der Berater dir Unterlagen überlässt, ohne auf eine Unterschrift zu drängen, kannst Du in aller Ruhe die Website des Providers besuchen und dort eine online Verfügbarkeitsanfrage stellen. Evtl. gibt es einen Infopoint des Providers in deinem oder einem Nachbarortsteil, bei dem man sich in Ruhe beraten lassen kann?

    Häufig ist es so, das mehrere Anbieter um einen Kunden buhlen. Sofern es tatsächlich echte Glasfaseranschlüsse sind und nicht von Telekom/Ranger Marketing umgelabelte (V)DSL-Verträge oder "Koax-Glasfaser" von Vodafone, dann kannst Du gar nichts falsch machen.

    Auch bei mehreren Glasfaseranbietern gleichzeitig einen Vertrag abschließen ist nicht unbedingt fehlerhaft. Die Praxis zeigt, das lediglich einer den Ausbau vornimmt. Die Mitbewerber stornieren allerdings erst sehr spät ihrerseits.